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Was ist Contingent Workforce Management? Der ultimative Leitfaden

Contingent Workforce Management, also die Verwaltung der externen Belegschaft, umfasst das Finden, Beauftragen und Verwalten von nicht festangestellten Arbeitskräften.

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Was ist Contingent Workforce Management?

Contingent Workforce Management, also die Verwaltung der externen Belegschaft, umfasst das Finden, Beauftragen und Verwalten von nicht festangestellten Arbeitskräften im Einklang mit der übergeordneten Personalstrategie und den Unternehmenszielen. Zur externen Belegschaft zählen unter anderem unabhängige Auftragnehmer, Freiberufler und Berater.

Viele Unternehmen arbeiten zudem mit Dienstleistern wie Marketingagenturen, Anwaltskanzleien oder IT-Unternehmen zusammen, um ihre Belegschaft zu ergänzen. Diese verfügen über umfangreiche Talentpools und bieten einen schnellen Zugriff auf qualifizierte Fachkräfte.

Da externe Arbeitskräfte keine festangestellten Mitarbeitenden sind, müssen sie auch anders verwaltet werden als diese. Bei Festangestellten gibt es beispielsweise bestimmte Verpflichtungen: Es müssen Sozialabgaben geleistet werden, Weiterbildungen angeboten werden und Leistungsbeurteilungen stattfinden. Werden externe Arbeitskräfte wie interne Mitarbeitende behandelt, kann dies zu einer Fehleinstufung führen und zu behördlichen Sanktionen kommen.

Unternehmen setzen zunehmend auf gemischte Belegschaften. Um die damit verbundenen Anforderungen zu erfüllen, benötigen HR-Führungskräfte einen ganzheitlichen Überblick über alle Mitarbeitenden und externen Arbeitskräfte. Nur so können sie fundierte Personalentscheidungen treffen, die Flexibilität der Belegschaft fördern und ein konsistentes Erlebnis für alle Arbeitskräfte schaffen. Um dies umsetzen zu können, braucht es eine spezialisierte Lösungen für externe Arbeitskräfte.

Darum ist effektives Contingent Workforce Management so wichtig

Mit einem strategischen Ansatz für die Verwaltung der externen Belegschaft können Unternehmen ihre Personalkapazitäten kurzfristig anpassen und bleiben so wettbewerbsfähig und resilient. Diese Flexibilität ermöglicht es ihnen, schnell auf veränderte Marktbedingungen, unerwartete Störungen und neue geschäftliche Prioritäten zu reagieren.

Effektive Programme verbessern die Compliance, schaffen Kostentransparenz und erleichtern den Zugang zu Fachwissen. Durch klar strukturierte Prozesse können Unternehmen Arbeitskräfte sicher einstufen, arbeitsrechtliche Vorgaben einhalten, steuerliche Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Kontrolle über die Ausgaben für die externe Belegschaft behalten.

Neben der Verbesserung der betrieblichen Effizienz und Compliance ermöglicht eine gute Verwaltung der externen Belegschaft auch eine präzisere Personalplanung. Durch die Zusammenführung von Daten zu Mitarbeitenden und externen Arbeitskräften erhalten Organisationen bessere Einblicke in fehlende Kompetenzen, benötigte Kapazitäten und zukünftigen Personalbedarf. Das schafft die Grundlage, um Talentstrategien zu optimieren und an den langfristigen Geschäftszielen auszurichten.

Ein strategischer Ansatz für die Verwaltung der externen Belegschaft hilft also dabei, ein Gleichgewicht zwischen Agilität, Compliance und Kostenkontrolle zu schaffen und letztendlich bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.

Vorteile externer Arbeitskräfte
Nachteile externer Arbeitskräfte
Schneller Zugang zu Fachwissen
Mögliche Compliance-Risiken
Bedarfsgerechte Skalierung von Personalkapazitäten
Unzureichende Einblicke in Arbeitsweisen
Geringere Fixkosten wie Gehälter und Arbeitgeberleistungen
Höhere Einsatzkosten

Die Herausforderungen der Verwaltung der externen Belegschaft

Auch wenn die Vorteile externer Arbeitskräfte auf der Hand liegen, stoßen viele Personalabteilungen bei den für eine effektive Verwaltung erforderlichen Prozessen, Kontrollmechanismen und Technologien an ihre Grenzen.

