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Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Das Unternehmen

Wann wurde die SAP gegründet?

1972 gründen fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter das Unternehmen SAP Systemanalyse und Programmentwicklung. Das Unternehmen, zunächst in der Rechtsform des bürgerlichen Rechts, hat seinen Sitz in Weinheim, das Büro wird in Mannheim eröffnet; vor allem aber sind die fünf Gründer in den Rechenzentren der ersten Kunden & darunter die deutsche ICI in Östringen & anzutreffen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Geschichte der SAP

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Was bedeuten die Buchstaben S - A - P?

Die Buchstaben stehen für Systeme, Anwendungen und Produkte in der
Datenverarbeitung.

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Was ist die Vision und die Mission der SAP?

Im digitalen Zeitalter sind Daten die „neue Währung“ in der Geschäftswelt. Unternehmen, die das Potenzial ihrer Daten schneller und effektiver als ihre Mitbewerber nutzen können, werden von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren.

Als weltweit größter Anbieter von Unternehmenssoftware hat die SAP ein sehr genaues Bild von den enormen Datenmengen, die in Unternehmen entstehen – und auch von den Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung dieser Daten ergeben. Unsere Kunden verfügen über einen riesigen Pool an Geschäftsdaten, die tagtäglich durch SAP-ERP-Systeme, unsere anderen Cloud-Anwendungen und unsere Geschäftsnetzwerke laufen. Unsere ERP-Systeme sind an 76 % aller Transaktionsumsätze weltweit beteiligt. Wir betreiben das weltweit größte Geschäftsnetzwerk, über das jährlich Handelsumsätze von mehr als 1 Bio. US$ abgewickelt werden, und über 150 Millionen Nutzer greifen auf unsere Cloud-Anwendungen zu.

Die Software und Technologien der SAP können unseren Kunden umfassenden Mehrwert bieten, da sie ihnen die Tools zur Verfügung stellen, um das Potenzial der Daten in ihren Systemen zu nutzen. Unserer Vorstellung nach arbeitet ein intelligentes Unternehmen ereignisgesteuert und mit Echtzeitabläufen – auf Basis intelligenter Anwendungen und Plattformen. Im Mittelpunkt stehen Unternehmensdaten, die den Ausgangspunkt für einen positiven Kreislauf bilden:

  • Unternehmen kombinieren die Geschäftsdaten aus ihren internen Systemen mit externen Echtzeitinformationen, um intelligente Algorithmen zu trainieren.
  • Gleichzeitig sind intelligente Algorithmen in ihre zentralen Geschäftsprozesse eingebettet, sodass Unternehmen relevante Ereignisse besser erkennen und in Echtzeit darauf reagieren können.
  • Mit jeder Wiederholung dieses Kreislaufs entstehen aus Geschäftsergebnissen noch umfangreichere Datensätze, mit denen sich die nächste Generation der immer intelligenter werdenden Algorithmen weiter trainieren lässt.

Von der Einbettung intelligenter Funktionen in Kernprozesse profitieren Unternehmen jeder Größe: Sie können Routineaufgaben automatisieren und mithilfe moderner Analysewerkzeuge bessere Entscheidungen treffen.

Durch intelligente Algorithmen, die entsprechenden Werkzeuge und die Ausbildung für ihre Mitarbeiter sind Unternehmen in der Lage, ihre knappen Ressourcen für ihr wichtigstes Ziel einzusetzen: ihren Kunden zu mehr Wertschöpfung zu verhelfen. Auf diese Weise können wir unser Versprechen einlösen, unseren Kunden auf der ganzen Welt einfachere Abläufe zu ermöglichen und das Leben von Menschen zu verbessern.

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Was ist Ihr Ausblick für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2018?

Die SAP hebt ihren Ausblick an, um die am 5. April 2018 abgeschlossene Akquisition von Callidus sowie das starke Wachstum des Betriebsergebnisses im ersten Quartal widerzuspiegeln. Für das Gesamtjahr 2018 erwartet die SAP nun, dass

  • die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 4,95 Mrd. € und 5,15 Mrd. € (zuvor 4,8 bis 5,0 Mrd. €) liegen werden (2017: 3,77 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 31 % bis 36,5 %. Es wird erwartet, dass Callidus hierzu rund 150 Mio. € beitragen wird.
  • die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 20,85 Mrd. € und 21,25 Mrd. € (zuvor 20,7 bis 21,1 Mrd. €) liegen werden (2017: 19,55 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 6,5 % bis 8,5 %. Es wird erwartet, dass Callidus hierzu rund 150 Mio. € beitragen wird.
  • der Gesamtumsatz (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 24,80 Mrd. € und 25,30 Mrd. € (zuvor 24,6 bis 25,1 Mrd. €) liegen wird (2017: 23,46 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 5,5 % bis 7,5 %. Es wird erwartet, dass Callidus hierzu rund 200 Mio. € beitragen wird.
  • das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 7,35 Mrd. € und 7,50 Mrd. € (zuvor 7,3 bis 7,5 Mrd. €) liegen wird (2017: 6,77 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 8,5 % bis 11 %. Es wird erwartet, dass Callidus hierzu rund 10 Mio. € beitragen wird.

Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2018 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet die SAP, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden.

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Wie ist die mittelfristige Ambition zur Geschäftsentwicklung (2020)?

Über das Jahr 2018 hinaus bestätigt die SAP auch ihre zuletzt Anfang 2017 veröffentlichten Ziele für 2020 für die Cloud, den Gesamtumsatz, das Betriebsergebnis und den Anteil der besser planbaren Umsätze, um das beständig starke Wachstum in der Cloud, die solide Wachstumsdynamik der Softwareerlöse und das Wachstum des Betriebsergebnisses widerzuspiegeln. Trotz der negativen Währungseinflüsse im Jahr 2017 plant die SAP weiterhin, bis 2020 die folgenden Ziele zu erreichen:

  • Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,5 Mrd. €
  • Gesamtumsatz (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 28 Mrd. € und 29 Mrd. €
  • Betriebsergebnis (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 8,5 Mrd. € und 9,0 Mrd. €
  • Die SAP rechnet weiter damit, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz (definiert als die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support sowie Softwaresupport) 2020 in einer Spanne zwischen 70 % und 75 % liegen wird.

Die SAP wird die entscheidenden Faktoren für die langfristigen Wachstumsziele in ihrem Integrierten Bericht und auf dem Capital Markets Day erläutern, der am 6. März 2018 in New York stattfindet.

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Planen Sie, organisch oder durch Akquisitionen zu wachsen?

Unsere Strategie sieht auch künftig vor allem organisches Wachstum vor. Wir werden weiter in unsere Produktentwicklung und in neue Technologien investieren, um unser Innovationstempo zu steigern und die Anzahl von Entwicklungsprojekten und Produktneuheiten zu erhöhen. Darüber hinaus werden wir durch strategische Akquisitionen weiter gezielt Technologien und Software erwerben, die unser breites Lösungsangebot ergänzen und uns helfen, strategische Märkte besser abzudecken. Dadurch wollen wir dem Wunsch unserer Kunden nach einfacheren Abläufen bestmöglich gerecht werden. Weitere Informationen finden Sie unter "Akquisitionen".

