Skip to Content

Integrierte Leistungsanalyse

Eine ganzheitliche Sicht unserer Leistung

Verknüpfung unserer nicht finanziellen und finanziellen Leistung: Weiterentwicklung unseres Modells

Die gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens beeinflusst sich gegenseitig, und jeder Bereich hat spürbare Auswirkungen auf die anderen. Dieser Gedanke bildet die Grundlage der integrierten Berichterstattung. Eine wirklich integrierte Strategie können wir unserer Überzeugung nach nur dann erreichen, wenn wir diese Wirkungszusammenhänge verstehen und in unserem gesamten Unternehmen berücksichtigen.  

In den vergangenen Jahren haben wir einen Rahmen geschaffen, der die konkreten Zusammenhänge zwischen unserer nicht finanziellen und unserer finanziellen Leistung aufzeigt. Darauf aufbauend haben wir ermittelt, wie sich vier gesellschaftliche und ökologische Kennzahlen – betrieblicher Gesundheitskulturindex (Business Health Culture Index, BHCI), Mitarbeiterengagement, Mitarbeiterbindung und Emissionen – auf das Betriebsergebnis der SAP auswirken. In diesem Jahr haben wir erstmalig an einem konkreten Beispiel den vollständigen „Return on Investment (ROI)“ entlang einer unserer Ursache-Wirkungs-Ketten dargestellt und berechnet. Unsere Ergebnisse belegen mit eindeutigen Zahlen, wie eine integrierte Strategie nicht nur unsere Umweltauswirkungen verringert und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter positiv beeinflusst, sondern auch unseren Geschäftserfolg fördert. 

Diese uns vorliegenden Daten nutzen wir aktiv, sowohl innerhalb unseres eigenen Unternehmens als auch in unserem breiter gefassten Kunden- und Partnernetz. Wir machen unsere Methode transparent, in der Hoffnung, dass wir damit auch andere Unternehmen inspirieren, den Nutzen einer integrierten Strategie zu dokumentieren. Und wir werden anhand unserer Ergebnisse unsere Strategie weiterentwickeln und in gezielte Maßnahmen investieren, um positive wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen zu bewirken.

  • *Unsere Unternehmensziele
  • Auswirkungen auf das Betriebsergebnis
  • Ökonomische Indikatoren
  • Soziale Indikatoren
  • Ökologische Indikatoren
Connectivity

Mitarbeiter- engagement Eine Abweichung des Mitarbeiterengagements um einen Prozentpunkt würde sich mit 40 – 50 Mio. € auf das Betriebsergebnis der SAP auswirken.

Betrieblicher Gesundheits- kulturindex Eine Abweichung des betrieblichen Gesundheitskulturindex um einen Prozentpunkt würde sich mit 75 – 85 Mio. € auf das Betriebsergebnis der SAP auswirken.

Mitarbeiter- bindung Eine Abweichung der Mitarbeiterbindung um einen Prozentpunkt würde sich mit 45 – 55 Mio. € auf das Betriebsergebnis der SAP auswirken.

Frauen in Führungs- positionen

Gesellschaftliche Leistung

Kompetenz- entwicklung

Arbeitgeber- Ranking

Umsatz

Betriebs- ergebnis

Kundentreue

Treibhaus- gasemissionen Eine Senkung der Treibhausgasemissionen um ein Prozent würde das Betriebsergebnis der SAP mit 4 Mio. € positiv beeinflussen.

Energie- verbrauch

Energie- verbrauch in Rechenzentren

Erneuerbare Energien

Ein Klick auf die einzelnen Indikatoren zeigt, wie sie miteinander zusammenhängen.

Sie möchten mehr über eine bestimmte Verbindung wissen? Öffnen Sie einfach die untenstehenden Abschnitte. Dort finden Sie Erklärungen für jede Kennzahl und jede in der Grafik dargestellte Verbindung.

Mitarbeiterengagement

Mitarbeiterengagement ist eine Kennzahl für das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter, ihren Stolz auf ihre Firmenzugehörigkeit und ihre Identifikation mit dem Unternehmen.

Kompetenzentwicklung >> Mitarbeiterengagement:
Die Besetzung von Führungs- und Expertenpositionen mit unternehmenseigenen Mitarbeitern steht in engem Bezug zu den Programmen und Maßnahmen eines Unternehmens für die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. Deshalb wirkt sie sich positiv auf das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter aus. Bestätigt wurde diese Hypothese durch eine Untersuchung von Bedarkar & Pandita (2014), der zufolge die „Karrieremöglichkeiten“ ausschlaggebend für das Mitarbeiterengagement sind. 

Arbeitgeber-Ranking >> Mitarbeiterengagement:
Untersuchungen zufolge sind das Ansehen eines Unternehmens und damit verbunden der Stolz der Mitarbeiter auf ihre Firma (wichtige Kriterien in Arbeitgeber-Rankings) ausschlaggebende Faktoren für das Mitarbeiterengagement (Global Workforce Study, 2012).

Mitarbeiterengagement >> Arbeitgeber-Ranking:
Wir glauben, dass die SAP in Arbeitgeber-Rankings besser abschneidet, wenn das Engagement unserer Mitarbeiter hoch ist, da dies ein wichtiges Kriterium von Arbeitgeber-Rankings darstellt.

Gesellschaftliche Leistung >> Mitarbeiterengagement:
Mueller et al. (2012) haben festgestellt, dass es einen positiven Bezug zwischen der Wahrnehmung der Mitarbeiter im Hinblick auf das gesellschaftliche Engagement ihres Unternehmens und ihrem eigenen Engagement für das Unternehmen gibt. Unsere soziale Verantwortung als Unternehmen und unsere gesellschaftliche Leistung spielen eine immer wichtigere Rolle in unserer Unternehmensstrategie, weshalb wir erwarten, dass unser Mitarbeiterengagement ebenso wachsen wird.

Mitarbeiterengagement >> Betriebsergebnis:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Mitarbeiterengagement auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir können nun aufzeigen, was eine Abweichung um einen Prozentpunkt im Bereich Mitarbeiterengagement für das Betriebsergebnis der SAP bedeutet (siehe Abschnitt Ergebnisse).

Betriebsergebnis >> Mitarbeiterengagement:
Da ein hohes Betriebsergebnis in der Regel eine gute Nachricht für ein Unternehmen und seine Mitarbeiter ist, kann es unserer Meinung nach dazu beitragen, dass sich die Arbeitsmoral der Mitarbeiter verbessert, dass sie sich stärker mit unseren Zielen identifizieren und dass somit ihr Engagement steigt. Auf der anderen Seite kann sich ein hohes Betriebsergebnis nach unserer Auffassung auch negativ auf das Mitarbeiterengagement auswirken. Wenn ehrgeizige Ergebnisziele nur durch Kosteneinsparungen und Budgetkürzungen erreicht werden können, kann dies Druck und Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern auslösen.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Mitarbeiterengagement:                 
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass der BHCI in einem deutlich positiven Zusammenhang mit dem Mitarbeiterengagement steht. (Der BHCI wirkt sich positiv auf den Leadership Trust Index aus, der wiederum positive Auswirkungen auf die Kennzahl Mitarbeiterengagement hat; in allen Fällen besteht ein signifikanter Wirkungszusammenhang.)

