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Prognosen und Chancen

Voraussichtliche weltwirtschaftliche Entwicklung

Das weltweite Wirtschaftswachstum beschleunigt sich 2017 weiter, bleibt dabei aber immer noch unter dem Vorkrisenniveau. Das prognostiziert die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem aktuellen Wirtschaftsbericht. Auch für 2017 rechnet sie im Vergleich zum abgelaufenen Jahr mit einem verhältnismäßig stabilen Wachstum in den Industrieländern und einer leichten Verbesserung in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Die globalen Aussichten könnten im laufenden Jahr jedoch unter den negativen Folgen der niedrigen Rohstoffpreise für rohstoffexportierende Länder, der anhaltenden Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft und der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Lage in den USA leiden, warnt die EZB.

Für die Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) erwartet die EZB, dass die konjunkturelle Erholung im Euroraum auch 2017 anhält. Die verbesserte Ertragslage der Unternehmen und sehr günstige Finanzierungsbedingungen könnten demnach die Investitionstätigkeit in der Eurozone verstärken. Für die mittel- und osteuropäischen Länder prognostiziert die EZB für 2017 sogar eine kräftige Investitionstätigkeit und einen dynamischen privaten Konsum, die sich dort positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken dürften. In Russland soll die Wirtschaft dadurch im laufenden Jahr erstmals nach der Rezession wieder wachsen, so die EZB.

In der Region Nord- und Lateinamerika (Amerika) beobachtet die EZB, dass die Unsicherheit über den künftigen politischen und wirtschaftlichen Kurs der USA nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten besonders groß ist. Dennoch rechnet die EZB für 2017 mit einem moderaten Anstieg des US-amerikanischen Wirtschaftswachstums. Brasilien dürfte nach den Prognosen der EZB 2017 die Rezession hinter sich lassen, allerdings besteht in dem südamerikanischen Land weiterhin großer finanzpolitischer Konsolidierungsbedarf, so die EZB.

Im Hinblick auf die Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) erwartet die EZB, dass sich die wirtschaftliche Expansion in Japan mit dem geringen Tempo des vergangenen Jahres fortsetzt. Die wirtschaftliche Grunddynamik Japans bleibt nach Einschätzung der EZB aber schwach. Das chinesische Wirtschaftswachstum schließlich dürfte sich laut EZB 2017 weiter verlangsamen. Die EZB führt das vor allem darauf zurück, dass chinesische Unternehmen Überkapazitäten abbauen und sich dadurch das Investitionswachstum in China erneut abschwächt.

Wirtschaftliche Entwicklung –
BIP-Wachstum gegenüber Vorjahr

% 2015s 2016s 2017p
Weltweit 3,2 3,1 3,4
Industrieländer 2,1 1,6 1,9
Schwellen- und Entwicklungsländer 4,1 4,1 4,5
Europa, Naher Osten,
Afrika (EMEA)
Eurozone 2,0 1,7 1,6
Deutschland 1,5 1,7 1,5
Mittel- und Osteuropa 3,7 2,9 3,1
Naher Osten und Nordafrika 2,5 3,8 3,1
Afrika südlich der Sahara 3,4 1,6 2,8
Amerika
USA 2,6 1,6 2,3
Kanada 0,9 1,3 1,9
Mittel- und Südamerika, Karibik 0,1 −0,7 1,2
Asien-Pazifik-Japan
(APJ)
Japan 1,2 0,9 0,8
Asiatische
Entwicklungsländer
6,7 6,3 6,4
China 6,9 6,7 6,5

s = Schätzung, p = Prognose

Quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook Update, A Shifting Global Economic Landscape, Stand: Januar 2017, S. 7.

Voraussichtliche Entwicklung des IT-Marktes für 2017

Laut einer im Januar 2017 veröffentlichten Pressemitteilung des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Gartner „rechnet man für 2017 mit weltweiten IT-Ausgaben von insgesamt 3,5 Bio. US$ und damit einem Anstieg von 2,7 % gegenüber 2016.“ „Diese Wachstumsrate liegt jedoch unter den bisherigen Prognosen, die von 3 % ausgingen.“ „Das Jahr 2017 hatte die besten Voraussetzungen für einen Aufschwung bei den IT-Ausgaben. Verschiedene große Trends kommen zusammen, darunter Cloud, Blockchain, Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Normalerweise hätte dies zu einem deutlich höheren Anstieg der IT-Ausgaben als 2,7 % geführt. […] Einige der politischen Unsicherheiten auf den globalen Märkten haben jedoch zu einer abwartenden Haltung geführt, sodass viele Unternehmen ihre IT-Investitionen aufschieben.“ „Die Spanne zwischen dem unteren Ende und dem oberen Ende des Ausgabenwachstums ist 2017 wesentlich größer als in den vergangenen Jahren. Normalerweise bewirkt die Wirtschaftslage Unterschiede bei der Ausgabenbereitschaft, 2017 wird dieser Effekt durch die zunehmende Unsicherheit jedoch noch verstärkt. […] Durch diese Unsicherheit ergibt sich bei den Privatpersonen und Unternehmen eine Aufspaltung in zwei Gruppen: diejenigen, die – aufgrund der sich eröffnenden Möglichkeiten – mehr ausgeben werden, und diejenigen, die ihre IT-Ausgaben streichen oder verschieben werden.”

