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Ad-hoc-Meldungen

Nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates („Marktmissbrauchsverordnung“) veröffentlicht die SAP Nachrichten, die den SAP-Aktienkurs nennenswert beeinflussen könnten, als „Ad-hoc-Meldungen“.

SAP AG: Vorläufige Ergebnisse der SAP für das Geschäftsjahr 2009 besser als erwartet


SAP AG / Quartalsergebnis/Jahresergebnis

14.01.2010 

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Vorläufige Ergebnisse der SAP für das Geschäftsjahr 2009 besser als erwartet

Operative Marge (Non-GAAP) für das Gesamtjahr übertrifft Ausblick
Software- und softwarebezogene Serviceerlöse im Geschäftsjahr über den Markterwartungen

WALLDORF - 14. Januar 2010 - Auf der Basis einer vorläufigen Analyse ihrer Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2009 hat die SAP AG heute die vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2009 (31. Dezember) veröffentlicht.

Viertes Quartal 2009 

- Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 4 % auf ungefähr 2,56 Mrd. EUR (2008: 2,67 Mrd. EUR). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 5 % auf ungefähr 2,56 Mrd. EUR (2008: 2,69 Mrd. EUR). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies eine     Reduzierung um etwa 2 %.

- Die Umsatzerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 9 % auf ungefähr 3,18 Mrd. EUR (2008: 3,49 Mrd. EUR). Die Umsatzerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 10 % auf ungefähr 3,18 Mrd. EUR (2008: 3,51 Mrd. EUR). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem     Rückgang um etwa 7 %.

- Die Softwareerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 16 % auf ungefähr 1,11 Mrd. EUR (2008: 1,32 Mrd. EUR). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Rückgang um etwa 14%.
- Die operative Marge (US-GAAP) sank um etwa 4 Prozentpunkte auf ungefähr 32,8 % (2008: 36,6 %). Die operative Marge (Non-GAAP) sank um etwa 4 Prozentpunkte auf ungefähr 34,8 % (2008: 39,1 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse sank sie um etwa 4 Prozentpunkte auf 34,7 %. Beide Margen sind um 0,3 Prozentpunkte negativ beeinflusst durch Restrukturierungskosten in Höhe von 10 Mio. EUR, die sich aus der angekündigten Reduzierung von Stellen ergeben.
Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) und die Umsatzerlöse (Non-GAAP) des vierten Quartals 2008 sind bereinigt um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects in Höhe von 26 Mio. EUR.
Die operative Marge (Non-GAAP) des vierten Quartals 2009 ist bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 64 Mio. EUR, die des vierten Quartals 2008 um 72 Mio. EUR.

Gesamtjahr 2009 

- Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 3 % auf ungefähr 8,19 Mrd. EUR (2008: 8,46 Mrd. EUR). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 5 % auf ungefähr 8,20 Mrd. EUR (2008: 8,62 Mrd. EUR). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies eine     Reduzierung um etwa 5 %.

- Die Umsatzerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 8 % auf ungefähr 10,66 Mrd. EUR (2008: 11,57 Mrd. EUR). Die Umsatzerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 9 % auf ungefähr 10,67 Mrd. EUR (2008: 11,73 Mrd. EUR). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem     Rückgang um etwa 9 %.

- Die Softwareerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 28 % auf ungefähr 2,60 Mrd. EUR (2008: 3,61 Mrd. EUR). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Rückgang um etwa 27,5 %.
- Die operative Marge (US-GAAP) stieg um 0,1 Prozentpunkte auf ungefähr 24,7 % (2008: 24,6 %). Die operative Marge (Non-GAAP) sank um etwa 1 Prozentpunkt auf ungefähr 27,2 % (2008: 28,2 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse sank sie um etwa 0,7 Prozentpunkte auf ungefähr 27,5 %. Beide Margen sind um 1,8 Prozentpunkte negativ beeinflusst durch Restrukturierungskosten in Höhe von 196 Mio. EUR, die sich aus der angekündigten Reduzierung von Stellen ergeben.
- Die währungsbereinigte operative Marge (Non-GAAP) übersteigt damit den     zuvor gegebenen Ausblick von 25,5 bis 27,0 %.

Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) und die Umsatzerlöse (Non-GAAP) des Gesamtjahres 2008 sind bereinigt um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects in Höhe von 166 Mio. EUR.

Die operative Marge (Non-GAAP) des Gesamtjahres 2009 ist bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 264 Mio. EUR, die des Gesamtjahres 2008 um 297 Mio. EUR.

Weitere Informationen zu ihren vorläufigen Ergebnissen 2009 sowie einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010 wird die SAP am 27. Januar 2010 veröffentlichen. Zusätzlich wird das Unternehmen im Verlauf des heutigen Tages eine Ankündigung zu seinen Supportangeboten veröffentlichen.
Für weitere Informationen:

Presse:

Christoph Liedtke +49 6227 7-50383 christoph.liedtke@sap.com, CET
Guenter Gaugler +49 6227 7-6541 guenter.gaugler@sap.com, CET
Jim Dever +1 610 661 2161 james.dever@sap.com, EST
Investor Relations:

Stefan Gruber +49 6227 7-44872 investor@sap.com, CET
Martin Cohen +1 212 653-9619 investor@sap.com, EST



Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
Regionale Ergebnisse - viertes Quartal 2009

- Region EMEA: Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 8 % auf ungefähr 1,38 Mrd. EUR. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 8 % auf ungefähr 1,38 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse     bedeutet dies eine Reduzierung um etwa 7 %.

- Region Amerika: Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 2 % auf ungefähr 0,82 Mrd. EUR. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 4 % auf ungefähr 0,82 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse     bedeutet dies einen Anstieg um etwa 4 %.

- Region APJ: Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) stiegen um etwa 6 % auf ungefähr 0,36 Mrd. EUR. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) stiegen um etwa 6 % auf ungefähr 0,36 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse     bedeutet dies einen Anstieg um etwa 5 %.

Regionale Ergebnisse - Gesamtjahr 2009

- Region EMEA: Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 5 % auf ungefähr 4,33 Mrd. EUR. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 7 % auf ungefähr 4,34 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse     bedeutet dies eine Reduzierung um etwa 5 %.

- Region Amerika: Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) lagen etwa wie im Vorjahr bei ungefähr 2,71 Mrd. EUR. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 3 % auf ungefähr 2,72 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies eine Reduzierung um etwa 5 %.
- Region APJ: Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) sanken um etwa 1 % auf ungefähr 1,14 Mrd. EUR. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) sanken um etwa 2 % auf ungefähr 1,14 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse     bedeutet dies eine Reduzierung um etwa 6 %.

Erläuterungen zu Non-GAAP-Finanzinformationen 

Dieses Dokument enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere Kennzahlen wie Non-GAAP-Umsatz, Non-GAAP-Aufwendungen, Non-GAAP-Betriebsergebnis, Non-GAAP-operative Marge, sowie Angaben zu währungsbereinigten Umsätzen und Betriebsergebnis. Unsere bereinigten Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Wie nachfolgend erläutert, können sich diese bereinigten Kennzahlen von den bereinigten Kennzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz oder höherwertig gegenüber Umsatz, Betriebsergebnis oder anderen US-GAAP-Kennzahlen gesehen werden, sondern stets als Zusatzinformation.

Wir glauben, dass es für Investoren von Interesse ist, ergänzende Informationen zu vergangenen und zukunftsorientierten Non-GAAP-Finanzdaten zu erhalten, die unser Management zur Steuerung unseres Unternehmens und für finanzielle, strategische und operative Entscheidungen einsetzt - ergänzend zu den Finanzdaten, die gemäß US-GAAP berichtet werden. Unsere vergangenen und zukünftigen Ergebnisse sollen dadurch besser nachvollziehbar sein. Seit dem Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht SAP - wie unten definiert - diese Non-GAAP-Kennzahlen, die wir konsistent auch für unsere Planung, unsere Prognosen, unsere Berichterstattung, unsere Vergütung und externe Kommunikation verwendet haben. Insbesondere ist Folgendes zu beachten:

