Ein Geschäftsmann hält im Besprechungsraum eine Verkaufspräsentation für Kunden

SAP runs SAP: Datenprodukte als Grundlage für Erkenntnisse und KI-Innovationen

Logo der SAP SE

Von Datenprojekten zu Datenprodukten

Die SAP SE genießt einen hervorragenden Ruf für die Entwicklung von Lösungen, die das Potenzial von Daten freisetzen. Jetzt wollte man es den eigenen Beschäftigten erleichtern, Informationen abzurufen und zu teilen, die benötigt werden, um produktiv zu arbeiten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dazu führte das Softwareunternehmen mithilfe der Lösung SAP Business Data Cloud einen produktorientierten Ansatz für die Datennutzung ein.

BrancheRegionUnternehmensgrößePartner
HightechWalldorf, Deutschland105.000 BeschäftigteCollibra
400

Datenprodukte stehen Nutzenden unternehmensweit aktuell zur Verfügung

90 %

Zeitersparnis bei der Implementierung von Datenprodukten

20 %

der Datenprodukte werden von Anwendern aus dem nicht-technischen Bereich erstellt und verantwortet, gegenüber 0 % zuvor

Sowohl bei manuell zu erledigenden Aufgaben als auch beim Einsatz von KI zur Automatisierung von Prozessen hilft uns der Zugriff auf die richtigen Datenergebnisse, Bestleistungen zu erzielen.
Oliver Huth
Head of Platform, Corporate Functions and Analytics, SAP SE

Demokratisierung der Datenmodellierung mit einem produktbasierten Ansatz

Die 1972 gegründete SAP setzte globale Standards in puncto ERP-Software. Heute arbeiten 230 Millionen Nutzer mit Cloud-Software von SAP. Mehr als 100 Lösungen bieten umfassende Unterstützung für alle Kerngeschäftsbereiche wie Beschaffung, Produktion, Materialwirtschaft, Vertrieb, Marketing, Finanzwesen und Personalwesen.

 

Der bislang genutzte projektbasierte Ansatz für die Datenintegration und -modellierung bei SAP bedeutete, dass Fachanwender nur begrenzten Zugriff auf die benötigten Daten hatten. Jedes neue Analysemodell musste von IT-Fachleuten als separates Projekt erstellt werden, wobei die IT-Teams mehr als 1.000 Dashboards entwickelten, um die Anforderungen der Fachanwender zu erfüllen. Das machte die IT zum Engpass – sodass Fachanwender mitunter eigene „Schatten-IT“-Fixes außerhalb der Data-Governance-Frameworks erstellten, um nicht länger warten zu müssen. Zudem war es schwierig, Daten aus verschiedenen Datendomänen zu kombinieren, was die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen erschwerte.

 

Als datengetriebenes Unternehmen war es SAP ein Anliegen, allen Beschäftigten die Informationen zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und produktiv zu arbeiten. Deshalb wurde ein datenproduktbasierter Ansatz eingeführt, der es Fachanwendern ermöglicht, eigene Datenmodelle zu erstellen, sie mit anderen zu teilen und von anderen Beschäftigten erstellte Modelle wiederzuverwenden.

Ein zentraler Datenprodukt-Hub für Nutzer im gesamten Unternehmen

Die IT-Expertenteams von SAP verwendeten SAP Business Data Cloud (SAP BDC), um Nutzern unternehmensweit unkomplizierten Zugriff auf vorhandene Datenprodukte zu ermöglichen. Gibt es das gesuchte Produkt nicht, können sie mithilfe der Lösung selbst ein Produkt entwickeln.

 

Das Team implementierte einen zentralen Datenprodukt-Hub, der auf Technologie des SAP-Partners Collibra basiert. Der Hub bietet einen Einkaufskatalog vorhandener Datenprodukte und Marktplatzfunktionen, sodass Beschäftigten einfach nach geeigneten Produkten für ihre Anforderungen suchen können. Sobald ein Warenkorb mit Datenprodukten ausgecheckt ist, werden die Produkte direkt im persönlichen Bereich eines Beschäftigten in der SAP-Datasphere-Lösung (jetzt Teil von SAP BDC) freigegeben. Dort stehen sie für Analyse, Modellierung und Erkenntnisgewinnung zur Verfügung. Collibra spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Lebenszyklus von Datenprodukten – mit Rollen, Verantwortlichkeiten und Genehmigungs-Workflows, die für Compliance, Qualität und Rechenschaftspflicht sorgen.

 

Wenn Beschäftigte kein geeignetes Datenprodukt finden, können sie im Hub ein neues initiieren. Mit intuitiven Low-Code-Funktionen, die von SAP Datasphere bereitgestellt werden, können Fachanwender schnell eigene Datenprodukte erstellen. Ein geführter Workflow hilft Nutzern, Daten aus Quellsystemen zu integrieren und Analysemodelle zu erstellen.