Beim Contingent Workforce Management gibt es Herausforderungen wie die korrekte Einstufung der Arbeitskräfte, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften über verschiedene Rechtsräume hinweg sowie fragmentierte Prozesse. Wird dies vernachlässigt, drohen finanzielle Risiken, rechtliche Konsequenzen oder Reputationsschäden.

Eine der größten Herausforderungen bei der Verwaltung der externen Belegschaft liegt im Umgang mit den zunehmend komplexen rechtlichen und regulatorischen Anforderungen. Arbeitsgesetze, Steuervorschriften und Kriterien zur Einstufung von Arbeitskräften unterscheiden sich je nach Region und ändern sich häufig. Dies gilt insbesondere für Unternehmen mit einer externen Belegschaft, die über verschiedene geografische Standorte verteilt ist. Ohne klar definierte Prozesse und flexible Systeme steigt das Risiko von Bußgeldern, Steuernachzahlungen oder rechtlichen Auseinandersetzungen.

Weitere Herausforderungen sind mangelnde Ausgabentransparenz und fragmentierte Prozesse. Externe Arbeitskräfte werden häufig nicht von der Personalabteilung oder der Beschaffung beauftragt, sodass es für diese schwierig ist, den ROI, die Leistungen und die Risiken zu überwachen.

Ein Vendor-Management-System (VMS), das in Human-Capital-Management-Plattformen (HCM) integriert ist, schafft hier Abhilfe: Es bietet eine einheitliche Sicht auf die gesamte Belegschaft und unterstützt die strategische Planung, ein einheitliches Erlebnis für alle Arbeitskräfte sowie nachhaltige Entscheidungen zur Talententwicklung.

Verschiedene Ansätze für die Verwaltung der externen Belegschaft

Unternehmen können die Herausforderungen bei der Verwaltung externer Arbeitskräfte je nach Struktur, Größe und operativen Anforderungen auf unterschiedliche Weise angehen. In der Praxis lassen sich die meisten Ansätze in folgende Kategorien einteilen:

  1. Zentrale Verwaltung
    Bei diesem Modell steuert ein zentrales Team sämtliche Aktivitäten rund um die externe Belegschaft. Das gewährleistet Konsistenz und einheitliche Governance, kann jedoch die Flexibilität für einzelne Geschäftsbereiche mit spezifischen oder schnell wechselnden Anforderungen einschränken.
  2. Dezentrale Verwaltung
    Hier verantworten die einzelnen Abteilungen die Beschaffung und Verwaltung ihrer externen Arbeitskräfte eigenständig. Dieser Ansatz erhöht die Agilität, kann jedoch zu fragmentierten Prozessen, unterschiedlichen Standards und eingeschränkter Transparenz auf Unternehmensebene führen.
  3. Hybride Verwaltung
    Bei einem hybriden Modell werden die zentrale und die dezentrale Verwaltung kombiniert. Dadurch behalten die Geschäftsbereiche die notwendige Flexibilität, während gleichzeitig die Vorteile von unternehmensweiten Richtlinien, Compliance-Vorgaben und standardisierten Tools genutzt werden.
  4. Outsourcing von Managed Services
    Viele Unternehmen setzen auf Managed-Service-Anbieter, die interne Teams mit Fachwissen, skalierbarem Support und Best Practices bei der Suche nach den passenden Fachkräften unterstützen.
  5. Spezielle cloudbasierte VMS-Lösungen
    Vendor-Management-Systeme (VMS) bieten eine zentrale Sicht auf Ausgaben, Produktivität, Prognosen und Compliance. Durch den Einsatz von KI und Echtzeit-Analysen optimieren sie die Verwaltung des gesamten Lebenszyklus externer Arbeitskräfte, vom Onboarding bis zur Beurteilung.
  6. Strategische Partnerschaften
    Langfristige Partnerschaften mit Personalagenturen vereinfachen die Personalbeschaffung, verbessern die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und sichern einen verlässlichen Zugang zu qualifizierten Talenten.
  7. Interne Talentpools
    Manche Unternehmen verfügen über einen eigenen Talentpool für externe Arbeitskräfte, um die Planung zu beschleunigen. Führungskräfte können Tools nutzen, die die Zuordnung, das Onboarding und die Beauftragung externer Arbeitskräfte automatisieren.

Heute verfolgen viele HR-Teams hybride oder cloudbasierte Ansätze, um Prozesse zu vereinheitlichen, Transparenz zu schaffen und die Personalplanung zu verbessern.