- Unser Management griff bisher bei finanziellen, strategischen und operativen Entscheidungen primär auf Non-GAAP-Kennzahlen als Entscheidungsgrundlage zurück, nicht auf US-GAAP-Kennzahlen.
- Die variablen Gehaltsbestandteile unserer Vorstandsmitglieder und der Mitarbeiter, die anhand der zentralen Konzernzielgrößen vergütet werden, sind vom Erreichen der Gesamtunternehmensziele der SAP abhängig, gemessen am Non-GAAP-Betriebsergebnis, dem Verhältnis von freiem Cashflow zum Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten nach US-GAAP sowie der währungsbereinigten operativen Marge (Non-GAAP), abhängig. Die für die Zielerreichung des jeweiligen Geschäftsjahres relevanten Kennzahlen werden jährlich überprüft und gegebenenfalls     angepasst.

- Für den jährlichen Budgetprozess, in den alle Managementeinheiten einbezogen sind, werden der Non-GAAP-Umsatz und das Non-GAAP-Betriebsergebnis herangezogen, nicht die US-GAAP-Kennzahlen, wobei die Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungen und Restrukturierungen nur auf Gesamtunternehmensebene berücksichtigt     werden.

- Sämtliche monatlichen Analysen der erzielten Ergebnisse sowie Prognosen, die weltweit mit allen leitenden Angestellten monatlich durchgeführt werden, beruhten auf diesen Non-GAAP-Kennzahlen, nicht auf     den US-GAAP-Kennzahlen.

- Sowohl unsere unternehmensinternen Zielvereinbarungen als auch die den Kapitalmärkten übermittelten Zielvorgaben beruhten auf dem Non-GAAP-Umsatz und Non-GAAP-Ergebnis, nicht auf US-GAAP-Kennzahlen.
Wir glauben, dass Non-GAAP-Kennzahlen für Investoren aus folgenden Gründen von Interesse sind:

- Durch Non-GAAP-Kennzahlen erhalten Investoren einen Überblick über die Entscheidungsfindungsprozesse der Unternehmensleitung, da unser Management zur Steuerung unseres Unternehmens und für finanzielle, strategische und operative Entscheidungen bisher Non-GAAP-Kennzahlen     einsetzt.

- Die Non-GAAP-Kennzahlen liefern Investoren Zusatzinformationen, die um bestimmte direkte Auswirkungen der von Akquisitionen bereinigt sind und dadurch den Vergleich der operativen Ergebnisse mit Vergleichsjahren     erlauben.

Unsere Non-GAAP-Finanzkennzahlen sind hinsichtlich der folgenden Positionen sowie der zugehörigen Steuereffekte bereinigt:

Non-GAAP-Umsatz: 

Umsatzzahlen in diesem Dokument, die als Non-GAAP-Umsatz ausgewiesen sind, unterscheiden sich von den entsprechenden Angaben nach US-GAAP durch eine Einbeziehung der Supporterlöse, die als Folge eines 'Fair Value Accounting' für übernommene Supportverträge im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects gemäß US-GAAP nicht berichtet werden dürfen.
Nach US-GAAP weisen wir die im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects übernommenen Supportverträge ab dem Zeitpunkt der Akquisition zum Fair Value aus. Als Folge hiervon beinhalten unsere US-GAAP-Supporterlöse, unsere US-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse und unsere US-GAAP-Umsatzerlöse für die auf die Akquisition von Business Objects folgenden Perioden nicht in voller Höhe die Supporterlöse, die Business Objects ausgewiesen hätte, wenn das Unternehmen nicht von der SAP übernommen worden wäre. Die Anpassung der Umsatzzahlen hinsichtlich dieses einmaligen Einflusses verbessert die Vergleichbarkeit unserer Ergebnisse von Periode zu Periode.

