Zum Inhalt
Kontakt
Serviceformular
Wenn Sie sich für ein Informations-Abonnement registrieren möchten oder eine Sonderfrage haben.

Ausblick & Ziele

Der Ausblick und die Ziele auf dieser Seite wurden zusammen mit den Ergebnissen des letzten Quartals veröffentlicht. Die Darstellung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Bestätigung oder Anpassung des Ausblicks und der Zielsetzung dar.

Aktualisierter Ausblick – Geschäftsjahr 2020

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schät-zung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden, sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass: 

  • die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €). 
  • die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
  • die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
  • das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

Die SAP erwartet nach wie vor, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze an den gesamten Umsatzerlösen etwa 72 % erreichen wird.

Die SAP hat ihre Cashflow-Erwartungen für 2020 aufgrund einer starken Cashflow-Entwicklung seit Jahresbeginn angehoben und erwartet nun einen operativen Cashflow von rund 6,0 Mrd. € (zuvor über 5,0 Mrd. €) und einen Free Cashflow von über 4,5 Mrd. € (zuvor rund 4,0 Mrd. €).

Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet die SAP, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden. Die erwarteten Währungseffekte für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2020 zeigt nachfolgende Tabelle:

Erwartete Währungseffekte für den Rest des Jahres auf Basis der Wechselkurse von September 2020
In Prozentpunkten   Q4 2020   GJ 2020
Clouderlöse   –6 Pp bis –4 Pp   –3 Pp bis –1 Pp
Cloud- und Softwareerlöse   –5 Pp bis –3 Pp   –3 Pp bis –1 Pp
Betriebsergebnis   –5 Pp bis –3 Pp   –4 Pp bis –2 Pp

Neben den Finanzzielen stehen für die SAP im Jahr 2020 auch drei nicht-finanzielle Ziele im Mittelpunkt: Kundentreue, Mitar-beiterengagement und CO2-Emissionen. Aufgrund der Corona-Krise gingen die CO2-intensiven Geschäftsaktivitäten der SAP und damit verbunden die gesamten CO2-Emissionen deutlich zurück. Deshalb strebt die SAP für ihre CO2-Emissionen nun ein Ziel von 150 Kilotonnen an (bisher 238 Kilotonnen). Die Ziele des Jahres 2020 für Kundentreue und Mitarbeiterengagement bleiben unverändert.

Aktualisierte mittelfristige Zielsetzungen

Die bisherigen mittelfristigen Zielsetzungen der SAP waren am 24. April 2019 vor der Corona-Krise veröffentlicht worden. Die SAP aktualisiert nun ihre mittelfristigen Zielsetzungen, um folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • die neuesten Wechselkurse (Oktober 2020), die sich mit 3 % bis 4 % negativ auf die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis seit April 2019 auswirken 
  • die COVID-19-Pandemie, die sich voraussichtlich mindestens bis zur ersten Jahreshälfte 2021 auf die Nachfrage, insbesondere in stark betroffenen Branchen, auswirken wird und das Erreichen der Zielsetzungen für zentrale Kennzahlen wie Clouderlöse, Umsatzerlöse und Betriebsergebnis (jeweils Non-IFRS) um ein bis zwei Jahre verschiebt
  • der schnellere Umstieg von Kunden in die Cloud und die anschließende Transformation ihrer Unternehmen, was zum neu-en Ziel beiträgt, bis 2025 Clouderlöse von über 22 Mrd. € zu erreichen. Die SAP erwartet, dass dies im Vergleich zu den bisherigen mittelfristigen Zielsetzungen einen negativen Effekt von etwa 4 bis 5 Prozentpunkten auf die operative Marge von 2023 haben wird.
  • die beschleunigte Harmonisierung des SAP-Cloudbetriebs, die voraussichtlich eine zusätzliche Investition in den Jahren 2021 und 2022 erfordern wird, um die Cloudbruttomarge (Non-IFRS) bis 2025 auf rund 80 % zu steigern

Als Folge des beschleunigten Umstiegs der SAP in die Cloud erwartet die SAP, dass die Softwarelizenzumsätze in den nächsten Jahren gegenüber dem Niveau von 2020 rückläufig sein werden.

Das Zusammenwirken der oben genannten Faktoren und der Ablauf des damit verbundenen Wechsels des Geschäftsmodells werden voraussichtlich zu einem verhaltenen Wachstum der Umsatzerlöse (Non-IFRS) sowie einem stagnierenden oder etwas geringeren Betriebsergebnis (Non-IFRS) in den nächsten zwei Jahren führen, gefolgt von beschleunigtem Wachstum der Umsatzerlöse (Non-IFRS) und einem zweistelligen Wachstum beim Betriebsergebnis (Non-IFRS) ab 2023.

Die SAP erwartet bei dieser Entwicklung im Jahr 2025 Folgendes zu erreichen:

  • Clouderlöse (Non-IFRS) in Höhe von über 22 Mrd. €,
  • Umsatzerlöse (Non-IFRS) in Höhe von über 36 Mrd. €,
  • ein Betriebsergebnis (Non-IFRS) in Höhe von über 11,5 Mrd. €,
  • einen deutlichen Anstieg unseres Anteils der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 %.

 

Alle Aussagen auf dieser Seite, die nicht auf historischen Tatsachen beruhen, sind zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des U.S. Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Formulierungen wie „anstreben“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „einschätzen“,  „erwarten“, „glauben“,  „planen“, „werden“, „wollen“ und „vorhersagen“ oder ähnlichen Begriffe sollen, soweit sie sich auf SAP beziehen, zukunftsgerichtete Aussagen kennzeichnen. SAP übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichteten Aussagen gegenüber der Öffentlichkeit zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen einer Vielzahl von Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen abweichen. Die Faktoren, die die zukünftigen Finanzergebnisse von SAP beeinflussen können, werden ausführlicher in den von SAP bei der U.S. Securities and Exchange Commission („SEC“) hinterlegten Unterlagen, unter anderem im letzten bei der SEC hinterlegten Geschäftsbericht der SAP auf Formular 20-F, diskutiert. Es wird davor gewarnt, in unangemessener Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen zu vertrauen, die nur aus der Perspektive des jeweiligen Veröffentlichungsdatums zu beurteilen sind.

Zum Seitenanfang