Ökologische Leistung

Treibhausgasemissionen

SAP engagiert sich im Kampf gegen den Klimawandel

Seit mehr als zehn Jahren zählt Klimaschutz zu den wichtigsten Aufgaben in der Nachhaltigkeitsstrategie der SAP. Als Wegbereiter und als Vorbild möchten wir unseren Kunden, unseren Partnern und unserem eigenen Unternehmen den Weg in eine CO2-arme Zukunft ebnen und positive Veränderungen unter Achtung der Belastungsgrenzen des Planeten bewirken.

Blick von Mam Tor auf eine sich durch die hügelige Landschaft windende Straße im Abendlicht. Sommerliche grüne Wiesen und Felder.

Aktionsplan zur Bekämpfung

des Klimawandels

Unsere Netto-Null-Verpflichtung bildet den Grundpfeiler unserer Maßnahmen im Bereich Klimaschutz. Danach möchten wir die Brutto-Treibhausgasemissionen (THG) entlang der relevanten Wertschöpfungskette bis 2030 um mindestens 90 % reduzieren. Validiert und genehmigt wurde das Netto-Null-Ziel von der Science-Based Targets initiative (SBTi), die zudem bestätigt hat, dass das Ziel der SAP im Einklang mit der im Pariser Abkommen angestrebten Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C steht. Die ambitionierten Klimaschutzzusagen der SAP wurden auch vom Investmentmarkt honoriert, wie die Aufnahme der SAP in die Paris-abgestimmten EU-Referenzwerte zeigt. Der Dekarbonisierungs- und Transformationsplan der SAP behandelt vier Hauptbereiche; Cloudtransformation, Vorgelagerte Lieferkette, Eigene Geschäftstätigkeit und Entnahme von CO2.

 

Unser Ziel Netto-Null bis 2030 hängt von folgenden Faktoren ab, die außerhalb unserer Kontrolle liegen:

  • Fortschritt und Erfolg der Dekarbonisierungsmaßnahmen unserer Lieferanten;

  • Änderungen von Regelungen, zum Beispiel des SBTi-Standards, der aktuell überarbeitet wird und 2026 veröffentlicht werden soll;

  • Angesichts der raschen Fortschritte im Bereich der KI-Systeme und allgemeiner Cloud-Infrastrukturen und des daraus resultierenden hohen Energiebedarfs, ist es unklar, ob dieser Bedarf vollständig mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.

Aufgrund dieser Unsicherheiten überwachen wir unsere Fortschritte bei der Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2030 und prüfen regelmäßig, ob Anpassungen erforderlich sein könnten.

Netto-Null-Ziel für den SAP-Vorstand

Um zu untermauern, welche Bedeutung die SAP dem Erreichen des Netto-Null-Ziels beimisst, haben wir dieses Ziel in die langfristige Vergütung (Long-Term Incentive Plan, LTI) des Vorstands aufgenommen. Einmal jährlich bewertet und genehmigt der Aufsichtsrat die Ziele für die nächste Tranche des LTI.

Über unsere eigenen Aktivitäten hinaus: Netto-Null bis 2030

Unser Ziel:

Seit 2023 konzentrieren wir uns darauf, zur Unterstützung des 1,5-Grad-Ziels bis zum Jahr 2030 Netto-Null entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen – 20 Jahre früher als ursprünglich vorgesehen.

 

Um den Fortschritt in Bezug auf unser vorgezogenes, wissenschaftlich fundiertes Ziel zu verfolgen und zu steuern, messen wir die Bruttoemissionen entlang unserer Wertschöpfungskette. Das Ergebnis für das Jahr 2023 bildet die Ausgangsbasis für die Reduzierung unserer Emissionen um 90 Prozent bis 2030 gemäß dem SBTi Corporate Net-Zero Standard.

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Aufgrund von Rundungen kann es in der Grafik zu Abweichungen in der Summe der Zahlen kommen.

Energieverbrauch
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Verringerung unserer Umweltauswirkungen durch Senkung des Energieverbrauchs

Wir wollen den Anteil erneuerbarer Energien in unserer vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette erhöhen, indem wir mit unseren Lieferanten zusammenarbeiten. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf unsere Hyperscale-Anbieter und Kunden, und arbeiten stets daran, die Qualität der für die THG-Emissionsberechnung erforderlichen Daten zu verbessern.

Abfallmanagement

Wir arbeiten auf gemeinsame Nachhaltigkeitsziele hin

Die SAP möchte die Umstellung der Wirtschaft auf ein CO2-armes Kreislaufsystem durch ein ganzheitliches Management von elektronischen Geräten und Elektroschrott (E‑Waste) über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützen. SAP hat sich verpflichtet, jedes Jahr sicherzustellen, dass über 90 Prozent der Elektro- und Elektronikabfälle, die in SAP‑betriebenen Rechenzentren und Einrichtungen anfallen, nicht mehr in Verbrennungsanlagen oder Deponien entsorgt werden. Dieses Ziel wurde im Jahr 2025 zum dritten Mal in Folge erreicht. In enger Zusammenarbeit mit zertifizierten IT-Asset-Disposition-Partnern sowie weiteren Lieferanten optimieren wir kontinuierlich das Management und die Entsorgung elektronischer Geräte im Einklang mit der Abfallhierarchie. Gleichzeitig verankern wir die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft systematisch in unseren Hardware-Managementpraktiken.

 

2025
Metrische TonnenGesamtGefährlichUngefährlich
Elektro- und Elektronikabfälle („E-Waste“)797266531
Gesamtmenge der von der Entsorgung umgeleiteten Abfälle764255509
Aufbereitung zur Wiederverwendung362163199
Recycling40292310
Sonstige Verwertungsverfahren000
Gesamtmenge der zur Entsorgung weitergeleiteten Abfälle331122
Verbrennung251015
Deponie816
Sonstiges Entsorgungsverfahren000
Gesamtmenge der nicht recycelten Abfälle331122
Prozentualer Anteil der nicht recycelten Abfälle4 %4 %4 %


Aufgrund von Rundungen kann es in der obigen Tabelle zu Abweichungen in der Summe der Zahlen kommen.

Weitere Inhalte
Wesentliche Leistungsindikatoren

Die Seite oben zeigt die im Integrierten Bericht enthaltenen wesentliche Leistungsindikatoren (KPIs), die wir für besonders wichtig halten.

Informationen zu KPIs, die nicht im Integrierten Bericht enthalten sind und dennoch überwacht werden, wie zum Beispiel der Wasserverbrauch, finden Sie im Report Data Hub.

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