Mitarbeiterengagement >> Mitarbeiterbindung:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Mitarbeiterengagement auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass das Mitarbeiterengagement in einem deutlich positiven Zusammenhang mit der Mitarbeiterbindung steht.

Treibhausgasemissionen >> Mitarbeiterengagement:
Wir glauben, dass sich die Senkung unserer Treibhausgasemissionen positiv auf das Mitarbeiterengagement auswirken kann, da die Mitarbeiter sich ihrem Unternehmen stärker verbunden fühlen, wenn dieses verantwortungsvoll mit der Umwelt umgeht. Da diese Emissionsverringerung jedoch ab einem gewissen Punkt auch mit Einschränkungen verbunden ist (beispielsweise einer Reduktion von Geschäftsreisen), kann sie jedoch auch negative Auswirkungen auf das Mitarbeiterengagement haben.

Mitarbeiterengagement >> Treibhausgasemissionen:
Wir glauben, dass engagierte Mitarbeiter einen Beitrag dazu leisten möchten, dass die SAP ihre Ziele in Bezug auf eine Emissionsverringerung erreicht. Es ist allerdings auch möglich, dass ein stärkeres Mitarbeiterengagement zu einer stärkeren Geschäftstätigkeit führt, die zusätzliche Geschäftsreisen erforderlich macht und damit einen Anstieg der Treibhausgasemissionen zur Folge hat.

Mitarbeiterengagement >> Umsatz:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Mitarbeiterengagement auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass das Mitarbeiterengagement in einem deutlich positiven Zusammenhang mit dem Umsatz steht.

Umsatz >> Mitarbeiterengagement:
Wir glauben, dass sich höhere Umsätze positiv auf das Arbeitsumfeld in einem Unternehmen auswirken und dadurch der Stolz und die Loyalität der Mitarbeiter zunehmen. Zu diesem Schluss kommt auch eine Untersuchung von Harter et al. (2010), nach der eine höhere finanzielle Leistung des Unternehmens offenbar dazu führt, dass die Mitarbeiter allgemein zufriedener sind und ihr Arbeitsumfeld eher positiv wahrnehmen.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex

Der betriebliche Gesundheitskulturindex misst die Offenheit der Mitarbeiter für Veränderungen und insbesondere ihre Wahrnehmung von Verbundenheit mit dem Unternehmen, Zielsetzung, Führungsstärke, Anerkennung, Eigenverantwortung, Vergütung, Belastungsgrad sowie Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei der SAP.

Frauen in Führungspositionen >> Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI):
Wir sind der Auffassung, dass ein ausgewogener Anteil von Männern und Frauen in Führungspositionen zu einem ausgewogeneren Arbeitsumfeld beiträgt, in dem Wert auf Vielfalt gelegt wird und in dem sich die Mitarbeiter frei entfalten können. Nach unserer Einschätzung schlägt sich ein solches Arbeitsumfeld positiv auf unseren betrieblichen Gesundheitskulturindex nieder.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Frauen in Führungspositionen:
McKinsey (2007) hat nachgewiesen, dass verschiedene Elemente des betrieblichen Gesundheitskulturindex – unter anderem flexible Arbeitszeiten, Möglichkeiten für Telearbeit oder Flexibilität bei der beruflichen Entwicklung – dazu beitragen, dass Frauen Beruf und Familie besser vereinbaren können. Daraus schließen wir, dass höhere Werte im betrieblichen Gesundheitskulturindex die SAP für potenzielle weibliche Führungskräfte attraktiver machen.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Betriebsergebnis:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir können nun aufzeigen, was eine Abweichung um einen Prozentpunkt im BHCI für das Betriebsergebnis der SAP bedeutet (siehe Abschnitt Ergebnisse).

Gesellschaftliche Leistung >> Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI):
Wir unterstützen unsere Mitarbeiter darin, sich mit ihren besonderen Fähigkeiten in Freiwilligenprojekten einzubringen und damit einen Beitrag zum sozialen Wandel zu leisten, und sind überzeugt, dass sie dadurch auch ihre Arbeit als sinnvoller empfinden. So können wir ein inspirierendes und motivierendes Arbeitsumfeld schaffen, das die Zufriedenheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter fördert.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Mitarbeiterengagement:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass der BHCI in einem deutlich positiven Zusammenhang mit dem Mitarbeiterengagement steht. (Der BHCI wirkt sich positiv auf den Leadership Trust Index aus, der wiederum positive Auswirkungen auf die Kennzahl Mitarbeiterengagement hat; in allen Fällen besteht ein signifikanter Wirkungszusammenhang.)

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Umsatz:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass der BHCI in einem deutlich positiven Zusammenhang mit dem Umsatz steht.

Treibhausgasemissionen >> Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI):
Ein Großteil der Treibhausgasemissionen der SAP entsteht durch Geschäftsreisen und Fahrten zum Arbeitsplatz, die sich nach unserer Auffassung sowohl negativ als auch positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter auswirken können. Für manche Mitarbeiter sind häufige Dienstreisen mit Stress verbunden, da sie weniger Zeit für ihr Privatleben haben, unter Zeitverschiebungen leiden oder wertvolle Arbeitszeit verlieren; andere hingegen haben Spaß am Reisen und sehen darin eine Möglichkeit, neue Orte und Menschen kennenzulernen und etwas von der Welt zu sehen.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex >> Kundentreue:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass der BHCI in einem deutlich positiven Zusammenhang mit der Kundentreue steht.

Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl minus die Anzahl der Mitarbeiter, die die SAP auf eigenen Wunsch verlassen (Fluktuationsrate), geteilt durch die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in Vollzeitäquivalenten auf der Grundlage der vergangenen zwölf Monate.

Kompetenzentwicklung >> Mitarbeiterbindung:
Nach den Ergebnissen der Global Workforce Study (2012) rangiert der Aspekt „Karrieremöglichkeiten“ als Treiber für Mitarbeiterbindung auf Platz 2. Durch die Beförderung von Mitarbeitern und die Besetzung von Führungspositionen mit unternehmenseigenen Mitarbeitern schafft die SAP Karrieremöglichkeiten im Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass diese Karrieremöglichkeiten zu einer stärkeren Mitarbeiterbindung führen.

Mitarbeiterengagement >> Mitarbeiterbindung:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Mitarbeiterengagement auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass das Mitarbeiterengagement in einem deutlich positiven Zusammenhang mit der Mitarbeiterbindung steht.

Mitarbeiterbindung >> Umsatz:
Meifert (2005) hat nachgewiesen, dass die Mitarbeiterbindung in deutlichem Zusammenhang mit dem Umsatz und der Marge eines Unternehmens steht.

