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Gesamt­wirt­schaft­liche und branchen­bezogene Rahmen­­bedin­gungen

Weltwirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft wuchs 2016 insgesamt stetig und mit ähnlicher Geschwindigkeit wie im Vorjahr. Das meldet die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem aktuellen Wirtschaftsbericht. Demnach zeigte sich das Wirtschaftswachstum der fortgeschrittenen Volkswirtschaften verhältnismäßig stabil, während sich die wirtschaftliche Lage in den Schwellenländern leicht aufhellte. Am Jahresende prägte eine erhebliche Unsicherheit über die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Präsidentschaftswahl in den USA die weltweite Stimmung, so die EZB.

In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) beobachtete die EZB eine weitere konjunkturelle Erholung des Euroraums, die das ganze Jahr 2016 über anhielt. Die geldpolitischen Maßnahmen der EZB führten demnach zu einer Belebung der Binnennachfrage in der Eurozone und begünstigten den Verschuldungsabbau. Das reale Bruttoinlandsprodukt der Euroländer stieg nach Berechnungen der EZB im Gesamtjahr 2016 um 1,7 %. Auch in den Ländern Mittel- und Osteuropas entwickelte sich die Wirtschaft im abgelaufenen Jahr in weiten Teilen gut, so die EZB. Sogar in Russland zeigten sich demnach Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung, jedoch blieb das Wirtschaftswachstum dort für das Gesamtjahr leicht negativ.

Bezüglich der Region Nord- und Lateinamerika (Amerika) meldet die EZB, dass in den USA die fortgesetzte Niedrigzinspolitik und die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt die Konjunktur 2016 stützten. Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr verbesserte sich die US-amerikanische Wirtschaftstätigkeit im zweiten Halbjahr laut EZB deutlich. In Brasilien durchschritt die Rezession im zweiten Halbjahr 2016 nach Einschätzung der EZB allmählich ihre Talsohle.

Für die Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) berechnet die EZB, dass die japanische Wirtschaft im abgelaufenen Jahr nur sehr mäßig wuchs. Demnach wirkten sich die gedämpfte Auslandsnachfrage und die geringen privaten Konsumausgaben dort weiterhin nachteilig aus. In China verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum 2016 insgesamt weiter, so die EZB. Allerdings stabilisierte es sich laut EZB dabei im zweiten Halbjahr, getragen von hohen Konsum- und Infrastrukturausgaben.

Lage des IT-Marktes

Laut dem „Gartner Market Databook December 2016“ des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Gartner „werden 2016 die weltweiten IT-Ausgaben währungsbereinigt um 0,5 % steigen. Wechselkursänderungen werden das Marktwachstum jedoch auf –0,6 % begrenzen.“ „Das Softwaresegment verzeichnet 2016 mit einem währungsbereinigten Wachstum von 6,9 % die stärkste Entwicklung, das schnellste Wachstum erreichen die Schwellenländer in der Region Asien/Pazifik mit 2,9 %.“

In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) schwächte sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr im westeuropäischen IT-Markt von 3,6 % auf –0,1 % ab, während der osteuropäische IT-Markt von 15,8 % auf 1,8 % abfiel (siehe Tabelle im Abschnitt „Prognosen und Chancen – IT-Ausgaben im Jahresvergleich“, die SAP auf Basis des „Gartner Market Databook, 4Q16 Update“ vom 21. Dezember 2016 erstellt hat). Laut dieser Tabelle wuchsen die Software-Ausgaben in der gesamten Region deutlich schneller als in den übrigen Teilmärkten.

Auch die Region Nord- und Lateinamerika (Amerika) verzeichnete geringere Zuwächse der IT-Ausgaben als im Vorjahr, wie der oben genannten Tabelle zu entnehmen ist. Die in der Tabelle angegeben Daten deuten auch darauf hin, dass der Anstieg bei den Software-Ausgaben dennoch deutlich höher ausfielen als bei den IT-Ausgaben insgesamt.

In der Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) wuchsen die Software-Ausgaben ebenfalls am schnellsten von allen Teilmärkten der IT, wie der oben genannten Tabelle zu entnehmen ist.

Quelle: Gartner Market Databook, 4Q16 Update, 21. Dezember 2016.

Der hier beschriebene Gartner-Bericht (der „Gartner-Bericht“) gibt wissenschaftliche Gutachten oder Meinungen wider, die im Rahmen eines syndizierten Abonnementservice von Gartner, Inc. („Gartner“) veröffentlicht werden, und ist keine Tatsachendarstellung. Jeder Gartner-Bericht bezieht sich auf das ursprüngliche Datum seiner Veröffentlichung (und nicht auf das Datum dieses Geschäftsberichts), und die in dem Gartner-Bericht geäußerten Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

Auswirkungen auf die SAP

Im Gesamtjahr 2016 haben wir unser Geschäft erneut deutlich ausgebaut und sind beim Umsatz deutlich stärker als die Gesamt- und IT-Wirtschaft gewachsen. Unsere guten Ergebnisse für 2016 bestätigen unsere Strategie, die Kunden auf ihrem Weg zum digitalen Unternehmen durch Innovationen für das Kerngeschäft, die Cloud und für Geschäftsnetzwerke zu unterstützen.

Wir haben 2016 erneut bewiesen, dass wir unsere Innovations- und Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen und in der Lage sind, global wie kaum ein anderes Unternehmen in der IT-Branche in dreierlei Hinsicht zu wachsen: sowohl beim Umsatz im Kern- als auch im Cloud-Geschäft sowie beim Betriebsergebnis.

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