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Börsendaten

Was ist Data Mining?

Beim Data Mining werden mithilfe von maschinellem Lernen und weiteren Tools relevante Informationen aus großen Datensätzen extrahiert, um Muster, Anomalien und wichtige Erkenntnisse für eine fundierte Entscheidungsfindung aufzudecken.

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Data Mining im Überblick

Im digitalen Zeitalter sammeln Unternehmen kontinuierlich Daten, die viele Führungskräfte als wertvolle Quelle für relevante Erkenntnisse betrachten. Doch was genau ist Data Mining und wie hilft es Unternehmen dabei, aus Datensätzen gezielt verwertbare Informationen zu gewinnen? Data Mining ist der Prozess der Gewinnung nützlicher Informationen aus einer Ansammlung von Daten, oft aus einem Data Warehouse oder einer Reihe von verknüpften Datensätzen. Beim Data Mining können Technologien wie maschinelles Lernen und statistische Analysen sowie weitere leistungsstarke Tools eingesetzt werden. Ihre primäre Aufgabe ist die Analyse großer Datenmengen, um Trends, versteckte Muster, Anomalien und Beziehungen zu erkennen, die eine fundierte Entscheidungsfindung und Planung ermöglichen.

Ein oft unterschätzter Vorteil von Data Mining – und ein Grund dafür, warum es mittlerweile so eine große Rolle spielt – liegt darin, dass es die mit der Digitalisierung einhergehende Datenflut in einen echten Mehrwert verwandelt. Mit der fortschreitenden Modernisierung und Digitalisierung ihrer Abläufe erzeugen und speichern Organisationen immer größere Datenmengen. Gerade für große Unternehmen mit umfangreichen Datensätzen bietet Data Mining somit eine effiziente Möglichkeit, das Potenzial bereits vorhandener Informationen gezielt zu nutzen.

Warum ist Data Mining wichtig?

Data Mining ist wichtig, da die Daten des Unternehmens dadurch zu einer Schlüsselkomponente von Business Intelligence werden. Data-Mining-Tools sind in Dashboards für Führungskräfte integriert und ermöglichen die Gewinnung von Erkenntnissen aus Big Data, einschließlich Daten aus sozialen Medien, Sensorfeeds aus dem Internet der Dinge, standortbezogenen Geräten, unstrukturierten Texten, Videos und mehr. Modernes Data Mining stützt sich auf die Cloud und virtuelles Computing sowie In-Memory-Datenbanken, um Daten aus vielen Quellen kostengünstig zu verwalten und nach Bedarf zu skalieren.

Welchen geschäftlichen Nutzen bietet Data Mining also? Der Hauptnutzen von Data Mining ist die Fähigkeit, Muster und Beziehungen in großen Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen, wie z. B. sozialen Medien, Remote-Sensoren und weiteren Tools zur Nachverfolgung sowie immer detaillierteren Berichten über Produktbewegungen und Marktaktivitäten, zu erkennen. Auch Daten aus Anwendungen und anderer unternehmensweit eingesetzter Software können herangezogen werden.

Dadurch ergeben sich folgende Vorteile. Data Mining unterstützt Teams aus verschiedenen Fachbereichen und Branchen dabei, über den Tellerrand hinauszuschauen, da es verschiedene Datenquellen zusammenführt und verborgene Zusammenhänge in scheinbar nicht zusammenhängenden Informationen aufdeckt. Dadurch nimmt Data Mining gerade für große Unternehmen eine wichtige Rolle ein, insbesondere dort, wo Informationen häufig in Silos organisiert sind.

Darüber hinaus profitiert nicht nur der Vertrieb von Data Mining, sondern auch zahlreiche weitere Geschäftsbereiche: Gerade weil es Datensilos aufbricht, kann es für verschiedene Rollen Unterstützung bieten. Mitarbeitende aus Entwicklung und Konstruktion können die Effektivität von Produktänderungen analysieren und nach möglichen Ursachen für den Erfolg oder Misserfolg von Produkten suchen. Service- und Reparatureinrichtungen können den Ersatzteilbestand und den Personaleinsatz besser planen. Dienstleistungsunternehmen können mithilfe von Data Mining neue Chancen erkennen, die sich aus wirtschaftlichen Trends und demografischen Veränderungen ergeben. Data Mining kann sogar dabei helfen, Betrug aufzudecken, insbesondere in Branchen wie Finanzwesen, Einzelhandel und Gesundheitswesen.

