media-blend
text-black

Teammitglieder arbeiten gemeinsam an einem Laptop

Was ist Guided Selling?

Beim Guided Selling werden mithilfe von KI und Daten personalisierte Empfehlungen erstellt, damit Vertriebsteams schneller Geschäfte abschließen können.

default

{}

default

{}

primary

default

{}

secondary

Guided Selling – Definition

Guided Selling ist ein technologiegestützter Ansatz, bei dem Daten, Analysen und Automatisierung eingesetzt werden, um Vertriebsteams dabei zu helfen, die richtigen Produkte oder Lösungen für den Kunden zu finden. Es schließt die Lücke zwischen komplexen Angeboten und Kundenbedürfnissen, indem es maßgeschneiderte Empfehlungen auf der Basis von Echtzeiterkenntnissen liefert.

Im Kern verknüpft Guided-Selling-Software KI-gestützte Analysen mit CRM-Daten und liefert in jeder Phase des Verkaufsprozesses konkrete Handlungsempfehlungen. Es kann:

Mit anderen Worten: Guided Selling verstärkt die menschliche Intuition. Es liefert relevante Daten, damit Vertriebsteams Gespräche sinnvoll gestalten und ihre Kunden dabei unterstützen können, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Guided-Selling-Software lässt sich in CRM-Systeme, E-Commerce-Plattformen oder eigenständige Guided-Selling-Anwendungen integrieren. Besonders häufig kommen die Lösungen in B2B-Unternehmen mit komplexen Angeboten oder längeren Verkaufszyklen zum Einsatz, sie finden aber zunehmend auch im B2C-Bereich Anwendung.

Wie funktioniert Guided Selling?

Guided-Selling-Software bündelt Daten aus dem gesamten Unternehmen – von CRM- und ERP-Systemen bis hin zu Marketinganalysen und Supportinformationen – und bietet so eine Rundumsicht auf potenzielle Kunden. Auf dieser Basis liefert die Software mithilfe von KI und regelbasierter Logik in Echtzeit passende Empfehlungen entweder an das Vertriebsteam oder über digitale Kanäle direkt an den Kunden.

Ein typisches Guided-Selling-System umfasst die folgenden Schritte:

  1. Datenerfassung: Die Software sammelt Informationen aus unterschiedlichen Quellen – z. B. frühere Käufe, Suchhistorie und Kundeninteraktionen – und erstellt daraus ein umfassendes Profil des Leads oder Kunden.
  2. Analyse und Bewertung: KI-Modelle analysieren anschließend diese Daten, um die Kaufbereitschaft zu bewerten, nächste Schritte vorzuschlagen und Verkaufschancen nach ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit zu priorisieren.
  3. Erstellen von Empfehlungen: Guided-Selling-Tools nutzen Algorithmen, um die nächsten sinnvollen Schritte vorzuschlagen, z. B. welche Produkte angeboten, welche Inhalte geteilt oder wann Kunden kontaktiert werden sollten.
  4. Vertriebsunterstützung: Diese Empfehlungen erscheinen direkt im Arbeitsumfeld des Vertriebsteams – meist im CRM-System oder auf einer Plattform zur Vertriebunterstützung –, sodass die entsprechenden Maßnahmen direkt umgesetzt werden können.
  5. Kontinuierliche Verbesserung: Mit jeder neuen Interaktion lernt das System dazu, verfeinert seine Empfehlungen und liefert infolge dieser Feedbackschleife mit der Zeit immer bessere Ergebnisse.

Durch die Kombination aus Automatisierung, Datenintelligenz und kontextbezogenen Erkenntnissen reduzieren Guided-Selling-Systeme komplexe Situationen auf das Wesentliche und helfen Teams dabei, schneller und effizienter zu arbeiten.

Beispiele für Guided Selling

Um den Nutzen von Guided Selling greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick darauf, wie der Ansatz branchenübergreifend in unterschiedlichen Szenarien eingesetzt wird:

Best Practices für Guided Selling

Um das Potenzial von Guided Selling voll auszuschöpfen, braucht es neben leistungsstarken Tools auch die richtige Strategie. Die folgenden Best Practices unterstützen Unternehmen dabei, Guided Selling erfolgreich einzuführen und nachhaltig im Unternehmen zu verankern:

  1. Daten bereinigen und verknüpfen
    Guided Selling steht und fällt mit der Datenqualität. Stellen Sie sicher, dass CRM-, ERP- und Marketingsysteme miteinander verknüpft sind, sodass das Guided-Selling-System auf konsistente, zuverlässige Daten zugreifen kann.
  2. Benutzererlebnis in den Mittelpunkt stellen
    Ob für Ihr Vertriebsteams oder Ihre Kunden – das Guided-Selling-Tool sollte intuitiv zu bedienen sein. Integrieren Sie Empfehlungen nahtlos in bestehende Workflows, um Reibungspunkte zu minimieren und die Benutzerakzeptanz zu erhöhen.
  3. Klare Vertriebslogik definieren
    Guided Selling funktioniert am besten, wenn Regeln und KI ineinandergreifen. Bilden Sie zunächst Ihren idealen Verkaufsprozess ab und definieren Sie anschließend Entscheidungsbäume oder Algorithmen, die diese Logik unterstützen.
  4. Kontinuierliches Lernen fördern
    Führen Sie Leistungsdaten regelmäßig ins System zurück. Analysieren Sie, welche Empfehlungen zu Abschlüssen führen, und nutzen Sie diese Erkenntnisse, damit das KI-Modell daraus lernt und künftige Vorschläge optimiert.
  5. Teamübergreifend arbeiten
    Ermöglichen Sie die Zusammenarbeit zwischen Marketing, Vertrieb und dem operativen Betrieb, damit Ihre Guided-Selling-Strategie die gesamte Customer Journey abbildet – vom ersten Interesse bis zur Vertragsverlängerung.
  6. Die menschliche Komponente im Blick behalten
    Guided Selling ersetzt nicht die persönliche Beratung durch den Menschen, sondern unterstützt sie. Ermutigen Sie Ihre Vertriebsteams, die datengestützten Erkenntnisse als Gesprächsanstoß und nicht als starre Skriptgrundlage zu nutzen.
  7. Erfolg messbar machen
    Definieren Sie klare KPIs wie Konversionsrate, durchschnittliches Auftragsvolumen oder Länge des Verkaufszyklus. So können Sie die Wirkung der Guided-Selling-Lösung belegen und den ROI kontinuierlich steigern.

