
Deutsche Telekom: Mehr Effizienz bei der Beschaffung durch optimierte Zusammenarbeit mit Lieferanten in einem digitalen Geschäftsnetzwerk
Besser mit Lieferanten vernetzen
Die Deutsche Telekom AG möchte Marktführer auf dem Telekommunikationsmarkt werden und ist überzeugt, dass unternehmensweite Digitalisierung dabei der Schlüssel zum Erfolg ist. Mit Lösungen wie SAP Business Network for Procurement und SAP Ariba wurden Source-to-Pay-Prozesse automatisiert und digitalisiert und damit die Beschaffung optimiert, Lieferantenbeziehungen verbessert sowie Betriebsabläufe nachhaltiger gestaltet.
| Branche | Standort | Unternehmensgröße |
| Telekommunikation | Bonn | 200.000 Beschäftigte (Stand 31.12.2024) |
pünktliche Zahlungen
automatisch verarbeitete Rechnungen
Ersparnis durch Einführung automatischer Geschäftsprozesse
Prozess- und Qualitätsmanager Lieferanten- und Beschaffungsdigitalisierung, Deutsche Telekom Services Europe SE (Teil der Deutsche Telekom AG)
| Branche | Standort | Unternehmensgröße |
| Telekommunikation | Bonn | 200.000 Beschäftigte (Stand 31.12.2024) |
pünktliche Zahlungen
automatisch verarbeitete Rechnungen
Ersparnis durch Einführung automatischer Geschäftsprozesse
Prozess- und Qualitätsmanager Lieferanten- und Beschaffungsdigitalisierung, Deutsche Telekom Services Europe SE (Teil der Deutsche Telekom AG)
Menschen vernetzen und Geschäftswachstum erzielen
Mit ihrer Präsenz in 50 Ländern gehört die Deutsche Telekom AG zu den führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit. Sie betreut Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen – über 261 Millionen Mobilfunkkunden, 25 Millionen Kunden mit Festnetzanschluss und mehr als 22 Millionen Breitbandkunden.
Ein wichtiger Aspekt der Strategie der Deutschen Telekom auf dem Weg zur Marktführerschaft ist die Transformation zu einem daten- und KI-gestützten Digital-First-Unternehmen. Durch automatisierte und vereinheitlichte durchgängige Prozesse sollen Produktivität und Effizienz gesteigert werden. Bei der Telekom-Servicegesellschaft Deutsche Telekom Services Europe SE (DTSE) spielt die Beschaffung eine wichtige Rolle. Die bevorzugte Lösung sollte deshalb den komplett automatischen Austausch von Dokumenten mit Lieferanten ermöglichen. Dazu war die Vereinheitlichung von Prozessschritten im gesamten Source-to-Pay-Prozess erforderlich. Weitere Voraussetzungen waren eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten und deren Akzeptanz.
Umfassende Unterstützung für durchgängige Beschaffungsprozesse anbieten
Die Deutsche Telekom prüfte die Lösungen verschiedener Anbieter und entschied sich letztendlich für SAP Business Network for Procurement. Grund dafür war die umfassende Unterstützung der Automatisierung von durchgängigen Beschaffungsprozessen. Die Deutsche Telekom ist seit Langem SAP-Kunde und kennt die Vorteile von SAP-Software.
Das Team bei DTSE implementierte SAP Business Network for Procurement innerhalb von sechs Monaten und integrierte es in die vorhandene SAP-ERP-Anwendung des Unternehmens. Im Anschluss an eine Testphase mit zehn Lieferanten wurden alle Lieferanten der Deutschen Telekom in das Business Network eingebunden. Bei Problemen oder Fragen stand SAP Services and Support stets zur Verfügung. Während der Einführungsphase hielten SAP-Experten Workshops für Lieferanten ab und gewährten Zugang zu Schulungsvideos. Außerdem wurde eine Intranet-Seite eingerichtet, auf der sich Mitarbeitende ausführlich über die Möglichkeiten des neuen Netzwerks informieren können.