Die Gartner-Daten lassen darauf schließen, dass im Softwaresegment mit einem Anstieg der Software-Ausgaben um 7,2 % die höchsten Zuwachsraten erzielt werden (siehe nachfolgende Tabelle). „Die Investitionen der Käufer in Digitalisierung, intelligente Automatisierung, Serviceoptimierung und Innovation kurbeln weiterhin das Wachstum im Markt an. Die Vorsicht der Käufer, die durch die großen wirtschaftlichen Herausforderungen noch verstärkt wird, wirkt jedoch einem schnelleren Wachstum weiterhin entgegen“, so Gartner.

Innerhalb der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) werden die IT-Ausgaben 2017, wie die nachfolgende Tabelle zeigt, in den westeuropäischen Ländern um 1,5 % wachsen, während die westeuropäischen Software-Ausgaben deutlich um 6,2 % ansteigen werden.

Wie aus der nachfolgenden Tabelle ebenfalls hervorgeht, werden die IT-Ausgaben 2017 innerhalb der Region Nord- und Lateinamerika (Amerika) um 2,6 % in Nordamerika und um 2,1 % in Lateinamerika steigen.

In der Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) wird erwartet, dass die IT-Ausgaben 2017 um 3,0 % (Industrieländer in Asien/Pazifik ohne Japan) beziehungsweise 5,9 % (Schwellenländer in Asien/Pazifik ohne China) steigen werden (siehe nachfolgende Tabelle). Für die IT-Ausgaben in der Region Greater China wird 2017 ein Wachstum von 5,1 % erwartet (siehe nachfolgende Tabelle).

Quellen:

1) Gartner Market Databook, 4Q16 Update, 21. Dezember 2016.

2) „Gartner Says Worldwide IT Spending Forecast to Grow 2.7 Percent in 2017“, Pressemitteilung, 12. Januar 2017 (http://www.gartner.com/newsroom/id/3568917).

Die hier beschriebenen Gartner-Berichte (die „Gartner-Berichte“) geben wissenschaftliche Gutachten oder Meinungen wieder, die im Rahmen eines syndizierten Abonnementservice von Gartner, Inc. („Gartner“) veröffentlicht werden, und sind keine Tatsachendarstellungen. Jeder Gartner-Bericht bezieht sich auf das ursprüngliche Datum seiner Veröffentlichung (und nicht auf das Datum dieses Geschäftsberichts), und die in den Gartner-Berichten geäußerten Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

Entwicklung des IT-Marktes –
IT-Ausgaben im Jahresvergleich

% 2015s 2016p 2017p
Weltweit
IT gesamt 4,0 0,5 2,7
Software 9,1 6,9 7,2
Services 5,1 4,5 4,6
Westeuropa
IT gesamt 3,6 −0,1 1,5
Software 9,6 5,3 6,2
Services 4,4 3,8 4,1
Osteuropa
IT gesamt 15,8 1,8 0,8
Software 10,8 9,0 8,8
Services 3,4 3,5 3,9
Russland und ehemalige Sowjetrepubliken
IT gesamt 2,0 −2,4 0,9
Software 14,1 6,5 7,9
Services 3,2 0,9 1,4
Naher Osten/Nordafrika
IT gesamt 6,2 −0,2 3,0
Software 11,4 9,9 10,1
Services 5,8 4,0 4,7
Afrika südlich der Sahara
IT gesamt 7,3 1,6 5,2
Software 13,2 11,4 11,4
Services 5,2 5,3 5,4
Nordamerika
IT gesamt 3,0 1,5 2,6
Software 8,2 7,2 6,9
Services 6,0 5,3 5,3
Lateinamerika
IT gesamt 4,7 −2,6 2,1
Software 11,0 7,4 8,1
Services 6,9 6,7 6,9
Industrieländer Asien/ Pazifik (ohne Japan)
IT gesamt 4,9 1,4 3,0
Software 12,4 9,3 9,4
Services 4,4 2,9 2,6
Entwicklungsländer Asien/ Pazifik (ohne China)
IT gesamt 7,3 2,9 5,9
Software 11,4 10,8 11,1
Services 7,5 9,6 9,7
Japan
IT gesamt 0,4 0,3 1,9
Software 7,4 5,2 5,5
Services 3,1 2,2 1,7
VR China/ Taiwan/ Hongkong
IT gesamt 4,8 0,4 5,1
Software 7,8 8,4 9,3
Services 5,7 7,7 8,1

