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Brian Rice

Leiter Digital Demand Generation Priorities, USA

SAP bietet mir den Freiraum, mich auf das zu konzentrieren, was ich liebe – im Unternehmen und außerhalb.

Brian Rice
Leiter Digital Demand Generation Priorities
Newtown Square, USA

Wir bei SAP sind überzeugt: Wenn sich jemand selbst vollständig einbringt, erreicht man mehr, als man für möglich hielt.

Mein Name ist Brian Rice und ich bin ein absoluter Familienmensch.
Anfang 2010 kam ich als freier Mitarbeiter für das nordamerikanische Field Marketing zu SAP. Am Ende des Jahres wurde ich Mitarbeiter von SAP, mit einer Vollzeitstelle im globalen Social-Media-Team. Von Beginn an empfand ich die Arbeit mit meinen Kollegen als inspirierend und wir alle waren wirklich stolz auf die gemeinsam erreichten Arbeitsergebnisse. Aber das, was SAP wirklich ausmacht, habe ich dann 2013 erfahren dürfen.

Ende 2012 haben meine Frau Geri und ich mitgeteilt, dass wir im Juni 2013 unser erstes Kind erwarten. Wir hatten gerade ein Haus in der Nähe des SAP Newtown Square Campus gekauft und freuten uns auf den Nachwuchs. Nach einer Ultraschalluntersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche sagte uns der Arzt, dass unser Kind ein Junge wird. Aber das Herz des Ungeborenen machte ihm Sorge, denn er konnte davon kein klares Bild gewinnen. Wir suchten einen Spezialisten auf, der feststellte, dass sich das Herz unseres Sohnes nicht richtig entwickelte und er bei seiner Geburt nur ein halbes Herz haben wird. Die offizielle Diagnose lautete „Hypoplastisches Linksherz-Syndrom“ (HLHS), eine sehr seltene, tödlich verlaufende und unheilbare Krankheit. Vor 1980 bestand die einzige Art der Behandlung in der bestmöglichen Pflege der Neugeborenen, bis sie starben. Aber seitdem wurden beeindruckende Fortschritte erzielt: Mit einer Serie von drei Operationen am offenen Herzen gibt es gute Überlebenschancen. Aber trotz dieses Fortschritts war die Aussage der Ärzte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass unser Sohn die ersten 30 Lebenstage übersteht, bei nur 25 % liegt.

Die Zukunft meiner Familie gab größten Anlass zur Sorge und ich wusste wirklich nicht, ob ich es schaffen würde, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ich bat meinen Vorgesetzten, Brian Ellefritz, um ein Gespräch und er versicherte mir seine ganze Unterstützung bei der Arbeit. Ich solle mich vor allem auf meine Familie konzentrieren. Die letzten Wochen der Schwangerschaft meiner Frau waren ziemlich schwierig und endeten mit einem Notkaiserschnitt im Paoli Hospital in Pennsylvania. Der neugeborene Matthew wurde sofort in das duPont-Krankenhaus für Kinder in Delaware verlegt, noch bevor meine Frau ihn überhaupt im Arm halten durfte. Matthews Zustand war noch schlimmer als erwartet. Zur Stabilisierung seines Herzens musste er bereits zwölf Stunden nach seiner Geburt zum ersten Mal operiert werden. In der darauffolgenden Woche bin ich ständig zwischen den beiden Krankenhäusern hin- und hergefahren.