Mitarbeiterbindung >> Kundentreue:
Koys (2001) konnte zeigen, dass sich eine hohe Mitarbeiterfluktuation negativ auf die Zufriedenheit der Kunden auswirkt. Nach unserer Auffassung ist diese Wirkung dadurch begründet, dass erfahrene Mitarbeiter effizienter arbeiten, sich besser mit den Produkten des Unternehmens auskennen, ein Vertrauensverhältnis zu Kollegen und Kunden aufbauen und somit den Bedürfnissen der Kunden besser gerecht werden können.

Mitarbeiterbindung >> Betriebsergebnis:
Meifert (2005) hat nachgewiesen, dass die Mitarbeiterbindung in deutlichem Zusammenhang mit dem Umsatz und der Marge eines Unternehmens steht.

Frauen in Führungspositionen

Die Kennzahl Frauen in Führungspositionen stellt im engeren Sinne den Anteil von Frauen in Führungspositionen (Frauen als Teamleiter und Frauen im mittleren und oberen Management) auf Grundlage der Gesamtzahl der Führungskräfte dar.

Kompetenzentwicklung >> Frauen in Führungspositionen:
Wie bei vielen anderen Unternehmen ist auch bei der SAP der Anteil weiblicher Mitarbeiter insgesamt höher als der Anteil von Frauen in Führungspositionen. Deshalb rechnen wir damit, dass wir unseren Anteil von Frauen in Führungspositionen durch interne Beförderungen erhöhen können.

Frauen in Führungspositionen >> Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI):
Wir sind der Auffassung, dass ein ausgewogener Anteil von Männern und Frauen in Führungspositionen zu einem ausgewogeneren Arbeitsumfeld beiträgt, in dem Wert auf Vielfalt gelegt wird und in dem sich die Mitarbeiter frei entfalten können. Nach unserer Einschätzung schlägt sich ein solches Arbeitsumfeld positiv auf unseren betrieblichen Gesundheitskulturindex nieder.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Frauen in Führungspositionen:
McKinsey (2007) hat nachgewiesen, dass verschiedene Elemente des betrieblichen Gesundheitskulturindex – unter anderem flexible Arbeitszeiten, Möglichkeiten für Telearbeit oder Flexibilität bei der beruflichen Entwicklung – dazu beitragen, dass Frauen Beruf und Familie besser vereinbaren können. Daraus schließen wir, dass höhere Werte im betrieblichen Gesundheitskulturindex die SAP für potenzielle weibliche Führungskräfte attraktiver machen.

Frauen in Führungspositionen >> Arbeitgeber-Ranking:
Aus verschiedenen Untersuchungen lässt sich ableiten, dass Programme zur Förderung der Vielfalt und Inklusion (Roland Berger, 2011) sowie weibliche Mitglieder im Vorstand (Catalyst, 2013) positive Auswirkungen auf das Ansehen eines Unternehmens haben, was wiederum ein wichtiges Kriterium in Arbeitgeber-Rankings ist. Mit Blick auf deutsche Unternehmen schätzt Roland Berger (2011), dass sich die finanziellen Auswirkungen dieser Wechselbeziehung jährlich auf 20,8 Mrd. € belaufen.

Arbeitgeber-Ranking >> Frauen in Führungspositionen:
Wir glauben, dass es eine gute Platzierung in Arbeitgeber-Rankings für Arbeitgeber einfacher macht, Spitzentalente für sich zu gewinnen. Wenn die SAP die Vielfalt ihrer Mitarbeiter und insbesondere auch Frauen in Führungspositionen durch gezielte Maßnahmen fördert, erhöht sich auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber für Frauen. Daher gehen wir davon aus, dass immer mehr Kandidatinnen bei der Besetzung von Führungspositionen in die engere Wahl kommen.

Frauen in Führungspositionen >> Umsatzentwicklung:
Untersuchungen haben ergeben, dass Unternehmen mit einem relativ hohen Anteil an Frauen in leitenden Positionen oder im Vorstand eine höhere finanzielle Leistung aufweisen als Unternehmen, in denen dieser Anteil relativ gering ist (Catalyst, 2013). Wir glauben, dass wir unsere Umsätze steigern können, wenn wir den Anteil weiblicher Führungskräfte erhöhen, da wir dadurch in der Lage sind, den Bedürfnissen unserer vielfältigen Kunden besser gerecht zu werden.

Frauen in Führungspositionen >> Kundentreue:
Programme zur Förderung der Vielfalt – auch solche zur Förderung weiblicher Führungskräfte – haben direkte und positive Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Kunden (Catalyst, 2013).

Frauen in Führungspositionen >> Betriebsergebnis:
Untersuchungen zufolge übertreffen Unternehmen mit einer starken Ausrichtung auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern Unternehmen mit durchschnittlicher Chancengleichheit in Bezug auf die Kapitalrendite (11,4 % gegenüber durchschnittlich 10,3 %), das Betriebsergebnis (EBIT 11,1 % gegenüber 5,8 %) und den Aktienkursanstieg (64 % gegenüber 47 % im Zeitraum von 2005 - 2007) (McKinsey, 2007). Daher ist es wahrscheinlich, dass die SAP durch einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen auch ihr Betriebsergebnis steigern kann.

Gesellschaftliche Leistung

Unter gesellschaftliche Leistung verstehen wir das gesellschaftliche Engagement der SAP in Form von ehrenamtlicher Tätigkeit der Mitarbeiter sowie Sach- und Geldspenden.

Gesellschaftliche Leistung >> Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI):
Wir unterstützen unsere Mitarbeiter darin, sich mit ihren besonderen Fähigkeiten in Freiwilligenprojekten einzubringen und damit einen Beitrag zum sozialen Wandel zu leisten, und sind überzeugt, dass sie dadurch auch ihre Arbeit als sinnvoller empfinden. So können wir ein inspirierendes und motivierendes Arbeitsumfeld schaffen, das die Zufriedenheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter fördert.

Gesellschaftliche Leistung >> Mitarbeiterengagement:
Mueller et al. (2012) haben festgestellt, dass es einen positiven Bezug zwischen der Wahrnehmung der Mitarbeiter im Hinblick auf das gesellschaftliche Engagement ihres Unternehmens und ihrem eigenen Engagement für das Unternehmen gibt. Unsere soziale Verantwortung als Unternehmen und unsere gesellschaftliche Leistung spielen eine immer wichtigere Rolle in unserer Unternehmensstrategie, weshalb wir erwarten, dass unser Mitarbeiterengagement ebenso wachsen wird.

Gesellschaftliche Leistung >> Umsatz:
Einer Untersuchung von Muritala (2013) zufolge hat das gesellschaftliche Engagement eines Unternehmens (bzw. seine gesellschaftliche Leistung) sehr wahrscheinlich positive Auswirkungen auf seine finanzielle Leistung. Nach unseren Erfahrungen wirkt sich die gesellschaftliche Leistung tatsächlich positiv auf unsere Fähigkeit aus, neue Kunden zu gewinnen, insbesondere in aufstrebenden Märkten.