s = Schätzung, p = Prognose

Tabelle erstellt von SAP auf Grundlage von: Gartner Market Databook, 4Q16 Update, 21 December 2016, Table 2-1 “Regional End-User Spending on IT Products and Services in Constant U.S. Dollars, 2014–2020 (Millions of Dollars)”.

Auswirkungen auf die SAP

SAP erwartet, auch 2017 beim Umsatz stärker zu wachsen als die Weltwirtschaft und die IT-Branche.

Unsere Ergebnisse für 2016 zeigen wie schon im Vorjahr, dass unsere Strategie, die Kunden auf ihrem Weg zum digitalen Unternehmen durch Innovationen für das Kerngeschäft, die Cloud und Geschäftsnetzwerke zu unterstützen, die richtige ist. Der Innovationszyklus für SAP S/4HANA ist in vollem Gange, und wir heben uns weiterhin durch unsere umfassende Cloud-Vision sowohl von traditionellen Anbietern als auch von Anbietern von cloudbasierten Einzellösungen ab. Wir haben alle Finanzprognosen, die wir noch im Oktober angehoben hatten, erreicht.

Auf dieser Basis sehen wir uns für die Zukunft bestens gerüstet und rechnen auch im Jahr 2017 mit profitablem Wachstum. Deshalb heben wir unsere Zielsetzung für 2020 an. Da wir sowohl in den Regionen als auch in den verschiedenen Branchen mit unserem Produktangebot breit und ausgewogen aufgestellt sind, sind wir auch weiterhin in der Lage, einzelne Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Lage und des IT-Marktes auszugleichen.

Der Vergleich unserer geplanten Geschäftsentwicklung mit den Prognosen für die Weltwirtschaft und die IT-Branche zeigt, dass wir auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und angesichts zunehmender geopolitischer Unsicherheiten erfolgreich sein können und unsere Position als Marktführer für Unternehmenssoftware weiter ausbauen wollen.

Operative Ziele 2017 (Non-IFRS)

Umsatz- und Ergebnisziele

Wir geben folgenden Ausblick für 2017:

  • Im Zuge der weiterhin starken Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft erwartet die SAP, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 – entsprechend dem bisherigen Ziel für 2017, das Anfang 2016 angehoben wurde – in einer Spanne zwischen 3,8 Mrd. € und 4,0 Mrd. € liegen werden (2016: 2,99 Mrd. €). Das obere Ende dieser Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 34 %.
  • Die SAP erwartet, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 6 % und 8 % zunehmen werden (2016: 18,43 Mrd. €).
  • Die SAP erwartet, dass der Gesamtumsatz (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 23,2 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen wird (2016: 22,07 Mrd. €). Damit liegt der Ausblick über dem bisherigen Ziel für 2017, das Anfang 2016 angehoben wurde.
  • Die SAP erwartet, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 6,8 Mrd. € und 7,0 Mrd. € liegen wird (2016: 6,63 Mrd. €). Damit liegt der Ausblick über dem bisherigen Ziel für 2017, das Anfang 2016 angehoben wurde.

Wir erwarten, dass die Anzahl unserer Mitarbeiter etwas weniger stark wachsen wird als 2016.

Während unser Ausblick für das Gesamtjahr 2017 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwarten wir, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden.

Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse (Non-IFRS) auch weiterhin überwiegend von den Erlösen aus Cloud und Software getragen werden. Das erwartete Erlöswachstum für diesen Bereich liegt jedoch unter dem oben genannten Ausblick für die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS). Wir erwarten, dass unsere Umsatzerlöse aus Softwarelizenzen im Jahr 2017 leicht im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken werden. Dennoch werden wir weiterhin Marktanteile gegenüber unseren Hauptwettbewerbern im Bereich On-Premise-Lizenzen hinzugewinnen.

Wir arbeiten kontinuierlich an einer Ergebnisverbesserung in allen unseren berichtspflichtigen Segmenten und erwarten daher eine Ergebnissteigerung wie in unserem Ausblick dargelegt. Bei unseren Managed-Cloud-Angeboten rechnen wir 2017 erstmals mit einem positivem Bruttomargenergebnis gemäß unserer dargelegten Langfristplanung für das Jahr 2020.