DEI für die externe Belegschaft

Unternehmen müssen ihre akuten betrieblichen Anforderungen mit dem Anspruch vereinen, eine faire und gerechte Behandlung für alle Mitarbeitenden – unabhängig vom Beschäftigungsstatus – gewährleisten zu wollen. Durch die zunehmende Anzahl an Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (Diversity, Equity, and Inclusion; DEI) ist dieses Thema zu einer klaren strategischen Priorität für Führungsteams geworden.

Um DEI-Grundsätze auch auf die externe Belegschaft auszuweiten, benötigen Unternehmen zusätzliche Informationen zu den externen Arbeitskräften, z. B. darüber, wer eingesetzt wird, wie viele Stunden der- oder diejenige arbeitet und ob die Vergütung nachvollziehbar und gerecht ist.

Die Digitalisierung von Onboarding, Vertragswesen und Dokumentenmanagement leistet einen entscheidenden Beitrag, um diese Ziele zu erreichen. Durch die so geschaffene Transparenz können Unternehmen ihre Compliance verbessern und rechtliche Risiken sowie Reputationsrisiken reduzieren. Zugleich untermauern sie so ihr Bekenntnis zu einer inklusiven Arbeitskultur.

Organisationen können Programme für externe Arbeitskräfte entwickeln, die nicht nur effizient sind, sondern sich auch an ethischen Grundsätzen orientieren, und so Transparenz und Gerechtigkeit gleichermaßen fördern.

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Wie KI das Contingent Workforce Management verändert

KI-Technologie, die für die Verwaltung der externen Belegschaft eingesetzt wird, unterstützt Personalverantwortliche dabei, Personalszenarien zu modellieren, Fachkräftemangel vorherzusehen und die Suche nach passenden festangestellten Mitarbeitenden oder externen Arbeitskräften zu personalisieren.

Darüber hinaus kann KI unter anderem Genehmigungsprozesse vereinfachen, die Auswahl optimieren und zukünftigen Personalbedarf vorhersagen. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen lassen sich diese Funktionen weiter ausbauen, indem Verhaltensdaten, der Werdegang und Qualifikationen analysiert sowie detaillierte Talent-Intelligence-Modelle entwickelt werden.

KI stärkt zudem die systemübergreifende Integration. Wenn Tools für die Verwaltung der externen Belegschaft auf Informationen über die externen Arbeitskräfte zugreifen können, erhalten Führungskräfte in Echtzeit einen umfassenden Überblick über Ausgaben, Leistung und Compliance-Risiken, z. B. im Hinblick auf eine mögliche Fehleinstufung.

Technologie beschleunigt die Datenverarbeitung, doch erst menschliches Urteilsvermögen stellt sicher, dass Entscheidungen im Einklang mit den Unternehmenswerten getroffen werden, und sorgt für ein positives Arbeitserlebnis. Die Zukunft der Verwaltung der externen Belegschaft liegt daher in der engen Verzahnung von menschlicher Expertise und KI-gestützten Erkenntnissen.

Umfassendes Talentmanagement: Warum Beschaffung und Personalabteilung zusammenarbeiten müssen

Umfassendes Talentmanagement steht für einen einheitlichen, durchgängigen Ansatz für die Verwaltung aller Arbeitskräfte – sowohl festangestellter Mitarbeitender als auch externer Arbeitskräfte – in einem zentralen integrierten System, das von Beschaffungs‑ und HR-Teams genutzt wird.

In der Praxis werden externe Arbeitskräfte jedoch häufig getrennt von Festangestellten in anderen Abteilungen oder Systemen verwaltet. Diese Fragmentierung führt zu manuellen, ineffizienten Prozessen und eingeschränkter Transparenz, was es Führungskräften erschwert, eine kohärente Personalstrategie zu entwickeln.

Für Personalverantwortliche bedeutet umfassendes Talentmanagement ein Umstieg von isolierten Ansätzen für die verschiedenen Beschäftigungsarten hin zu einem einheitlichen Arbeitserlebnis für alle Arbeitskräfte. Dieser Ansatz ermöglicht es Organisationen, Personalentscheidungen enger an der Unternehmensstrategie auszurichten sowie die Gewinnung und Bindung von Arbeitskräften insgesamt zu verbessern.