Betriebsergebnis >> Gesellschaftliche Leistung:
Viele Unternehmen wenden einen bestimmten Prozentsatz ihres jährlichen Gewinns zur Unterstützung von Programmen und Aktivitäten auf, die den gesellschaftlichen Wandel fördern. Wir gehen deshalb davon aus, dass die SAP bei einer Steigerung des Betriebsergebnisses auch ihre gesellschaftliche Leistung ausweiten wird.

Gesellschaftliche Leistung >> Arbeitgeber-Ranking:
Da das gesellschaftliche Engagement einer Firma ein wichtiges Kriterium in Arbeitgeber-Rankings ist, denken wir, dass sich unsere gesellschaftliche Leistung positiv auf unsere Bewertungen auswirkt.

Kompetenzentwicklung

Unter Kompetenzentwicklung verstehen wir den Anteil der mit unternehmenseigenen Mitarbeitern (durch Beförderung) besetzten Führungs- oder Expertenpositionen im Vergleich zur Besetzung dieser Positionen mit externen Arbeitnehmern.

Kompetenzentwicklung >> Mitarbeiterbindung:
Nach den Ergebnissen der Global Workforce Study (2012) rangiert der Aspekt „Karrieremöglichkeiten“ als Treiber für Mitarbeiterbindung auf Platz 2. Durch die Beförderung von Mitarbeitern und die Besetzung von Führungspositionen mit unternehmenseigenen Mitarbeitern schafft die SAP Karrieremöglichkeiten im Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass diese Karrieremöglichkeiten zu einer stärkeren Mitarbeiterbindung führen.

Kompetenzentwicklung >> Mitarbeiterengagement:
Da die Besetzung von Führungs- und Expertenpositionen mit unternehmenseigenen Mitarbeitern in engem Bezug zu den Programmen und Maßnahmen eines Unternehmens für die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter steht, wirkt sie sich positiv auf das Engagement und die Loyalität der Mitarbeiter aus. Bestätigt wurde diese Hypothese durch eine Untersuchung von Bedarkar & Pandita (2014), der zufolge die „Karrieremöglichkeiten“ ausschlaggebend für das Mitarbeiterengagement sind. 

Kompetenzentwicklung >> Frauen in Führungspositionen:
Wie bei vielen anderen Unternehmen ist auch bei der SAP der Anteil weiblicher Mitarbeiter insgesamt höher als der Anteil von Frauen in Führungspositionen. Deshalb rechnen wir damit, dass wir unseren Anteil von Frauen in Führungspositionen durch interne Beförderungen erhöhen können.

Arbeitgeber-Ranking

Der Indikator Arbeitgeber-Ranking spiegelt die Attraktivität der SAP als Arbeitgeber wider, gemessen durch externe Bewertungen und Rankings.

Frauen in Führungspositionen >> Arbeitgeber-Ranking:
Aus verschiedenen Untersuchungen lässt sich ableiten, dass Programme zur Förderung der Vielfalt und Inklusion (Roland Berger, 2011) sowie weibliche Mitglieder im Vorstand (Catalyst, 2013) positive Auswirkungen auf das Ansehen eines Unternehmens haben, was wiederum ein wichtiges Kriterium in Arbeitgeber-Rankings ist. Mit Blick auf deutsche Unternehmen schätzt Roland Berger (2011), dass sich die finanziellen Auswirkungen dieser Wechselbeziehung jährlich auf 20,8 Mrd. € belaufen.

Arbeitgeber-Ranking >> Frauen in Führungspositionen:
Wir glauben, dass es eine gute Platzierung in Arbeitgeber-Rankings für Arbeitgeber einfacher macht, Spitzentalente für sich zu gewinnen. Wenn die SAP die Vielfalt ihrer Mitarbeiter und insbesondere auch Frauen in Führungspositionen durch gezielte Maßnahmen fördert, erhöht sich auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber für Frauen. Daher gehen wir davon aus, dass immer mehr Kandidatinnen bei der Besetzung von Führungspositionen in die engere Wahl kommen.

Arbeitgeber-Ranking >> Mitarbeiterengagement:
Untersuchungen zufolge sind das Ansehen eines Unternehmens und damit verbunden der Stolz der Mitarbeiter auf ihre Firma (wichtige Kriterien in Arbeitgeber-Rankings) ausschlaggebende Faktoren für das Mitarbeiterengagement (Global Workforce Study, 2012). 

Mitarbeiterengagement >> Arbeitgeber-Ranking:
Wir glauben, dass die SAP in Arbeitgeber-Rankings besser abschneidet, wenn das Engagement unserer Mitarbeiter hoch ist, da dies ein wichtiges Kriterium von Arbeitgeber-Rankings darstellt. 

Treibhausgasemissionen >> Arbeitgeber-Ranking:
Brown et al. (2010) haben nachgewiesen, dass sich die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines Unternehmens (einschließlich einer Veröffentlichung der erzeugten Treibhausgasemissionen) positiv auf sein Ansehen auswirkt. Insbesondere Maßnahmen zum Umweltschutz machen einen Arbeitgeber attraktiv. Da diese Attraktivität für Bewerber auch Einfluss auf die Bewertung in Arbeitgeber-Rankings hat, wird sich das Bestreben der SAP, ihre Treibhausgasemissionen zu senken, wahrscheinlich auch positiv auf unsere Einstufung dort auswirken.

Arbeitgeber-Ranking >> Betriebsergebnis:
Wir glauben, dass die SAP als gut bewerteter Arbeitgeber qualifizierte Fachkräfte einfacher für sich gewinnen kann. Dadurch können sich die Kosten für die Suche nach und Einstellung von neuen Mitarbeitern verringern, was sich wiederum positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt.

Umsatz

Unter Umsatz verstehen wir den Gesamtumsatz der SAP aus dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen.

Gesellschaftliche Leistung >> Umsatz:
Einer Untersuchung von Muritala (2013) zufolge hat das gesellschaftliche Engagement eines Unternehmens (bzw. seine gesellschaftliche Leistung) sehr wahrscheinlich positive Auswirkungen auf seine finanzielle Leistung. Nach unseren Erfahrungen wirkt sich die gesellschaftliche Leistung tatsächlich positiv auf unsere Fähigkeit aus, neue Kunden zu gewinnen, insbesondere in aufstrebenden Märkten. 

Frauen in Führungspositionen >> Umsatzentwicklung:
Untersuchungen haben ergeben, dass Unternehmen mit einem relativ hohen Anteil an Frauen in leitenden Positionen oder im Vorstand eine höhere finanzielle Leistung aufweisen als Unternehmen, in denen dieser Anteil relativ gering ist (Catalyst, 2013). Wir glauben, dass wir unsere Umsätze steigern können, wenn wir den Anteil weiblicher Führungskräfte erhöhen, da wir dadurch in der Lage sind, den Bedürfnissen unserer vielfältigen Kunden besser gerecht zu werden.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Umsatz:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass der BHCI in einem deutlich positiven Zusammenhang mit dem Umsatz steht.