Die folgende Tabelle zeigt Schätzungen der Posten, die die Unterschiede zwischen unseren Non-IFRS-Kennzahlen und unseren IFRS-Kennzahlen ausmachen.

Non-IFRS Kennzahlen

Mio. € Geschätzte Beträge für 2017 Ist-Beträge für 2016
Anpassungen auf Umsatzerlöse < 20 5
Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen 770 bis 1.020 785
Akquisitionsbedingte Aufwendungen 620 bis 650 680
Restrukturierungsaufwendungen 30 bis 50 28

Wir erwarten für 2017 kein konzernweites Restrukturierungsprogramm.

Die SAP rechnet für 2017 mit einer effektiven Steuerquote (IFRS) von 26,0 % bis 27,0 % (2016: 25,3 %) und mit einer effektiven Steuerquote (Non-IFRS) von 27,0 % bis 28,0 % (2016: 26,8 %).

Liquiditäts- und Finanzziele

Zum 31. Dezember 2016 verfügten wir über eine negative Nettoliquidität. Wir gehen davon aus, dass unser Liquiditätsbestand in Verbindung mit unseren Finanzreserven in Form verschiedener ungenutzter Kreditlinien auch 2017 zur Deckung des operativen Kapitalbedarfs ausreicht und – zusammen mit den erwarteten Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit – Schuldentilgungen und unsere geplanten kurz- und mittelfristigen Investitionen abdeckt.

Für den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erwarten wir eine positive Entwicklung im Jahr 2017 und rechnen damit, bis zu 5 Mrd. € zu erreichen.

Daneben beabsichtigen wir, Eurobonds in Höhe von 1 Mrd. € zurückzuzahlen, die im April 2017 fällig werden, sowie die Rückzahlung von Privatplatzierungen in Höhe von 443 Mio. US$ im Oktober und November 2017.

Im Fall ausbleibender großer Akquisitionen kann ein starker operativer Cashflow in den nächsten sechs bis zwölf Monaten dazu führen, dass wir überschüssige Liquidität generieren. Bei ausreichender Höhe dieser überschüssigen Liquidität würden wir einen potenziellen Aktienrückkauf in der zweiten Jahreshälfte 2017 in Betracht ziehen.

Investitionsziele

Die für die Jahre 2017 und 2018 geplanten Sachinvestitionen (ohne Akquisitionen) umfassen vor allem die Fortsetzung der Bauaktivitäten, die im Abschnitt Entwicklung der Vermögenslage (IFRS) dieses Berichts beschrieben sind. Hierfür sind Investitionen von rund 365 Mio. € im Jahr 2017 geplant, ein Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Für 2018 planen wir Investitionen von rund 250 Mio. €. Die Investitionen in den Jahren 2017 und 2018 können voll aus dem operativen Cashflow gedeckt werden.

Wir planen derzeit für die Jahre 2017 und 2018 keine wesentlichen Akquisitionen, sondern konzentrieren uns eher auf organisches Wachstum, ergänzt um kleinere Akquisitionen. Im Jahr 2017 planen wir rund 1 Mrd. € in kleinere Akquisitionen zu investieren.

Dividendenziele

Entsprechend unserer Dividendenpolitik planen wir, auch 2017 über 35 % des Konzerngewinns nach Steuern des Vorjahres auszuschütten.

Prämissen des Ausblicks

Unser Ausblick beinhaltet alle zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts bekannten Ereignisse, die einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des SAP-Konzerns haben könnten.

Der Ausblick basiert unter anderem auf den dargestellten Prämissen der konjunkturellen Entwicklung sowie darauf, dass wir 2017 und 2018 keine Effekte aus größeren Akquisitionen erwarten.

Ausblick für die SAP SE

Die SAP SE erzielt ihre Umsatzerlöse in erster Linie aus Lizenzgebühren, die ihre Tochterunternehmen für den Vertrieb von Nutzungsrechten an SAP-Softwarelösungen und deren Wartung an die SAP SE abführen. Die Entwicklung des operativen Geschäfts der SAP SE ist daher eng mit der Entwicklung der Cloud-und Softwareerlöse des SAP-Konzerns verbunden.

Wir erwarten folglich, dass die für 2017 auf SAP-Konzernebene erwartete Steigerung der Cloud- und Softwareerlöse um 6 % bis 8 % (Non-IFRS, währungsbereinigt) auch auf Ebene der SAP SE zu einem entsprechend positiven währungsbereinigten Wachstum der Produkterlöse führen wird.

