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Ad-hoc-Meldungen

Nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates („Marktmissbrauchsverordnung“) veröffentlicht die SAP Nachrichten, die den SAP-Aktienkurs nennenswert beeinflussen könnten, als „Ad-hoc-Meldungen“.

SAP AG: Vorläufige Ergebnisse für das 3. Quartal 2008


SAP AG / Vorläufiges Ergebnis

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) der SAP AG stiegen im 3. Quartal 2008 um 15 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,99 Mrd. € (2007: 1,74 Mrd. €). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP), die um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects von rund 41 Mio. € bereinigt sind, stiegen um 17 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 2,04 Mrd. € (2007: 1,74 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 22 %.
Die Softwareerlöse (US-GAAP) erhöhten sich um 7 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 763 Mio. € (2007: 714 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchsen die Softwareerlöse um 11 %.
Die operative Marge (US-GAAP) erreichte 22,2 % (2007: 25,1 %). Die operative Marge (Non-GAAP) erreichte 26,1 % (2007: 25,8 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurs¬einflüsse lag sie bei 26,3 %. Die operative Marge (US-GAAP) sowie die Non-GAAP-operative Marge wurden beeinflusst durch einmalige Aufwendungen (keine akquisitionsbedingten Aufwendungen) für die Integration von Business Objects von rund 14 Mio. €.
In ihrer vorherigen Prognose vom 29. Juli 2008 hatte SAP mit einem Wachstum der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse am oberen Ende der Spanne von 24 % bis 27 % (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahr gerechnet. SAP war darüber hinaus davon ausgegangen, dass die Non-GAAP-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) am oberen Ende der Spanne von 28,5 % bis 29,0 % liegen wird.

Aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds hat SAP entschieden, für das Geschäftsjahr 2008 keine spezifische Prognose für das Wachstum der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse mehr zu geben. Auf Basis der kürzlich verabschiedeten Kostensenkungsmaßnahmen erwartet SAP nun für das Gesamtjahr 2008, dass die Non-GAAP-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse), welche um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects in Höhe von rund 180 Mio. € und akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigt ist, bei ungefähr 28,0 % liegen wird, sofern das Unternehmen die Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse, welche um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects bereinigt sind, in einer Spanne von 20 % bis 22 % (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahr steigern kann.
SAP rechnet weiterhin für das Gesamtjahr 2008 mit einer effektiven Steuerrate von 31,0 % bis 31,5 % (basierend auf dem Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten nach US-GAAP).
Zusatzinformationen:

SAP erzielte in den ersten 9 Monaten 2008 einen operativen Cashflow aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten von 1,97 Mrd. € (2007: 1,34 Mrd. €). Der Free Cashflow lag bei 1,73 Mrd. € (2007: 1,05 Mrd. €) und betrug damit 21 % vom Umsatz (2007: 15 %). Zum 30. September 2008 verfügte SAP über liquide Mittel einschließlich kurzfristiger Wertpapiere in Höhe von 1,6 Mrd. € (31. Dezember 2007: 2,8 Mrd. €).


Telefonkonferenz / Ergänzende Finanzinformationen Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse am Dienstag, 28. Oktober, in einer Telefonkonferenz um 15 Uhr (CEDT) erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen. Ergänzende Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.


Für weitere Informationen:

Presse:
Christoph Liedtke +49 6227 7-50383 christoph.liedtke@sap.com, CET Günter Gaugler +49 6227 7-65416 guenter.gaugler@sap.com, CET Andy Kendzie +1 202 312-3919 andy.kendzie@sap.com, EST
Investor Relations:
Stefan Gruber +49 6227 7-44872 investor@sap.com, CET Martin Cohen +1 212 653-9619 investor@sap.com, EST


Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
Bereinigte Kennzahlen

Dieses Dokument enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere Kennzahlen wie Non-GAAP-Umsatz, Non-GAAP-Betriebsergebnis, Non-GAAP-operative-Marge, Free Cashflow, Angaben zu währungsbereinigten Umsätzen und Betriebsergebnis sowie Angaben zu Umsätzen auf US-Dollar-Basis. Unsere bereinigten Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Wie nachfolgend erläutert, können sich diese bereinigten Kennzahlen von den bereinigten Kennzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen US GAAP-Kennzahlen gesehen werden.