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Wie viele Mitarbeiter sind derzeit bei der SAP beschäftigt?

Zum 31. Dezember 2017 beschäftigten wir umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte 88.543 Mitarbeiter weltweit (31.Dezember 2016: 84.183).

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Beteiligt die SAP ihre Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens?

Die SAP bietet ihren Mitarbeitern und Führungskräften verschiedene
Beteiligungsprogramme an.

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Wie sieht die Nachhaltigkeitsstrategie der SAP aus?

Nachhaltigkeit ist ein Kernziel der SAP-Strategie und unterstützt uns bei unserem Auftrag, die Abläufe von Unternehmen weltweit und das Leben von Menschen zu verbessern. Für SAP bedeutet Nachhaltigkeit die ganzheitliche Steuerung unseres Unternehmens unter Berücksichtigung finanzieller, gesellschaftlicher und ökologischer Aspekte. Ziel ist es dabei, wirtschaftliche Risiken zu mindern und Chancen zu nutzen, um eine höhere Profitabilität zu erreichen. Wie unser Integrierter Bericht 2014 zeigt, möchte SAP nicht nur ein umfassendes Bild über die Zusammenhänge zwischen unserer wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Leistung geben. Mit dem Bericht kommen wir auch unserem Ziel einer nachhaltigen Unternehmensstrategie näher. Kern einer solchen Strategie ist es, Nachhaltigkeit von Beginn an in die Wertschöpfung für unsere Kunden zu verankern, das heißt durch die Software, die wir für Unternehmen weltweit entwickeln.

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Warum kann ich keinen gedruckten Geschäftsbericht mehr bestellen?

SAP als führendes Unternehmen digitaler Prägung hat auch für seine externe Berichterstattung den Weg von „Digital first“ gewählt. Dies unterstützt zusätzlich unsere Nachhaltigkeitsziele durch die Reduktion gedruckter Berichte. Aufgrund der umfangreichen Innovation im Online-Bericht haben wir uns entschlossen, nur noch für die Teilnehmer der Hauptversammlung eine reduzierte Auflage zu drucken.

Sobald diese vergriffen ist, steht der Bericht ausschließlich online und zum Download unter www.sapintegratedreport.de zur Verfügung.

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Wo kann ich aktuelle Unternehmens- und Finanznachrichten der SAP abfragen?

Aktuelle Nachrichten rund um SAP finden Sie auf der SAP-Webpage unter Investor Relations sowie auf den Presseseiten der SAP.

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Europäische Aktiengesellschaft (SE)

Was ist eine SE?

Bei der Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea, SE) handelt es sich um eine auf europäischem Recht gründende supranationale Rechtsform für Unternehmen im Gebiet der Europäischen Union.

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Warum wurde die SAP AG in eine SE umgewandelt?

Der Rechtsformwechsel von einer AG in eine SE sollte das Selbstverständnis von SAP als einem international ausgerichteten Unternehmen mit europäischen Wurzeln zum Ausdruck bringen. Der Auftritt als SE trägt dabei der wachsenden Bedeutung unserer europaweiten und internationalen Geschäftsaktivitäten Rechnung.

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Welche Vorteile bot die Umwandlung der SAP?

Die Rechtsform der SE bot die Möglichkeit, zusammen mit Vertretern der europäischen Belegschaft ein auf die Bedürfnisse des Unternehmens maßgeschneidertes Modell für die Beteiligung der Mitarbeiter zu entwickeln. Auf diese Weise konnten eine optimale Corporate-Governance-Struktur für die SAP und die optimale Arbeit der Gesellschaftsorgane gewährleistet werden. Die Möglichkeit, die Größe des Aufsichtsrats auf 18 Mitglieder begrenzen zu können, leistete dazu einen wichtigen Beitrag. Ohne den Formwechsel in die SE wäre demgegenüber mit Blick auf die Entwicklung der Zahl der inländischen Arbeitnehmer eine Vergrößerung auf einen 20-köpfigen Aufsichtsrat unausweichlich gewesen, was zu Lasten einer effektiven Arbeit im Aufsichtsrat gegangen wäre.

Ziel der SAP war eine Aufsichtsratsgröße von achtzehn Mitgliedern. Dies wurde in einer Vereinbarung der Unternehmensleitung mit den Vertretern der europäischen Mitarbeiter über die Beteiligung der Arbeitnehmer in der SAP SE festgelegt. Zudem ist in der Beteiligungsvereinbarung vorgesehen, dass die Aktionäre die Möglichkeit haben, die Größe des Aufsichtsrats künftig (d.h. frühestens in der Hauptversammlung 2018, mit Wirkung ab der Hauptversammlung 2019) auf 12 Mitglieder zu reduzieren.

Selbstverständlich blieb die paritätische Besetzung des Aufsichtsrats aus Vertretern der Anteilseigner und Arbeitnehmer nach dem Formwechsel in die SE bestehen, so dass weiterhin die Hälfte der Mitglieder Arbeitnehmervertreter sind. Jedoch werden diese  nicht mehr ausschließlich – unmittelbar oder mittelbar – von den inländischen Arbeitnehmervertretern des SAP-Konzerns und den inländischen Gewerkschaften, sondern auch – unmittelbar oder mittelbar – unter Beteiligung der Arbeitnehmer und Gewerkschaften anderer Mitgliedstaaten der EU und der Vertragsstaaten des EWR bestimmt. Insofern bot die Rechtsform der SE die Chance, dass sich die Internationalität des Unternehmens nun stärker als früher auch auf der Seite der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat widerspiegelt.

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Wie lief die Umwandlung ab?

Voraussetzung war, dass die Hauptversammlung der Umwandlung auf der Grundlage des vom Vorstand vorgelegten Umwandlungsplans zustimmte und die Satzung der SAP SE genehmigte. Der erforderliche Zustimmungs- und Genehmigungsbeschluss wurde in der 27. Ordentlichen Hauptversammlung der SAP AG vom 21. Mai 2014 gefasst. Außerdem musste das Verfahren zur Beteiligung der Arbeitnehmer in der SE durchgeführt werden, das im Fall der SAP mit dem Abschluss einer Beteiligungsvereinbarung zwischen der Unternehmensleitung und Vertretern der Mitarbeiter aus ganz Europa endete. Die Umwandlung wurde mit ihrer Eintragung in das Handelsregister der Gesellschaft beim Amtsgericht Mannheim am 7. Juli 2014 wirksam.

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Wie werden die europäischen Mitarbeiter an Entscheidungen in der SAP SE beteiligt?

Im Rahmen der Umwandlung einer AG in eine SE musste das Unternehmen ein Verfahren über die Beteiligung der europäischen Arbeitnehmer in der SE durchführen. Dieses Verfahren führte zum Abschluss einer Beteiligungsvereinbarung, welche zum einen die Mitbestimmung der europäischen Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der SE und zum anderen das Verfahren zur Unterrichtung und Anhörung der europäischen Arbeitnehmer durch den SE-Betriebsrat regelt. Weitere Informationen über die Arbeitnehmer-Beteiligungsvereinbarung finden Sie hier.

