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Geschäftsfrau stützt sich auf ihren Schreibtisch

Was ist ein HRIS?

HRIS steht für Human Resources Information System (Personalinformationssystem). Unternehmen nutzen ein HRIS für die Verwaltung und Automatisierung zentraler HR-Prozesse wie Personalabrechnung, Zeiterfassung und Arbeitgeberleistungen.

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Überblick über Personalinformationssysteme

HRIS – oder Personalinformationssysteme – waren eine der ersten kommerziellen Softwarelösungen, die in den 1980er Jahren entwickelt wurden. Der Grund: Die Personalabteilung war damals – und ist auch heute noch – eine der verwaltungsintensivsten Abteilungen jedes Unternehmens. Die dort Arbeitenden sind nicht nur mit einer enormen Menge an Bürokratie und Unterlagen konfrontiert, sondern sie sind auch die Verwalter besonders wertvoller und sensibler Informationen über die Beschäftigten und Bewerber.

Seitdem hat sich die Technologie weiterentwickelt. Moderne HRIS automatisieren Workflows, integrieren Feedback, passen Berichtsstrukturen in Echtzeit an und werden zunehmend von KI unterstützt, um intelligente Empfehlungen zu geben, Unregelmäßigkeiten zu erkennen und die Benutzererfahrung individuell anzupassen. Durch die Einführung einfach zu bedienender Benutzungsoberflächen und flexibler Funktionen sind moderne HRIS heute ebenso effizient und benutzerfreundlich wie leistungsfähig und agil.

Idealerweise wird die HRIS-Software in der Cloud bereitgestellt. Dies bietet eine Vielzahl von Vorteilen, wie z. B. mehr Datenspeicher, höhere Sicherheit und eine reibungslosere Integration mit ergänzenden Anwendungen wie Personalabrechnung, Bewerbermanagement und anderen HR-Systemen.

Heute verändert KI im Personalwesen die Funktionen von HRIS, indem sie vorausschauende Erkenntnisse und intelligente Automatisierung ermöglicht und Schnittstellen nutzt, die Aufgaben wie Onboarding, Leistungsbeurteilungen und Mitarbeiterservice optimieren.

HRIS: Definition

HRIS steht für Human Resources Information System und ist ein Personalinformationssystem, das Unternehmen dabei hilft, zentrale HR-Prozesse zu verwalten und zu automatisieren. Diese Systeme unterstützen die Verwaltung von Arbeitgeberleistungen, die Zeit- und Anwesenheitsverwaltung, die Personalabrechnung und andere Workflows sowie die Speicherung von Mitarbeiterdaten wie persönlichen, demografischen und Vergütungsinformationen.

HRIS, HRMS und HCM: Worin liegt der Unterschied?

HCM ist ein weit gefasster Begriff, der die Verfahren, Richtlinien, Prozesse und Software umfasst, mithilfe derer ein Unternehmen seine Belegschaft verwaltet, von der Einstellung bis zum Austritt. Eine HCM-Suite wird oft auch als Human Resources Management System (HRMS) bezeichnet und umfasst HRIS-Software.

Ein HRIS verwendet eine Mitarbeiterdatenbank zur Unterstützung von zentralen HR-Prozessen, die eher linear und quantitativ ausgerichtet sind, wie die Personalabrechnung oder die Zeiterfassung. Im Vergleich dazu ist ein HRMS eine umfassendere Softwarelösung, die ein HRIS beinhaltet, aber auch qualitativ hochwertigere und komplexere Funktionen für das Talentmanagement umfasst.

Ein HRIS kann zum Beispiel dabei helfen, Prozesse wie die Zeiterfassung der Beschäftigten zu automatisieren und zu rationalisieren. Wenn diese Daten in ein HRMS-System integriert werden, können die Zeiterfassungsdaten analysiert werden, um die Produktivität und die Planung zu verbessern. Das wiederum kann dazu beitragen, Aufgaben innerhalb des HRIS effizienter zu automatisieren.

Herauszufinden, welche dieser Softwarelösungen sich für Sie am besten eignet, ist gar nicht so kompliziert, wie es klingen mag. Es geht in erster Linie darum, dass Sie sich klar darüber werden, wo Ihr Unternehmen jetzt steht und wo es auf längere Sicht stehen soll. Und dann sollten Sie sich für die HR-Lösungen entscheiden, die heute für Sie passen und an Ihre zukünftigen Anforderungen angepasst werden können.

Was leisten Personalinformationssysteme?

