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Erläuterungen zu den nicht finanziellen Kennzahlen: Gesellschaftliche Leistung

Allgemeine Informationen zu den gesellschaftlichen Kennzahlen

Abgrenzung

Zur Abgrenzung haben wir die beiden folgenden Aspekte berücksichtigt: die SAP als Unternehmen mit allen Konzerngesellschaften, Betriebsabläufen und der Logistikkette sowie SAP als Lösungsanbieter für unsere Kunden. Diese Abgrenzung wird detailliert im G4-GRI-Index aufgeführt.

Gesellschaftliche Kennzahlen

Die Daten für unsere gesellschaftlichen Kennzahlen werden vierteljährlich beziehungsweise jährlich erhoben und nach einer Prüfung durch unsere Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einmal jährlich in unserem Integrierten Bericht veröffentlicht.

Mitarbeiterbindung

Wir möchten messen, inwieweit es uns gelingt, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Unsere Kennzahl zur „Mitarbeiterbindung“ berücksichtigt daher die Anzahl der Mitarbeiter, die die SAP auf eigenen Wunsch verlassen (Fluktuationsrate). Die Rate für die Mitarbeiterbindung berechnet sich nach der Formel durchschnittliche Mitarbeiterzahl (Vollzeitbeschäftigte) im jeweiligen Geschäftsjahr minus die Fluktuationsrate geteilt durch die durchschnittliche Mitarbeiterzahl. Während Unternehmen bei der Fluktuationsrate in der Regel einen möglichst niedrigen Wert anstreben, möchten wir bei der Rate für die Mitarbeiterbindung einen hohen Wert erreichen – dieser drückt aus, dass weniger Mitarbeiter die SAP auf eigenen Wunsch verlassen.

Bei der Analyse der Mitarbeiterbindung und Fluktuationsrate unterscheiden wir nicht nach Geschlecht.

Frauen in Führungspositionen

Der Begriff „Frauen in Führungspositionen“ bezieht sich auf den Anteil weiblicher Führungskräfte gemessen an der Gesamtzahl unserer Führungskräfte.

Die SAP unterscheidet Führungskräfte nach folgenden Kategorien:

  • Teamleiter (Managers Managing Teams): bezeichnet Führungskräfte, die Teams mit mindestens einem Mitarbeiter oder unbesetzten Positionen leiten.
  • Oberes und mittleres Management (Managers Managing Managers): bezeichnet Führungskräfte, die anderen Führungskräften mit Verantwortung für Teams vorstehen.
  • Vorstandsmitglieder

Betrieblicher Gesundheitskulturindex

Der betriebliche Gesundheitskulturindex (Business Health Culture Index, BHCI) gibt Aufschluss über die herrschende Unternehmenskultur, die es den Mitarbeitern ermöglicht, gesund zu bleiben und sich ausgeglichen zu fühlen. Der Index enthält Angaben dazu, wie die Mitarbeiter ihr persönliches Wohlbefinden, die Arbeitsbedingungen bei der SAP und die Führungskultur des Unternehmens beurteilen. Der betriebliche Gesundheitskulturindex zeigt damit auf, inwiefern die SAP ihren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten kann, das die Gesundheit der Mitarbeiter fördert, ihre langfristige Beschäftigungsfähigkeit sichert und sie motiviert, sich aktiv für die Umsetzung unserer ehrgeizigen Unternehmensziele einzusetzen.

Grundlage für diesen Index bilden die Ergebnisse unserer jährlichen Mitarbeiterbefragung. Zu dieser Befragung wurden 2016 alle Mitarbeiter eingeladen. Insgesamt nahmen 64.889 Mitarbeiter teil, was einer Rücklaufquote von 76 % entspricht.

Der BHCI-Wert für das Jahr 2014 wurde rückwirkend von 70 % auf 72 % angepasst. Der Grund für diese Neuberechnung war, dass in unserer Mitarbeiterbefragung zwei Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben abgeändert worden waren. Dadurch wurde sowohl der Fragebogen vereinfacht als auch die Vergleichbarkeit des BHCI gegenüber externen Maßstäben verbessert.

Mitarbeiterengagement

Die Kennzahl für Mitarbeiterengagement ist Ausdruck für die Motivation und Loyalität unserer Mitarbeiter, ihren Stolz auf unser Unternehmen und ihre Identifikation mit der SAP.

Grundlage für diesen Index bilden die Ergebnisse unserer jährlichen Mitarbeiterbefragung (vgl. betrieblicher Gesundheitskulturindex).

Der Index für Mitarbeiterengagement für das Jahr 2015 wurde aufgrund eines geänderten Fragenkatalogs rückwirkend von 81 % auf 82 % angepasst. Im weiteren Verlauf wird die neue Berechnungsmethode verwendet.

Kundentreue

Die Kundentreue ermitteln wir mithilfe des Net Promoter Score (NPS). Der NPS wird aus den Antworten auf die Frage „Würden Sie die SAP Ihren Freunden oder Kollegen empfehlen?“ unserer Kundenbefragung abgeleitet. Auf einer Skala von 0 bis 10 können die Kunden die Wahrscheinlichkeit bewerten, mit der sie unser Unternehmen weiterempfehlen. Kunden, die diese Wahrscheinlichkeit mit 9 oder 10 angeben, werden als Fürsprecher bezeichnet. Kunden, deren Empfehlungswahrscheinlichkeit zwischen 0 und 6 liegt, werden als Kritiker bezeichnet; Kunden mit einer Bewertung von 7 oder 8 stellen die sogenannten „passiv Zufriedenen“ dar.

Der Kunden-NPS wird errechnet, indem die Differenz aus dem Prozentsatz der Fürsprecher und dem Prozentsatz der Kritiker gebildet wird. Der Prozentsatz der passiv Zufriedenen fließt in die Berechnung nicht mit ein. Der NPS kann von –100 % bis 100 % reichen.

Unser Ziel ist es, mindestens 70 % aller berechtigten Direktkunden aus allen Regionen und Branchen an der jährlichen Umfrage zu beteiligen. Von jedem Unternehmen bitten wir verschiedene Gruppen (Entscheidungsträger, Meinungsführer, Endbenutzer) um Feedback. 2016 haben ungefähr 29 % aller eingeladenen Kunden an der Umfrage teilgenommen.

Kunden von SAP-Hybris- und Concur-Lösungen haben wir erstmals 2015 berücksichtigt. 2016 sind nun auch Kunden von Fieldglass und Ariba hinzugekommen. Wir arbeiten weiterhin an der Harmonisierung der Prozesse in den übernommenen Unternehmen, haben aber die für die Kundenumfragen verwendeten Kundensegmente noch nicht im gesamten Konzern komplett vereinheitlicht. Insbesondere ist bei den befragten Concur-Kunden, aufgrund der Art des Concur-Geschäfts, ein höherer Anteil an allgemeinen Geschäftskunden im Vergleich zu anderen Konzerneinheiten zu verzeichnen. Deshalb entfällt ein großer Teil aller Antworten auf Concur-Kunden.

Unsere Bewertungsmethode für den Kunden-NPS (Customer NPS Accounting Policy) hilft der SAP, einen verlässlichen konsolidierten NPS-Wert für unsere On-Premise- und Cloud-Services zu erreichen.

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