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Ökologische Leistung Energieverbrauch und Treibhaus­gas­emiss­ionen

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380Kilotonnen

CO₂-Emissionen

950GWh

Energieverbrauch

100 %

Strom aus erneuer­baren Ener­gien

Vorbildliches Engagement für eine nachhaltigere Arbeitsweise

Die SAP ist ein Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften und nimmt ihre ökologische Verantwortung sehr ernst. Wir sind der Ansicht, dass wir durch saubere, umweltbewusstere Abläufe in unserer Welt etwas bewirken können. Zusätzlich möchten wir unsere Kunden mit unserer Software dabei unterstützen, ihren CO2-Gesamtausstoß zu verringern.

Eines unserer Ziele ist es, die Netto-Treibhausgasemissionen aus unseren Unternehmensaktivitäten bis 2020 auf das Niveau des Jahres 2000 zu reduzieren. Dieses Ziel beinhaltet alle direkten Emissionen aus unserem Geschäftsbetrieb sowie in begrenztem Umfang auch indirekte Emissionen aus Lieferketten und Dienstleistungen.

Durch den Einsatz zukunftsweisender Technologien bei verschiedenen Initiativen sind wir in der Lage, unsere Aktivitäten so zu gestalten, dass unsere Umweltauswirkungen minimiert werden. Darüber hinaus können wir dank unserer Investitionen in Grünstromzertifikate und Emissionsgutschriften Nachhaltigkeitsprojekte weltweit unterstützen.

*Weitere Informationen über die Berechnungsmethode unserer CO2-Emissionen für 2016 finden Sie in unseren Erläuterungen zur ökologischen Leistung, KapitelTreibhausgasemissionen online in unserem Integrierten Bericht.

Neben unserem langfristigen Ziel für das Jahr 2020 haben wir uns auch jährliche Ziele für die Steuerung unserer internen Abläufe gesetzt. 2016 übertrafen wir unser jährliches Ziel, unsere CO2-Emissionen auf maximal 400 Kilotonnen zu reduzieren. Dieses Ergebnis ist in erster Linie auf die Aktualisierung unserer Emissionsfaktoren und den Ausgleich von Treibhausgasemissionen durch Emissionszertifikate zurückzuführen. In den vergangenen drei Jahren konnten wir dank unserer Maßnahmen zur Emissionsverringerung in Summe zur Vermeidung von Kosten in Höhe von 155 Mio. € beitragen (verglichen mit den hochgerechneten Kosten, die ohne diese Maßnahmen basierend auf dem Jahr 2007 entstanden wären). Von dieser Ersparnis entfallen 73,6 Mio. € auf das Jahr 2016.

Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen

Unser Vorhaben, ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu nutzen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Geschäftsbetrieb. Eine kleinere Menge grünen Stroms erzeugen wir selbst über Fotovoltaikanlagen an einigen Standorten. In erster Linie setzen wir jedoch auf den Erwerb von Grünstromzertifikaten, um unser Ziel zu erreichen, vollkommen auf Strom aus erneuerbaren Energien umzustellen. Beim Erwerb von Grünstromzertifikaten haben wir uns strenge Vorgaben gesetzt, um sicherzustellen, dass wir in umweltfreundliche Projekte investieren.

Ausbau unserer „grünen Cloud“

Da immer mehr Unternehmen ihr Geschäft in die Cloud verlagern, sind Rechenzentren die zentrale Infrastruktur, über die wir unseren Kunden Lösungen zur Verfügung stellen. Durch die Nutzung unserer grünen Cloud-Dienste können Kunden ihre Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren. Ein beachtlicher Teil unserer Treibhausgasemissionen fällt jedoch in Rechenzentren an, da immer mehr Kunden unsere Cloud-Dienste in Anspruch nehmen und dadurch unser Energieverbrauch steigt. Deshalb bilden unsere Rechenzentren einen Schwerpunkt unserer Aktivitäten zur Emissionsverringerung. Für unsere Gebäude, den Betrieb unserer Rechenzentren und unsere Infrastruktur haben wir Maßnahmen eingeführt, um die Energieeffizienz weiter zu verbessern und Innovation voranzutreiben. So hatte beispielsweise 2016 eines unserer Hauptrechenzentren in St. Leon-Rot (Deutschland) einen sehr effizienten Power-Usage-Effectiveness-Faktor (PUE) von 1,35. Außerdem haben wir unsere Unternehmensstrategie eng mit unserer Umweltstrategie verzahnt. Auf diese Weise haben wir eine „grüne Cloud“ bei der SAP geschaffen, die zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird. Klimaneutralität erreichen wir durch den Zukauf von Zertifikaten für erneuerbare Energien und durch Emissionsausgleiche.

* Wir berichteten erstmals 2014 über den Energieverbrauch in unseren externen Rechenzentren.