Non-GAAP-operative Aufwendungen: 

Die wie folgt definierten akquisitionsbedingten Aufwendungen werden bei unseren Angaben zu Non-GAAP-operativen Aufwendungen nicht berücksichtigt:
- Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen erworbene identifizierbare immaterielle Vermögenswerte uns separat erworbenes     geistiges Eigentum,

- Aufwand aus erworbener, in der Entwicklung befindlicher Forschung und     Entwicklung,

- im Zusammenhang mit Unternehmenserwerben anfallende Restrukturierungsaufwendungen und Abfindungsaufwendungen für vor Erwerb bereits bestehende Geschäftsbeziehungen mit akquirierten Unternehmen,
- Anschaffungsnebenkosten seit unserer vorseitigen Anwendung von SFAS 141R und der Überarbeitung von IFRS 3 zum 1. Januar 2009, der die Erfassung dieser Kosten als Aufwand verlangt. Unter der vorherigen Version des SFAS 141 und IFRS 3 wurden diese Aufwendungen aktiviert.
Non-GAAP-Betriebsergebnis und Non-GAAP-operative Marge
Angaben zum Betriebsergebnis und zur operativen Marge, die in diesem Dokument als Non-GAAP-Betriebsergebnis und Non-GAAP-operative Marge ausgewiesen werden, unterscheiden sich vom entsprechenden Betriebsergebnis und von der operativen Marge durch eine Bereinigung des oben genannten Non-GAAP-Umsatzes bzw. der Non-GAAP-Aufwendungen.

Bei der Berechnung des Non-GAAP-Betriebsergebnisses und der Non-GAAP-operativen Marge, die wir zur Evaluierung unseres laufenden operativen Ergebnisses nutzen, rechnen wir den Non-GAAP-Umsatz ein bzw. eliminieren die Non-GAAP-Aufwendungen. Grund dafür ist, dass es der Unternehmensleitung im Allgemeinen nicht möglich ist, diese Aufwendungen nach erfolgter Übernahme zu verändern oder zu beeinflussen, außer durch die Veräußerung der erworbenen Vermögenswerte. Da die Führungsebenen unterhalb des SAP-Vorstands keinerlei Einfluss auf diese Aufwendungen haben, werden diese Aufwendungen bei der Bewertung des Ergebnisses einzelner Geschäftseinheiten generell nicht berücksichtigt. Wir sind der Ansicht, dass die Kenngrößen, die wir zur Messung der Ertragskraft des Gesamtunternehmens anwenden, mit den allgemein auf anderen Führungsebenen des Unternehmens angewendeten Kenngrößen übereinstimmen sollten. Daher werden diese Umsätze und Aufwendungen bei Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen nicht berücksichtigt, weder auf Gesamtunternehmensebene noch auf den nachgeordneten Ebenen. Darüber hinaus verwenden wir die Non-GAAP-Kennzahlen, um die operative Leistung des Unternehmens besser über bestimmte Vergleichszeiträume beurteilen zu können. Außerdem dienen sie uns als Basis für die Planung und Prognose zukünftiger Perioden. Angesichts der Tatsache, dass sich die Führungskräfte auf allen Ebenen des Unternehmens im Bereich des internen Berichtswesens und Controllings sehr stark an Non-GAAP-Kennzahlen orientieren, glauben wir, dass es im Interesse unserer Investoren liegt, die gleichen Informationen zu erhalten.
Wir gehen davon aus, dass unsere Non-GAAP-Kennzahlen insbesondere aus den folgenden Gründen nur begrenzt aussagefähig sind:
- Die eliminierten Beträge sind möglicherweise für SAP wesentlich.
- Die Non-GAAP-Kennzahlen deuten nur dann auf unsere gegenwärtigen und zukünftigen Ergebnisse hin, wenn sie in Verbindung mit den entsprechenden US-GAAP-Kennzahlen analysiert werden. Dies sind die     wichtigsten Gründe dafür:

- Während unsere Non-GAAP-Ergebniszahlen um bestimmte akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigt sind, erfolgt keine Bereinigung um die zusätzlichen Umsätze oder sonstigen Erträge aus     diesen Akquisitionen.