Worauf Sie bei Lösungen für das Contingent Workforce Management achten sollten

Achten Sie bei der Bewertung von Lösungen für die Verwaltung der externen Belegschaft darauf, dass sie folgende Funktionen bieten:

  1. Globale Talentgewinnung
    Wählen Sie Plattformen, über die HR-Teams Arbeitskräfte in verschiedenen Regionen finden und verwalten und gleichzeitig alle relevanten Vorschriften einhalten können.
  2. Skalierbarkeit und Flexibilität der Belegschaft
    Contingent-Workforce-Lösungen sollten Unternehmen dabei unterstützen, Kapazitäten nach Bedarf anzupassen. Der Zugriff auf verschiedene Datensätze und Tools ermöglicht zudem vorausschauende Analysen, eine bessere Zusammenarbeit sowie eine fundierte Entscheidungsfindung.
  3. Umfassende Transparenz und Kontrolle
    Setzen Sie auf Plattformen, die eine durchgängige Sicht auf die externen Arbeitskräfte über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg bieten. Wichtige Informationen zu Einsatzorten, Vergütungssätzen, Projektfortschritt, Risiken und Optimierungspotenzialen sollten jederzeit leicht zugänglich sein.
  4. Nahtlose Integration mit HR-, ERP- und Ausgabenmanagementsystemen
    Die enge Verzahnung mit zentralen Unternehmenssystemen sorgt für konsistente Daten, reduziert Compliance-Risiken und verbessert die Steuerung von Ausgaben.
  5. Leistungs- und Ergebnismanagement
    Entscheiden Sie sich für Tools, mit denen HR-Teams zentrale Kennzahlen überwachen, die Leistung von Arbeitskräften und Dienstleistern nachverfolgen und Ergebnisse messen können, um die Produktivität langfristig zu steigern.
  6. Analysen für fundierte Entscheidungen
    Leistungsstarke Reporting-Funktionen, mobiler Zugriff und intuitive Dashboards unterstützen die Analyse von Daten, die Anpassung von Workflows und schnelles Handeln.
  7. Intelligente Automatisierung
    KI-Tools ermöglichen ein proaktives Management von Personal-, Compliance- und Sicherheitsaspekten und liefern HR-Teams frühzeitig Hinweise auf Risiken, bevor diese Auswirkungen haben.
  8. Anpassbare Funktionalität
    Die Lösung sollte die Anpassung von Vorlagen, Feldern und Workflows erlauben, um die individuellen Prozesse, Governance-Anforderungen und Prioritäten des Unternehmens abzubilden.

Mit effektiven Lösungen für das Contingent Workforce Management erhalten Personalverantwortliche einen Überblick darüber, wer welche Aufgaben übernimmt, welche Projekte bearbeitet werden und für welche Systeme oder Ressourcen die Arbeitskräfte Zugangsberechtigungen haben. Diese Tools liefern zudem wertvolle Einblicke in Einsatzorte und in marktübliche Vergütungssätze für bestimmte Qualifikationen.

Da diese Tools in der Regel Teil eines umfassenderen Vendor-Management-Systems sind, unterstützen moderne Plattformen auch die Beschaffung von Dienstleistungen. Das ermöglicht es Organisationen, ihre gesamte externe Belegschaft zentral zu verwalten.

FAQs

Was ist Contingent Workforce Management?
Contingent Workforce Management, also die Verwaltung der externen Belegschaft, umfasst die Beschaffung, Gewinnung und Verwaltung von nicht festangestellten Arbeitskräften, wie z. B. Auftragnehmern, Freiberuflern und Zeitarbeitskräften, einschließlich Überwachung von Compliance, Kosten und Leistung.
Warum ist Contingent Workforce Management wichtig?
Eine effektive Verwaltung der externen Belegschaft schafft Transparenz bei den Ausgaben, reduziert Compliance-Risiken und ermöglicht den schnellen Zugang zu Fachwissen. So bleiben Unternehmen agil und wettbewerbsfähig.
Was sind externe Arbeitskräfte?
Externe Arbeitskräfte arbeiten für ein Unternehmen auf Projektbasis oder für einen kurzen Zeitraum. Zu diesen nicht festangestellten und nicht festbezahlten Arbeitskräften gehören unabhängige Auftragnehmer, Freiberufler, Zeitarbeitskräfte und Servicearbeitskräfte. Unternehmen können die externen Beschäftigten direkt oder über eine Personalagentur beschäftigen.
Was ist der Unterschied zwischen externen Arbeitskräften und Mitarbeitenden?

Der Hauptunterschied zwischen externen Arbeitskräften und festangestellten Mitarbeitenden liegt im Beschäftigungsverhältnis: Festangestellte arbeiten direkt für ein Unternehmen und werden in dessen Personalabrechnung geführt, während externe Arbeitskräfte auf Basis befristeter Verträge eingesetzt werden.

