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So bauen Sie eine widerstandsfähige digitale Lieferkette auf

Produktzentrierte, anlagenintensive Unternehmen benötigen effiziente, skalierbare, resiliente, vernetzte und nachhaltige digitale Lieferketten.

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Supply-Chain-Verantwortliche haben schon immer Wert auf Kosten und Effizienz gelegt. Heute erweitert sich der Fokus jedoch: Eine moderne Steuerung der Lieferkette erfordert funktionsübergreifende Koordination und Zusammenarbeit in Echtzeit mit externen Partnern. Bei effektiver Umsetzung sorgt dieses integrierte Modell für mehr Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und operative Exzellenz – allesamt entscheidende Faktoren, um in einer von ständiger Unsicherheit geprägten Wirtschaft bestehen zu können.

Ein schwieriger Balanceakt

Führungskräfte von heute stehen vor Herausforderungen, die ein sorgsames Gleichgewicht zwischen Innovation, Effizienz und Transparenz erfordern.

  1. Kundenwünsche erfüllen
    Führungskräfte im Bereich der Lieferkette stehen unter ständigem Druck, die Unternehmensleistung zu steigern und den Kundenservice zu verbessern – und dies bei vollständiger Transparenz. Da Kunden Schnelligkeit, Innovation und Nachhaltigkeit fordern, werden im Wettbewerb um Marktanteile jene Unternehmen die Oberhand behalten, die über die am besten geführten Lieferketten verfügen.
  2. Angesichts von Veränderungen agil bleiben
    Anpassungsfähigkeit ist für die Aufrechterhaltung einer widerstandsfähigen Lieferkette unerlässlich. Echtzeit-Transparenz und Erkenntnisse ermöglichen schnellere, fundiertere Entscheidungen – und helfen den Teams dabei, Risiken zu minimieren und effektiv auf Störungen zu reagieren.
  3. Verschwendung minimieren
    Effizienz ist ebenfalls entscheidend für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, weshalb die Automatisierung eine wichtige Rolle dabei spielen kann, neue Produktivitätsniveaus für die Teams in der Lieferkette zu erschließen.

Warum benötigen Unternehmen eine digitale Lieferkette?

Das Lieferkettenmanagement deckt das gesamte Spektrum ab – von der Produktentwicklung und -planung über die Beschaffung, Fertigung und Logistik bis hin zum Betrieb kritischer Anlagen und Dienstleistungen. Durch die Vernetzung dieser Prozesse und die Zusammenarbeit mit externen Partnern über ein digitales Geschäftsnetzwerk können Unternehmen eine kontextbezogene Entscheidungsfindung ermöglichen und einen Automatisierungsgrad erreichen, der bisher unerreichbar war.

Es gibt zwei Hauptgründe, warum Unternehmen eine digitale Lieferkette aufbauen sollten: die Vorteile und Ergebnisse, die diese bieten kann – und die möglichen negativen Folgen, die sich ergeben, wenn keine vorhanden ist.

Was ist eine digitale Lieferkette?

Eine digitale Lieferkette ist ein System aus digitalen Prozessen, Tools und Technologien, das das Lieferkettenmanagement und die Abläufe optimiert. Dazu gehört der Einsatz fortschrittlicher Technologien und Analysemethoden, die die Sichtbarkeit, Effizienz, Transparenz, Agilität und Leistungsfähigkeit in allen Bereichen der Lieferkette verbessern.

Welche Folgen hat es, wenn keine digitale Lieferkette vorhanden ist?

Eine digitale Lieferkette kann Unternehmen dabei helfen, sich an Marktveränderungen anzupassen, die betriebliche Effizienz zu steigern und eine wettbewerbsfähige Customer Experience zu bieten. Umgekehrt kann das Fehlen einer solchen Lieferkette das gesamte Lieferkettenmanagement untergraben und sich negativ auf andere Aspekte des Fertigungsgeschäfts auswirken:

Eingeschränkte Transparenz: Ohne eine digitale Lieferkette fehlt es Herstellern möglicherweise an Transparenz hinsichtlich wichtiger Lieferkettenprozesse und -aufgaben, wie beispielsweise der Bestandsverwaltung oder der Überwachung von Nachfrageschwankungen.

Ineffizienz: Eine nicht-digitale Lieferkette erhöht das Risiko menschlicher Fehler, verlangsamt Prozesse und verlängert die Durchlaufzeiten bei der Beschaffung, Einkauf, Logistik und Fertigungssteuerung.

Mangelnde Agilität: Eine digitale Lieferkette umfasst einen kontinuierlichen Strom von Echtzeitdaten zu Produktion, Bestandsverwaltung und anderen Schlüsselprozessen – ohne diesen Strom könnte es für Hersteller schwierig werden, schnell auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren.