Mitarbeiterbindung >> Umsatz:
Meifert (2005) hat nachgewiesen, dass die Mitarbeiterbindung in deutlichem Zusammenhang mit dem Umsatz und der Marge eines Unternehmens steht.

Treibhausgasemissionen >> Umsatz:
Die Verringerung der Treibhausgasemissionen der SAP könnte sich positiv auf den Umsatz auswirken, da immer mehr Kunden Wert auf Nachhaltigkeit bei ihren Zulieferern legen. Diese Annahme wird durch eine Untersuchung gestützt, nach deren Ergebnissen tatsächlich ein positiver Zusammenhang zwischen der Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens und seiner finanziellen Leistung besteht (PwC, 2013).

Mitarbeiterengagement >> Umsatz:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Mitarbeiterengagement auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass das Mitarbeiterengagement in einem deutlich positiven Zusammenhang mit dem Umsatz steht.

Umsatz >> Mitarbeiterengagement:
Wir glauben, dass sich höhere Umsätze positiv auf das Arbeitsumfeld in einem Unternehmen auswirken und dadurch der Stolz und die Loyalität der Mitarbeiter zunehmen. Zu diesem Schluss kommt auch eine Untersuchung von Harter et al. (2010), nach der eine höhere finanzielle Leistung des Unternehmens offenbar dazu führt, dass die Mitarbeiter allgemein zufriedener sind und ihr Arbeitsumfeld eher positiv wahrnehmen.

Kundentreue >> Umsatz:
In vielen Branchen wurde ein deutlicher Zusammenhang zwischen den Ergebnissen im Net Promoter Score einer Firma und ihrem Umsatzwachstum festgestellt (Reichheld, 2003). Wir teilen diese Meinung und sind überzeugt, dass treue SAP-Kunden die Produkte von SAP sehr wahrscheinlich auch anderen Unternehmen empfehlen werden, was wiederum zu mehr Verkaufsabschlüssen und einem höheren Umsatz führen kann.

Umsatz >> Betriebsergebnis:
Das Betriebsergebnis (Gewinn oder Verlust) ist die Summe der Erträge abzüglich Aufwendungen; falls der Umsatz als Hauptbestandteil der Summe der Erträge schneller wächst als die Kosten, führt dies zu einem höheren Betriebsergebnis.

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis (Gewinn oder Verlust) ist die Summe der Erträge abzüglich Aufwendungen.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Betriebsergebnis:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir können nun aufzeigen, was eine Abweichung um einen Prozentpunkt im BHCI für das Betriebsergebnis der SAP bedeutet (siehe Abschnitt Ergebnisse).

Mitarbeiterengagement >> Betriebsergebnis:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Mitarbeiterengagement auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir können nun aufzeigen, was eine Abweichung um einen Prozentpunkt im Bereich Mitarbeiterengagement für das Betriebsergebnis der SAP bedeutet (siehe Abschnitt Ergebnisse).

Betriebsergebnis >> Mitarbeiterengagement:
Da ein hohes Betriebsergebnis in der Regel eine gute Nachricht für ein Unternehmen und seine Mitarbeiter ist, kann es unserer Meinung nach dazu beitragen, dass sich die Arbeitsmoral der Mitarbeiter verbessert, dass sie sich stärker mit unseren Zielen identifizieren und dass somit ihr Engagement steigt. Auf der anderen Seite kann sich ein hohes Betriebsergebnis nach unserer Auffassung auch negativ auf das Mitarbeiterengagement auswirken. Wenn ehrgeizige Ergebnisziele nur durch Kosteneinsparungen und Budgetkürzungen erreicht werden können, kann dies Druck und Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern auslösen.

Frauen in Führungspositionen >> Betriebsergebnis:
Untersuchungen zufolge übertreffen Unternehmen mit einer starken Ausrichtung auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern Unternehmen mit durchschnittlicher Chancengleichheit in Bezug auf die Kapitalrendite (11,4 % gegenüber durchschnittlich 10,3 %), das Betriebsergebnis (EBIT 11,1 % gegenüber 5,8 %) und den Aktienkursanstieg (64 % gegenüber 47 % im Zeitraum von 2005-2007) (McKinsey, 2007). Daher ist es wahrscheinlich, dass die SAP durch einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen auch ihr Betriebsergebnis steigern kann.

Betriebsergebnis >> Gesellschaftliche Leistung:
Viele Unternehmen wenden einen bestimmten Prozentsatz ihres jährlichen Gewinns zur Unterstützung von Programmen und Aktivitäten auf, die den gesellschaftlichen Wandel fördern. Wir gehen deshalb davon aus, dass die SAP bei einer Steigerung des Betriebsergebnisses auch ihre gesellschaftliche Leistung ausweiten wird.

Erneuerbare Energien >> Betriebsergebnis:
Wird Energie statt aus herkömmlichen Quellen aus erneuerbaren Energiequellen bezogen, so ist dies oft mit höheren Kosten verbunden. Wir rechnen deshalb mit geringfügig negativen Auswirkungen auf unser Betriebsergebnis, wenn wir den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen erhöhen.

Mitarbeiterbindung >> Betriebsergebnis:
Meifert (2005) hat nachgewiesen, dass die Mitarbeiterbindung in deutlichem Zusammenhang mit dem Umsatz und der Marge eines Unternehmens steht.

Energieverbrauch >> Betriebsergebnis:
Wir haben festgestellt, dass ein geringerer Energieverbrauch in engem Zusammenhang mit Kosteneinsparungen steht. Diese so erzielte Kostenvermeidung wirkt sich wiederum positiv auf unser Betriebsergebnis aus.

Arbeitgeber-Ranking >> Betriebsergebnis:
Wir glauben, dass die SAP als gut bewerteter Arbeitgeber qualifizierte Fachkräfte einfacher für sich gewinnen kann. Dadurch können sich die Kosten für die Suche nach und Einstellung von neuen Mitarbeitern verringern, was sich wiederum positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt.

Umsatz >> Betriebsergebnis:
Das Betriebsergebnis (Gewinn oder Verlust) ist die Summe der Erträge abzüglich Aufwendungen; falls der Umsatz als Hauptbestandteil der Summe der Erträge schneller wächst als die Kosten, führt dies zu einem höheren Betriebsergebnis.

Kundentreue >> Betriebsergebnis:
Wir sind überzeugt, dass positive Erfahrungen unserer Kunden dazu führen können, dass wir unsere Geschäfte mit unseren Bestandskunden deutlich ausweiten und zugleich neue Kunden gewinnen können. Auf diese Weise können sich unsere Vertriebskosten verringern, was ein höheres Betriebsergebnis zur Folge hätte.