Basierend auf der Annahme, dass im Geschäftsjahr 2017 keine Sondereffekte aus Akquisitionen eintreten, und vorbehaltlich konzerninterner Umstrukturierungsmaßnahmen erwarten wir darüber hinaus einen leichten Anstieg des Betriebsergebnisses.

Auch mittelfristig erwarten wir unter Zugrundelegung der für den SAP-Konzern angestrebten Umsatz- und Ergebnisziele, dass sich der Umsatz und das Betriebsergebnis der SAP SE positiv entwickeln werden.

Als Muttergesellschaft des SAP-Konzerns wird die SAP SE auch in Zukunft Beteiligungserträge in Form von Ergebnisübernahmen und Dividendenzahlungen erhalten. Dabei wird erwartet, dass sich die oben dargestellte Geschäftsentwicklung im SAP-Konzern ähnlich positiv auf das Beteiligungsergebnis der SAP SE auswirken wird.

Die im Ausblick für den SAP-Konzern getroffenen Aussagen zu Liquiditäts-, Finanz-, Investitions- und Dividendenzielen gelten gleichermaßen für die SAP SE.

Der Ausblick basiert unter anderem auf den zuvor dargestellten Prämissen der konjunkturellen Entwicklung und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung im SAP-Konzern.

Mittelfristige Perspektiven

Alle in diesem Abschnitt erläuterten Finanzkennzahlen sind ausschließlich Non-IFRS-Größen.

Wir erwarten Wachstum in den Geschäftsfeldern, die besser planbare Umsätze generieren, sowie eine kontinuierliche Steigerung des Betriebsergebnisses. Im Rahmen unserer Strategie setzen wir unseren Schwerpunkt in erster Linie auf die folgenden finanziellen und nicht finanziellen Ziele: Wachstum, Profitabilität, Kundentreue und Mitarbeiterengagement.

Wir haben unsere Ziele für 2020 angehoben, um das beständig starke Wachstum in der Cloud, die gute Entwicklung bei den Softwareerlösen und das Wachstum des Betriebsergebnisses sowie die Entwicklung der Wechselkurse widerzuspiegeln. Bei einem Wechselkursumfeld, das mit 2016 vergleichbar ist, plant die SAP, bis 2020 die folgenden Ziele zu erreichen:

  • Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,5 Mrd. € (vorher zwischen 7,5 Mrd. € und 8,0 Mrd. €)
  • Gesamtumsatz in einer Spanne zwischen 28 Mrd. € und 29 Mrd. € (vorher zwischen 26 Mrd. € und 28 Mrd. €)
  • Betriebsergebnis in einer Spanne zwischen 8,5 Mrd. € und 9,0 Mrd. € (vorher zwischen 8,0 Mrd. € und 9,0 Mrd. €)

Die SAP rechnet weiter damit, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz (definiert als die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support sowie Softwaresupport) 2020 in einer Spanne zwischen 70 % und 75 % liegen wird.

Wir erwarten, dass 2020 unsere Geschäftsnetzwerk-Angebote und unsere Public-Cloud-Angebote ungefähr den gleichen Anteil an den Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und ‑Support generieren werden. In beiden Bereichen rechnen wir 2020 jeweils mit deutlich höheren Cloud-Subskriptions- und ‑Supporterlösen als bei unseren Private-Cloud-Angeboten.

Wir gehen davon aus, dass unser Erlöswachstum bis 2020 von einem anhaltend starken Wachstum in der Cloud, einem Rückgang der Softwareerlöse im unteren bis mittleren einstelligen Bereich und einem anhaltenden Wachstum unserer Softwaresupporterlöse bestimmt sein wird. Dies wird in der Summe voraussichtlich dazu führen, dass bis 2020 das Wachstum unserer Cloud- und Softwareerlöse im oberen einstelligen Bereich liegen wird.

Darüber hinaus möchten wir in den nächsten Jahren auch die Profitabilität unseres Cloud-Geschäfts deutlich verbessern. 2017 werden wir unseren Investitionskurs in unserem Cloud-Geschäft fortsetzen. Ab 2018 rechnen wir damit, dass wir von diesen Investitionen in mehr Effizienz durch eine Steigerung unserer Cloud-Bruttomarge profitieren werden. Wir erwarten, dass sich diese Verbesserungen in den darauffolgenden Jahren weiter fortsetzen werden, bis wir unsere angestrebten langfristigen Ziele für die Marge aus Cloud-Subskriptionen und -Support im Jahr 2020 erreichen. Die Margen werden dabei auch weiterhin je nach Cloud-Betriebsmodell unterschiedlich wachsen: Wir rechnen damit, dass die Bruttomarge unseres Public-Cloud-Geschäfts 2020 bei circa 80 % liegen wird (2016: 62,0 %). Ebenso erwarten wir auch für unser Geschäftsnetzwerk-Geschäft eine Bruttomarge von circa 80 % im Jahr 2020 (2016: 75,9 %). Die Bruttomarge für unser Private-Cloud-Geschäft soll 2020 bei circa 40 % (2016: –5,4 %) liegen. Für die gesamte Cloud-Bruttomarge rechnen wir 2020 mit einem Wert von circa 73 %.