Mit anderen Worten: Die potenziellen Vorteile von Data Mining erstrecken sich über sämtliche Geschäftsbereiche hinweg: von Umsatzsteigerungen und Kostensenkungen über die Stärkung von Kundenbeziehungen und die Prävention von Betrug bis hin zur Feinabstimmung von Umsatzprognosen.

Data Mining ist so wichtig, weil es für unterschiedliche Ziele messbaren Mehrwert schaffen kann, z. B. durch:

Wie funktioniert Data Mining?

Vereinfacht ausgedrückt nutzt Data Mining maschinelles Lernen, statistische Analysen und weitere Analysetools, um große Mengen an Rohdaten auszuwerten und versteckte Muster zu erkennen, aus denen sich konkrete Erkenntnisse ableiten lassen. Die Vorgehensweise und Schritte im Data-Mining-Prozess hängen von der Art der gestellten Fragen und dem Inhalt und der Organisation der Datenbank oder der Datensätze ab, die das Rohmaterial für die Suche und Analyse liefern. Dennoch gibt es einige typische Schritte, die ein Data-Mining-Prozess in der Regel durchläuft.

Die fünf Schritte im Data-Mining-Prozess

1. Datenerfassung:

2. Datenaufbereitung:

3. Modellentwicklung:

4. Auswertung:

5. Interpretation:

Data-Mining-Techniken

Klassifizierung

Eine gängige Data-Mining-Technik ist es, neue Daten anhand von Mustern, die aus historischen Daten abgeleitet wurden, in vordefinierten Kategorien zu strukturieren. So lassen sich beispielsweise Kunden anhand ihres Kaufverhaltens, ihrer Zahlungshistorie und ihrer Interaktionen in Gruppen einteilen. Auf diese Weise können Sie nicht nur zentrale Kundensegmente klarer abgrenzen, sondern auch das Wissen über die Kundenbeziehungen insgesamt vertiefen.

Erkennung von Anomalien

Die Erkennung von Anomalien spielt eine wichtige Rolle bei Anwendungsfällen wie Betrugsprävention, Netzwerksicherheit oder Identitätsprüfung. Mit dieser Data-Mining-Technik lassen sich z. B. ungewöhnliche Kreditkartenaktivitäten ermitteln, die vom typischen Nutzungsverhalten eines Kunden abweichen. Dazu gehören Transaktionen an unerwarteten Standorten, atypische Online-Käufe oder ungewöhnlich hohe Beträge. Darüber hinaus können mit Data-Mining-Verfahren auch neue, weniger offensichtliche Einflussfaktoren erkannt werden. Damit sind wir schon direkt bei der nächsten Data-Mining-Technik.

Clustering

Clustering ist eine Data-Mining-Technik, mit der sich natürliche Gruppierungen ermitteln lassen – basierend auf tatsächlichen Ähnlichkeiten von Daten und nicht auf vorab definierten Annahmen, wie es bei der Klassifizierung der Fall ist. Ziel ist es, verborgene Muster und Zusammenhänge aufzudecken. Im Kreditkartenbeispiel könnte Clustering zusätzliche Hinweise auf verdächtige Aktivitäten liefern. So könnten historische Daten von Konten, die von Betrug betroffen waren, zeigen, dass ein signifikanter Anteil dieser Konten ein gemeinsames Verhaltensmuster aufweist, wie z. B. zunächst kleine Testkäufe bei einem bestimmten Händler, gefolgt von Transaktionen mit einem ungewöhnlich hohen Betrag. Ein solches Muster ließe sich künftig nutzen, um betrügerische Aktivitäten in Echtzeit zu erkennen.