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Was kostete die Umwandlung?

Die Kosten betrugen ca. 4 Mio. €.

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Welche gesellschaftsrechtlichen und bilanziellen Auswirkungen hatte die Umwandlung?

Die Umwandlung der SAP AG in eine SE hatte weder die Auflösung der Gesellschaft noch die Gründung einer neuen juristischen Person zur Folge. Durch den Formwechsel blieb die rechtliche und wirtschaftliche Identität der Gesellschaft gewahrt. Deshalb fand auch keine Vermögensübertragung statt. Das auf die SAP SE anzuwendende Recht entspricht in weiten Teilen dem auf eine deutsche Aktiengesellschaft anwendbaren Recht. Hinsichtlich des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts gelten für die SE die gleichen Regelungen wie für die AG.

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Was bedeutete die Umwandlung für die Aktionäre?

Die Anteilsverhältnisse der Aktionäre blieben durch die Umwandlung in eine SE unverändert. Sie behielten dieselbe Anzahl Aktien, die sie unmittelbar vor Wirksamwerden der Umwandlung an der SAP AG hielten. Auch der rechnerische Anteil jeder Stückaktie am Grundkapital blieb so erhalten, wie er unmittelbar vor Wirksamwerden der Umwandlung bestand. Hinsichtlich der Dividendenberechtigung der Aktionäre gibt es keinen Unterschied zwischen der SAP AG und der SAP SE. Ebenso entscheidet die Hauptversammlung auch weiterhin über die Verwendung des Bilanzgewinns.

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Welche steuerlichen Auswirkungen hatte die Umwandlung?

Die Umwandlung der Gesellschaft in eine SE erfolgte ertragsteuerneutral und löste weder deutsche Umsatzsteuer noch Grunderwerbsteuer aus. Auch führte die Umwandlung nicht zu einem steuerpflichtigen Gewinn oder steuerlich relevanten Verlust für die Aktionäre. Die SAP SE wird wie eine deutsche Kapitalgesellschaft behandelt und unterliegt wie bisher die SAP AG der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Veräußerungen von Aktien der SAP SE werden bei den Aktionären der SAP SE grundsätzlich wie Veräußerungen von Aktien der SAP AG behandelt, soweit sich das geltende Recht oder die tatsächlichen Verhältnisse nicht ändern. Gleiches gilt für Dividendenausschüttungen.

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Was bedeutete die Umwandlung für die Aktien und die Börsennotierung?

Die Umwandlung der SAP AG in die SAP SE hatte keine gravierenden Auswirkungen auf die Aktien der Gesellschaft und auf die Börsennotierung. Da der Formwechsel die rechtliche Identität der Gesellschaft unberührt ließ, wurden die Aktionäre der SAP AG mit der Umwandlung Aktionäre der SAP SE. Auch der Handel der SAP-Aktien an der Börse wurde durch die Umwandlung nicht beeinträchtigt. Wegen der Umfirmierung wurde lediglich die Notierung auf die neue Bezeichnung „SE“ umgestellt.

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Aktie

Wann ist die SAP an die Börse gegangen? Wie hoch war die erste Kursnotierung?

Der Börsengang der SAP erfolgte am 4. November 1988. Der erste Kurs wurde mit 753,06 DM (385,03 €) festgestellt. Die SAP American Depositary Receipts (ADR) sind seit dem 3. August 1998 an der New York Stock Exchange notiert.

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Wo sind die Aktien der SAP notiert und in welcher Form?

Aktien der SAP sind in Form von Stammaktien an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert, im elektronischen Handelssystem XETRA und an weiteren Regionalbörsen. In den USA sind die Aktien der SAP in Form von American Depositary Receipts (ADR) notiert. ADRs sind Hinterlegungsscheine nicht amerikanischer Aktien, die an den US-Börsen anstelle der Originalaktien gehandelt werden. Jeweils ein SAP ADR entspricht einer SAP-Stammaktie.

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Wie kann ich Aktien der SAP erwerben?

Die Aktien der SAP können Sie über Ihre Depotbank, einen Börsenmakler oder generell jede Institution kaufen, die solche "Brokerage"-Services anbietet. Sie benötigen dazu ein Wertpapierdepot, in welchem die Aktien verbucht werden können und erteilen Ihren Kaufauftrag dort, wo Ihr Depot geführt wird.

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In welchen Indizes ist die SAP vertreten?
Die Aktie der SAP ist seit dem 18. September 1995 im DAX 30 vertreten. Darüber hinaus ist sie vertreten im Prime All Share-Index, im CDAX, im HDAX, im Stoxx50 und im EuroStoxx50. Die aktuellen Gewichtungen finden Sie auf unserer Seite zur SAP Aktie.
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Welchen Nennwert haben Aktien der SAP?

Die Stammaktien der SAP sind mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 1998 nennwertlos.

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Wann wird die nächste Dividende gezahlt?

Die SAP zahlt einmal jährlich eine Dividende. Die Auszahlung erfolgt in der Regel am ersten Werktag nach der Hauptversammlung. Weitere Informationen über die SAP Dividende finden Sie unter Dividenden und Aktienrückkäufe.

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Wie hoch ist die Anzahl der ausstehenden Aktien?
Angaben zu den ausstehenden Aktien finden Sie unter Kenndaten zur Aktie.
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Kauft die SAP Aktien zurück?

Am 20. Juli 2017 hat SAP ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 500 Mio. € bis zum Ende des Jahres 2017 angekündigt. Die Rückkäufe werden in mehreren Tranchen ausgeführt und Details werden auf der Seite zur SAP Aktie zur Verfügung gestellt.

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Wie sieht die Aktionärsstruktur der SAP aus?

Einen Überblick über die Aktionärsstruktur finden Sie im Bereich Aktionärsstruktur.

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Wie hoch ist die Marktkapitalisierung der SAP?
Angaben zur Marktkapitalisierung finden Sie unter: Basisdaten zur Aktie.
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Wann war der erste Handelstag der SAP-Vorzugsaktien und wann wurden sie in SAP-Stammaktien gewandelt?

Vorzugsaktien der SAP wurden erstmals am 6. August 1990 gehandelt. Nach Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 3. Mai 2001 sind die Vorzugsaktien mit Eintrag in das Handelsregister am 18. Juni 2001 in Stammaktien umgewandelt worden. Weitere Informationen zur Umwandlung finden Sie im folgenden Bereich "Umwandlung der Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien"

Weitere Informationen zur Umwandlung finden Sie in der Pressemitteilung "SAP plant Vereinfachung der Kapitalstruktur"

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Zu welchem Zeitpunkt fanden Aktiensplits statt und mit welchem Verhältnis?