Die besten cloudbasierten HRIS-Lösungen unterstützen eine Vielzahl von HR-Prozessen und ‑Interaktionen. Die Technologie bietet eine intelligente Automatisierung von Arbeitsabläufen im gesamten Unternehmen, darunter:

Verwaltung von Arbeitgeberleistungen

Zeit- und Anwesenheitsmanagement

Integrierte Lokalisierung

Mitarbeiter-Self-Services

Organisationsstrukturen

Vorteile eines cloudbasierten HRIS

Zusätzlich zu den grundlegenden Funktionen eines modernen HRIS lassen sich cloudbasierte Systeme leichter in Ihre bestehenden Systeme integrieren. Sie sind skalierbar und können einfacher um Innovationen und Sicherheitsfunktionen erweitert werden.

Nachstehend werden nur einige der allgemeinen Vorteile eines integrierten cloudbasierten HRIS aufgezählt:

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Der gemeinsame ROI von HR-Kernfunktionalität, Zeiterfassung und Gehaltsabrechnung

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Unterstützung zentraler HR-Prozesse durch Cloud-HRIS-Integration

HRIS helfen zwar bei der Zentralisierung und Rationalisierung von HR-Prozessen und Verwaltungsaufgaben, es gibt aber noch viele andere Kernfunktionen, die parallel dazu ablaufen, z. B. Recruiting, Schulung und Planung. Und man muss kein HR-Spezialist sein, um zu erkennen, wie nützlich es sein kann, all diese essenziellen Funktionen zu vereinheitlichen und zu zentralisieren. Wenn Unternehmen jedoch mit Altsystemen und isolierten HR-Softwareanwendungen arbeiten, sind sie beim Auffinden von Tools und Informationen über Unternehmenssilos hinweg auf manuelle Prozesse angewiesen.

Die besten cloudbasierten HRIS ermöglichen nicht nur die Integration mit Ihrem ERP-Kernsystem, sie sind explizit dafür konzipiert. Ein cloudbasiertes ERP-System verwaltet beispielsweise eine breite Palette an täglichen Geschäftsaktivitäten und ist auf die Integration einer Vielzahl unterschiedlicher Geschäftsprozesse ausgelegt. Durch die Vereinheitlichung von geschäftsübergreifenden Daten bieten ERP-Systeme eine zentrale Datenquelle und gewährleisten zuverlässige Datenintegrität. Wenn Sie also Ihre HR-Kernprozesse und Ihr HRIS mit der Geschwindigkeit und den Analysekapazitäten eines modernen KI-gestützten ERP-Systems kombinieren, erhalten Sie das Beste aus beiden Welten.

HRIS-Beispiele in Aktion

Noch vor wenigen Jahren waren es vor allem Großunternehmen, die auf HRIS-Lösungen setzten. Mit der wachsenden Beliebtheit integrierter cloudbasierter Systeme wird es jedoch auch für kleinere – und wachsende – Unternehmen immer einfacher, von den Vorteilen und der Effizienz eines HRIS zu profitieren.

Hier sind einige Beispiele für Unternehmen, die ihre Personalprozesse mithilfe eines HRIS optimiert haben:

Mehr über HRIS-Software erfahren

Moderne Unternehmen sind auf der Suche nach einer einheitlichen, globalen HR-Kernlösung – einer Lösung, die eine einfache Benutzererfahrung bietet und Datenanalyse und Automatisierung in Echtzeit unterstützt. Angesichts einer immer stärker verstreuten Belegschaft muss die HRIS-Software mit dieser zusammen globalisiert werden und eine tiefgreifende Lokalisierung und Compliance über mehrere Länder hinweg bieten. Und weil sich Geschäftsmodelle verändern und weiterentwickeln, fordern Unternehmen Agilität und Einfachheit. Diese erlangen sie über eine breite Palette relevanter und leistungsstarker vorkonfigurierter Inhalte, mit denen sie neue Prozesse und Anwendungen zuverlässig und schnell implementieren können.

FAQs zu HRIS

Warum ist ein HRIS für das Personalmanagement wichtig?

Ein Personalinformationssystem (Human Resources Information System, HRIS) ist für ein modernes Personalmanagement unverzichtbar, da es Unternehmen dabei hilft, wichtige Personalprozesse zu optimieren und zu automatisieren.

Ein HRIS steigert die Effizienz, indem es Aufgaben wie die Personalabrechnung, die Zeiterfassung, die Verwaltung von Arbeitgeberleistungen und das Datenmanagement für Mitarbeitende vereinfacht. Durch die Zentralisierung von Mitarbeiterinformationen und die Automatisierung von Workflows verbessert ein HRIS die Datengenauigkeit, gewährleistet die Compliance und liefert Echtzeiteinblicke für eine bessere Entscheidungsfindung. Die cloudbasierten HRIS-Lösungen von SAP bieten zudem eine benutzerfreundliche Oberfläche, die es HR-Teams erleichtert, die Belegschaft zu verwalten und die strategische Planung zu unterstützen.