Assoziationsanalyse

Eine weitere zentrale Data-Mining-Technik ist die Assoziationsanalyse. Dabei werden zwei scheinbar nicht zusammenhängende Ereignisse oder Aktivitäten miteinander verknüpft. Nehmen wir an, Sie möchten die Produktplatzierung in einem Supermarkt optimieren, um den Umsatz zu steigern. Auch ohne Data Mining liegt nahe, dass Kunden, die Windeln kaufen, häufig auch andere Babyprodukte wie Feuchttücher erwerben. Assoziationsanalysen können jedoch darüber hinaus weniger offensichtliche Cross-Selling-Potenziale aufdecken: So könnte sich z. B. zeigen, dass Kunden, die im Sommer Einwegbesteck kaufen, überdurchschnittlich oft auch Insektenschutzmittel und Marshmallows kaufen. Diese Produkte befinden sich üblicherweise in unterschiedlichen Gängen, doch Data Mining kann einen gemeinsamen saisonalen Anlass erkennen, wie z. B. die Vorbereitung auf ein Grillfest. In diesem Fall hilft die Assoziationsanalyse dem Einzelhändler, solche saisonbedingten Verkaufschancen zu nutzen.

Regression

Als eine der mathematischen Data-Mining-Techniken sagt die Regressionsanalyse eine Zahl auf der Grundlage historischer Muster voraus. Sie gilt als klassisches Analyseinstrument und wird in unterschiedlichsten Bereichen und Kontexten eingesetzt, z. B. für Umsatzprognosen, die Vorhersage von Aktienkursen oder Finanzanalysen.

Beachten Sie, dass es sich hierbei lediglich um einige der verbreitetsten Data-Mining-Techniken handelt, die in der Regel in entsprechenden Toolkits zum Einsatz kommen.

Data-Mining-Anwendungen und -Beispiele

Anwendungsbeispiele für Data Mining sind beispielsweise Stimmungsanalysen, Preisoptimierung, Datenbankmarketing, Kreditrisikomanagement, Schulung und Support, Betrugserkennung, Gesundheitsfürsorge und medizinische Diagnosen, Risikobewertung, Cross-Selling- und Up-Selling-Empfehlungssysteme und viele weitere. Es kann ein effektives Werkzeug in nahezu jeder Branche sein, von Einzelhandel und Großhandel über Fertigung und Gesundheitswesen bis hin zum Finanzwesen.

Anwendungsfälle für Data Mining

Produktentwicklung

Unternehmen, die physische Produkte entwickeln, herstellen oder vertreiben, können im Rahmen von Data Mining durch die Analyse von Kaufmustern in Verbindung mit wirtschaftlichen und demografischen Daten Möglichkeiten für eine bessere Ausrichtung ihrer Produkte ermitteln. Die Mitarbeitenden aus Entwicklung und Konstruktion können außerdem Kunden- und Benutzerfeedback, Reparaturprotokolle und andere Daten miteinander vergleichen, um Möglichkeiten zur Produktverbesserung zu identifizieren. Und Personen mit Entscheidungsbefugnis können sogar anhand der Produkte, die Kunden typischerweise gemeinsam mit anderen Artikeln erwerben, ableiten, welche neuen Produkttypen sinnvoll in das Sortiment aufgenommen werden sollten.

Beispiele für den Einsatz von Data Mining zur Steuerung der Produktentwicklung:

Fertigung

Hersteller können Qualitätstrends, Reparaturdaten, Produktionsraten und Produktleistungsdaten aus dem laufenden Betrieb verfolgen, um Herstellungsprobleme zu entdecken. Sie können auch mögliche Prozessverbesserungen ermitteln, die die Qualität steigern, Zeit und Ressourcen sparen, die Produktleistung erhöhen und den Bedarf an neuen oder besseren Produktionsanlagen aufzeigen.

Beispiele für Data Mining zur Optimierung von Fertigungsprozessen:

Dienstleistungsbranche

In der Dienstleistungsbranche können Unternehmen ähnliche Möglichkeiten zur Serviceverbesserung finden, indem sie Kundenfeedback (direkt oder aus sozialen Medien oder anderen Quellen) mit bestimmten Dienstleistungen, Kanälen, Kundensupportfällen, Leistungsdaten von Mitbewerbern, Regionen, Preisen, demografischen Daten, Wirtschaftsdaten und weiteren Faktoren abgleichen.