Non-GAAP-Umsatz, Non-GAAP-Betriebsergebnis, Non-GAAP-operative Marge
Wir glauben, dass es für Investoren von Interesse ist, ergänzende Informationen zu vergangenen und zukunftsorientierten Finanzdaten zu erhalten, die unser Management zur Steuerung unseres Unternehmens einsetzt – ergänzend zu den Finanzdaten, die gemäß US-GAAP berichtet werden. Ab dem Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht SAP - wie unten definiert - sowohl Non-GAAP-Umsätze als auch Non-GAAP-Angaben zu Betriebsergebnis und operativer Marge, die wir konsistent auch bei unserer Planung, Prognosen, Berichterstattung, Vergütung und externen Kommunikation verwenden.
Non-GAAP-Umsatz: Umsatzzahlen in diesem Dokument, die als 'Non-GAAP-Umsatz' ausgewiesen sind, unterscheiden sich von den entsprechenden Angaben nach US-GAAP durch eine Einbeziehung der Supporterlöse, die als Folge eines 'Fair Value Accounting' für übernommene Supportverträge im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects gemäß US-GAAP nicht berichtet werden dürfen. Nach US-GAAP weisen wir die im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects übernommenen Supportverträge ab dem Zeitpunkt der Akquisition zum Fair Value aus. Als Folge hiervon beinhalten unsere US-GAAP-Supporterlöse, unsere US-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse und unsere US-GAAP-Umsatzerlöse für die auf die Akquisition von Business Objects folgenden Perioden nicht in voller Höhe die Supporterlöse, die Business Objects ausgewiesen hätte, wenn das Unternehmen nicht von SAP übernommen worden wäre.

Die Anpassung der Umsatzzahlen hinsichtlich dieses einmaligen Einflusses verbessert den Einblick in unsere laufenden Ergebnisse, da die Supportverträge üblicherweise Einjahresverträge sind und wir erwarten, dass durch die Verlängerung dieser Verträge Erlöse erzielt werden, die nicht von der Pflicht zur akquisitionsbedingten Fair Value-Bewertung betroffen sind. Wir gehen davon aus, dass unsere Non-GAAP-Umsatzzahlen nur begrenzt aussagefähig sind, da die eliminierten Beträge möglicherweise für SAP materiell sind. Daher beurteilen wir unser Wachstum und unsere Ergebnisse grundsätzlich unter Berücksichtigung sowohl der Non-GAAP- als auch der US-GAAP-Umsätze. Wir empfehlen den Lesern dieses Dokuments, ebenso vorzugehen und unsere Non-GAAP-Umsätze nur als Ergänzung und nicht als Ersatz für die oder überlegen gegenüber den Umsätzen oder anderen Finanzkennzahlen zu verstehen, die wir entsprechend den US-GAAP-Rechnungslegungsvorschriften berichten.

Non-GAAP-Betriebsergebnis / Non-GAAP-operative-Marge: Betriebsergebnis-Angaben und Angaben zur operative Marge, die in diesem Dokument als 'Non-GAAP-Betriebsergebnis' oder als
'Non-GAAP-operative-Marge' ausgewiesen werden, unterscheiden sich von dem entsprechenden Betriebsergebnis und der operativen Marge nach US-GAAP durch Einbeziehung der Supporterlöse, die als Folge eines 'Fair Value Accounting' für übernommene Supportverträge im Zusammenhang mit der Akquisition von Business Objects gemäß US-GAAP nicht berichtet werden dürfen, und durch die Bereinigung akquisitionsbezogener Aufwendungen. Akquisitionsbezogene Aufwendungen umfassen in diesem Zusammenhang:

• Planmäßige Abschreibungen auf in Akquisitionen von Unternehmen oder geistigem Eigentum erworbene identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände
• Aufwand aus erworbener, in der Entwicklung befindlicher Forschung und Entwicklung
• Im Zusammenhang mit Unternehmenserwerben anfallende Restrukturierungsaufwendungen, sofern es sich um eine ‚Exit Activity’ im Sinne des SFAS 146 handelt

