Ingenieur mit Tablet in einer erdölverarbeitenden Fabrik bei Nacht

PILLER Blowers & Compressors: Digitalisierung und Automatisierung für die Arbeitswelt von morgen

Logo von PILLER Blowers & Compressors, einem SAP-Kunden

Maßgeschneiderte SAP Build Work Zone für eine verbesserte Employee Experience im gesamten SAP-Lösungsportfolio

PILLER Blowers & Compressors, ein Hersteller von Produkten für die Prozessindustrie, wollte die Employee Experience und die Nutzung seiner IT-Systeme verbessern. Bei einer komplexen hybriden Systemlandschaft von SAP und Drittanbietern nutzte das Unternehmen die SAP Business Technology Platform für die Integration von Nutzern und Systemen, um die Zugriffsverwaltung zu harmonisieren und einen rollenbasierten digitalen Arbeitsplatz zu schaffen.

BrancheRegionUnternehmensgrößePartner
Industrielle Fertigung Moringen, Deutschland500 Beschäftigteprojekt0708 GmbH
80 %

schnellerer Zugriff auf die wichtigsten Geschäftsaufwände

100 %

der Beschäftigten haben für ihre täglichen Aufgaben Zugriff auf PILLER Work Zone.

4

Intranetbereiche für Beschäftigte, Führungskräfte und Schulungen

Mit SAP-Build-Lösungen und weiteren cloudbasierten SAP-Angeboten konnten wir einen modernen, effizienten und maßgeschneiderten digitalen Arbeitsplatz schaffen, der unser künftiges Wachstum durch eine schnelle Wertschöpfung beschleunigt. Wir können damit Anwendungen gezielter entwickeln und dafür sorgen, dass alle Mitarbeitenden weltweit Zugriff auf unsere Systeme und Anwendungen haben.
Thomas Henzler
Chief Information Officer, PILLER Blowers & Compressors GmbH

Integration einer komplexen hybriden Landschaft in einen zentralen Arbeitsplatz

Die PILLER Blowers & Compressors GmbH entwickelt, konstruiert und fertigt Hochleistungsgebläse und Verdichter für die Prozessindustrie. Seit mehr als 100 Jahren werden effiziente und maßgeschneiderte Maschinen für den Einsatz in der Lebensmittel-, Papier-, Chemie- und Pharmaindustrie geliefert.

 

PILLER arbeitete mit zahlreichen SAP-Lösungen und Softwareprodukten von Drittanbietern. Diese komplexe hybride Softwarelandschaft hatte für die Beschäftigten eine schwierige Prozessintegration über verschiedene Workflows und Schnittstellen zur Folge. Dadurch stieg der Schulungsbedarf und die Einarbeitungszeiten wurden länger. Je nach ihrer Rolle mussten sich die Beschäftigten bei bis zu fünf oder sechs verschiedenen Systemen anmelden, die unterschiedliche Anmeldedaten erforderten und eigene Benutzererfahrungen boten.

 

Aufgrund des raschen Wachstums benötigte das Unternehmen für seine weltweite Belegschaft einen einfacheren rollenbasierten Zugang zu relevanten Informationen. Ohne einen Computerarbeitsplatz oder Zugang zum Intranet konnten die zahlreichen Arbeitskräfte in der Produktion oder „Schreibtischlosen“ nicht auf Unternehmensinformationen, Sicherheitsanweisungen oder digitale Prozesse wie Urlaubsanträge oder Lerninhalte zugreifen. Außerdem war das Intranet veraltet und musste ersetzt werden. PILLER wollte die Benutzererfahrung harmonisieren, indem den Beschäftigten ein vereinfachter Zugang zu mehreren Systemen und Prozessen ermöglicht wird, einschließlich Selfservice-Prozessen wie HR, Einkauf und IT-Ticketing. Die Führungskräfte sollten einen zentralen Zugriff auf relevante Analysen für die Berichterstattung und die Verfolgung von Leistungskennzahlen sowie auf Workflows zur Genehmigung von Bestellanforderungen oder Urlaubsanträgen aus verschiedenen Systemen erhalten. Die Hoffnung war, dass die Integration der relevanten Geschäftsanwendungen die Employee Experience vereinheitlichen und verbessern würde. Das Unternehmen strebte eine Plattform für die Unternehmensautomatisierung an, um die Prozessstandardisierung voranzutreiben und systemübergreifende Prozesse zu ermöglichen.