1990: Kapitalerhöhung aus Eigenmitteln 1:1,25

1994: Kapitalerhöhung aus Eigenmitteln 1995: Aktiensplit 1:10

2000: Aktiensplit 1:3

2006: Kapitalerhöhung aus Eigenmitteln 1:4

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Fremdkapital

Was ist ein Rating? Wie lautet das Rating der SAP?

Ein Rating ist die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen - deren sogenannte Bonität. Diese beschreibt die Fähigkeit und Bereitschaft eines Unternehmens, zukünftig seine Zins- sowie Tilgungsverbindlichkeiten termingerecht zu erfüllen.

SAP hat ein langfristiges Emittenten-Rating von “A2” von Moody’s (Ausblick stabil) und “A” von Standard & Poor’s (Ausblick positiv).

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Warum besitzt die SAP ein Rating?

Bereits vor Erhalt des externen Ratings im September 2014 waren wir in der Lage, erfolgreiche Transaktionen zu sehr attraktiven Konditionen am Kapitalmarkt durchzuführen. Ein externes Rating gibt uns die Möglichkeit, den Zugang zu Investoren nochmals zu verbreitern, weitere Kapitalmarktinstrumente zu emitieren sowie optimal von unserer hohen Kreditwürdigkeit zu profitieren. Darüber hinaus versorgt es Investoren, Kunden und Lieferanten mit einem unabhängigen Urteil bzgl. SAPs Stärke und Stabilität als Geschäftspartner.

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Können Sie kurz Ihre Vorgehensweise bei der Finanzierung Ihrer Geschäftsbereiche bzw. Tochtergesellschaften beschreiben?

Wir verfügen über ein zentrales Finanzmanagement, d.h. Finanzmittel sollen soweit wie möglich zentral beschafft und angelegt werden. Deshalb werden Tochtergesellschaften entsprechend ihrem Bedarf über konzerninterne Darlehen und/oder Cash Pooling Vereinbarungen finanziert.

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Welche Rolle spielen Kapitalstrukturüberlegungen / - optimierungen bei Ihrer künftigen Finanzierungsstrategie?

Für SAP hat Liquidität höchste Priorität. Wir sind uns darüber bewusst, dass eine optimierte Kapitalstruktur mit einer etwas höheren Verschuldung möglicherweise eine leichte Reduzierung der Kapitalkosten bedeuten würde. Gerade im aktuellen Umfeld ist uns eine angemessene Liquiditätsausstattung bei weiterhin moderater Brutto-Verschuldung allerdings wichtiger. Zudem sind wir als Unternehmen, welches in einem Wachstumsmarkt tätig ist, darauf angewiesen, jederzeit Zugang zum Fremdkapitalmarkt zu haben, um aufkommende Wachstumschancen wahrnehmen zu können.

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Können Sie uns etwas zu Ihrem Bank Relationship Management sagen?

Die Bankenpolitik der SAP zielt auf eine langfristige und beidseitig vorteilhafte Geschäftsbeziehung. Bankpartner, die uns mit signifikanten Kreditbeträgen zur Verfügung stehen, bilden unsere Kernbankengruppe. Innerhalb dieser Gruppe verteilen wir das Treasury-relevante Bankgeschäft auf einer kompetitiven Basis. Wir berücksichtigen dabei auch die jeweiligen Kernkompetenzen und –fähigkeiten der einzelnen Banken.

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Wie überwachen Sie die Bonität Ihrer Geschäftspartner im Bankenbereich?

Neben der Ratingeinstufung sehen wir uns täglich die Entwicklung der CDS (Credit Default Swap) Spreads sowie der Aktienkurse unserer Banken an. Außerdem haben wir für jeden Geschäftspartner ein Kontrahentenlimit vergeben. Des Weiteren haben wir einen klar definierten Notfallplan, welcher im Falle plötzlicher und signifikanter Verschlechterungen der Kreditwürdigkeit unserer Geschäftspartner spezifische Maßnahmen vorschreibt.

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In welcher Höhe bestehen Kreditlinien?

Wir verfügen derzeit über eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von 2,0 Mrd. € mit Laufzeit bis November 2020. Die Kreditlinie umfasst 27 Banken und stärkt unsere finanzielle Flexibilität. Sie kann für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden und ergänzt unsere bestehenden bilateralen Kreditlinien. Wir haben die Kreditlinie bisher nicht in Anspruch genommen und beabsichtigen dies aktuell auch nicht zu tun. Zusätzlich verfügte die SAP SE zum 31.12.2015 über bilaterale Kreditlinien in Höhe von 471 Mio. €. Zum 31. Dezember 2015 lag keine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch die SAP SE oder durch eine ihrer Tochtergesellschaften vor.

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Was bedeuten die Turbulenzen an den Finanzmärkten (z.B. Euro-Krise) für die Liquiditätssteuerung von SAP?

Wir haben unsere Liquidität zu sehr großen Teilen bei der SAP SE zentralisiert. Die Liquidität ist auf eine große Anzahl von Geschäftspartnern verteilt und nahezu vollständig im kurzfristigen Bereich angelegt. Die Liquiditätsreserve besitzt für SAP eine hohe Priorität. Wir verfügen über eine tagesaktuelle Übersicht der Konzernliquidität und verfolgen einen sehr konservativen Ansatz auf der Geldanlageseite, durch ausschließlichen Einsatz von „Standard Instruments“ und kurzen Laufzeiten.

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Rechnungslegung

Was sind die Auswirkungen von IFRS 15 auf die SAP Rechnungslegung?

Im Zuge der Übernahme der neuen Regelungen von IFRS 15 (Erlöse aus Verträgen mit Kunden) hat die SAP zum 01. Januar 2018 einige ihrer Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geändert. Entsprechend der Übergangsmethode gemäß IFRS 15, die von uns gewählt wurde, erfolgt keine Anpassung der Vorperioden an die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Folglich wird 2018 das Wachstum des Umsatzes und des Ergebnisses im Jahresvergleich von den neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beeinflusst.

Wir gehen davon aus, dass die Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden* die folgenden Auswirkungen auf den Umsatz und die operativen Aufwendungen haben wird:

  • Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse um weniger als 0,1 Mrd. € zunehmen werden. Im Wesentlichen resultiert diese Zunahme daraus, dass Kunden Optionen zum Erwerb zusätzlicher Softwarelizenzkopien in Anspruch nehmen, die in früheren Jahren gewährt wurden.
  • Wir gehen davon aus, dass die operativen Aufwendungen durch eine Reduzierung unserer Vertriebs- und Marketingkosten um schätzungsweise 0,2 Mrd. € sinken werden. Dies resultiert aus der weiterreichenden Erfassung von Vermögenswerten aus der Aktivierung von Verkaufsprovisionen. Darüber hinaus erwarten wir durch höhere Umsatzkosten einen negativen Effekt auf die operativen Aufwendungen in Höhe von weniger als 0,1 Mrd. €.
  • Wir erwarten, dass die oben genannten Effekte insgesamt das Betriebsergebnis in Höhe von schätzungsweise 0,2 Mrd. € positiv beeinflussen werden.

