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Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Mehr Nachhaltigkeit in unserer Lieferkette

Unsere Lieferkette hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Deshalb suchen wir intensiv nach neuen Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass unsere Beschaffungsaktivitäten hohen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen.

2016 haben wir uns mit unserem Auswahlprozess für Lieferanten befasst. Denn wir möchten die Chancen für unterschiedlichste Unternehmen erhöhen, sich mit ihren Produkten und Services bei der SAP als Anbieter zu bewerben. Wir haben außerdem mit unseren Lieferanten an strengeren Verhaltensstandards gearbeitet und ein neues Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschaffen.

Lieferanten nach Beschaffungs­kategorie und Region

Bei der SAP sind wir davon überzeugt, dass unsere Lieferanten eine Schlüsselrolle für unseren Erfolg spielen. 2016 haben wir 4,8 Mrd. € für Leistungen von fast 19.000 Lieferanten weltweit ausgegeben.

Förderung der Lieferantenvielfalt

Wir achten verstärkt darauf, die Vielfalt unter unseren Lieferanten zu vergrößern. Dies bedeutet, dass wir vermehrt Unternehmen in unseren Lieferantenstamm aufnehmen möchten, die von Minderheiten in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, Behinderung, sexuelle Orientierung, Alter, Religion und weitere Merkmale geführt werden. Unserer Meinung nach sollte sich unser Engagement für eine integrative, vorurteilsfreie Arbeitsatmosphäre in unserem Unternehmen auch in unserem Konzept für Lieferanten widerspiegeln. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass die SAP erheblich von der Flexibilität und dem hohen Innovationspotenzial dieser Unternehmen profitieren kann.

Um diese Aspekte zu berücksichtigen, haben wir 2016 ein Programm zur Förderung der Lieferantenvielfalt entwickelt, das von unserer zentralen Einkaufsorganisation (Global Procurement Organization, GPO) umgesetzt wird. Es ist wesentlicher Bestandteil unseres Lieferantenmanagement- Programms und soll sicherstellen, dass unterschiedliche Unternehmen eine faire Chance erhalten, an Ausschreibungen teilzunehmen und dabei gleichbehandelt zu werden wie andere SAP-Lieferanten. Bis 2020 möchten wir in ausgewählten Ländern 5 % unseres Budgets für Zulieferer ausgeben, die auf Vielfalt setzen. Im Einkaufsprozess berücksichtigt GPO deshalb aktiv solche Lieferanten in bestimmten Kategorien und Ländern.

Als Zeichen für unser Engagement im Bereich Lieferantenvielfalt ist die SAP 2016 Mitglied der folgenden Organisationen geworden, die sich für von Minderheiten geführte Unternehmen einsetzen:

  • Minority Supplier Development U.K. (MSDUK)
  • WeConnect International

Einhaltung hoher ethischer Standards in der gesamten Lieferkette

Dank digitaler Netzwerke können wir heute schnell und einfach immer mehr globale Anbieter erreichen. Mit zunehmend komplexeren Liefernetzen wird es für Unternehmen aber auch immer schwieriger sicherzustellen, dass ihre Lieferanten hohe ethische Standards einhalten.

Um unsere Kunden in diesem Zusammenhang zu unterstützen, arbeiten wir an der Entwicklung einer innovativen SAP-Ariba-Lösung für das Management von Lieferantenrisiken. Die Lösung soll Unternehmen helfen, Risiken in Bezug auf Zulieferer zu ermitteln und besser mit diesen Risiken umzugehen. Bei der Fertigstellung und Einführung dieser Cloud-Lösung arbeitet GPO mit den Produktentwicklungsteams von SAP Ariba zusammen. Mit SAP Ariba Supplier Risk Insights können Unternehmen Prozesse für die Due-Diligence-Prüfung, die Überwachung und die Behandlung von Risiken festlegen und dadurch bereits im Vorfeld Risiken im gesamten Beschaffungsprozess und Lieferantenstamm angehen.

Die innovative Lösung bietet Einkäufern ein Dashboard, über das sie alle relevanten Risikoinformationen überwachen können. Außerdem erhalten Einkäufer – je nach Voreinstellung – täglich Warnungen und Benachrichtigungen. Die Lösung deckt auch Nachhaltigkeitsrisiken ab, darunter unethisches Geschäftsverhalten, Diskriminierung am Arbeitsplatz, Verstöße gegen die Arbeitssicherheit, Kinderarbeit, Menschenhandel und Umweltkatastrophen wie Ölunfälle und radioaktive Belastungen.

Darüber hinaus arbeitete GPO mit dem SAP-Ariba-Team und der Organisation „Made in a Free World“ an einem Pilotprojekt, um die größten Risikobereiche für Zwangs- und Kinderarbeit in unserer Lieferkette aufzudecken. Als Teil dieser Initiative haben wir Informationen zu den Lieferketten unserer Lieferanten angefordert und analysieren diese Daten, um potenzielle Risikobereiche zu erkennen und genauer zu untersuchen.

Gleichzeitig verbessern wir die Durchsetzbarkeit des Verhaltenskodex für Lieferanten. So haben wir ihn fest in unsere Standard-Verträge aufgenommen, und auch in unseren globalen Geschäftsbedingungen ist er enthalten.

Durchführung innovativer Nachhaltigkeits­projekte

Im Schulterschluss mit unseren Lieferanten suchen wir nach neuen Wegen, um unsere Lieferkette noch nachhaltiger zu gestalten. So haben wir verschiedene Projekte initiiert, mit denen wir unsere Umweltauswirkungen in Bereichen wie Unternehmensmobilität, Catering, Büromaterialien und SAP-Veranstaltungen verringern wollen.

Unser Chief Procurement Officer und unser Chief Sustainability Officer treffen sich vierteljährlich, um sich über unsere Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung nachhaltiger Beschaffungsprozesse auszutauschen.

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