Wir wollen auch die Profitabilität unseres On-Premise-Software-Geschäfts weiter verbessern. Wir erwarten, dass die Bruttomarge für Softwarelizenzen und -Support mindestens gleich bleiben und 2020 bei etwa 88 % (2016: 87,4 %) liegen wird.

Darüber hinaus erwarten wir für unser Servicegeschäft eine Bruttomarge von circa 20 % im Jahr 2020 (2016: 18,2 %).

Da wir unsere Profitabilität bis 2020 erhöhen wollen, werden sich unsere Kostenquoten (also der prozentuale Anteil der Kosten am Gesamtumsatz) bis 2020 voraussichtlich wie folgt entwickeln: Im Bereich Forschung und Entwicklung wird die Quote voraussichtlich geringfügig sinken, im Vertrieb und Marketing wird sie voraussichtlich dem Wachstum des Unternehmens folgen und in der allgemeinen Verwaltung wird sie voraussichtlich stabil bleiben.

Nicht finanzielle Ziele 2017 und Zielsetzungen für 2020

Neben unseren Finanzzielen stehen auch zwei nicht finanzielle Ziele im Mittelpunkt: Kundentreue und Mitarbeiterengagement.

Für 2017 bis 2020 streben wir einen Mitarbeiterengagement-Index zwischen 84 % und 86 % an (2016: 85 %).

Die Kundentreue messen wir mit dem Kunden-Net-Promoter-Score (Kunden-NPS). Für 2017 streben wir einen gesamten Kunden-NPS von 21 % bis 23 % an und möchten mittelfristig bis zum Jahr 2020 für diese Kennzahl einen Wert von 35 % bis 40 % erreichen (2016: 19,2 %).

Chancen

Unsere Kunden verlassen sich auf SAP als vertrauensvollen Partner bei ihrem digitalen Wandel. Dafür stellen wir nicht nur In-Memory-Technologien, standardisierte On-Premise- und Cloud-Lösungen sowie den Zugang zu Geschäftsnetzwerken bereit, sondern zeigen auch auf, wie sie neue wirtschaftliche Erfolge erzielen und innovative Geschäftsmodelle umsetzen können. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, müssen wir das kontinuierliche Wachstum unseres Unternehmens vorantreiben sowie unseren eigenen Wandel noch schneller umsetzen, indem wir neue Chancen für uns nutzen.

Schwerpunkt unseres Chancenmanagements sind vier zentrale Bereiche: Wir werten Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Umfeldszenarien und Technologietrends aus. Darüber hinaus analysieren wir eingehend Kunden- und Produktsegmente, Wachstumstreiber und branchenspezifische Erfolgsfaktoren. Diese Auswertungen liefern uns Erkenntnisse, aus denen unser Vorstand die Marktstrategien ableitet. Damit wir den Mehrwert für unsere Aktionäre steigern können, müssen unsere Maßnahmen zur Risikominderung in einem ausgewogenen Verhältnis zu unseren Strategien stehen, wie wir wertorientierte Chancen nutzen. Wir verfügen deshalb über solide Steuerungsstrukturen, um sicherzustellen, dass wir Chancen auf Basis ihrer Wertschöpfung, der benötigten Investition und der erforderlichen Maßnahmen zur Risikoeingrenzung bewerten und verfolgen. Wir stützen uns dabei auf die Talente und Ressourcen innerhalb der SAP und ihres gesamten geschäftlichen Umfelds.

Sofern es wahrscheinlich ist, dass die Chancen eintreten, haben wir sie in unsere Geschäftspläne, unseren Ausblick für 2017 und unsere mittelfristigen Perspektiven aufgenommen, die in diesem Bericht dargelegt werden. Der nachfolgende Abschnitt konzentriert sich deshalb auf künftige Trends oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven führen könnten, sofern sie sich besser entwickeln, als wir es in unseren Prognosen berücksichtigt haben.

Die SAP SE ist das Mutterunternehmen des SAP-Konzerns und generiert Zuflüsse primär aus Lizenz- und Subskriptionsgebühren sowie Dividendenzahlungen von Tochterunternehmen. Für sie gelten daher ebenfalls – direkt oder indirekt – die nachfolgend beschriebenen Chancen.