*) „Auswirkungen aus der Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ bezeichnen die Differenz zwischen einer Umsatz- und Ergebniskennzahl, die nach den neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der SAP auf Grundlage von IFRS 15 ermittelt wird, und der entsprechenden Kennzahl nach unseren bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Sehen Sie die ausführliche Präsentation (PDF, Englisch)

Sehen Sie das Video (Englisch)

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Welche Rechnungslegungsstandards wendet SAP bei der Ermittlung des Jahresabschlusses an?

Die SAP erstellt ihren Konzernabschluss seit 2008 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Neben den zahlreichen Erläuterungen, die nach IFRS erforderlich sind, weist der Konzernanhang eine Vielzahl freiwilliger Zusatzangaben aus.

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In welcher Währung veröffentlicht die SAP ihre Ergebnisse?

Da die SAP ein europäisches Unternehmen ist, erfolgt die Rechnungslegung in Euro.

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Cloud-Berichterstattung

Welches sind die wichtigsten Berichtskennzahlen der SAP im Cloud-Bereich, wie sind sie definiert und wie werden sie berechnet?

Die Grundlage für die meisten unserer Cloud-Kennzahlen sind die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und –Support (Non-IFRS) und die cloud-basierten Beratungs- und sonstigen Serviceerlöse (Non-IFRS). Diese beiden Umsatzangaben können direkt der Gewinn- und Verlustrechnung entnommen werden. Hinzu kommen die abgegrenzten Umsätze auf Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS), die einen Teil der gesamten passiven Rechnungsabgrenzungsposten (Non-IFRS) der Bilanz darstellen.

Zusätzlich betrachten wir auch die Kennzahl New Cloud Bookings. Die Kennzahl gibt den zugesagten Auftragseingang für Angebote wieder, die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse generieren und von Neukunden sowie aus Folgekäufen von Bestandskunden stammen. Sie ist somit ein Indikator für den cloudbezogenen Vertriebserfolg in einem Zeitraum und für gesicherte künftige Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse. Wir konzentrieren uns in erster Linie auf den durchschnittlichen Vertragswert der Kennzahl New Cloud Bookings, der bei Mehrjahresverträgen auf ein Jahr umgerechnet wird. Darüber hinaus betrachten wir auch den Gesamtvertragswert der Kennzahl New Cloud Bookings, der die gesamten zugesagten Auftragseingangswerte, unabhängig von der Vertragsdauer, wiedergibt. Für diese Auftragseingangs-Kennzahlen gibt es keine entsprechenden IFRS-Kennzahlen.

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Was ist Netzwerk-Umsatz?

Obwohl der Umsatz aus dem Handelsnetzwerk in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen mit dem sonstigen Cloud-Umsatz unter den Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support verbucht wird, gibt es zwei wichtige Kennzahlen, die das Netzwerk-Geschäft charakterisieren: Wir berichten die Anzahl an das cloudbasierte Handelsnetzwerk angeschlossener Unternehmen sowie das Auftragsvolumen, das über das Handelsnetzwerk in den vorangegangenen 12 Monaten gehandelt wurde.

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Non-IFRS

Warum berichtet SAP Non-IFRS Ergebnisse?

Die SAP veröffentlicht ihren Finanzabschluss gemäß IFRS und stellt zusätzlich bestimmte Kennzahlen auf Non-IFRS-Basis zu Verfügung. Einige Non-IFRS-Kennzahlen – wie Non-IFRS-Umsatz,
Non-IFRS-Betriebsergebnis und Non-IFRS-Operative Marge – stellen wir sowohl auf Nominalbasis (wie berichtet) als auch auf währungsbereinigter Basis dar.

Mehr erfahren (PDF)

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XBRL

Was ist XBRL?

XBRL (eXtensible Business Reporting Language) ist eine XML-basierte Computersprache für die elektronische Übermittlung von Finanz- und Geschäftsdaten. Es handelt es sich um einen offenen Standard für Finanzberichte, bei dem jede einzelne Position mit einem individuellen maschinenlesbaren Etikett („Tag“) versehen wird. Diese eindeutige Identifizierung einzelner Werte oder Kennzahlen eines Finanzberichts bildet die Grundlage dafür, Finanzdaten automatisch aus Datenquellen zu extrahieren und zu übermitteln. XBRL ist kein Rechnungslegungsstandard, sondern bietet eine standardisierte Sprache für die Beschreibung von Geschäfts- und Finanzdaten. Die XBRL-Daten können von jeder Software gelesen werden, die über ein entsprechendes Werkzeug – einen XBRL-Prozessor – verfügt, und zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden.

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Welche XBRL-Informationen legen wir vor?

Aufgrund unserer Börsennotierung in den USA legen wir IFRS-Abschlüsse nach den Bestimmungen der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vor. Diese wird in Zukunft voraussichtlich die Vorlage des Jahresberichts Form 20-F im XBRL-Format fordern. Die SAP hat sich jedoch freiwillig entschieden, ihre Finanzberichte seit dem Berichtsjahr 2009im XBRL-Format zu veröffentlichen.

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Wie wurde die XBRL-Datei erstellt?

Die XBRL-Datei wurde mithilfe der Anwendung SAP Disclosure Management erstellt. Weiterführende Informationen zu diesem Produkt finden Sie unter www.sap.com/epm

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Welche XBRL-Taxonomien verwenden wir?

Die für XBRL-Daten verwendeten Tags sind in sogenannten Taxonomien beschrieben. Taxonomien definieren die für einzelne Positionen (zum Beispiel „Erlöse“) verwendeten Tags, ihre Attribute und ihre Beziehungen untereinander. Für die Erstellung der XBRL Daten verwenden wir jeweils die aktuellste verfügbare XBRL-Taxonomie des IASB.

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Wie kann man XBRL-Dateien lesbar darstellen?

Um XBRL-Daten in einem lesbaren Format anzuzeigen, müssen die Dateien in einen XBRL-Viewer geladen werden. Solche Viewer sind kostenlos erhältlich, beispielsweise auf der Website der SEC. Als Service für unsere Leser stellen wir eine HTML-Version unserer XBRL-Dateien bereit, die mit einem XBRL-Viewer erstellt wurden.

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Währungseinflüsse

Warum verwendet SAP währungsbereinigte Kennzahlen für den Periodenvergleich?

Informationen über die Umsatzerlöse der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über diese Veränderungen geben Umsatzzahlen auf Basis von IFRS zwar Aufschluss. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über die mengenmäßige Umsatzveränderung informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Umsatzveränderung zu vermitteln, geben wir die um Währungseffekte bereinigte Umsatzveränderung an. Ebenso veröffentlichen wir Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und -komponenten. Solche währungsbereinigten Umsatz- und Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet würden.

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Wie berechnet die SAP währungsbereinigte Kennzahlen?

Um aus unseren IFRS-Kennzahlen währungsbereinigte Non-IFRS-Kennzahlen abzuleiten, sind zwei Schritte erforderlich:

Schritt 1: Zunächst werden die IFRS-Kennzahlen um bestimmte Effekte bereinigt. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie unter Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen auf unserer Website www.sap.de/investor. Das Ergebnis dieses ersten Schrittes sind die Non-IFRS-Kennzahlen.