Festangestellten wird in der Regel ein festes Gehalt gezahlt und sie erhalten Sozialleistungen wie eine Krankenversicherung. Externe Arbeitskräfte hingegen werden meist pro Auftrag oder Projekt bezahlt und haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen.

Was sind Beispiele für externe Arbeitskräfte?

Externe Arbeitskräfte können nahezu jede Funktion in einem Unternehmen unterstützen und auf befristeter oder projektbezogener Basis spezielle Kompetenzen einbringen. Hier einige Beispiele:

  • Kreative: Autor:innen, Videofilmer:innen und Grafikdesigner:innen, die ihre kreativen Fähigkeiten und Erfahrungen einsetzen, um die Ideen und Werbematerialien eines Unternehmens zu realisieren
  • Arbeitskräfte im Gesundheitswesen: mobile Pflegekräfte im Gesundheitswesen und andere medizinische Fachkräfte, die in Phasen hoher Nachfrage oder bei außergewöhnlichen Ereignissen gezielt unterstützen
  • Fachkräfte im Außendienst: Servicetechniker:innen, die Kundensupport leisten oder Wartungs- und Reparaturarbeiten direkt vor Ort übernehmen
  • IT-Fachkräfte: Fachleute, die Technologiesysteme installieren, aktualisieren oder Fehler beheben und Teams vor Ort oder remote technisch unterstützen
  • Übersetzungsdienste: Sprachspezialist:innen, die Unternehmen bei der Expansion in neue Märkte und der Anpassung von Inhalten für internationale Zielgruppen unterstützen
  • Softwareentwicklung: Ingenieur:innen, die Anwendungen entwickeln, programmieren oder erweitern, um Geschäftsprozesse und Kundenerlebnisse zu verbessern
Was sind die größten Herausforderungen bei der Verwaltung der externen Belegschaft?
Zu den häufigsten Herausforderungen zählen Risiken bei der korrekten Einstufung und im Zusammenhang mit Scheinselbstständigkeit, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften über verschiedene Rechtsräume hinweg, fragmentierte Daten, uneinheitliche Onboarding- und Offboarding-Prozesse sowie die Integration mit HR- und Finanzsystemen.
Was sind die Vorteile und Herausforderungen bei externen Arbeitskräften?

Externe Arbeitskräfte bieten Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität, insbesondere bei saisonalen Spitzen, schnellen Marktveränderungen oder in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit. Sie eröffnen Zugang zu Fachkompetenzen, die eventuell intern nicht verfügbar sind, und bringen neue Perspektiven ein, die Innovationen fördern und Teams dabei unterstützen, sich schneller an Veränderungen anzupassen.

Gleichzeitig bringen externe Arbeitskräfte auch Herausforderungen mit sich. Aufgrund ihrer flexiblen Einsatzmodelle haben die Unternehmen oft weniger direkten Einfluss auf ihre Arbeitsweise und Produktivität. Zudem erfordert die Einhaltung sich stetig ändernder Steuer- und Arbeitsvorschriften erhöhte Aufmerksamkeit, um Risiken wie Bußgelder, falsche Einstufungen oder Steuernachzahlungen zu vermeiden.

Lösungen für das Contingent Workforce Management können Unternehmen dabei helfen, diese Risiken zu mindern.

Welche Trends gibt es bei der externen Belegschaft?

Mehrere Entwicklungen prägen derzeit, wie Unternehmen externe Arbeitskräfte einsetzen und verwalten. Anhaltende wirtschaftliche Unsicherheiten, wie z. B. Störungen der Lieferkette, Inflation und geopolitische Spannungen, führen dazu, dass Unternehmen verstärkt auf externe Kapazitäten setzen.

Parallel dazu wächst die Nachfrage nach Managed-Service-Anbietern und Personalagenturen, da Unternehmen effizientere Wege suchen, um qualifizierte Fachkräften einzusetzen. KI-gestützte Tools, mobile Anwendungen und Freelancer-Plattformen bieten hier neue Möglichkeiten.

Gleichzeitig erwarten externe Arbeitskräfte zunehmend inklusive Arbeitsbedingungen und setzen DEI-Initiativen und Transparenz bei der Vergütung voraus. Für Unternehmen, die externe Top-Talente gewinnen und langfristig binden möchten, werden diese Faktoren damit immer wichtiger.