Chancen durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben einen deutlichen Einfluss auf unser Geschäft, unsere Finanz- und Ertragslage und unsere Cashflows. Sollte die Weltwirtschaft nachhaltiger wachsen, als wir es in unseren Plänen berücksichtigt haben, könnten folglich unsere Umsätze und unsere Ertragslage unseren aktuellen Ausblick und die mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

In unseren mittelfristigen Plänen gehen wir von unveränderten Bedingungen in den Schwellenmärkten aus. Würde sich die Stabilität in diesen Märkten wieder erhöhen, ergäbe sich eine Chance für ein stärkeres Wachstum als in unseren mittelfristigen Plänen erwartet.

Weitere Informationen über die voraussichtliche weltwirtschaftliche Entwicklung sowie den Ausblick für den IT-Markt und deren potenziellen Einfluss auf die SAP finden Sie am Anfang des Abschnitts Prognosen und Chancen.

Chancen durch Forschung und Entwicklung

Unser anhaltendes Wachstum durch Innovation gründet auf dem effektiven Einsatz unserer Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. Daher verbessern wir mithilfe von Design Thinking und schlanken Entwicklungsmethoden kontinuierlich unsere Entwicklungsprozesse. Durch kürzere Innovationszyklen, insbesondere im Bereich Cloud, sowie eine stärkere Kooperation mit unseren Kunden möchten wir sicherstellen, dass unsere Lösungen genauestens auf deren Anforderungen zugeschnitten sind und ihnen zum Erfolg verhelfen. Daneben haben wir eine neue Struktur geschaffen, die Innovationen in einem Start-up-ähnlichen Umfeld und Ökosystem ermöglicht.

Schnelligkeit ist zwar ein zentraler Faktor, doch darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass unsere Lösungen ohne großen Aufwand implementiert werden können und durch ihre Wertschöpfung überzeugen. Unseren Kunden wollen wir damit den unkomplizierten Einsatz unserer Technologien und Softwareanwendungen – und damit einen unmittelbaren Mehrwert – ermöglichen. Wenn wir unsere Innovationen schneller auf den Markt bringen können als derzeit geplant oder diese von unseren Kunden schneller angenommen werden als derzeit erwartet, beispielsweise durch eine schnellere Umstellung auf Managed-Cloud-Lösungen für ERP oder eine besonders starke Nachfrage nach SAP S/4HANA, könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken. Dies könnte dazu führen, dass wir unseren Ausblick und unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

Weitere Informationen über unsere künftigen Chancen im Bereich Forschung und Entwicklung finden Sie in den Abschnitten Produkte, Forschung und Entwicklung und Services sowie Prognosen und Chancen.

Chancen durch unsere Strategie für profitables Wachstum

Ziel der SAP ist es, mit unserem gesamten Produkt-, Lösungs- und Serviceportfolio ein profitables Wachstum zu generieren und damit unsere Marktstellung zu halten oder zu verbessern. Dabei wollen wir bis 2020 unseren Zielmarkt auf 320 Mrd. € vergrößern durch Portfolioerweiterungen im Segment SAP-Geschäftsnetzwerke, bei unseren neuen Technologien und Innovationen sowie in unserem Cloud-Bereich.

Wir sehen Chancen in wachsenden Produkt- und Marktsegmenten wie In-Memory Computing, Cloud-Lösungen, mobile Lösungen, Geschäftsnetzwerke, soziale Medien, Big Data, Internet der Dinge, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz, vorausschauende Analysen und insbesondere allen Geschäftsentwicklungen, die auf die digitale Transformation abzielen und damit eine strategische Schlüsselrolle einnehmen. Neben eigenen Entwicklungen und ergänzenden Akquisitionen könnten besonders große strategische Übernahmen unsere Umsätze und unsere Ertragslage erheblich steigern. Mit der Einführung neuer Geschäftsmodelle und dem Einsatz unseres wachsenden Partnernetzes versucht die SAP überdies, ihre Geschäftstätigkeit auszubauen und Chancen bestmöglich zu nutzen.

Auch unsere leistungsstarken Angebote in Bereichen wie Geschäftsanwendungen, Analyselösungen sowie Datenbanken und Technologien bieten über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg solide Wachstumschancen. Denn wir stellen unseren Bestandskunden innovative und einfach zu nutzende Technologien zur Verfügung und gewinnen auch künftig neue Kunden in diesen Bereichen. Eine größere Ausweitung unseres Portfolios als derzeit geplant könnte sich positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken und dazu führen, dass wir unseren Ausblick und unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen. Insbesondere SAP HANA, unsere Cloud-Angebote und die SAP-S/4HANA-Lösungen könnten zu einer größeren Kundennachfrage führen als in unserem Ausblick und den mittelfristigen Perspektiven prognostiziert. Eine weitere positive Abweichung könnte sich dadurch ergeben, dass mehr Verträge für Cloud-Lösungen verlängert werden als erwartet.

