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Abfall und Wasser

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160Tonnen

elektronische Abfälle recycelt

3 Kilotonnen

gewöhnlicher Abfall (nicht recycelt)

~1,05Mio.m³

Wasserverbrauch

Umsetzung einer globalen Strategie

Mit unserer Strategie für Abfall und Wasser sorgen wir dafür, dass die von der SAP verursachten Umweltbelastungen minimiert werden. Dank unternehmensweiter Initiativen müssen wir weniger Abfälle entsorgen und verbrauchen weltweit weniger Wasser. Eine globale Strategie stellt sicher, dass wir unsere ökologische Leistung über alle unsere Unternehmensstandorte hinweg optimieren.

Gleichzeitig tragen wir mit Maßnahmen für die Wiederverwertung unserer Abfälle und für einen sparsameren Wasserverbrauch zur Steigerung unserer Unternehmensleistung bei. Durch kontinuierliche Aktionen an unseren SAP-Standorten senken wir unsere Betriebskosten und motivieren unsere Mitarbeiter zum Mitmachen.

Management unserer elektronischen Abfälle

Der größte Teil unserer Abfälle entsteht durch die Server in Rechenzentren, IT-Geräte, PCs, Peripheriegeräte und mobilen Endgeräte, die bei der Entwicklung unserer Software zum Einsatz kommen. Unsere Server und IT-Geräte werden, je nach Zustand, entweder weiterverkauft oder recycelt. Wir haben auch 2016 die Zusammenarbeit mit unserem globalen Entsorgungspartner für elektronische Abfälle fortgeführt, der als eines der weltweit nachhaltigsten Unternehmen gilt. Unser Partner befolgt die Umweltmanagementnorm ISO 14001 und stellt damit sicher, dass die Entsorgungsprozesse für unsere elektronischen Abfälle an unseren Standorten einheitlich geregelt sind. Auf diese Weise konnten wir 2016 160 Tonnen elektronische Abfälle recyceln. 2017 möchten wir diesen Recyclingprozess für unsere Server auch in der Region Amerika einführen.

Wir fördern darüber hinaus die interne Wiederverwendung von IT-Geräten, indem wir in einigen Ländern wenig gebrauchte Geräte über einen Online-Shop anbieten. Unsere Maßnahmen zur Verringerung des Abfallaufkommens werden durch ein Programm für einen nachhaltigen Einkauf ergänzt, das den Mitarbeitern die Bestellung nachhaltig gefertigter IT-Geräte ermöglicht. Neben den elektronischen Abfällen haben wir nach unseren Schätzungen 2016 in unseren weltweiten Büros und Kantinen sowie mit unseren Produktverpackungen etwa 3 Kilotonnen Abfälle erzeugt. Der starke Rückgang gegenüber 2015 resultiert vor allem aus der Anpassung unseres Extrapolationsfaktors, der zur Berechnung von Abfallmengen von Standorten verwendet wird, für die keine tatsächlichen Daten vorliegen.

Kompostierung von Lebensmittelabfällen

Die SAP verfügt auch über groß angelegte Recyclingprogramme für Kantinen an verschiedenen Standorten weltweit. So werden die Essensreste aus unserer Firmenzentrale in Walldorf einer externen Fermentationsanlage zugeführt, um daraus wieder Energie zu gewinnen.

In den SAP Labs in Bangalore (Indien) wurde eine Anlage in Betrieb genommen, die organische Abfälle aus den Kantinen in geruchsfreien, homogenisierten Kompost umwandelt. In unseren Kantinen in Palo Alto und Newtown Square (USA) haben wir umfassende Programme zur Kompostierung eingeführt. Dort werden die entstandenen Nebenprodukte zum Düngen der unternehmenseigenen Grünflächen verwendet.

Vermeidung von Deponieabfällen

2016 haben wir unser Null-Deponieabfall-Konzept im Rahmen unseres ISO-14001-Programms an weiteren weltweiten Standorten eingeführt. Unser Ziel ist es, mindestens 90 % unserer Deponieabfälle dauerhaft zu vermeiden. Bei diesem Ansatz geht es in erster Linie darum, Prozesse umzustellen und die Wiederverwendung von Materialien zu fördern, um auf diese Weise weniger Deponieabfälle zu produzieren.

Durch eine global angelegte Initiative sind unsere Drucker neben anderen Optimierungen mit einer Standardeinstellung für doppelseitiges Drucken in Schwarzweiß versehen. So konnten wir seit 2009 unseren Papierverbrauch um fast 30 % verringern. Darüber hinaus sind wir 2016 in Bezug auf papierlose Verträge deutlich vorangekommen. Durch den Einsatz einer Lösung von DocuSign, die elektronische Unterschriften ermöglicht, konnten wir 31.472 Seiten Verträge elektronisch bearbeiten und so eine signifikante Menge an Papier einsparen.

Umweltbewusstsein im Arbeitsalltag

Wir haben außerdem Verhaltensänderungen bei unseren Mitarbeitern bewirkt und waren dadurch in der Lage, den Papierverbrauch beim Drucken erheblich zu reduzieren. Mit einem System für das sichere Drucken (Pull-Printing) müssen die Mitarbeiter ihre Druckaufträge mit ihrem Firmenausweis am Drucker aktivieren. Dadurch denken sie eher darüber nach, ob der Ausdruck wirklich nötig ist. Über 76.000 Personen nutzen inzwischen dieses System, sodass unser Papierverbrauch seit 2014 insgesamt um 15,4 Millionen Seiten zurückgegangen ist.

Über ein spezielles Druck-Dashboard können sich außerdem alle SAP-Mitarbeiter über unsere Fortschritte bei der Verringerung des Papierverbrauchs auf globaler, regionaler und nationaler Ebene informieren.

Effizienter Wasserverbrauch

Obwohl unser Geschäftsbetrieb keinen intensiven Wasserverbrauch erfordert, bemühen wir uns dennoch stetig, Wasser möglichst effizient zu nutzen. Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Verringerung des Wasserverbrauchs wird beispielsweise in Walldorf und an anderen Standorten Regen- und Abwasser (Grauwasser) für die Bewässerung und für die Toilettenspülung weiterverwendet.

Einige wenige unserer Büros liegen in Regionen, in denen extreme Wasserknappheit herrscht. In Ra’anana in Israel oder in Bangalore in Indien begegnen wir diesem Problem mit einem speziellen Wassermanagement, das von der Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser bis hin zu Aufklärungskampagnen für Mitarbeiter reicht.

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