Es war eine große Hilfe, dass ich in dieser Zeit daheim arbeiten und meinen Zeitplan nach meiner Familie ausrichten konnte. Die nächsten vier Monate verbrachte ich mit meiner Frau und meinem Sohn auf der Intensivstation und suchte mir, wann immer es möglich war, ein ruhiges Plätzchen im Krankenhaus, an dem ich arbeiten konnte. Von den ersten zwei Lebensjahren unseres Sohnes verbrachten wir etwa 75 % im Krankenhaus, oftmals in langen Phasen, weil er mehr als ein Dutzend Operationen über sich ergehen lassen musste. Zu der Zeit war ich verantwortlich für den globalen Rollout unserer Stimmungsanalysen in den sozialen Medien und mein Fokus lag auf der Schulung der Teams in allen Regionen sowie auf dem Social-Media-Support für unsere Großveranstaltungen, zum Beispiel der SAPPHIRE NOW. Ich habe alle Arbeiten außerhalb des Büros erledigt und konnte in allen kritischen Momenten bei meinem Sohn sein, ohne bei der Arbeit den Anschluss zu verlieren.  Auch wenn der Zustand meines Sohnes im Moment stabil ist, sind wir doch etwa sechs Mal pro Jahr in der Notaufnahme. Eine flexible Arbeitsumgebung ist für mich deshalb so unglaublich wichtig.

Meine Familie und ich können SAP gar nicht genug für die erhaltene Unterstützung danken. Meine Kollegen sind heute sozusagen Teil unserer Familie, denn ohne sie hätten wir es nicht geschafft. Es sagt eine Menge über die Menschen bei SAP, dass sie für uns da waren, als wir ihre Hilfe dringend brauchten. Ihre Großzügigkeit werden wir nie vergessen. Es gibt zahllose Beispiele, aber einige möchte ich hier nennen. Als wir das erste Mal unser Krankenhauszimmer betraten, fanden wir einen Geschenkgutschein für die Krankenhaus-Cafeteria von meinem alten Nordamerika-Team, sodass wir uns überhaupt keine Gedanken über das Essen machen mussten. Einer meiner Kollegen, Mark Peters, besuchte mich, damit ich mich nicht so allein und isoliert fühlte. Ein anderer Kollege, Schalk Viljoen, schenkte Matthew einen süßen Stoffaffen, der sofort zu seinem Lieblingskuscheltier wurde. Aber er ist viel mehr als nur ein einfaches Geschenk. Er war bei jeder Operation am offenen Herzen mit im OP und begleitete ihn, wann immer wir nicht bei ihm sein konnten, weil sein Zustand zu instabil war. Der Schmuseaffe passte immer auf ihn auf und er erinnert uns täglich daran, dass wir nicht allein sind – unsere SAP-Familie ist für uns da.

Letztes Jahr erhielten wir zusätzlich die Diagnose, dass Matthew ein Autist ist. Es macht mich umso stolzer, für ein Unternehmen zu arbeiten, das allen Menschen eine Chance gibt. Matthew spricht nicht und reagiert empfindlich auf Reizüberflutung, aber er macht große Fortschritte bei der Kommunikation mit Bildkarten und passt sich ungewohnten Umgebungen immer besser an. Zwei wunderschöne Momente im Leben von Matthew wurden ebenfalls von SAP mitbestimmt. Seine erste Karussellfahrt machte er bei der Karnevalsfeier von SAP und im gleichen Jahr nahm ich ihn mit zum Halloween in die NSQ-Niederlassung, wo er völlig begeistert vom Zauberer von Oz war.

Vor SAP habe ich noch nie in einem Unternehmen gearbeitet, in dem Empathie so großgeschrieben wird. Ich bin überzeugt, dass der Erfolg von SAP in der Summe unserer Individualität liegt. Man kann nicht sein ganzes Potenzial ausschöpfen, wenn man Teile von sich selbst ausblendet und sich nicht als ganze Person einbringt. Es ist unsere Vielfalt, die uns weiterbringt und die uns hilft, tagtäglich voneinander zu lernen. Aber dafür müssen wir uns die Zeit nehmen, zuhören und uns austauschen. Und zum Glück bietet uns SAP diesen Freiraum. Wenn ich darüber nachdenke, welche Innovationen wir in so vielen Branchen ermöglichen – insbesondere im Gesundheitswesen –, dann weiß ich ganz persönlich, wie viel dies bedeutet, denn es gibt auch meiner Familie Hoffnung.

 

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