Weitere Informationen über unsere künftigen Chancen finden Sie in den Abschnitten Strategie und Geschäftsmodell sowie Prognosen und Chancen.

Chancen durch unser Partnernetz

Die SAP wird ihre Zusammenarbeit mit dem globalen Partnernetz weiter ausbauen. Um unsere Marktabdeckung zu vergrößern, werden wir unser Portfolio erweitern und die Entwicklung zukunftsweisender Technologien ankurbeln. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Beitrag der Partnerumsätze zum Gesamtumsatzziel der SAP zu vergrößern. Neben der Stärkung unseres Kerngeschäfts bedienen wir mit Unterstützung unseres gesamten Partnernetzes den Markt verstärkt mit SAP HANA, Cloud-Lösungen, SAP S/4HANA und der SAP Cloud Platform (vormals SAP HANA Cloud Platform). Dazu gehören strategische Partnerschaften in allen Bereichen: mit Drittanbietern von Software, Systemintegratoren, Dienstleistern und Infrastrukturanbietern. Zu diesem Zweck treiben wir den Ausbau eines Umfelds voran, in dem wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern innovative Lösungen auf Basis von und mit SAP HANA entwickeln können. Sollte sich das Geschäft unserer Partner besser als derzeit erwartet entwickeln, könnte unser indirekter Vertrieb (die Partnerumsätze) stärker anwachsen als in unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven dargestellt. Dies könnte sich positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken und dazu führen, dass wir unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

Chancen durch unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind Quelle unserer Innovation und Wertschöpfung für unsere Kunden und die Triebfeder für das Wachstum und die Profitabilität unseres Unternehmens. 2016 haben wir die Zahl unserer Mitarbeiter in strategischen Schlüsselbereichen deutlich erhöht, um unsere Wachstumsziele zu unterstützen. Wir gehen davon aus, dass sich die Produktivität unserer Mitarbeiter durch die zunehmende Anwendung von Design-Thinking-Prinzipien erhöht. Wie im Abschnitt Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement beschrieben, investieren wir ständig in unsere Talente, um das Engagement, die Zusammenarbeit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie soziale Innovation zu fördern.

Damit wir auch in Zukunft unsere Innovationskraft und unseren nachhaltigen geschäftlichen Erfolg sichern können, müssen wir kontinuierlich das weltweit verfügbare Arbeitskräfteangebot nutzen und Spitzenkräfte für unser Unternehmen gewinnen. Dabei setzen wir insbesondere darauf, das Ansehen unserer Marke weiter zu stärken und uns potenziellen Mitarbeitern als Arbeitgeber zu präsentieren, der mit seinen Entwicklungen seine Mission umsetzt, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Durch eine verstärkte Nutzung mobiler Kanäle und durch innovative Strategien für das Talentmanagement möchten wir uns außerdem neue Talentpools erschließen.

Unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven liegen bestimmte Annahmen zur Mitarbeiterfluktuation und zu unserem Gesundheitskultur-Index (wie im Abschnitt Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement definiert) zugrunde. Sollten diese Annahmen übertroffen werden, könnte dies zu einer erhöhten Produktivität sowie stärkerem Mitarbeiterengagement führen und sich damit positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken. Als Folge könnten wir unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

Weitere Informationen über unsere künftigen Chancen durch unsere Mitarbeiter finden Sie im Abschnitt Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement.

Chancen durch Kundenbeziehungen

Die SAP vermarktet ihre Produkte und Services nach Regionen, Kundensegmenten, Geschäftsbereichen und Branchen. Wir investieren in die Weiterentwicklung unseres Vermarktungskonzepts, um unsere Branchenlösungen effektiv zu vertreiben und unsere Kundenbeziehungen zu intensivieren. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei das dynamische Geschäftsumfeld der einzelnen Branchen, das sich im Zuge der Digitalisierung rasant verändert.

Wir bieten unseren Kunden einzigartige Services mit erheblichem geschäftlichem Nutzen und werden auch künftig aktiv nach neuen Chancen suchen, um den Mehrwert für unsere Kunden zu steigern.

Unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven liegen bestimmte Annahmen hinsichtlich des Erfolgs unserer Vermarktungsstrategien zugrunde. Sollte der tatsächliche Erfolg unseres Vermarktungskonzepts diese Annahmen übertreffen, könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken und dazu führen, dass wir unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

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