 

Wenn ein komplexeres Pro-Code-Daten-Engineering erforderlich ist, können Nutzer auf die hochentwickelten Modellierungsfunktionen von SAP Databricks zugreifen. Das ermöglicht die Integration mit Drittanbieter-Datenquellen und das Ergänzen von Datenprodukten um KI- bzw. ML-Pipelines.

 

Nach dem Erstellen des Datenprodukts können Nutzer mit SAP Analytics Cloud unter Rückgriff auf SAP Business Data Cloud Intelligent Applications Dashboards und visualisierte Berichte für unterschiedliche Zielgruppen erstellen.

SAP-Beschäftigte können jetzt schneller auf die benötigten Informationen zugreifen, dadurch produktiver arbeiten und Erkenntnisse leichter mit anderen Beschäftigten teilen.
Pinar Doelen
Chief Analytics Officer, Corporate Processes and Information Technology, SAP SE

Schnellerer Zugriff auf relevante Dateneinblicke

Dank der Möglichkeiten, die der Datenprodukt-Hub bietet, können Fachanwender jetzt fundiertere, datengestützte Entscheidungen treffen. Die benötigten Informationen sind durch den einfachen Zugriff auf einen wachsenden Katalog sofort einsatzbereiter Datenprodukte rasch verfügbar. Intuitive Analysetools und die Tatsache, dass keine IT-Expertenteams mehr benötigt werden, sorgen dafür, dass neue Datenmodelle schneller einsatzbereit sind. Dadurch verkürzt sich die Wertschöpfungsdauer von einigen Monaten auf wenige Tage. So dauerte die Bereitstellung des Datenprodukts für Kreditorenanalysen mit SAP Business Data Cloud beispielsweise nur noch 20 statt der ursprünglich veranschlagten 184 Tage.

 

Der Hub trägt auch dazu bei, die Datenanalyse aus dem Silo-Modus zu holen, weil er die gemeinsame Nutzung und Kombination von Daten aus verschiedenen Geschäftsbereichen und die Verwendung von Daten Dritter, wie z. B. Schulungsanbietern, erleichtert. Das unterstützt das gemeinsame Gewinnen neuer Erkenntnisse und erhöht darüber hinaus die Produktivität, weil doppelter Aufwand vermieden wird: Ein einmal erstelltes Datenprodukt kann immer wieder verwendet werden.

 

Weil die Fachanwender jetzt in der Lage sind, eigene Datenmodelle zu erstellen, kann sich das IT-Personal auf die Unterstützung komplexer Analyseanforderungen konzentrieren. Die größere Transparenz der Datennutzung und die Governance-Kontrollen innerhalb des Hubs tragen gleichzeitig dazu bei, dass SAP die Compliance-Standards einhält.

Unser Datenprodukt-Hub bildet einen Meilenstein bei der Einführung von KI. Er stellt klar definierte Datenmodelle bereit, die KI-Agenten abfragen können, um schnelle und präzise Antworten zu erhalten.
Maximilian Rupp
Head of Innovation Engineering, Corporate Functions and Analytics, SAP SE

Eine Grundlage für KI-gestützte Innovationen

Derzeit fährt SAP die Nutzung des Datenprodukt-Hubs im gesamten Unternehmen hoch. IT-Personal schult die Fachanwender am Hub und unterstützt sie dabei, sich mit der Verwendung und Erstellung von Datenprodukten vertraut zu machen. SAP geht davon aus, dass der Katalog der verfügbaren Datenprodukte wachsen wird, je mehr Fachanwender auf der Suche nach Antworten den Hub nutzen.

 

Mit Blick in die Zukunft ist der Hub für SAP entscheidend für die gesamte KI-Strategie. Er bietet direkten Zugang zu Datenprodukten und hilft KI-Agenten, die richtigen Daten zu finden, mit denen sie bei der Suche nach Informationen interagieren können. Dadurch können KI-Agenten schnelle und präzise Antworten liefern. Gleichzeitig entsteht eine wichtige Grundlage für die fortlaufende Einführung von KI-gestützten Innovationen.

 

SAP geht davon aus, dass der Joule-Copilot eine immer wichtigere Rolle bei der Nutzung von Datenprodukten im gesamten Unternehmen spielen wird. Künftig sollen Beschäftigte Joule eine Frage stellen, woraufhin der Copilot automatisch im Hub nach einem relevanten Datenprodukt sucht, das die Antwort liefern kann. Bei Bedarf werden neue Datenprodukte erstellt.

SAP-Partner im Fokus

Collibra unterstützt Unternehmen dabei, die Art und Weise, wie sie ihre Datenressourcen verwalten und nutzen, zu revolutionieren, und hilft Nutzern, Daten sicherer und regelkonformer zu verwenden. Der SAP-Partner lieferte die Technologie, auf der SAP seinen Datenprodukt-Hub aufgebaut hat, und ermöglichte so einen Marktplatz, auf dem Nutzer Datenmodelle bereitstellen und gemeinsam verwenden können.

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