Organización Corona: Eine transparentere Lieferkette für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit in der Logistik

Der gemeinsame Weg von Organización Corona und SAP
Organización Corona produziert und exportiert seit mehr als 140 Jahren Waren in die ganze Welt. Um seine globalen Logistik- und Transportprozesse zu optimieren, hat das Unternehmen innovative SAP-Lösungen wie SAP Business Network for Logistics und das Transportmanagement der SAP S/4HANA Cloud Private Edition eingeführt.
| Branche | Region | Unternehmensgröße |
| Industrielle Fertigung | Bogotá, Kolumbien | 10.000 |
der externen Spediteure sind im Netzwerk innerhalb von 24 Stunden verfügbar.
der externen Spediteure fahren mit voller Auslastung.
niedrigere Kosten für Standgelder durch optimierte Be- und Entladeprozesse
General Manager, Logistics and Transport, Organización Corona
Transformation der Lieferkette durch beispiellose Logistiktransparenz
Die im Jahr 1881 in Bogotá, Kolumbien, gegründete Organización Corona produziert und vertreibt Produkte für Haushalt, Bau, Industrie, Landwirtschaft und die Energiebranche, die in 45 Länder der Welt exportiert und verkauft werden. Das Unternehmen betreibt über 29 Produktionsstätten in Kolumbien, den Vereinigten Staaten, Mittelamerika und Mexiko sowie mehr als 40 spezielle Verkaufsstellen in Kolumbien und Mittelamerika und ein globales Büro in China.
Als Marktführer setzt Corona auf Innovationen von Weltklasse. Das Unternehmen entschied, diesen Anspruch auf seine Logistik- und Transportprozesse auszuweiten. Dafür sollten seine veralteten Systeme modernisiert werden.
Ein zentrales Element im Betrieb des Unternehmens ist eine Flotte von etwa 1.500 Fahrzeugen, die sowohl von eigenen Mitarbeitern als auch von Fachkräften Dritter betrieben wird. Das Flottenmanagement stellte jedoch eine erhebliche Herausforderung dar: Die manuellen, zeitaufwendigen Prozesse waren häufig ineffizient und führten zu Verzögerungen, Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Vorschriften und unerwarteten Störungen.
Um der Kundennachfrage besser nachzukommen, wollte Corona seine Logistik- und Transportprozesse durch ein digitales Lieferkettennetzwerk, das als „Kontrollturm“ fungiert, integrieren und optimieren. Diese Lösung sollte proaktive, transparente und konsistente Prozesse unterstützen – von der Bedarfsplanung über das Auftragsmanagement und die Routenplanung bis hin zur Auswahl des Spediteurs, der Sendungsverfolgung sowie der Frachtabrechnung und -prüfung.
Ricardo Monsalve, General Manager for Logistics and Transport bei Corona, erklärt: „Uns wurde klar, dass ein innovativerer Ansatz helfen würde, Echtzeiteinblicke in die Abläufe unserer Flotte zu erhalten und die Bewegungen unserer Sendungen proaktiv nachverfolgen und überwachen zu können.“
Technologisch verfolgte Corona mit der Einführung des Control Towers folgende Ziele:
Vereinheitlichung der Transportmanagementprozesse durch die Integration von Kernsystemen für Frachtplanung, Wahl des Spediteurs, Versandausführung und Nachverfolgung
Konsolidierung und Analyse von Ausgabendaten aus verschiedenen Quellen, um Möglichkeiten zur Kosteneinsparung zu identifizieren und Strategien zur Optimierung von Beschaffung und Bezugsquellenfindung umzusetzen
Unterstützung eines intelligenten Entscheidungsfindungsprozesses, indem Funktionen zur vorausschauenden Datenanalyse genutzt werden, die handlungsrelevante Erkenntnisse liefern und optimale Transportwege und potenzielle Risiken ermitteln
Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Fachkräften für die Transportplanung und Spediteuren, um den Austausch von Informationen in Echtzeit, die Zusammenarbeit bei Beschaffungsprozessen und das Beziehungsmanagement zu verbessern
Höhere Kundenzufriedenheit durch präzise Bedarfsplanung und Gewährleistung pünktlicher und planbarer Lieferungen
Bessere Einhaltung komplexer Zollvorschriften, Vorgaben für Import- und Exportzölle, Handelsrichtlinien und gesetzlichen Bestimmungen in verschiedenen Ländern, um Verzögerungen und Kosten zu reduzieren und potenzielle Probleme zu vermeiden
General Manager, Logistics and Transport, Organización Corona
Innovative Funktionen und Ansätze für einheitliche Logistik- und Transportprozesse
Corona setzte für die Einführung des Control Towers auf eine bewährte Methode zur digitalen Transformation. Diese konzentrierte sich auf wesentliche Leistungskennzahlen, Benchmarks und Metriken für kontinuierliche Verbesserungen. Nach intensiven Gesprächen mit Unternehmen aus der Branche und Lieferkettenpartnern in der Region entschied sich das Unternehmen für die SAP-Lösungen. Eine einheitliche SAP-Technologie entlang der Lieferkette würde die Integration von Systemen und Prozessen erleichtern und so die Zusammenarbeit zwischen den Partnerunternehmen verbessern.