Vorteile von Guided Selling

Die Vorteile von Guided Selling beschränken sich nicht nur auf die Produktivität. Der Ansatz unterstützt Unternehmen dabei, Vertriebsprozesse durchgängig konsistent und kundenorientiert zu gestalten. Zu den zentralen Mehrwerten zählen:

Wer profitiert von Guided-Selling-Tools?

Praktisch jedes Unternehmen mit einem klar strukturierten Vertriebsprozess profitiert von Guided Selling. Besonders geeignet ist der Ansatz für:

Selbst kleine und mittelständische Unternehmen können sich durch den Einsatz von Guided-Selling-Software einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem sie ihr Fachwissen skalieren und konsistentere Erlebnisse schaffen.

Logo von SAP

SAP-Lösung

Für eine bessere Vertriebsleistung

Mit den Vertriebslösungen von SAP erhöhen Sie Konversionsraten, beschleunigen Wachstum und geben Ihrem Team die Sicherheit, jede Verkaufschance souverän zu nutzen.

Mehr erfahren

Wahl der richtigen Guided-Selling-Software

Die Wahl des passenden Guided-Selling-Systems richtet sich nach Ihren Unternehmenszielen, der Komplexität Ihrer Vertriebsprozesse und Ihrer bestehenden Technologielandschaft. Wichtige Kriterien dabei sind:

Viele führende Guided-Selling-Lösungen sind bereits in umfassende Systeme zur Vertriebsunterstützung oder CRM-Plattformen eingebettet. So profitieren Unternehmen von konsistenten Daten, gemeinsamen Erkenntnissen und verknüpften Kundenerlebnissen.

Wichtigste Erkenntnisse

Beim Guided Selling geht es nicht nur darum, die Vertriebsleistung zu steigern. Es geht darum, grundlegend zu verändern, wie Unternehmen und Kunden miteinander interagieren. Indem Erkenntnisse, Technologie und menschliches Know-how verknüpft werden, können Unternehmen mit jedem Gespräch Mehrwert schaffen und in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und datengestützten Umfeld die Nase vorn behalten.

FAQs

Was ist Guided Selling?
Beim Guided Selling handelt es sich um einen datengestützten Ansatz, der mithilfe von Echtzeiterkenntnissen, Empfehlungen und Workflows Vertriebsteams dabei unterstützt, Kundenbedürfnisse zu erkennen und passende Lösungen vorzuschlagen. Er kombiniert erprobte Vertriebsmethodik mit KI und Automatisierung, um Verkäufer souverän durch jede Phase des Kaufprozesses zu führen, und steigert so Effizienz, Konsistenz und Abschlussquoten.
Was ist der Unterschied zwischen Guided Selling und Vertriebsautomatisierung?
Während Vertriebsautomatisierung vor allem wiederkehrende administrative Aufgaben vereinfacht, zielt Guided Selling darauf ab, den Verkaufsprozess durch intelligente, kontextbezogene Empfehlungen zu unterstützen und die Entscheidungsfindung zu verbessern.
Funktioniert Guided Selling sowohl in B2B- als auch in B2C-Umgebungen?
Ja. Guided Selling stammt ursprünglich aus dem B2B-Umfeld, findet aber zunehmend auch im B2C-Bereich Anwendung, z. B. im Einzelhandel, im Bankwesen und in der Telekommunikation, um noch individuellere Einkauferlebnisse zu schaffen.
Was sind häufige Herausforderungen bei der Implementierung von Guided-Selling-Software?
Zu den häufigsten Herausforderungen gehören Datensilos, fehlende bereichsübergreifende Zusammenarbeit und eine geringe Benutzerakzeptanz. Für eine erfolgreiche Einführung braucht es ein aktives Change-Management, zuverlässige Daten und ein enges Zusammenspiel von Vertrieb und Marketing.
Wie kann der Einsatz von KI den Guided-Selling-Prozess verbessern?
KI optimiert den Guided-Selling-Prozess, da sie große Datenmengen auswertet, um Muster zu erkennen, Kundenverhalten vorherzusagen und automatisch die nächsten sinnvollen Schritte zu empfehlen. So entsteht ein noch intelligenteres, kontinuierlich lernendes System, das sich an jede Interaktion anpasst.
Wie sieht die Zukunft von Guided Selling aus?
Guided Selling entwickelt sich hin zu stärker autonomen, dialogorientierten Modellen mit KI-Copiloten und intelligenten Agenten, die direkt in die CRM- und E-Commerce-Systeme integriert sind. Diese Lösungen unterstützen Fachkräfte dabei, schneller fundiertere Entscheidungen zu treffen und hochgradig personalisierte Kundenerlebnisse im großen Stil bereitzustellen.
Logo von SAP

SAP-Lösung

CX-Transformation mit KI

Erfahren Sie, wie KI-gestützte Customer-Experience-Lösungen jede Interaktion personalisieren und langfristige Kundenbeziehungen stärken.

Mehr erfahren