Schritt 2: Danach werden die Non-IFRS-Kennzahlen um Währungseffekte bereinigt. Daraus resultieren die währungsbereinigten Non-IFRS-Kennzahlen.Eine Bereinigung um Währungseffekte erreichen wir, indem wir Fremdwährungen nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des gleichen Vorjahreszeitraums (z. B. Quartal) umrechnen.

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Warum gibt SAP den Jahresausblick auf Basis währungsbereinigter Zahlen?

Der Ausblick zu Umsatz und Ergebnis, den die SAP jährlich veröffentlicht, basiert auf währungsbereinigten Non-IFRS-Kennzahlen. Grund ist unsere interne Berichterstattung, die auf diesen Werten beruht. Darüber hinaus verwenden wir währungsbereinigte Angaben, da Währungseffekte außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. So vermeiden wir häufige Anpassungen unseres Jahresausblicks aufgrund von Währungsschwankungen.

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Hauptversammlung

Wann findet die nächste Hauptversammlung statt?

Sämtliche Finanztermine der SAP finden Sie hier.

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Wo finde ich nähere Informationen zu den SAP Hauptversammlungen?

Nähere Informationen zu den SAP-Hauptversammlungen finden Sie im Bereich “Corporate Governance”.

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Produkte und Märkte

Welche Produkte, Lösungen und Dienstleistungen bietet die SAP?

Als weltweit führender Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Cloud-Anbieter mit der höchsten Nutzeranzahl, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Unternehmen jeder Größe und Branche bei der Optimierung ihrer Abläufe zu unterstützen - gleich ob sie sich für Cloud- oder für On-Premise-Lösungen entscheiden. Menschen und Organisationen können mit unserer Software effizienter zusammenarbeiten und geschäftliche Informationen effektiver für sich nutzen – um damit ihre Wettbewerbsposition nachhaltig zu sichern. 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Lösungen und Services. Zusätzlich finden Sie einen Überblick über unsere Produkte, Forschung und Entwicklung und Services auch in unserem Integrierten Bericht.

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Was ist „Cloud-Computing“?
Cloud-Computing ist der Oberbegriff für flexible IT-Services wie Speicherkapazitäten, Rechenleistung, Entwicklungsumgebungen und Anwendungen, die Privatkunden und Unternehmen über das Internet oder per Hosting nutzen können. Der Zugriff auf die Services erfolgt bei Bedarf „in the cloud“, also über das Internet, sodass keine eigenen IT-Ressourcen mehr im Unternehmen erforderlich sind.
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Was ist SAP HANA?

Mit unserer In-Memory-Plattform SAP HANA können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse schneller abwickeln, Daten besser nutzen und ihre IT-Umgebung vereinfachen. SAP HANA macht separate Altsysteme und Datensilos überflüssig, sodass Unternehmen von Echtzeitabläufen und besseren Entscheidungen in der digitalen Wirtschaft profitieren können. Gemäß unserer „Cloud First“-Strategie kann SAP HANA in verschiedenen Public-Cloud-Infrastrukturen genutzt werden. 

Mit unserer zweiten Version von SAP HANA haben wir eine Plattform der nächsten Generation auf den Markt gebracht. Zeitaufwendige Tätigkeiten für die Datenbank- und Datenverwaltung werden dadurch reduziert.   

Einen Überblick finden Sie hier: https://www.sap.com/germany/products/hana.html

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Wie viel Umsatz macht die SAP mit ihren wichtigsten Lösungen?

SAP veröffentlicht keine Umsatzaufteilung nach Produkten.

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Wo werden SAP-Lösungen entwickelt?

Nahezu alle unsere Softwareprodukte werden in unseren 15 SAP Labs entwickelt, die auf 13 Länder weltweit verteilt sind. Dieses globale Netz eröffnet uns auf der ganzen Welt Zugang zu hoch qualifizierten Fachkräften sowie zu den großen High-Tech-Regionen und dynamischen und vielfältigen Start-up-Zentren. Darüber hinaus bietet es uns die Möglichkeit, mit führenden Universitäten rund um den Globus zusammenzuarbeiten. Wir können dadurch Trends in den verschiedenen Regionen aufgreifen und den speziellen Anforderungen unserer dort ansässigen Kunden Rechnung tragen. Dies gibt uns einen klaren strategischen Vorteil für die Entwicklung zukunftsweisender Produkte und Services.

Die SAP Innovation Centers bieten mit ihrer Start-up-Atmosphäre die ideale Umgebung, um unkonventionelle Ideen und inspirierende Proof of Concepts zu entwickeln. Unser Ziel ist es, neue Märkte für SAP-Software zu erschließen und zukunftsweisende Technologien in unsere Kernprodukte schneller zu integrieren. Wir befassen uns unter anderem mit folgenden Innovationen:

  • Maschinelles Lernen: Wir erweitern bestehende SAP-Lösungen um intelligente Funktionen, binden Services und APIs für maschinelles Lernen in unsere Plattform ein und entwickeln intelligente Unternehmenslösungen für neue und angrenzende Märkte. Um die Bedeutung dieses Themas zu unterstreichen, haben wir die neue Marke SAP Clea eingeführt, die unser gesamtes Portfolio im Bereich Maschinelles Lernen repräsentiert.
  • Blockchain-Technologie: Wir untersuchen, wie sich durch die Digitalisierung des Finanzwesens Geschäftsvorgänge zukünftig auf völlig neue Weise abwickeln lassen, welche Auswirkungen dies auf bestehende Produkte hat und wie sich das Innovationspotenzial von Blockchain auch in anderen Branchen nutzen lässt.
  • Unternehmensanwendungen der Zukunft: Wir entwickeln neuartige Unternehmensanwendungen für die Verarbeitung immaterieller Vermögenswerte, die kontextbezogene Benutzerunterstützung und die Steuerung neuer Geschäftsmodelle. Damit wollen wir unsere Kunden in die Lage versetzen, sich als Vorreiter der nächsten wirtschaftlichen Revolution zu positionieren.

In die Entwicklung dieser Lösungen lassen wir die Ideen von Kunden, Partnern, Start-up-Unternehmen, Wissenschaftlern und vor allem unserer Mitarbeiter einfließen. Wir wollen aus eigener Kraft Innovationen gestalten und aus hervorragenden Ideen profitable Lösungen machen.

Mehr Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier:

http://www.sap.com/corporate/en/company/innovation/sap-labs.html

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Wie groß sind die Aufwände für Forschung und Entwicklung bei SAP?

Im Jahr 2017 ist unsere Forschungsintensität (IFRS), also der Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten an den operativen Aufwendungen, gegenüber dem Vorjahr konstant bei 18,0 % geblieben. Unsere Forschungsintensität (Non-IFRS) ist gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 18,4 % geblieben. Ende 2017 arbeiteten 24.872 SAP-Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte) in der Entwicklung (2016: 23.363). Dies entspricht einem Anteil von 28 % an der Gesamtzahl der Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte) im Konzern (2016: 28 %).