Energieverbrauch in Rechenzentren >> Betriebsergebnis:
Wir haben festgestellt, dass ein geringerer Energieverbrauch in engem Zusammenhang mit Kosteneinsparungen steht. Diese so erzielte Kostenvermeidung wirkt sich wiederum positiv auf unser Betriebsergebnis aus.

Treibhausgasemissionen >> Betriebsergebnis
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Treibhausgasemissionen auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir können nun aufzeigen, was eine Senkung der Treibhausgasemissionen um einen Prozentpunkt für das Betriebsergebnis der SAP bedeutet (siehe Abschnitt Ergebnisse).

Kundentreue

Die Kennzahl Kundentreue wird mithilfe des Net Promoter Score gemessen: prozentualer Anteil der Kunden, die ein Unternehmen Freunden oder Kollegen sehr wahrscheinlich weiterempfehlen würden, verringert um den prozentualen Anteil der Kunden, die sehr wahrscheinlich keine Empfehlung aussprechen würden.

Frauen in Führungspositionen >> Kundentreue:
Programme zur Förderung der Vielfalt – auch solche zur Förderung weiblicher Führungskräfte – haben direkte und positive Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Kunden (Catalyst, 2013).

Mitarbeiterbindung >> Kundentreue:
Koys (2001) konnte zeigen, dass sich eine hohe Mitarbeiterfluktuation negativ auf die Zufriedenheit der Kunden auswirkt. Nach unserer Auffassung ist diese Wirkung dadurch begründet, dass erfahrene Mitarbeiter effizienter arbeiten, sich besser mit den Produkten des Unternehmens auskennen, ein Vertrauensverhältnis zu Kollegen und Kunden aufbauen und somit den Bedürfnissen der Kunden besser gerecht werden können.

Treibhausgasemissionen >> Kundentreue:
Wir sind überzeugt, dass sich die Verringerung unserer Treibhausgasemissionen positiv auf das Ansehen der SAP und auf unsere Kundentreue auswirkt.

Kundentreue >> Umsatz:
In vielen Branchen wurde ein deutlicher Zusammenhang zwischen den Ergebnissen im Net Promoter Score einer Firma und ihrem Umsatzwachstum festgestellt (Reichheld, 2003). Wir teilen diese Meinung und sind überzeugt, dass treue SAP-Kunden die Produkte von SAP sehr wahrscheinlich auch anderen Unternehmen empfehlen werden, was wiederum zu mehr Verkaufsabschlüssen und einem höheren Umsatz führen kann.

Kundentreue >> Betriebsergebnis:
Wir sind überzeugt, dass positive Erfahrungen unserer Kunden dazu führen können, dass wir unsere Geschäfte mit unseren Bestandskunden deutlich ausweiten und zugleich neue Kunden gewinnen können. Auf diese Weise können sich unsere Vertriebskosten verringern, was ein höheres Betriebsergebnis zur Folge hätte.

Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI) >> Kundentreue:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl betrieblicher Gesundheitskulturindex auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir konnten belegen, dass der BHCI in einem deutlich positiven Zusammenhang mit der Kundentreue steht.

Treibhausgasemissionen

Unsere Treibhausgasemissionen sind die Summe aller berechneten und ausgewiesenen Treibhausgasemissionen einschließlich erneuerbarer Energien und Abzügen, etwa durch Emissionsausgleiche.

Treibhausgasemissionen >> Betrieblicher Gesundheitskulturindex (BHCI):
Ein Großteil der Treibhausgasemissionen der SAP entsteht durch Geschäftsreisen und Fahrten zum Arbeitsplatz, die sich nach unserer Auffassung sowohl negativ als auch positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter auswirken können. Für manche Mitarbeiter sind häufige Dienstreisen mit Stress verbunden, da sie weniger Zeit für ihr Privatleben haben, unter Zeitverschiebungen leiden oder wertvolle Arbeitszeit verlieren; andere hingegen haben Spaß am Reisen und sehen darin eine Möglichkeit, neue Orte und Menschen kennenzulernen und etwas von der Welt zu sehen.

Treibhausgasemissionen >> Arbeitgeber-Ranking:
Brown et al. (2010) haben nachgewiesen, dass sich die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines Unternehmens (einschließlich einer Veröffentlichung der erzeugten Treibhausgasemissionen) positiv auf sein Ansehen auswirkt. Insbesondere Maßnahmen zum Umweltschutz machen einen Arbeitgeber attraktiv. Da diese Attraktivität für Bewerber auch Einfluss auf die Bewertung in Arbeitgeber-Rankings hat, wird sich das Bestreben der SAP, ihre Treibhausgasemissionen zu senken, wahrscheinlich auch positiv auf unsere Einstufung dort auswirken.

Treibhausgasemissionen >> Mitarbeiterengagement:
Wir glauben, dass sich die Senkung unserer Treibhausgasemissionen positiv auf das Mitarbeiterengagement auswirken kann, da die Mitarbeiter sich ihrem Unternehmen stärker verbunden fühlen, wenn dieses verantwortungsvoll mit der Umwelt umgeht. Da diese Emissionsverringerung jedoch ab einem gewissen Punkt auch mit Einschränkungen verbunden ist (beispielsweise einer Reduktion von Geschäftsreisen), kann sie jedoch auch negative Auswirkungen auf das Mitarbeiterengagement haben.

Mitarbeiterengagement >> Treibhausgasemissionen:
Wir glauben, dass engagierte Mitarbeiter einen Beitrag dazu leisten möchten, dass die SAP ihre Ziele in Bezug auf eine Emissionsverringerung erreicht. Es ist allerdings auch möglich, dass ein stärkeres Mitarbeiterengagement zu einer stärkeren Geschäftstätigkeit führt, die zusätzliche Geschäftsreisen erforderlich macht und damit einen Anstieg der Treibhausgasemissionen zur Folge hat. 

Treibhausgasemissionen >> Umsatz:
Die Verringerung der Treibhausgasemissionen der SAP könnte sich positiv auf den Umsatz auswirken, da immer mehr Kunden Wert auf Nachhaltigkeit bei ihren Zulieferern legen. Diese Annahme wird durch eine Untersuchung gestützt, nach deren Ergebnissen tatsächlich ein positiver Zusammenhang zwischen der Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens und seiner finanziellen Leistung besteht (PwC, 2013).

Treibhausgasemissionen >> Kundentreue:
Wir sind überzeugt, dass sich die Verringerung unserer Treibhausgasemissionen positiv auf das Ansehen der SAP und auf unsere Kundentreue auswirkt.

Erneuerbare Energien >> Treibhausgasemissionen:
Die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an unserem Energiemix wirkt sich direkt in niedrigeren Treibhausgasemissionen aus, da wir durch diesen Mix teilweise auf Energie aus fossilen Brennstoffen verzichten können.

Energieverbrauch >> Treibhausgasemissionen:
Die durch unseren Energieverbrauch verursachten Emissionen fließen direkt in unsere Kennzahl Treibhausgasemissionen ein, wenn sie nicht durch Zertifikate für erneuerbare Energien (RECs) oder Emissionsausgleiche reduziert werden.