Obwohl akquisitionsbedingte Aufwendungen wiederkehrende Elemente aus früheren Akquisitionen wie Abschreibungen auf akquirierte immaterielle Vermögensgegenstände beinhalten, umfassen sie auch einen unbekannten Effekt, bezogen auf die Akquisitionen im laufenden Jahr. Diese unbekannten Effekte können wir nicht genau bestimmen oder planen, bis wir unsere Kaufpreiszuordnung abgeschlossen haben. Weiterhin können akquisitionsbedingte Aufwendungen Einmaleffekte beinhalten, die unsere laufenden operativen Ergebnisse nicht widerspiegeln.
Wir gehen davon aus, dass unsere Non-GAAP-Ergebnis- und Margenangaben begrenzt aussagefähig sind, da die bereinigten Beträge möglicherweise für SAP materiell sind. Daher beurteilen wir unser Wachstum und unsere Ergebnisse grundsätzlich unter Berücksichtigung sowohl der Non-GAAP- als auch der US-GAAP-Angaben zu Betriebsergebnis und operativer Marge. Wir empfehlen den Lesern dieses Dokuments, eine vergleichbare Vorgehensweise zu wählen und unsere Non-GAAP-Angaben zu Betriebsergebnis und operativer Marge nur als Ergänzung und nicht als Ersatz oder überlegen gegenüber den Umsätzen oder anderen Finanzkennzahlen, die wir entsprechend den US-GAAP-Rechnungslegungsvorschriften berichten, zu verstehen.
Free Cashflow

Free Cashflow ist unserer Ansicht nach eine allgemein anerkannte, ergänzende Kennzahl zur Messung der Liquidität. Der Free Cashflow entspricht der Finanzmittelveränderung eines Unternehmens nach Abzug aller Auszahlungen, die zur Erhaltung und Erweiterung getätigt wurden. Wir berechnen den Free Cashflow als den 'Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit – fortgeführte Geschäftsaktivitäten' abzüglich sämtlicher Zugänge zum Sachanlagevermögen. Ausgenommen sind Zugänge aus Akquisitionen. Der Free Cashflow ist nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zum Cashflow gemäß Kapitalflussrechnung, zu anderen Liquiditätskennzahlen sowie sonstigen gemäß US-GAAP ermittelten Kennziffern aufzufassen.

Währungsbereinigte Veränderungen

Informationen über die Umsatzerlöse der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über diese Veränderung geben Umsatzgrößen auf Basis von US-GAAP zwar Aufschluss, Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über die mengenmäßige Umsatzveränderung informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Komponenten der Umsatzveränderung zu vermitteln, geben wir die um Währungseffekte bereinigte Umsatzveränderung an. Ebenso veröffentlichen wir Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und -komponenten. Solche währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet werden.

Informationen zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen sind mit Einschränkungen verbunden, insbesondere da die eliminierten Währungseffekte einen wesentlichen Bestandteil unseres Umsatzes und unserer Kosten bilden und unsere Ertragskraft wesentlich beeinflussen können. Daher beschränken wir die Verwendung der währungsbedingten Veränderungsdaten auf die Analyse der Mengenveränderung als ein Element der Gesamtveränderung einer Finanzkennzahl. Wir beurteilen unsere Ergebnisse und unsere Ertragskraft nicht ohne Berücksichtigung sowohl der währungsbereinigten Veränderungen als auch der Veränderungen von Umsatz, Aufwendungen, Ergebnissen und anderen Kennzahlen, wie sich diese auf Basis von US-GAAP ergeben. Eine vergleichbare Vorgehensweise empfehlen wir den Lesern dieses Dokuments. Dabei sind währungsbereinigte Veränderungen von Finanzkennzahlen nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Aufwendungen und Konzernergebnis oder anderen US-GAAP-Kennzahlen anzusehen.
27.10.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
 
Sprache:      Deutsch
Emittent:     SAP AG
              Dietmar-Hopp-Allee 16
              69190 Walldorf
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)6227 - 74 74 74
Fax:          +49 (0)6227 - 75 75 75
E-Mail:       investor@sap.com
Internet:     www.sap.com
ISIN:         DE0007164600
WKN:          716460
Indizes:      DAX
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Hannover, Düsseldorf, Hamburg, München; Terminbörse EUREX; Auslandsbörse(n) NYSE  
Ende der Mitteilung DGAP News-Service  




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