Unterstützung unserer Kunden bei nachhaltigeren Abläufen

Der größte Teil unserer gesamten Emissionen entsteht durch die Nutzung unserer Software. Der CO2-Ausstoß, der durch den Einsatz von SAP-Software in den Systemen und Unternehmen unserer Kunden verursacht wird, beträgt ungefähr das 20-Fache unseres eigenen netto CO2-Fußabdrucks.

Deshalb haben wir eine Strategie für nachgelagerte Emissionen erarbeitet, die unsere Kunden, Hardwareanbieter und andere Partner bei einer Emissionsminderung unterstützen soll. Eine der wichtigsten Möglichkeiten, wie wir unseren Kunden bei der Verringerung ihres Energieverbrauchs und ihrer Emissionen helfen können, ist die Verwaltung ihrer SAP-Systeme mithilfe von Cloud-Diensten, die wir über unsere klimaneutrale, grüne Cloud bereitstellen. Darüber hinaus können unsere Kunden mit den Lösungen aus unserem Portfolio ihre Ressourcen (zum Beispiel Strom) effizient managen.

Die SAP-HANA-Plattform spielt in Bezug auf die Verringerung von Treibhausgasemissionen bei unseren Kunden ebenfalls eine entscheidende Rolle. SAP HANA kombiniert Analysen und Transaktionen auf einer In-Memory-Echtzeitplattform und ermöglicht so, dass Abläufe verschlankt, Systemlandschaften weiter vereinfacht und der Energieverbrauch gesenkt werden können.

Wir arbeiten zudem mit unseren Kunden an der Optimierung ihrer On-Premise-Landschaften, um so den Energieverbrauch ihrer Systeme zu drosseln. Erreicht wird dies durch die Abschaltung von Altsystemen, die Archivierung ungenutzter Daten, die Konsolidierung ihrer Unternehmensanwendungen sowie die Virtualisierung ihrer Systemlandschaften.

Förderung von unternehmensweiten Initiativen zum Klimaschutz

Wir arbeiten stetig daran, um unser Ziel, die Emissionen zu senken, trotz unseres kontinuierlichen geschäftlichen Wachstums erreichen zu können. Im Jahr 2016 führten wir unter anderem folgende Maßnahmen durch:

  • Kurse zum nachhaltigen Programmieren
    In einem neuen Online-Schulungsmodul lernen Softwareentwickler und -architekten, wie sie bei ihrer täglichen Programmierarbeit zu den Nachhaltigkeitszielen der SAP beitragen können. Performance und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand, da Performance-optimiertes Programmieren in der Regel auch energieeffizient ist. Außerdem lassen sich dadurch die Gesamt-Reaktionszeit der Systeme verkürzen und der Bedienkomfort für unsere Kunden verbessern.
  • Elektroautos
    Durch das Wachstum unseres Unternehmens ist auch jedes Jahr die Anzahl der SAP-Mitarbeiter gestiegen, die Anspruch auf einen Firmenwagen haben. Wir möchten sicherstellen, dass die Vergrößerung des Fuhrparks unsere Erfolge bei der Emissionsreduzierung nicht schmälert. Deshalb beabsichtigt die SAP, den Anteil der Elektroautos in unserem Fuhrpark bis 2020 auf 20 % zu erhöhen.
    An allen unseren Ladestationen für die Elektroautos setzen wir zu 100 % auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Für unsere Mitarbeiter in Deutschland schaffen wir außerdem Anreize für den Umstieg auf Elektroautos, indem wir durch die weitgehende Übernahme der Batteriekosten dazu beitragen, dass den Mitarbeitern durch ein Elektroauto keine höheren Kosten als bei herkömmlichen Fahrzeugen entstehen.
  • SAP-interne CO2-Preise für Geschäftsflüge
    2015 haben wir ein Programm eingeführt, mit dem wir die Umweltauswirkungen verringern möchten, die durch Flugreisen unserer Mitarbeiter entstehen. Dieses Programm setzen wir auch in diesem Jahr fort. Neben Maßnahmen, mit denen wir Geschäftsflüge insgesamt vermeiden möchten, haben wir SAP-intern einen Preis für die verursachten CO2-Emissionen berechnet und für die Flugreisen in neun Länder Emissionszertifikate erworben. Durch diesen Emissionsausgleich konnten wir 2016 90 Kilotonnen CO2 kompensieren.
  • Investition in Emissionsgutschriften
    Auch 2016 konnten wir mit unserer Investition in den Livelihoods Fund positive Ergebnisse erzielen. Die Erträge dieses Investmentfonds bestehen aus hochwertigen Emissionsgutschriften. Vor einigen Jahren haben wir uns dazu verpflichtet, 3 Mio. € über 20 Jahre in diesen Fonds zu investieren, der eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion und Flächennutzung in der ganzen Welt unterstützt. Das Magazin Environmental Finance wählte den Livelihoods Fund zum „Best Corporate Offsetting Program 2016“ auf dem freiwilligen CO2-Markt. 2016 haben wir Emissionsgutschriften aus dem Fonds erhalten, mit denen wir unseren CO2-Ausstoß um weitere 21 Kilotonnen ausgleichen konnten.
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