Corona begann mit der Implementierung der Lösungen SAP Business Network Freight Collaboration und SAP Business Network Global Track and Trace – Komponenten des SAP Business Network for Logistics. Zusätzlich setzte das Unternehmen SAP S/4HANA Cloud Private Edition, Transportmanagement, und SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) for Supply Chain ein. So konnte Corona seine Transportlogistik ganzheitlich optimieren, da die Lösungen Transparenz schaffen, Kosten senken, die Rentabilität steigern und durch die Integration von Lösungen anderer Anbieter die Zusammenarbeit mit Spediteuren und Lieferanten verbessern. SAP Business Network unterstützt Corona außerdem bei der internen Integration seiner Logistikprozesse, um die Compliance zu verbessern und auf Basis zentraler Datenanalysen fundiert zu entscheiden. Mit SAP IBP kann das Unternehmen seine Bedarfsplanungsprozesse optimieren, die Prognosegenauigkeit erhöhen und seinen Betrieb an den Marktanforderungen ausrichten.
Dank der Kombination aus SAP Business Network Freight Collaboration und SAP Business Network Global Track and Trace mit SAP S/4HANA Cloud Private Edition, Transportmanagement, profitiert Corona von einer nahtlosen Integration von Logistiktools für die Planung und Ausführung. Die Lösungslandschaft des Unternehmens wird durch SAP Extended Warehouse Management ergänzt, das bereits erfolgreich in einer Anlage in Mexiko eingeführt wurde.
Darüber hinaus hat Corona weitere Lösungen implementiert, die auf die SAP Business Technology Platform abgestimmt sind. Die SAP-Fiori-Benutzeroberfläche bietet den Beschäftigten von Corona eine verbraucherähnliche User Experience, mobilen und Remote-Zugriff sowie Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, die die unternehmensspezifischen Geschäftsanforderungen unterstützen. Mit SAP Cloud Identity Services verfügt Corona über eine umfassende Lösung für die Identitäts- und Zugriffsverwaltung, die mehr Sicherheit, eine höhere Benutzerfreundlichkeit sowie eine intuitivere Navigation und Verwaltung bietet.
Außerdem hat Corona die Lösung SAP Analytics Cloud eingeführt, um Logistik und Transportunternehmen in Echtzeit zu überwachen, zu planen und Berichte zu erstellen, die eine datenbasierte Entscheidungsfindung unterstützen. Die implementierte SAP Integration Suite fungiert als zentraler Integrations-Hub und ermöglicht umfassende Konnektivität und Prozessautomatisierung. Darüber hinaus bietet die Lösung eine nahtlose Verknüpfung von verschiedenen SAP- und Drittanbieterlösungen, Anwendungen und Partnern, die an unternehmensübergreifenden Prozessen beteiligt sind.
Während des gesamten Projekts arbeitete der SAP Enterprise Support eng mit Corona zusammen, um den Wert der SAP-Investitionen zu maximieren und einen reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse sicherzustellen. Das SAP-Services-Team unterstützte das Unternehmen zudem durch sein flexibles und bedarfsgerechtes Angebot an Dienstleistungen im Störungsmanagement, technischen Support, Wissensaustausch, innovative Lösungen sowie Remote-Support.