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Was ist SAP S/4HANA?

Mit SAP S/4HANA, unserer Anwendungssuite der neuen Generation, können unsere Kunden die Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft optimal nutzen. Der digitale Kern bildet die Grundlage für Echtzeitabläufe im Unternehmen, denn er sorgt für:

  • Zeitnahes Handeln: Anwender erhalten Informationen und Auswertungen, die sie in die Lage versetzen, direkt auf Situationen zu reagieren.
  • Intelligente Abläufe: Die Suite bietet mehr als nur Automatisierung und macht Prognosen und vorausschauende Empfehlungen möglich.
  • Integrierte Prozesse: Nicht nur Funktionsbereiche bei Kunden werden vernetzt, sondern auch Menschen, Dinge und Unternehmen.

Die Software SAP S/4HANA basiert auf SAP HANA und ist in der Lage, große Datenmengen zu speichern und zu verarbeiten. Zugleich benötigen Unternehmen durch den Einsatz von SAP S/4HANA deutlich weniger Speicherplatz. Dadurch verringert sich der Zeit- und Kostenaufwand für unsere Kunden.

2016 haben wir SAP S/4HANA von einer Software mit Finanzschwerpunkt zu einer umfassenden ERP-Lösung für das digitale Zeitalter weiterentwickelt. Die Suite kann in der Cloud, als On-Premise-System oder in einer hybriden Umgebung betrieben werden. Sie bietet Unternehmen Daten und Auswertungen, anhand derer sie Vorhersagen erstellen und auf dieser Grundlage Echtzeitentscheidungen treffen können. Damit hilft sie ihnen, in der digitalen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. SAP S/4HANA kann herkömmliche ERP-Lösungen in allen Unternehmensbereichen ersetzen, unter anderem im Finanz- und Personalwesen, im Vertrieb, Service, Einkauf und Anlagenmanagement sowie in der Fertigung, Logistik und der Forschung und Entwicklung.

Unsere Kunden haben erkannt, welchen Nutzen und welches Potenzial SAP S/4HANA bietet: Bis Ende Dezember 2017 hatten bereits mehr als 7.900 Unternehmen die Anwendungssuite im Einsatz, um ihren digitalen Wandel voranzubringen.

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Ist SAP S/4HANA auch als Cloud-Version erhältlich?

Wir bieten SAP S/4HANA nicht nur als On-Premise-Suite an, sondern haben auch unser Angebot SAP S/4HANA Cloud weiter ausgebaut. Damit können Kunden das Leistungspotenzial eines digitalen Kerns mit den Vorteilen einer cloudbasierten SaaS-Lösung (Software as a Service) kombinieren. Die Software SAP S/4HANA Cloud bringt mit ihrer Skalierbarkeit, einfachen Verwaltung und Sicherheit alles mit, was in der heutigen digitalen Geschäftswelt erforderlich ist. Durch die vierteljährliche Bereitstellung neuer Releases profitieren Kunden von regelmäßigen Innovationen, ohne dass ihr Geschäftsbetrieb wesentlich beeinträchtigt wird.

SAP S/4HANA Cloud besteht aus verschiedenen Lösungen, die auf die individuellen geschäftlichen Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind und sie auf ihrem Weg in die Cloud unterstützen. Mit der Lösung SAP S/4HANA Enterprise Management Cloud steht beispielsweise eine ERP-Software der neuen Generation mit integrierten, durchgängigen Prozessen in der Cloud zur Verfügung. 

SAP S/4HANA Cloud kann in einer heterogenen Systemlandschaft auch zusammen mit On-Premise-Anwendungen betrieben werden. Die Software lässt sich direkt in andere SAP-Lösungen integrieren und verfügt über offene Schnittstellen, die eine zusätzliche Integration und Erweiterung auf Basis der SAP Cloud Platform (vormals SAP HANA Cloud Platform) ermöglichen. Mit vorkonfigurierten Inhalten von SAP-Best-Practices-Paketen lässt sich die Lösung außerdem auf die Anforderungen von Branchen und Unternehmensbereichen zuschneiden. Auch ihre Bedienung ist einfach – dank der preisgekrönten, rollenbasierten Benutzungsoberfläche SAP Fiori. 

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Was ist die SAP Cloud Platform?

SAP Cloud Platform ist unser strategisches Platform-as-a-Service- Angebot.

Mit der benutzerfreundlichen und flexiblen Cloud-Plattform können unsere Kunden und Partner Anwendungen und Services in der Cloud entwickeln, erweitern, betreiben und verkaufen. Das Angebot umfasst Infrastruktur, Daten, Speicherplatz sowie verschiedene Services für Plattformen und Anwendungserweiterungen.

Die SAP Cloud Platform unterstützt auch die Anbindung von SAP-Lösungen, beispielsweise von On-Premise-Software wie der SAP Business Suite oder Software-as-a-Service-Angeboten wie den SAP-SuccessFactors-Lösungen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://cloudplatform.sap.com/index.html

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Warum investiert SAP in Geschäftsnetzwerke?

Unsere Geschäftsnetzwerke basieren auf hervorragenden Cloud-Anwendungen, über die sich Kunden, Lieferanten und Partner zu einem weltweiten Netzwerk zusammenschließen können. Mit unseren Produkten und Services lassen sich Systeme, Dienste, Geschäftspartner und Daten über Unternehmensgrenzen hinweg vernetzen. Unternehmen können dadurch ihre zentralen Aufgaben effizienter, leistungsfähiger und wesentlich einfacher abwickeln. Offene und vernetzte Plattformen bieten Anwendern die nötige Umgebung, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Zu unserem Netzwerkportfolio gehören die marktführenden SAP-Ariba-, Concur- und SAP-Fieldglass-Lösungen. Sie bilden die Grundlage unserer Strategie für Geschäftsnetzwerke.

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Nachhaltigkeit

Was ist die Nachhaltigkeitsstrategie der SAP?

Unter Nachhaltigkeit verstehen wir die Schaffung sozialer, ökologischer und ökonomischer Werte für anhaltenden Geschäftserfolg und eine verantwortliche globale Entwicklung. Daher will die SAP keine separate Nachhaltigkeitsstrategie, sondern Nachhaltigkeit vollständig in ihre Strategie und ihr Geschäftsmodell integrieren und somit eine nachhaltige Unternehmensstrategie gestalten. Das bedeutet, dass wir Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen berücksichtigen wollen: in unseren Lösungen, unseren internen Prozessen und unseren sozialen Engagements.

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Welche Lösungen bietet SAP im Bereich Nachhaltigkeit?

Mit den Lösungen von SAP können die Abläufe in der weltweiten Wirtschaft effizienter und nachhaltiger gestaltet werden, und so einen positiven wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Einfluss auf die Welt bewirken, und den Alltag von Milliarden Menschen tagtäglich beeinflussen. Mit einem umfassenden Portfolio von Lösungen für das Energiemanagement, den Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz trägt die SAP zu einer nachhaltigen Unternehmensführung ihrer Kunden bei. Insbesondere ermöglichen die Lösungen von SAP Unternehmen aller Größen, ihre kurz- und langfristige Ertragskraft durch die ganzheitliche Steuerung wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Risiken und Chancen zu steigern.