Wettbewerbsnachteil: Eine nicht-digitale Lieferkette deutet darauf hin, dass ein Unternehmen innovative Beschaffungslösungen nicht in vollem Umfang nutzt, die einen Wettbewerbsvorteil hätten bieten können. Sie untergräbt zudem die allgemeine digitale Transformation und kann die Einführung fortschrittlicher Technologien wie KI, das Internet der Dinge (IoT) und vorausschauende Analysen behindern.

Umweltauswirkungen: Die Minderung von Umweltauswirkungen gewinnt sowohl aufgrund der Einstellung der Verbraucher als auch aufgrund des regulatorischen Drucks zunehmend an Bedeutung, und die Digitalisierung ist ein wichtiger Schritt zum Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette.

Hindernis bei der Kundengewinnung und -bindung: Ohne eine digitale Lieferkette fällt es Herstellern schwerer, den Anforderungen ihrer Kunden hinsichtlich Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz gerecht zu werden.

Bei Nachhaltigkeit geht es nicht nur um Ethik

Aufgrund der starken Sensibilität der Verbraucher für Umweltaspekte kann eine nachhaltige Lieferkette den zusätzlichen Vorteil bieten, die Kundenwahrnehmung zu verbessern. Gleichzeitig nimmt auch der regulatorische Druck zu. So kann beispielsweise die Nichteinhaltung von Nachhaltigkeitsanforderungen zu Geldstrafen führen oder die Expansion in bestimmte Märkte behindern. Hier kann Umweltmanagement-Software, die die Nachhaltigkeits-KPIs von Herstellern erfasst, misst und auswertet, von unschätzbarem Wert sein.

Warum sollten die SAP Business Suite und die SAP-Lösungen für das Lieferkettenmanagement gemeinsam eingesetzt werden?

Supply-Chain-Verantwortliche müssen überdenken, wie sie Daten verwalten und nutzen können, um widerstandsfähig zu bleiben und weiter zu wachsen. Die SAP Business Data Cloud Insight Apps ermöglichen es Ihrem Supply-Chain-Team, präzise zu handeln, indem sie KI-gestützte Erkenntnisse nutzen, um Abläufe zu optimieren, die Entscheidungsfindung zu verbessern und sich an ein sich rasch wandelndes Geschäftsumfeld anzupassen.

Die SAP Business Suite ermöglicht es Führungskräften im Bereich Lieferkette, über alle Schlüsselbereiche hinweg zusammenzuarbeiten, darunter Beschaffung, Finanzen, Betrieb, Personalwesen, Vertrieb und IT. So kann sich jede Führungskraft – vom CRO bis zum CPO – auf Lieferkettendaten stützen, um tiefere Erkenntnisse über Risiken, prognostizierte Kosten und Umsätze, die Sicherheit der Belegschaft sowie die Gesamtbetriebskosten zu gewinnen.

Dieses Kooperationsmodell überwindet Abteilungsgrenzen und ermöglicht es der Lieferkettenfunktion, Entscheidungen im gesamten Unternehmen aktiv zu beeinflussen – wodurch nicht nur Compliance und Effizienz, sondern auch Innovation und Wachstum gefördert werden.

Die Basis- und Premium-Pakete von SAP Supply Chain Management bieten Führungskräften im Bereich Lieferkette eine solide Grundlage für die Digitalisierung von Kernprozessen sowie die Flexibilität und Agilität, den Betrieb an sich ändernde geschäftliche Anforderungen anzupassen.

Grafik einer Lupe und Datenlinien

Tiefer eintauchen

Diese IDC-Studie bietet Erkenntnisse von Analysten in die SAP-Lösungen für das Lieferkettenmanagement auf Basis der SAP Business Suite.

Studie lesen

Wie ermöglicht die SAP Business Suite eine echte Orchestrierung der Lieferkette und macht den COO zu einem strategischen Partner für das gesamte Unternehmen?

Lieferkettenmanagement in den Bereichen Konstruktion, Planung und Betrieb

Datengestützte Entscheidungsfindung

Mehrstufige Beschaffungsplanung

Management des Liefernetzwerks

Lager- und Bestandsverwaltung

Optimierte Logistik

Produktforschung und -entwicklung

Relevante Produktideen

Integrierte Innovationserlebnisse

Schnellere Produktentwicklung

Verkürzen Sie die Zeit bis zur Wertschöpfung und senken Sie die Kosten mit einer skalierbaren, cloudnativen Lösung – SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM) –, die den gesamten kollaborativen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung unterstützt.

Transparentes Product Lifecycle Management

Produktionsplanung und Fertigungssteuerung

Effiziente Produktionsplanung

Steuern Sie komplexe Produktionsplanungszyklen, die mehrere Partner im Liefernetzwerk, verschiedene Produktionsstandorte und mehrstufige Stücklisten umfassen.

Fundierte Fertigungsentscheidungen

Produktion, die mitwächst

Reagieren Sie agil auf wechselnde Bedingungen in der Lieferkette, saisonale Spitzen oder Nachfrageschwankungen und neue Produkteinführungen. Dank der Skalierbarkeit aus der Cloud ist dafür keine aufwändige On-Premise-Infrastruktur notwendig.

Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Produktion

Überwachte Fertigungssteuerung

Anlagenmanagement und Instandhaltung

Längere Lebensdauer für Maschinen und Anlagen

Nutzen Sie Echtzeit-Performance-Daten, die von IoT-Geräten direkt an den Maschinen erfasst werden, um die Wartung Ihrer physischen Anlagen zu optimieren, das Risiko ungeplanter Ausfälle zu senken und die Zuverlässigkeit Ihrer Geräte zu erhöhen.

Weniger Ausfallzeiten und geringere Kosten

Vermeiden Sie Stillstände, indem Sie Geräteausfälle erkennen und beheben, noch bevor sie auftreten – ein proaktiver Ansatz, ermöglicht durch KI-basierte vorausschauende Instandhaltung und digitale Zwillinge.

Optimierter Ersatzteilbestand

Integrieren Sie Anlagen- und Bestandsmanagement in digitale Supply-Chain-Lösungen, um Kosten für zu hohe Lagerbestände oder teure Notbeschaffungen von Ersatzteilen zu minimieren.

Vereinfachte Wartungsabläufe

Ermöglichen Sie dem technischen Wartungspersonal den Zugriff auf Handbücher, Arbeitsaufträge und Lagerinformationen direkt auf mobilen Endgeräten.

So wählen Sie die richtige Software für Ihre digitale Lieferkette: Ressourcen und Praxistipps

Wer das Management der Lieferkette optimieren will, braucht Zeit und eine gründliche Recherche. Gerade für Hersteller ist es bei der Auswahl einer zukunftssicheren digitalen Lieferkette wichtig, die potenziellen Softwareanbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Diese positiven Anzeichen – „Green Flags“ – sollten Sie auf jeden Fall beachten:

Innovation: KI für die Lieferkette und der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Fertigung finden zunehmend Verbreitung; daher sollten Hersteller nach digitalen Lieferkettenlösungen suchen, die KI-Funktionen beinhalten oder unterstützen.

Skalierbarkeit: Die Anforderungen und Herausforderungen im Lieferkettenmanagement (und in der intelligenten Fertigung) können sich schnell ändern. Hersteller, die ihre digitale Lieferkette zukunftssicher gestalten wollen, benötigen daher skalierbare, cloud-basierte Software-Infrastrukturen – nur so sind die notwendige Flexibilität und Agilität gewährleistet.

Portfoliosynergie: Hersteller profitieren von einem vielseitigen Softwareportfolio, das digitale Lieferkettenlösungen umfasst, die mit anderen wichtigen Systemen, die bereits in der Fertigung eingesetzt werden, wie beispielsweise ERP, kompatibel sind.

Datenschutz und Sicherheit: Innovative digitale Lieferketten-Lösungen basieren häufig auf Daten, insbesondere solche mit KI-Technologie. Daher sollten Hersteller nach Softwareanbietern suchen, die nachweislich hohe Standards im Bereich Datensicherheit einhalten.

Erfolgsgeschichten: Die Optimierung einer digitalen Lieferkette ist ein Projekt mit großer Tragweite; daher benötigen Hersteller Softwareanbieter mit einer nachweisbaren Erfolgsbilanz, die über Erfahrungsberichte von erfolgreichen Kunden, einschlägige Fallstudien und einen soliden Ruf in der Branche verfügen.

Highlights der SAP-Lösungen

Welche SAP-Lösungen unterstützen das Lieferkettenmanagement und die Logistik?
SAP bietet mit der SAP S/4HANA Cloud Public Edition und weiteren Lösungen leistungsstarke Tools für den gesamten Lieferkettenbetrieb. Dazu gehören ein erweitertes Lager- und Transportmanagement sowie SAP Business Network Supply Chain Collaboration, Business Network Global Track and Trace und SAP Yard Logistics.
Wie unterstützt SAP die Produktentwicklung und das Lebenszyklusmanagement?
SAP bietet umfassende Tools für das Produktlebenszyklusmanagement an. Zu den wichtigsten Lösungen zählen S/4HANA für die Produktkonformität sowie die Integration mit SAP Teamcenter von Siemens.
Welche Tools bietet SAP für die Produktionsplanung und Fertigungssteuerung an?
SAP unterstützt sowohl die Planung als auch die Umsetzung im Produktionsbereich mit Lösungen wie SAP IBP, SAP Digital Manufacturing sowie auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Tools wie SAP Responsible Design and Production und SAP Sustainability Footprint Management.
Welche SAP-Lösungen stehen für Anlagenmanagement und Instandhaltung zur Verfügung?
SAP bietet eine Reihe von Enterprise-Asset-Management-Tools (EAM) an, um die Anlagenleistung, den Außendienst und den mobilen Betrieb zu unterstützen. Dazu gehören SAP Asset Performance Management, SAP Field Service Management sowie die mobile App SAP Service and Asset Manager.

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