General Manager, Logistics and Transport, Organización Corona
Einfachere Abläufe bei geringeren Kosten und höherer Zufriedenheit
Mit der neuen Lösung als „Kontrollturm“ hat Corona die betriebliche Effizienz gesteigert und eine Echtzeittransparenz und ‑kontrolle erreicht. Es konnte seine Kosten senken, die Compliance verbessern und die Kundenzufriedenheit steigern.
Durch den zeitnahen Zugriff auf datengestützte, situationsbezogene Informationen über komplexe Logistik- und Transportprozesse können Störungen durch eine agilere Entscheidungsfindung vermieden oder die Auswirkungen unvermeidlicher Störungen abgemildert werden. Die Beschäftigten von Corona können nun effektiv mit Kunden und Stakeholdern kommunizieren und zusammenarbeiten, indem sie umgehend Maßnahmen bei Problemen ergreifen, Ausnahmen effektiv verwalten, engere Beziehungen aufbauen sowie die Kundenzufriedenheit und ‑treue verbessern. Dank integrierter Systeme und automatisierter Prozesse können sich die Mitarbeiter auf strategischere und wertschöpfendere Aufgaben konzentrieren. Die Mitarbeitenden können präzisere Zahlungen auf Basis tatsächlicher Aktivitäten vornehmen, wodurch die Fehlerquote sinkt, und erhalten gleichzeitig Einblicke in die Ausgaben über verschiedene Kategorien und Geschäftsbereiche hinweg, um Einsparungspotenziale zu ermitteln.
Im Bereich der Speziallogistik hat Corona die Transportplanung optimiert, die Lkw-Auslastung maximiert, die Leerkilometer und die Verweildauer reduziert sowie die Planung von Rück- und Anschlusstransporten verbessert, wodurch sich die Vorlaufzeiten für die Kunden verkürzen. Durch die optimierte Zusammenarbeit und Kommunikation mit Spediteuren, Fahrzeugführenden, Stakeholdern und Kunden sowie Echtzeitinformationen zum Transportstatus wurden die Koordination und Effizienz in der gesamten Lieferkette verbessert. Corona konnte zudem die Anzahl der für den Transport eingesetzten Lkw reduzieren, da nun weniger Fahrzeuge leer oder nur teilweise beladen sind. Dadurch wurden nicht nur die Kosten gesenkt, sondern auch die Abhängigkeit von Treibhausgasemissionen aus fossilen Brennstoffen reduziert. So hat das Unternehmen beispielsweise die Standgelder für Lkw beim Be- und Umladen um etwa 40 % gesenkt. Zudem konnte Corona den Kraftstoffverbrauch und seine Emissionen reduzieren, was sich positiv auf die Effizienz und Nachhaltigkeit der gesamten Lieferkette auswirkt.
„Wir sind jetzt in der Lage, unsere Sendungen besser zu lokalisieren und zurückzuverfolgen“, erklärt Ricardo Monsalve. „Dadurch können wir proaktiv und strategisch auf alle Eventualitäten reagieren und potenzielle Lieferkettenprobleme entschärfen, noch bevor sie auftreten.“ Er ergänzt, dass das Unternehmen nun für jede Sendung den am besten geeigneten Spediteur zu ermitteln kann, und zwar auf der Basis vordefinierter Kriterien wie Kosten, Transitzeit, Kapazität, Leistung, Lieferzeitfenster und Routenoptimierung.
Da weniger kostspielige und zeitraubende Verzögerungen und Unterbrechungen auftreten, steigt die Kundenzufriedenheit. Lieferungen sind durch die bessere Planbarkeit pünktlicher und vollständiger. Zudem sind die Fahrzeugführenden der Corona-Flotte zufriedener, da sie eine zentrale und anspruchsvolle Rolle innerhalb der Lieferkette einnehmen. Durch Investitionen in das Fahrerlebnis hat Corona es geschafft, seine Mitarbeitenden und externe Arbeitskräfte langfristig zu binden. Dies optimiert die Kostenkontrolle und stärkt die Kundenbindung.
General Manager, Logistics and Transport, Organización Corona