Weitere Informationen zu unseren Lösungen finden Sie unter https://www.sap.com/germany/products/performance-management.html.

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Was ist integrierte Berichterstattung (Integrated Reporting) und wie beteiligt sich SAP daran?

Das International Integrated Reporting Council (IIRC, http://www.theiirc.org/) definiert integrierte Berichterstattung als einen Prozess, an dessen Ende die Kommunikation über die Wertschöpfung eines Unternehmens über die Zeit hinweg steht; diese Kommunikation erfolgt in der Regel über einen periodisch erscheinenden „Integrierten Bericht“. Ein integrierter Bericht ist eine kompakte Darstellung der Strategie, Governance, Leistungen und Prognosen eines Unternehmens, die über einen kurzen, mittleren aber auch langen Zeitraum hinweg zu Wertschöpfung führen. SAP veröffentlichte im Februar 2013 (für das Jahr 2012) den ersten Integrrierten Bericht. Den aktuellen Bericht in integrierter Form finden sie unter: www.sapintegratedreport.de

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Welche Ziele und Strategie verfolgt SAP im Hinblick auf Treibhausgasemissionen?

SAP hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2025 klimaneutral zu werden. Dies beinhaltet alle direkten (Scope 1), indirekten (Scope 2) und ausgewählte Kategorien der Emissionen der Lieferkette (Scope 3). Zu letzteren gehören z.B.  Geschäftsflüge, Pendeln, und Rechenzentren. Der SAP-Ansatz zielt nicht darauf ab, sich die CO2 Neutralität durch Offsets zu „erkaufen“. Er ist differenzierter: Vermeiden – reduzieren – kompensieren. Durch Effizienzsteigerung und Innovationen werden wir unseren CO2-Ausstoß weiter minimieren.

  1. Vermeiden: Wann immer möglich vermeiden wir den Ausstoß von CO2-Emissionen. Das ist unsere erste Priorität (z.B. Virtuelle Besprechungen (Telepresence, Skype etc.) anstelle von Präsenzmeetings, um Flüge zu vermeiden.
  2. Reduzieren: Wo wir Treibhausgasemissionen nicht vermeiden können, möchten wir sie reduzieren und effizienter werden (z.B. Car Pooling und Car Sharing, Elektromobilität).
  3. Kompensieren: Nur wo es uns nicht möglich ist, zu vermeiden, kommt Offsetting zum Einsatz. Wir werden dazu unser bisheriges Offsetting-Programm mit unserem internen CO2-Preis, z.B. für CO2-freies Bahnreisen oder Fliegen, erweitern. Ein anderes Beispiel ist die klimaneutrale Tankkarte für unsere Firmenwagen.
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Was ist der Mitarbeiterengagement-Index?

Das Mitarbeiterengagement ist Ausdruck für die Motivation und Loyalität unserer Mitarbeiter, ihren Stolz auf unser Unternehmen und ihre Identifikation mit der SAP. Der Index wird mithilfe unserer Mitarbeiterumfragen ermittelt. Neben Wachstum, Profitabilität und Kundentreue ist das Mitarbeiterengagement auch in Zukunft eines der vier strategischen Ziele der SAP. 2017 erreichten wir wieder einen Mitarbeiterengagement-Index von 85. Bis 2020 streben wir einen Mitarbeiterengagement-Index zwischen 84% und 86% an. Weitere Informationen sind in unserem Integrierten Bericht, Kapitel Mitarbeiter und Gesellschaftliches Engagement veröffentlicht

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Welche globalen Richtlinien und Maßnahmen hat SAP für die Vermeidung von Korruption?

In unserem Compliance-Management-System sind alle Richtlinien und Praktiken für ethisches Geschäftsverhalten ausführlich beschrieben. In unseren Richtlinien ist klar geregelt, welche Erwartungen wir an das Verhalten unserer Führungskräfte, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner sowie an zentrale Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Lieferantenauswahl und Lohn- und Gehaltsabrechnung stellen. Darüber hinaus schulen wir unsere Mitarbeiter im Hinblick auf die Geschäftsgrundsätze der SAP, die Richtlinien zur Korruptionsbekämpfung, zum Kartellrecht und zu zahlreichen anderen Themen. Bei Verstößen gegen geltende Bestimmungen und Richtlinien ergreifen wir entsprechende Maßnahmen. Weitere Informationen sind in unserem Integrierten Bericht, Kapitel Ethisches Geschäftsverhalten veröffentlicht.

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Wie ist Nachhaltigkeit bei SAP organisatorisch verankert?

Der Leitgedanke beim Aufbau unserer Nachhaltigkeitsorganisation war, dass Nachhaltigkeit in unsere bestehende Organisation und unser Kerngeschäft eingebettet sein muss. Mit dem integrierten Bericht und unserem Ansatz, die gegenseitige Verknüpfung unserer nicht-finanziellen und finanziellen Unternehmensleistung zu messen, verdeutlichen wir diesen Ansatz. In vielen Unternehmensbereichen haben wir bereits Experten für Nachhaltigkeit, zum Beispiel in den Bereichen Entwicklung, Finanzen, Kommunikation, Personalwesen, IT oder Gebäudemanagement. Luka Mucic, Finanzvorstand der SAP, ist Sponsor für das Thema Nachhaltigkeit im Vorstand. Dadurch stellen wir sicher, dass ein Vorstandsmitglied sich dezidiert mit diesem wichtigen Thema befasst. Daniel Schmid ist Leiter Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer) der SAP. Er und sein Team kümmern sich darum, dass Nachhaltigkeit weiter in die Kernprozesse und -aktivitäten der SAP eingebettet werden. Das Nachhaltigkeitsteam ist im Vorstandsbereich von Luka Mucic angesiedelt. Dieter Hässlein ist Chief Product Owner für Sustainability und EHS Lösungen und damit für die Innovationen innerhalb des Portfolios an nachhaltigen Lösungen verantwortlich. Er und sein Team sind Teil der Entwicklungsorganisation.

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Wie gewährleisten sie Datensicherheit und Datenschutz?

Sicherheit ist seit jeher ein sehr wichtiges Thema für unser Unternehmen wie auch für unsere Kunden. Wir haben deshalb Sicherheitsmechanismen in unseren Softwareentwicklungszyklus integriert, mit denen wir während des gesamten Entwicklungsprozesses eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie verfolgen.

Unsere Sicherheitsverfahren sind für den Rechenzentrumsbetrieb, die Softwareentwicklungsprozesse, das Kontinuitätsmanagement aller Geschäftsprozesse (Business Continuity) und das interne Kontrollsystem nach SOC 1 Typ II, SOC 2 Typ II, ISO 27001, ISO 22301 und BS 10012 zertifiziert.

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