Seit dem Jahr 2017 setzen wir SAP-Lösungen produktiv ein. Es gab gute Gründe für eine Integration in die bestehende SAP-Softwaresystemlandschaft. Außerdem versprachen wir uns davon Potenzial für zukünftige Innovationen, wie z. B. KI. Wir suchten nach einer digitalen Plattform, um unser Unternehmen für künftiges Wachstum skalieren zu können. Mit SAP haben wir einen Partner mit erstklassigen Fähigkeiten gefunden, um Technologie und Geschäftsprozesse zu kombinieren.
Thomas Henzler
Chief Information Officer, PILLER Blowers & Compressors GmbH

Entwicklung eines modernen Intranets, um Workflows und Schnittstellen zu harmonisieren

PILLER verwendet SAP S/4HANA, das als zweistufiges Modell mit SAP S/4HANA On-Premise als Kernsystem und SAP S/4HANA Cloud Public Edition für seine weltweiten Tochtergesellschaften betrieben wird. Das Unternehmen setzt außerdem die Lösungen SAP SuccessFactors, SAP Sales Cloud, SAP Ariba, SA Analytics Cloud, SAP Datasphere und SAP ERP Human Capital Management (SAP ERP HCM) sowie SAP-Fiori-Apps und andere Softwareprodukte ein.

 

PILLER implementierte mehrere Suite-Qualitäten in die SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Die SAP Integration Suite und die Software SAP Cloud Identity Access Governance sorgten für die Konnektivität zwischen Systemen und Anwendungen sowie für ein konsistentes Sicherheits-, Identitäts- und Zugriffsmanagement in der gesamten SAP-Landschaft. Der Authentifizierungsaspekt stützt sich auf die Informationen über die Beschäftigten aus der Lösung SAP SuccessFactors Employee Central.

 

Um eine zentrale Plattform für die Integration von SAP-Lösungen und Anwendungen, Daten und Prozessen von Drittanbietern bereitzustellen, entschied sich das Unternehmen für die erweiterte Edition von SAP Build Work Zone. Das daraus resultierende hochmoderne globale Intranet, genannt „PILLER Work Zone“, steht den Beschäftigten weltweit auf jedem Gerät zur Verfügung. Der digitale Hub bietet ihnen einen zentralen, rollenspezifischen Zugriff auf tägliche Aufgaben, Informationen, Analysen und Prozesse an einem einzigen Ort.

 

Das Unternehmen implementierte SAP-Build-Lösungen mithilfe eines multidisziplinären Entwicklungsansatzes, um die Funktionen seines Intranets zu erweitern und die Automatisierungsrate zu erhöhen. Es nutzte das Tool SAP Build Apps mit No-Code-Funktionen, um schnell maßgeschneiderte UI-Integrationskarten für spezifische Anforderungen zu erstellen. Um komplexere Komponenten zu ergänzen, die nicht mit No-Code-Tools erstellt werden konnten, wie z. B. ein Uhr-Widget, wurde SAP Build Code verwendet. Mit der Lösung SAP Build Process Automation entwickelte man maßgeschneiderte Workflows für unternehmensspezifische Prozesse, darunter die Besucherregistrierung und ‑verwaltung. Beschäftigte können nun Besucher anmelden und wenn diese in Bereiche mit eingeschränktem Zugang (z. B. in die Produktion) mit zusätzlichen Sicherheitsanforderungen geführt werden sollen, wird dem Management ein Workflow zur Genehmigung vorgelegt. Der potenzielle Besucher erhält eine E-Mail, in der er die relevanten Sicherheitsrichtlinien und ‑informationen bestätigt, um den Aufenthalt so reibungslos wie möglich zu gestalten. Dazu gehören Informationen zum Parken, ein WLAN-Passwort und ein QR-Code für die Registrierung. Jeder, der PILLER Work Zone nutzt, kann die Details einsehen. Darüber hinaus ist die Besucherverfolgung wichtig bei Notfällen. PILLER verwendet außerdem SAP Build Process Automation und den darin eingebetteten KI-basierten Service Document Information Extraction, um Daten aus verschiedenen Quellen und Formaten (strukturierte Daten aus Microsoft-Excel-Tabellen und unstrukturierte Daten aus PDFs) zu extrahieren.

