Flaschen mit Erfrischungsgetränk

Britvic: Einfaches und transparentes Beschaffungs- und Lieferantenmanagement

Logo von Britvic, einem SAP-Kunden

Der gemeinsame Weg von Britvic und SAP

Beschaffung und Lieferkette sind für Britvic plc, den größten Anbieter von Marken-Erfrischungsgetränken in Großbritannien, entscheidende Komponenten des operativen Betriebs. Um sein Gesamtkonzept zu unterstützen und den Einkauf und die Rechnungsstellung einfacher und präziser zu gestalten, setzte Britvic auf SAP-Ariba-Lösungen.

BrancheRegionUnternehmensgröße
KonsumgüterHemel Hempstead, England3.800 Beschäftigte
>15 Mio. GBP

generierter Pipeline-Wert, plus 26 Mio. GBP Umlaufvermögen

115 Mio. GBP

an indirekten Ausgaben (38 %), inzwischen katalogbasiert

86 %

der Bestellanforderungen jetzt per Selfservice

In den letzten 18 Monaten hat unser Beschaffungsteam seine Fähigkeiten deutlich verbessert und zahlreiche konkrete Ergebnisse erzielt. Mit unserer Entscheidung, in Mitarbeitende, Kernprozesse und Technologie zu investieren, wird die Beschaffung jetzt als unentbehrlicher Geschäftspartner wahrgenommen.
Joanne Wilson
CFO, Britvic plc

Beschaffungsprozesse und ‑daten vereinheitlichen und standardisieren

Als größter Hersteller von Erfrischungsgetränken in Großbritannien und exklusiver Abfüllpartner von PepsiCo ist Britvic plc für den reibungslosen Ablauf der weltweiten Geschäftstätigkeit auf die Beschaffung angewiesen.

 

Allerdings bremsten veraltete Systeme, Prozesse und Daten die Beschaffung aus. Oft wussten die Mitarbeitenden auch nicht, welchen Prozess und Lieferanten sie einsetzen sollten. Bei Führungskräften im Warengruppenmanagement führten fehlende Dateneinblicke zu Unzufriedenheit. Die Kreditorenbuchhaltung lehnte regelmäßig ungenaue Rechnungen von Lieferanten ab. Und die Finanzteams bezogen ihre Daten aus so vielen Systemen, dass eine konsolidierte Sicht auf die Leistungszahlen nur schwer zu erhalten war.

 

Um Prozesse zu optimieren und die Beschaffung an der Gesamtgeschäftsstrategie auszurichten, benötigte Britvic eine einheitliche Lösung für den gesamten Beschaffungsprozess.

Die veralteten Beschaffungsprozesse und die mangelnde Datenverfügbarkeit frustrierten viele unserer Mitarbeitenden. Sie wussten oft nicht, an welchen Lieferanten sie sich wenden sollen, und die gesamte Beschaffungssteuerung und das Pipeline-Management waren schwierig.
Simon Mays
Procurement Transformation Director, Britvic plc

Den Source-to-Pay-Prozess neu gestalten

Um die Herausforderungen in der Beschaffung zu bewältigen, hat Britvic mit SAP-Ariba-Lösungen den gesamten Source-to-Pay-Prozess neu gestaltet.

 

Das Projekt, dessen Fokus auf Großbritannien und Irland lag, umfasste 2.100 Mitarbeitende, 1.700 Lieferanten und Ausgaben in Höhe von 650 Millionen Pfund. Die Implementierung nach der SAP-Activate-Methodik wurde innerhalb von 18 Monaten und in drei Phasen abgeschlossen: Source-to-Contract, Procure-to-Pay und schließlich die Zusammenarbeit in der Lieferkette. Mit der Lösung SAP Analytics Cloud wurden Berichte zum neuen Source-to-Pay-Prozess erstellt und der Gesamtnutzen des Projekts gemessen.