Beispiele für Data Mining zu Personalisierung in der Dienstleistungsbranche:

Vertriebsprognosen

Unabhängig von der Branche ist Data Mining ein wertvolles Instrument für Umsatzprognosen und die strategische Planung. Datengestützte Erkenntnisse helfen Unternehmen unter anderem dabei, Nachfrageschwankungen vorherzusagen, Marktanalysen zu präzisieren und Preisentwicklungen abzuschätzen.

Beispiele für Data Mining zur Optimierung von Umsatzprognosen:

Betrugserkennung

Data Mining wird häufig für die Betrugserkennung eingesetzt. Das zuvor genannte Kreditkartenbeispiel ist nur einer von vielen möglichen Data-Mining-Anwendungsfällen in diesem Bereich. Zwar spielt die Anomalieerkennung eine wichtige Rolle, um verdächtige Ausreißer zu identifizieren, doch auch andere Data-Mining-Methoden tragen dazu bei, neue Muster zu erkennen und Maßnahmen zur Betrugsprävention kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Beispiele für Data Mining zur Verbesserung der Betrugserkennung:

Vorteile und Herausforderungen von Data Mining

Die Vorteile von Data Mining überwiegen in den meisten Fällen, dennoch gibt es einige Herausforderungen, derer sich Unternehmen bei der Einführung und dem Einsatz von Data Mining bewusst sein sollten.

Big Data

Vorteil: Durch die stetig wachsende Datenmenge eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten für Data Mining, sodass eine bessere Grundlage für fundierte Entscheidungen geschaffen wird.

Herausforderung: Angesichts des riesigen Volumens, der hohen Geschwindigkeit und der großen Vielfalt an Datenstrukturen sowie der zunehmenden Menge an unstrukturierten Daten haben viele bestehende Systeme Schwierigkeiten, diese Flut von Daten zu verarbeiten, zu speichern und zu nutzen. Um aus Big Data tatsächlich verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen, benötigen Unternehmen daher leistungsfähige und entsprechend ausgelegte Softwarelösungen.

Benutzerkompetenz

Vorteil: Data-Mining- und Analysetools unterstützen Benutzer und andere Stakeholder dabei, fundiertere, datengestützte Entscheidungen zu treffen.

Herausforderung: Auch wenn moderne Tools für das Data Mining deutlich benutzerfreundlicher geworden sind, erfordert eine effektive Nutzung weiterhin ein gewisses Maß an Fachwissen. Die Benutzer sollten wissen, welche Daten verfügbar sind, ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Data Mining besitzen und den geschäftlichen Kontext sowie relevante regulatorische und Compliance-Anforderungen kennen. Dafür sind häufig entsprechende Fortbildungsmaßnahmen erforderlich.

Datenschutz und regulatorische Kontrollen

Vorteil: Datengestützte Erkenntnisse ermöglichen eine stärkere Personalisierung und können so das Kundenerlebnis deutlich verbessern.

Herausforderung: Daten, insbesondere Benutzerdaten, unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben. Da sich Datenschutzbestimmungen je nach Region unterscheiden und laufend verändern, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihren Umgang mit Daten kontinuierlich anzupassen und stets konform zu bleiben.

Datenqualität und ‑verfügbarkeit

Vorteil: Durch die stetig wachsende Menge und Vielfalt der verfügbaren Daten ist Data Mining wichtiger denn je.

Herausforderung: Mit der Masse an neuen Daten gibt es auch sehr viele unvollständige, falsche, irreführende, betrügerische, beschädigte oder einfach nur nutzlose Daten. Benutzer müssen daher stets die Quelle, Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der Daten berücksichtigen sowie Datenschutzaspekte im Blick behalten. Unternehmen wiederum tragen die Verantwortung, sowohl ihre eigenen Daten als auch die Daten ihrer Kunden vor Verstößen und Missbrauch zu schützen.