Energieverbrauch in Rechenzentren >> Treibhausgasemissionen:
Die durch den Energieverbrauch in unseren Rechenzentren verursachten Emissionen fließen direkt in unsere Kennzahl Treibhausgasemissionen ein, wenn sie nicht durch Zertifikate für erneuerbare Energien (RECs) oder Emissionsausgleiche reduziert werden.

Treibhausgasemissionen >> Betriebsergebnis:
Seit 2014 analysieren wir Echtdaten der SAP, um die Auswirkungen der Kennzahl Treibhausgasemissionen auf unsere finanzielle Leistung nachzuweisen. Wir können nun aufzeigen, was eine Senkung der Treibhausgasemissionen um einen Prozentpunkt für das Betriebsergebnis der SAP bedeutet (siehe Abschnitt Ergebnisse).

Energieverbrauch

Unser Energieverbrauch bildet die Summe der gesamten Energie, die durch die Geschäftstätigkeit der SAP verbraucht wird, einschließlich Energie aus erneuerbaren Energiequellen.

Energieverbrauch >> Betriebsergebnis:
Wir haben festgestellt, dass ein geringerer Energieverbrauch in engem Zusammenhang mit Kosteneinsparungen steht. Diese so erzielte Kostenvermeidung wirkt sich wiederum positiv auf unser Betriebsergebnis aus.

Energieverbrauch >> Treibhausgasemissionen:
Die durch unseren Energieverbrauch verursachten Emissionen fließen direkt in unsere Kennzahl Treibhausgasemissionen ein, wenn sie nicht durch Zertifikate für erneuerbare Energien (RECs) oder Emissionsausgleiche reduziert werden. 

Energieverbrauch in Rechenzentren >> Energieverbrauch:
Die Energie, die in unseren Rechenzentren verbraucht wird, ist direkter Bestandteil unseres Energieverbrauchs.

Energieverbrauch in Rechenzentren

Der Energieverbrauch in Rechenzentren umfasst die gesamte in den SAP-Rechenzentren verbrauchte Energiemenge im Verhältnis zur Anzahl der Mitarbeiter.

Energieverbrauch in Rechenzentren >> Betriebsergebnis:
Wir haben festgestellt, dass ein geringerer Energieverbrauch in engem Zusammenhang mit Kosteneinsparungen steht. Diese so erzielte Kostenvermeidung wirkt sich wiederum positiv auf unser Betriebsergebnis aus.

Energieverbrauch in Rechenzentren >> Treibhausgasemissionen:
Die durch den Energieverbrauch in unseren Rechenzentren verursachten Emissionen fließen direkt in unsere Kennzahl Treibhausgasemissionen ein, wenn sie nicht durch Zertifikate für erneuerbare Energien (RECs) oder Emissionsausgleiche reduziert werden.

Energieverbrauch in Rechenzentren >> Energieverbrauch:
Die Energie, die in unseren Rechenzentren verbraucht wird, ist direkter Bestandteil unseres Energieverbrauchs.

Erneuerbare Energien

Die Kennzahl erneuerbare Energien umfasst im engeren Sinne die Anteile und Arten des von SAP verwendeten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie und Biomasse.

Erneuerbare Energien >> Betriebsergebnis:
Wird Energie statt aus herkömmlichen Quellen aus erneuerbaren Energiequellen bezogen, so ist dies oft mit höheren Kosten verbunden. Wir rechnen deshalb mit geringfügig negativen Auswirkungen auf unser Betriebsergebnis, wenn wir den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen erhöhen.

Erneuerbare Energien >> Treibhausgasemissionen:
Die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an unserem Energiemix wirkt sich direkt in niedrigeren Treibhausgasemissionen aus, da wir durch diesen Mix teilweise auf Energie aus fossilen Brennstoffen verzichten können.

Eine ganzheitliche Sicht unserer Leistung

Wie in unserem Diagramm zu unserer Vorgehensweise erläutert, haben Untersuchungen der letzten Jahre ergeben, dass eine Korrelation zwischen Kennzahlen wie Mitarbeiterengagement und Umsatz oder Marge besteht. Anhand unserer internen Daten haben wir in 2014 diese Verbindungen ganz konkret für die SAP dargestellt: Kennzahlen, die messen, wie gut wir unsere Mitarbeiter für unser Unternehmen begeistern und für unsere Vision und Strategie gewinnen, wie erfolgreich wir die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützen und unsere CO2-Emissionen senken, haben wir mit einem Eurowert belegt.  

Für unsere Methode haben wir zunächst Ursache-Wirkungs-Ketten erstellt. Diese Diagramme zeigen, wie spezielle Maßnahmen, die wir ergreifen, Verhaltensänderungen bewirken, die wiederum unser Geschäft beeinflussen und sich letztendlich in einem finanziellen Ergebnis niederschlagen. Eine solche Analyse stellt aber mehr als nur einen Zusammenhang zwischen nicht finanziellen Kennzahlen und ihren finanziellen Auswirkungen her. Sie zeigt, warum und wie ein Faktor wie das Mitarbeiterengagement letztlich zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Unternehmensleistung führt. Solche Erkenntnisse sind unserer Ansicht nach eine Voraussetzung dafür, um die finanziellen Auswirkungen nicht finanzieller Faktoren umfassend darzustellen. 

Ursache-Wirkungs-Analyse zur Dokumentation finanzieller Auswirkungen

Bei der Erstellung und Bewertung dieser Ursache-Wirkungs-Ketten haben wir sowohl mit internen als auch mit externen Stakeholdern zusammengearbeitet. Zunächst setzten wir uns innerhalb der SAP in kleinen Gruppen zusammen und untersuchten im Detail, wie einzelne Aktivitäten, die mit unseren jeweiligen nicht finanziellen Kennzahlen im Zusammenhang stehen, Schritt für Schritt andere Bereiche beeinflussen. Unsere Ergebnisse diskutierten wir anschließend mit externen Stakeholdern, unter anderem mit Wissenschaftlern, Finanzinvestoren und anderen IT-Unternehmen.

Danach setzten wir reale Daten der SAP ein, um anhand unserer Ursache-Wirkungs-Ketten die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis zu analysieren. So fanden wir zunächst heraus, dass wir die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern können, wenn wir ein flexibleres Arbeiten ermöglichen, und sich dies wiederum positiv auf die Produktivität auswirkt. Aufbauend auf dieser Erkenntnis ergab unsere Analyse, dass diese höhere Produktivität zu spürbaren finanziellen Verbesserungen führt. 