 

projekt0708 unterstützte PILLER mit Beratungs- und Implementierungsservices und brachte fundiertes Fachwissen in Bezug auf HR-Prozesse und technische Expertise in den Bereichen SAP BTP, SAP Build, SAP SuccessFactors und SAP ERP HCM ein.

Durch die Implementierung von SAP BTP als Grundlage für Integration und Automatisierung können wir die User Experience über unsere vielen verschiedenen Schnittstellen und Anwendungen hinweg harmonisieren. Wir schaffen ein modernes Arbeitsumfeld, in dem alle Beschäftigten, unabhängig von ihrer Rolle oder ihrem Standort, von einer optimierten und kohärenten digitalen Umgebung profitieren.
Thomas Henzler
Chief Information Officer, PILLER Blowers & Compressors GmbH

Bessere Mitarbeiterkommunikation und weniger Arbeitsaufwand

Das moderne Intranet umfasst Arbeitsbereiche für interne Zielgruppen wie Beschäftigte, Führungskräfte und Lernende und fördert so ein gezieltes Content Management im Bereich Human Experience Management. Diese maßgeschneiderten Zonen optimieren die User Experience und erhöhen die Produktivität, weil sie einen zentralen Einstiegspunkt zu allen relevanten Anwendungen bereitstellen. So bietet die Startseite beispielsweise eine umfassende Suchfunktion, Unternehmensnachrichten und ‑veranstaltungen, eine Standortuhr und Links zu den am häufigsten verwendeten SAP-Cloud-Lösungen. Es gibt Selfservices, mit denen Beschäftigte Urlaubsanträge stellen und Teamkalender, Organigramme, interne Stellenangebote, Betriebsvereinbarungen und rollenspezifische Dokumente finden können. Führungskräfte können über die Lösungen SAP Analytics Cloud und SAP Datasphere auf verschiedene KPIs und Dashboards zugreifen, die die termingerechte Lieferung von Kundenaufträgen und Umsatzberichte sowie Workflows für Genehmigungen und wichtige Dokumente anzeigen. Der Lernbereich enthält Schulungsinhalte aus der Lösung SAP SuccessFactors Learning.

 

Beschäftigte ohne Büroarbeitsplatz haben jetzt Zugang zum Intranet, was vorher nicht der Fall war. Sie können ihre eigenen mobilen Geräte auf sichere und kontrollierte Weise im Rahmen eines BYOD-Modells (Bring-your-own-device) nutzen. Informations- und Workflow-Prozesse werden in einer einfachen, mobilen Form dargestellt, die an Social-Media-Anwendungen erinnert. Daher benötigen die Beschäftigten keine Schulung, um das Intranet zu nutzen.

 

Mit dem Service SAP Task Center konnte das Unternehmen einen Posteingang für seine hybriden SAP-Lösungen einrichten. Die Abwicklung von Workflows in einem zentralen Posteingang reduziert den täglichen Arbeitsaufwand sowie die Genehmigungszeit für Urlaubsanträge, Bestellungen und Reise- und Spesenabrechnungen. Zu den weiteren Vorteilen gehören eine verbesserte Kommunikation, die zu einer besser informierten und engagierteren Belegschaft führt, sowie der zunehmende Einsatz von Analysen für strategische, datengestützte Entscheidungen. Eine präzisere Zeiterfassung führt zu pünktlichen Lieferungen und zu höherer Effizienz, während mehr Transparenz bei den Lieferfristen die operative Kontrolle verbessert. Der verstärkte Einsatz von SAP-Lösungen optimiert die Geschäftsprozesse.