Data Mining und ähnliche Konzepte

Data Mining und maschinelles Lernen

Der Unterschied zwischen Data Mining und maschinellem Lernen besteht darin, dass maschinelles Lernen auf verschiedenen Methoden und Algorithmen basiert, mit denen Muster und Zusammenhänge in großen Datensätzen erkannt werden sollen. Data Mining hingegen bezeichnet den Prozess, bei dem aus umfangreichen Datenbeständen gezielt nützliche Informationen gewonnen werden. Maschinelles Lernen ist dabei eines der Werkzeuge – aber nicht das einzige –, mit dem im Data Mining Vorhersagemodelle entwickelt werden. Dabei wird maschinelles Lernen auch außerhalb des Data Mining eingesetzt.

Data Mining und Analytik

Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Data Mining und Datenanalyse. Datenanalyse oder Analytik sind allgemeine Begriffe für die breite Palette von Verfahren. Sie zielen darauf ab, nützliche Informationen zu ermitteln, sie auszuwerten und spezifische Antworten zu liefern. Data Mining ist eine Art der Datenanalyse. Sie konzentriert sich auf das Durchsuchen großer, kombinierter Datensätze, um Muster, Trends und Beziehungen zu erkennen, die zu Einsichten und Vorhersagen führen können.

Data Mining und Data Science?

Data Science ist nicht dasselbe wie Data Mining, aber die Konzepte sind sich ähnlich. Der Begriff Data Science umfasst viele Informationstechnologien, darunter Statistik, Mathematik und komplexe Rechentechniken, die auf Daten angewendet werden. Data Mining ist ein Anwendungsfall von Data Science, der sich auf die Analyse großer Datensätze aus einem breiten Spektrum von Quellen konzentriert, mit dem Ziel, wertvolle Erkenntnisse zu erhalten.

Data Mining und Data Warehouse

Ein Data Warehouse ist eine Sammlung von Daten, in der Regel aus verschiedenen Quellen (ERP, CRM usw.), die ein Unternehmen zur Archivierung und für breit angelegte Analysen wie Data Mining in einem Warehouse zusammenfasst.

FAQs

Hat Data Mining auch Nachteile?
Data Mining ist weder gut noch schlecht. Es ist ein Werkzeug, und wie die meisten Werkzeuge kann es nützlich sein, wenn es verantwortungsvoll und sachgerecht eingesetzt wird. Für Unternehmen kann Data Mining erhebliche Vorteile bringen, zugleich umfasst es jedoch häufig den Umgang mit sensiblen Daten, wie z. B. Kundendaten. Daher ist es wichtig, Datenschutzvorschriften strikt einzuhalten und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, um diese Daten zu schützen.
Was sind die gängigsten Data-Mining-Techniken?
Zu den am häufigsten eingesetzten Data-Mining-Techniken zählen Assoziationsanalysen, Anomalieerkennung (auch Ausreißererkennung genannt), Klassifizierung, Clustering und Regressionsverfahren.
In welchen Branchen wird Data Mining verwendet?
Data Mining wird in zahlreichen Bereichen verwendet, z. B. Bildungswesen, Gesundheitswesen, Finanzen und Investitionen, Fertigung, Einzelhandel, Dienstleistungsbranche, Telekommunikation und IT. Im heutigen digitalen Zeitalter hat sich Data Mining branchenübergreifend zu einem wichtigen Instrument entwickelt.
Was sind die häufigsten Anwendungsbereiche für Data Mining?
Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen von Data Mining gehört die Unterstützung von Entscheidungsträgern und die Verbesserung in den Bereichen Strategie und Planung. Entsprechend breit ist das Anwendungsspektrum – von Produktentwicklung, Marketing und Kommunikation über Vertrieb und Lieferkettenmanagement (SCM) bis hin zu Betrugsprävention, Kundenservice und Customer Experience sowie Personalwesen (HR). Kurz gesagt: Data Mining kann in den meisten Geschäftsbereichen einen wertvollen Beitrag leisten.