 

Entscheidend für den Erfolg des Projekts war das Änderungsmanagement bei Britvic, und es wurden Stakeholder aus den Bereichen IT, Recht, Finanzwesen, Bedarfsmanagement, Beschaffung, aus den Werken sowie externe Lieferanten einbezogen. Darüber hinaus wurden Beschaffungsrollen für Nachhaltigkeit und das Rohstoffrisikomanagement hinzugefügt und ein neuer Governance-Prozess für die Bezugsquellenfindung eingeführt. Shared Services für Einkauf und Beschaffung sowie ein Center of Excellence waren weitere Neuerungen.

Wir haben Mitarbeitende, die seit mehr als 30 Jahren bei uns arbeiten und viele Systemänderungen und Prozesse miterlebt haben. Die SAP-Ariba-Lösungen waren für sie besonders einfach zu erlernen und zu nutzen.
Leena Hopley
Business Process Lead, Britvic plc

Einfachere und transparentere Beschaffung

Britvic hat mit SAP-Lösungen den Beschaffungsprozess optimiert und vereinfacht.

 

Durch das neue Beschaffungsmodul konnte nicht nur ein Pipeline-Wert von mehr als 15 Millionen Pfund, sondern auch ein Umlaufvermögen in Höhe von 33 Millionen Pfund generiert werden. Zudem verbessert eine neue Klauselbibliothek die Vertragseinhaltung und ermöglicht Vorabgenehmigungen, die den Prozess beschleunigen und die Abhängigkeit von der Rechtsabteilung verringern.

 

38 % der indirekten Ausgaben von Britvic sind jetzt auf den geführten Einkauf mit Katalogen zurückzuführen. Dadurch lassen sich Ausgaben besser kategorisieren und Einkaufsfachkräfte ganz unkompliziert zu bevorzugten Lieferanten leiten. Auch der Prozess der Bestellanforderungen wurde beschleunigt: Inzwischen werden 86 % der Bestellungen per Selfservice bearbeitet und die indirekten Bestellungen nicht mehr per E-Mail, sondern über SAP Business Network ausgestellt und abgerechnet. Dadurch kann sich die Beschaffung auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren.

 

Auch für die Lieferanten ergeben sich Vorteile: Die durchschnittliche Rechnungsbearbeitungszeit soll von elf auf fünf Tage reduziert werden, sodass sie früher über ihr Geld verfügen und ihren Cashflow verbessern können.

Wir richten die Beschaffung mithilfe unserer Mitarbeitenden, besserer Prozesse und Technologien neu aus, um über eine Vielzahl von Kennzahlen hinweg Mehrwert zu schaffen und gleichzeitig Glaubwürdigkeit aufzubauen, indem wir einen führenden Beitrag zu den Zielen von Britvic leisten. Wir investieren in unser Team – und helfen ihm dadurch, zu wachsen, effektiver zu werden und Motivation und Anerkennung zu steigern.
Matt Swindall
CPO, Britvic plc

Der Blick nach vorn: verbesserte Governance und automatisierte Analysen

Inzwischen sind 88 % der Lieferanten eingebunden und Britvic blickt auf die nächste Phase der digitalen Transformation der Beschaffung.

 

Neben der Verwaltung von Lieferantenverträgen mithilfe standardisierter Workflows und digitalem Dokumentenmanagement läuft ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen alle Lieferpläne für die Zusammenarbeit in der Lieferkette und die Bestellkooperation auf SAP Business Network übertragen werden sollen. Britvic verspricht sich davon noch mehr Transparenz, da E-Mails in den Hintergrund treten und die Zusammenarbeit mit Lieferanten über ein zentrales System erfolgt. Dabei werden Preise über Lieferpläne und Bestellungen ausgetauscht, Bestellwerte angepasst und Lieferavise verwendet, um Versandmengen und Wareneingänge zu bestätigen. Bei etwa 100 Großlieferanten geht Britvic von einer Integration von SAP Business Network mit eigenen Backend-Systemen aus, sodass keine Bestellungsumwandlungen mehr erforderlich sind.

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