 

PILLER entschied sich für SAP BTP als zukunftssichere Grundlage für Integration, Automatisierung, architekturübergreifende Szenarios und die weitere Prozessdigitalisierung. Mit dem Mix aus Low-Code- und No-Code-Entwicklungsansätzen und Pro-Code-Lösungen werden sowohl einfache als auch komplexe Komponenten bereitgestellt und die Entwicklungszeit und der Aufwand für neue Anwendungen reduziert. Die Einführung einer ganzheitlichen und standardisierten Integrationsstrategie mit Suite-Qualitäten hat eine sichere und optimierte User Experience ermöglicht. Dies führt zu mehr Effizienz und hilft PILLER letztendlich, neue Innovationen umzusetzen. Die Harmonisierung der verschiedenen Apps und Lösungen auf Mobilgeräten im Rahmen der Clean-Core- und Cloud-First-Strategie trägt dazu bei, die Betriebs- und Supportkosten zu senken und den ROI zu maximieren. Außerdem kann sich das IT-Personal auf strategischere Initiativen konzentrieren.

PILLER Work Zone hat den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden erheblich verbessert. Sie können jetzt auf wichtige Prozesse und Unternehmensinformationen zugreifen und effizienter mit unseren Systemen interagieren. Dadurch erhalten sie nicht nur die nötigen Tools, sondern es wird auch eine stärker vernetzte und kollaborative Arbeitsumgebung gefördert, was letztlich die Arbeitszufriedenheit und ‑leistung erhöht.
Thomas Henzler
Chief Information Officer, PILLER Blowers & Compressors GmbH

Verbesserung und Ausweitung der PILLER Work Zone auf neue Abteilungen und Standorte

PILLER möchte mithilfe von SAP Build Apps UI-Verbesserungen vornehmen und weitere Szenarios ergänzen, die mit neu erstellten Anwendungen bestimmte Anforderungen von Abteilungen wie Vertrieb und Finanzwesen erfüllen. Die Abteilungen können dann ihre eigenen Arbeitsbereiche erstellen, bearbeiten und ändern und diese Anwendungen entsprechend integrieren. Mit dem Ausbau des Work-Zone-Intranets erhalten die Tochtergesellschaften auch eigene Zonen (Arbeitsbereiche), um ihre Beschäftigten besser erreichen und betreuen zu können.

 

Das Unternehmen plant neue Apps für das Onboarding von Beschäftigten. PILLER möchte – je nach Produktverfügbarkeit – den Joule-Copilot in SAP Build Code für die KI-Code-Generierung einsetzen. Dies würde die Entwicklungsproduktivität in SAP Build Code durch die Automatisierung von routinemäßigen und repetitiven Entwicklungsaufgaben erhöhen, einschließlich der Generierung von Geschäftslogik, Beispieldaten oder Tests. Es würde helfen, Projekte mit kontextbezogener, intelligenter Anleitung zu beschleunigen, wie z. B. mit Funktionen für den „nächsten besten Schritt“. Außerdem könnte PILLER damit Szenarios untersuchen, um die Interaktion mit IT-Systemen weiter zu vereinfachen, indem natürliche Sprache zum Erstellen von Berichten oder zum Auslösen von Prozessen verwendet wird.

 

PILLER würde auch gern mehr Genehmigungsprozesse mit SAP Build Process Automation implementieren. So wird derzeit beispielsweise die Verwendung von Prozessautomatisierung zur Harmonisierung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten aus verschiedenen Quellen und Formaten für die Nachhaltigkeitsberichterstattung geprüft. Sobald diese Daten extrahiert wurden, kann PILLER sie in die SAP-Datasphere-Lösung importieren und dann in SAP Sustainability Control Tower nutzen. Schließlich führt das Unternehmen ein laufendes Projekt mit SAP-LeanIX-Lösungen durch, um das Infrastrukturmanagement zu verbessern und die Anwendungs- und Datenintegration weiter zu optimieren.

SAP-Partner im Fokus

Das Expertenteam des innovativen IT-Service- und Beratungsunternehmens projekt0708 GmbH transformiert, digitalisiert und automatisiert HR-Prozesse mit zukunftsweisenden HR- und IT-Strategien. Dank fundierter Kenntnisse in den Bereichen SAP Build, SAP BTP, SAP SuccessFactors und SAP ERP HCM konnte das Unternehmen einen digitalen Arbeitsplatz mit zentralem Zugriff auf SAP- und Drittanbieter-Apps, ‑Prozesse und ‑Daten auf jedem Gerät schaffen, wodurch die Produktivität und das Engagement der Endnutzer stiegen.

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