- Die einmaligen akquisitionsbedingten Aufwendungen, um die wir unsere Non-GAAP-Ergebniszahlen bereinigen, werden voraussichtlich wiederkehren, falls SAP in der Zukunft wesentliche Übernahmen tätigt.
- Die akquisitionsbedingten Abschreibungen, um die wir unsere Non-GAAP-Ergebniszahlen bereinigen, sind wiederkehrende Aufwendungen, die sich auf unser Ergebnis in den kommenden Jahren auswirken werden.
- Während unsere Angaben zum Non-GAAP-Umsatz nur um Einmaleffekte bereinigt sind, sind unsere Non-GAAP-Aufwendungen sowohl um einmalige als auch um wiederkehrende Elemente bereinigt. Außerdem basieren die Umsatzanpassung, die aufgrund eines 'Fair Value Accounting' für übernommene Supportverträge im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects erforderlich ist, und die Aufwandsanpassung für einmalige und wiederkehrende akquisitionsbedingte Aufwendungen nicht auf einem gemeinsamen Konzept: Mit der Umsatzanpassung sollen die erste Periode nach der Akquisition und die zukünftigen Perioden besser vergleichbar sein, während mit der Aufwandsanpassung die Perioden vor und nach der Akquisition besser vergleichbar sein sollen. Dies sollte besonders bei der Bewertung unserer Non-GAAP-Angaben zum Betriebsergebnis und zur operativen Marge berücksichtigt werden, da diese die Non-GAAP-Umsätze und Non-GAAP-Aufwendungen miteinander verbinden, obwohl sie nicht auf einem gemeinsamen Konzept beruhen.
Dennoch betrachten wir die Darstellung der Non-GAAP-Kennzahlen in Verbindung mit den entsprechenden US-GAAP-Kennzahlen als nützliche Zusatzinformationen für Investoren und die Unternehmensleitung hinsichtlich aktueller und zukünftiger Geschäftsentwicklungen mit Bezug auf die finanzielle Lage und das Betriebsergebnis unseres Unternehmens. Daher beurteilen wir unser Wachstum und unsere Ergebnisse grundsätzlich unter Berücksichtigung sowohl der Non-GAAP- als auch der US-GAAP-Kennzahlen. Wir empfehlen den Lesern dieses Dokuments, eine vergleichbare Vorgehensweise zu wählen und unsere Non-GAAP-Angaben nur als Ergänzung und nicht als Ersatz oder höherwertig gegenüber den Umsätzen oder anderen Finanzkennzahlen, die wir entsprechend den US-GAAP-Rechnungslegungsvorschriften berichten, zu verstehen.

Währungsbereinigte Veränderungen

Informationen über die Umsatzerlöse der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über diese Veränderung geben Umsatzgrößen auf Basis von US-GAAP oder IFRS zwar Aufschluss, Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über die mengenmäßige Umsatzveränderung informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Komponenten der Umsatzveränderung zu vermitteln, geben wir die um Währungseffekte bereinigte Umsatzveränderung an. Ebenso veröffentlichen wir Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und -komponenten. Solche währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet würden.

Informationen zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen sind mit Einschränkungen verbunden, insbesondere da die eliminierten Währungseffekte einen wesentlichen Bestandteil unseres Umsatzes und unserer Kosten bilden und unsere Ertragskraft wesentlich beeinflussen können. Daher beschränken wir die Verwendung der währungsbedingten Veränderungsdaten auf die Analyse der Mengenveränderung als ein Element der Gesamtveränderung einer Finanzkennzahl. Wir beurteilen unsere Ergebnisse und unsere Ertragskraft nicht ohne Berücksichtigung sowohl der währungsbereinigten Veränderungen als auch der Veränderungen von Umsatz, Aufwendungen, Ergebnissen und anderen Kennzahlen, wie sich diese auf Basis von US-GAAP ergeben. Eine vergleichbare Vorgehensweise empfehlen wir den Lesern dieses Dokuments. Dabei sind währungsbereinigte Veränderungen von Finanzkennzahlen nicht als Ersatz oder höherwertige Finanzkennzahlen, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Aufwendungen und Konzernergebnis oder anderen US-GAAP-Kennzahlen anzusehen.
14.01.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

 
Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  SAP AG
              Dietmar-Hopp-Allee 16
              69190 Walldorf
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)6227 - 74 74 74
Fax:          +49 (0)6227 - 75 75 75
E-Mail:       investor@sap.com
Internet:     www.sap.com
ISIN:         DE0007164600
WKN:          716460
Indizes:      DAX
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Hannover, München, Hamburg; Terminbörse EUREX; Auslandsbörse(n) NYSE  
Ende der Mitteilung DGAP News-Service  




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