Seit 2014 dokumentieren wir mit Verfahren wie der linearen Regressionsanalyse die finanziellen Auswirkungen von vier nicht finanziellen Kennzahlen: unserem betrieblichen Gesundheitskulturindex (nähere Erläuterungen siehe unten), dem Mitarbeiterengagement, Mitarbeiterbindung und den CO2-Emissionen. Bei den ersten drei Kennzahlen untersuchten wir, wie sich eine Abweichung von einem Prozentpunkt auf das Betriebsergebnis der SAP auswirken würde. Gleichzeitig ermittelten wir, was eine Senkung unserer Emissionen um 1 % für das Betriebsergebnis bedeuten würde. Nachfolgend unsere Ergebnisse für 2015:

  • Betrieblicher Gesundheitskulturindex1: 75 Mio. € bis 85 Mio. €
  • Mitarbeiterengagement1: 40 Mio. € bis 50 Mio. €
  • Mitarbeiterbindung 1: 45 Mio. bis € 55 Mio. €
  • CO2-Emissionen1: 4 Mio. €
Fallstudie: Dokumentation der finanziellen Auswirkungen eines gesundheitsfördernden Arbeitsumfelds

Nachfolgend stellen wir die Ursache-Wirkungs-Kette für den betrieblichen Gesundheitskulturindex dar. Sie zeigt, wie wir die finanziellen Auswirkungen dieser nicht finanziellen Kennzahl  ermittelten. Der betriebliche Gesundheitskulturindex misst die Gesundheit der Unternehmenskultur und der Mitarbeiter. Unsere Kette beginnt mit gesundheitsfördernden Maßnahmen bei der SAP. Sie reichen von flexiblen Arbeitsmodellen über Programme zur Weiterentwicklung von Führungskräften bis hin zu unseren weltweit stattfindenden „Health and Innovation Weeks“. Jede dieser Initiativen stärkt unsere Unternehmenskultur und hilft unseren Mitarbeitern, mit beruflicher Belastung umzugehen, Beruf und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen, eigenverantwortlich zu arbeiten und ihr Leistungspotenzial zu entfalten.

Die Kausalkette für unseren Betrieblichen Gesundheitskulturindex (BHCI)

Die Auswirkungen dieser Maßnahmen stellen wir von links nach rechts dar. Flexibilität verbessert beispielsweise die Stressresistenz und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Dies führt wiederum zu einer höheren Produktivität, die sich ihrerseits in einem höheren Betriebsergebnis niederschlägt.  

Die Kausalkette für unseren Betrieblichen Gesundheitskulturindex (BHCI)
Fallstudie: Berechnung des „ROI“ der „Mach mit – bleib fit“-Initiative in der SAP
Deutschland SE & Co. KG

Wir konnten in 2015 erstmals den „ROI“ entlang einer unserer Ursache-Wirkungs-Ketten zwischen nicht-finanziellen und finanziellen Kennzahlen an dem Beispiel des Programms „Mach mit – bleib Fit“ in der Landesgesellschaft Deutschland SE & Co. KG berechnen: es liegt ein positiver „ROI“ von 3,9 vor. Das bedeutet, dass für 1 €, der in das Programm investiert worden ist, eine positive Auswirkung auf das Ergebnis von 3,9 € ermittelt wurde.

Als Basis diente die oben dargestellte Kausalkette für unseren Betrieblichen Gesundheitskulturindex (BHCI). Innerhalb der SAP Deutschland SE & Co. KG (ca. 4800 Mitarbeiter) wurden in 2014 konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der „Work-Life-Balance“ (z.B. Workshops für Mitarbeiter zu diesem Thema, in denen neben dem Verständnis auch konkrete Tipps zur Verhaltensänderung vermittelt wurden) durchgeführt. Die direkten und indirekten Kosten der Durchführung konnten eindeutig zugeordnet werden, ebenso konnte der Unterschied der „Work-Life-Balance“ und dessen Auswirkung auf den Betrieblichen Gesundheitskulturindex (BHCI) vor und nach der Durchführung des Programms gemessen werden.

Die Berechnung des „ROI“ in diesem Beispiel aus den direkten und indirekten Kosten der Maßnahmen sowie dem positiven monetären Impact der resultierenden Veränderung des BHCI zeigt die Sinnhaftigkeit auch aus der finanziellen Perspektive.

Eine ganzheitliche Sicht unserer Leistung

Die Erstellung eines integrierten Berichts ist Ausdruck unserer Überzeugung, dass finanzielle Kennzahlen alleine kein Gesamtbild der Unternehmensleistung zeichnen. Wir sind aber auch der Ansicht, dass eine integrierte Berichterstattung nur so effektiv ist wie die Maßnahmen, die sie begleiten. Es reicht auch nicht, nur eine integrierte Strategie zu haben. Wir müssen diese Strategie auch umsetzen, indem wir konkrete Schritte unternehmen, die unsere Leistung in jeder Hinsicht – der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen – verbessern.

Wir glauben, dass wir diesen Schritten näherkommen, wenn wir die finanziellen Auswirkungen von nicht finanziellen Kennzahlen dokumentieren. Wir begnügen uns nicht mehr nur mit der Feststellung, dass gesellschaftlicher und ökologischer Wandel wirtschaftlich sinnvoll sind, sondern haben jetzt auch die Zahlen, um dies zu belegen. Diese dokumentierten Zahlen schaffen eine neue Argumentationsgrundlage für Unternehmenschefs, Investoren, Mitarbeiter und andere wichtige Stakeholder. Sie erweitern den Katalog an möglichen Maßnahmen, die finanziellen Erfolg fördern. Maßnahmen zur Verbesserung des Mitarbeiterengagements und Senkung von Emissionen können nicht mehr länger als optional gelten, sondern als Schritte, die für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie unabdingbar sind.

Von der Erstellung eines Modells zu seiner Umsetzung

Im weiteren Verlauf unserer Arbeit wollen wir kontinuierlich dazu beitragen, dass sich diese Erkenntnisse sowohl innerhalb als auch außerhalb der SAP verbreiten und durchsetzen. Wir arbeiten daran, dass diese Ergebnisse mehr und mehr in unsere Entscheidungsprozesse und unsere vierteljährlichen Geschäftstätigkeitsanalysen einfließen, damit sie neben Faktoren wie Umsatz und Kosten für die Steuerung unseres Unternehmens eingesetzt werden. Unser Ziel ist es, dass alle Führungskräfte erkennen – und auch daran gemessen werden –, dass eine Verbesserung von Kennzahlen wie dem Mitarbeiterengagement auch für die finanzielle Leistung des Unternehmens förderlich ist.

Gleichzeitig werden wir unsere Methode auch weiterhin unseren Kunden vorstellen, um ihnen damit zu mehr Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen. Wir wissen nun, dass Unternehmen durch Maßnahmen in ökonomischen, sozialen und ökologischen Dimensionen ein höheres Betriebsergebnis erreichen können, das sich aus mehr Kosteneffizienz sowie Umsatzwachstum ergibt. Noch bedeutsamer ist aber, dass diese Unternehmen bessere Voraussetzungen für eine Führungsrolle in der Zukunft mitbringen, da sie sich mit den drängenden Fragen der heutigen Zeit auseinandersetzen und zu einem langfristigen nachhaltigen Wandel beitragen.

Back to top