Darüber hinaus automatisierte die Deutsche Telekom die Ausschreibungsverfahren. Hier entschied man sich für SAP Ariba Sourcing, eine Lösung, die in das vorhandene SAP Supplier Relationship Management (SAP SRM) integriert wurde. Nach dem Einstellen von Ausschreibungen in SAP SRM werden in SAP Ariba Sourcing Ausschreibungsunterlagen angelegt und automatisch an Lieferanten verschickt. Eingehende Angebote werden automatisch zurück in SAP SRM übertragen und vom Einkaufsteam geprüft. Nachdem ein Angebot den Zuschlag erhalten hat, wird der Auftrag automatisch in SAP Ariba Sourcing erstellt und in SAP Business Network for Procurement übertragen, um den Lieferanten zu benachrichtigen.
Zusätzlich wurde SAP Ariba Contract Invoicing implementiert. Dadurch ist jetzt die automatische Bearbeitung komplexerer Rechnungen für Dienstleistungen möglich. Lieferanten können digitale Leistungserfassungsblätter anlegen und dort die erbrachten Leistungen für die jeweilige Bestellung eingeben.
Prozess- und Qualitätsmanager Lieferanten- und Beschaffungsdigitalisierung, Deutsche Telekom Services Europe SE (Teil der Deutsche Telekom AG)
Beschaffungsprozesse optimieren und Lieferanten das Leben erleichtern
Die Lösungen sind jetzt vollständig eingeführt und die Deutsche Telekom kann mit mehr als 3.500 Lieferanten in jeder Phase des Einkaufszyklus digitale Dokumente austauschen. Damit ist der gesamte Source-to-Pay-Prozess automatisiert: vom Anlegen und Ausstellen von Ausschreibungen, Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Lieferavisen bis hin zum Aktualisieren von Leistungserfassungsblättern und Bearbeiten von Rechnungen.
Dieser hohe Automatisierungsgrad führte dazu, dass die Einkaufsprozesse im Unternehmen jetzt erheblich effizienter ablaufen. Die Procure-to-Pay-Bearbeitungszeit für Beschaffungsprozesse sank um ganze 50 %. Die Rechnungsbearbeitung ist präziser, und Lieferanten haben dadurch nun weniger Fragen zum Zahlungsstatus. Da Lieferanten keine Rechnungen mehr per Post schicken müssen, sinkt auch der Papierbedarf: Pro Jahr werden über eine Million Blatt Papier weniger gebraucht, was zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele beiträgt.
Auch die Lieferanten sind von der Umstellung begeistert. Elektronische Belege und automatisierte Prozesse erleichtern die Geschäftsabwicklung und machen sie effizienter. Da die zeitaufwendigen, papierlastigen Prozesse entfallen, erhalten Lieferanten ihre Zahlungen schneller und können den Rechnungsstatus auf Knopfdruck prüfen. Für Lieferanten hat die Verwendung von SAP Business Network for Procurement mehrere Vorteile: zum einen die engere Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und zum anderen die Nutzung aller Funktionen des Netzwerks auch für ihre anderen Kunden.
Aktuelle Innovationen nutzen und damit Wettbewerbsvorteile sichern
Weil die regelmäßigen Updates der cloudbasierten Lösungen automatisch erfolgen, ist die Deutsche Telekom bestens aufgestellt, um bei der Optimierung seiner Source-to-Pay-Abläufe von aktuellen Innovationen zu profitieren. Darüber hinaus ist der Wechsel von SAP ERP zu SAP S/4HANA Cloud Public Edition geplant. Damit geht das Unternehmen den nächsten Schritt und integriert seine Beschaffungslösungen in das ERP der nächsten Generation – und hat damit Zugriff auf moderne KI-gestützte Funktionen, die Effizienz und Produktivität auf das nächste Level heben.
Bis dahin sorgen die optimierten und automatisierten Beschaffungsprozesse für eine kürzere Markteinführungszeit bei Produkten der Deutschen Telekom. Damit verschafft sich das Unternehmen wertvolle Wettbewerbsvorteile. Die frühzeitige Einführung modernster Technologien ist dabei der Schlüssel zu künftigem Erfolg. Dann steht auch der Marktführerschaft nichts mehr im Weg.