Wie schneidet ein HRIS im Vergleich zu manuellen HR-Prozessen ab?
Ein HRIS ersetzt manuelle, papierbasierte Personalaufgaben durch automatisierte, digitale Workflows, die Zeit sparen und Fehler reduzieren. Statt mit Tabellenkalkulationen, Formularen und isolierten Systemen zu arbeiten, verwalten Sie Mitarbeiterdaten, Personalabrechnung, Arbeitgeberleistungen und Zeiterfassung auf einer einzigen integrierten Plattform.
Welche geschäftlichen Probleme löst ein HRIS?

Ein HRIS kann viele gängige Geschäftsprobleme lösen, darunter:

  • Zeitaufwendige Routineaufgaben für Personalverantwortliche und Mitarbeitende
  • Mangelnde systemübergreifende Kontinuität mit isolierten Datenspeichern
  • Veraltete HR- und Mitarbeiterinformationen
  • Unzureichende Ausrichtung der Personalstrategie an der Unternehmensstrategie
  • Uneinheitliche Aufsicht über betriebliche und gesetzliche Arbeitsvorschriften
Wie verbessert ein HRIS die Employee Experience?

Ein HRIS verbessert die Employee Experience, indem es HR-Services zugänglicher, individueller und effizienter macht. Dank Funktionen wie Self-Service-Portalen, mobilem Zugriff und KI-gestützten Tools können Mitarbeitende:

  • Persönliche Daten aktualisieren
  • Abwesenheiten beantragen
  • Arbeitgeberleistungen beantragen
  • Zahlungs- und Leistungsdaten anzeigen

Diese Tools verkürzen Wartezeiten, sorgen für mehr Transparenz und geben den Mitarbeitenden mehr Kontrolle über ihr Arbeitsleben. Ein HRIS hilft HR-Teams außerdem dabei, schneller auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen und so ein motivierendes und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Welche Schritte sind bei der Auswahl des richtigen HRIS zu beachten?

Ein HRIS muss belastbar und in der Lage sein, sich an die dynamischen Anforderungen des Unternehmens anzupassen. Weitere Überlegungen:

  • Sorgfalt bei der Datenübernahme aus den Altsystemen in das HRIS
  • Skalierbarkeit des HRIS entsprechend dem Unternehmenswachstum
  • Einhaltung regionaler und globaler gesetzlicher Anforderungen
  • Schnelle Akzeptanz mit gut geschulten Beschäftigten für eine optimale Nutzung des HRIS, sobald es in Betrieb ist
Wie implementiere ich ein HRIS?

Die Einführung eines HRIS beginnt damit, den Personalbedarf Ihres Unternehmens zu ermitteln und eine Lösung auszuwählen, die Ihren Zielen entspricht. Sobald Sie sich für ein System entschieden haben, umfasst der Prozess in der Regel folgende Schritte:

  • Planung und Analyse: Definieren Sie Ihre Anforderungen und erfassen Sie die aktuellen HR-Prozesse.
  • Konfiguration: Richten Sie das System entsprechend Ihrer Organisationsstruktur, Ihren Richtlinien und Ihren Workflows ein.
  • Datenmigration: Übertragen Sie Mitarbeiterdaten aus Altsystemen oder Tabellenkalkulationen in das HRIS.
  • Integration: Verbinden Sie das HRIS mit anderen Systemen wie der Personalabrechnung, dem Finanzwesen oder Plattformen für die Personalbeschaffung.
  • Schulung und Änderungsmanagement: Bereiten Sie die Personalteams und Mitarbeitenden darauf vor, das neue System effektiv zu nutzen.
  • Produktivstart und Support: Nehmen Sie das System in Betrieb und überwachen Sie dessen Leistung – mit kontinuierlichem Support und Optimierung.
Können HRIS in andere Unternehmenssoftware integriert werden?

Ja. HRIS wie SAP SuccessFactors sind so konzipiert, dass sie sich mit anderen Geschäftsanwendungen integrieren lassen, darunter Systeme für die Personalabrechnung, das Finanzwesen und die Personalbeschaffung sowie Lernplattformen. Diese Integrationen tragen dazu bei, einen nahtlosen Datenfluss zwischen den Abteilungen zu gewährleisten, den manuellen Erfassungsaufwand zu reduzieren und die Genauigkeit zu verbessern.

Je nach Ihrer IT-Landschaft können Sie Ihr HRIS über APIs, Middleware oder vorkonfigurierte Konnektoren sowohl mit SAP-Systemen als auch mit Fremdsystemen verbinden. Diese Flexibilität trägt zu einer besseren Entscheidungsfindung und einer einheitlicheren Employee Experience bei.