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Prognosen und Chancen

Voraussichtliche weltwirtschaftliche Entwicklung

Auch für 2016 erwartet die Europäische Zentralbank (EZB) eine moderate, nach Ländern und Regionen unterschiedliche Entwicklung der Weltwirtschaft. Das prognostiziert sie in ihrem aktuellen Wirtschaftsbericht. Dabei erkennt sie günstigere Aussichten für die Industrieländer als für die Schwellen- und Entwicklungsländer. Geopolitische Risiken, vor allem erhöhte Spannungen im Nahen Osten, könnten die weltwirtschaftliche Entwicklung allerdings dämpfen, so die EZB.

In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) dürfte sich nach Einschätzung der EZB die Konjunkturerholung in der Eurozone 2016 fortsetzen und das Wachstum des abgelaufenen Jahres leicht übertreffen. Ursachen dafür könnten der niedrige Ölpreis und die steigenden öffentlichen Ausgaben für Maßnahmen zur Unterstützung von Flüchtlingen sein, aber auch ihre eigenen geldpolitischen Maßnahmen, so die EZB. In Mittel- und Osteuropa erwartet die EZB eine stabile wirtschaftliche Aktivität, die aber von Land zu Land uneinheitlich bleibt. Hauptantriebskräfte des Wachstums dürften hier die Mittel aus dem Strukturfonds der Europäischen Union und der dynamische private Konsum sein. In Russland dagegen bleibt die wirtschaftliche Lage voraussichtlich schwierig. Die EZB rechnet hier als Folge der sinkenden Öleinnahmen mit einer weiteren Einschränkung der Staatsausgaben.

Für mehrere große Länder der Region Amerika (Nord- und Lateinamerika) gibt die EZB für 2016 zurückhaltende Prognosen ab. In den USA rechnet sie damit, dass sich das Wirtschaftswachstum nach der Zinswende vom Dezember 2015 möglicherweise abwärts entwickeln könnte. Auch in Brasilien bleibt die Konjunktur nach Einschätzung der EZB durch politische Unsicherheit, eine Straffung der Geldpolitik und restriktivere Finanzierungsbedingungen belastet.

Hinsichtlich der Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) rechnet die EZB in Japan mit einer Ausweitung des privaten Konsums als Folge höherer Löhne und niedriger Ölpreise. Aber auch die japanischen Exporte sollen sich beleben. Für China erwartet die EZB dagegen eine weitere Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Zuge der wirtschaftlichen Neuausrichtung. In Indien wiederum bestehen ihrer Ansicht nach auch für 2016 positive Konjunkturaussichten.

Wirtschaftliche Entwicklung –
BIP-Wachstum gegenüber Vorjahr

%   2014s   2015p   2016p
Weltweit   3,4   3,1   3,4
Industrieländer   1,8   1,9   2,1
Schwellen- und Entwicklungsländer   4,6   4,0   4,3
Europa, Naher Osten,
Afrika (EMEA)
           
Eurozone   0,9   1,5   1,7
Deutschland   1,6   1,5   1,7
Mittel- und Osteuropa   2,8   3,4   3,1
Naher Osten und Nordafrika   2,8   2,5   3,6
Afrika südlich der Sahara   5,0   3,5   4,0
Amerika            
USA   2,4   2,5   2,6
Kanada   2,5   1,2   1,7
Mittel- und Südamerika, Karibik   1,3   –0,3   –0,3
Asien-Pazifik-Japan
(APJ)
           
Japan   0,0   0,6   1,0
Asiatische
Entwicklungsländer
  6,8   6,6   6,3
China   7,3   6,9   6,3

s = Schätzung, p = Prognose

Quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook Update Januar 2016, Subdued Demand, Diminished Prospects, Stand: 19. Januar 2016, S. 6.

Voraussichtliche Entwicklung des IT-Marktes für 2016

Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) sieht den weltweiten IT-Markt derzeit am Beginn einer neuen Epoche. Diese soll vom abnehmenden Wachstum der IT-Märkte vieler Schwellenländer gekennzeichnet sein, insbesondere in China, Russland und Brasilien. Ein Jahrzehnt lang waren diese Länder demnach die Treiber für alle Bereiche der weltweiten IT-Wirtschaft, während sich die Industrieländer bereits mit dem Übergang von traditionellen Technologien zu innovativen Angeboten wie Cloud und Mobile befassten. In den kommenden Jahren soll nach Ansicht von IDC das Wachstum herkömmlicher IT-Bereiche auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern nachlassen. Wachstumschancen bestehen demnach künftig auch dort im Wesentlichen in den Bereichen Cloud, Mobile und Big Data. Angesichts dessen erwartet IDC für 2016 ein Wachstum des weltweiten IT-Marktes um nur noch 2,8 %. Dabei sollen die Ausgaben für Hardware um etwa 1 % steigen, für Software um knapp 7 % (vor allem bedingt durch Software-as-a-Service- und Platform-as-a-Service-Lösungen).

In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) erwartet IDC für 2016 einen Rückgang des IT-Wachstums auf 2 %. Insbesondere der westeuropäische IT-Markt könnte in den kommenden Jahren um jeweils nur noch 1 % bis 2 % wachsen. Auch der deutsche IT-Markt soll laut IDC nicht wesentlich über diesen Werten liegen. Die russische IT-Wirtschaft könnte sich nach Einschätzung von IDC schon 2016 wieder erholen und dank staatlicher Maßnahmen zur kurzfristigen Wirtschaftsförderung um 6 % wachsen.

Für die Region Amerika rechnet IDC 2016 mit einem Anstieg der IT-Ausgaben um 3,7 %. Auch der US-amerikanische IT-Markt soll laut IDC um ähnliche Werte wachsen. Der stärkste Bereich dürfte in den USA erneut der Bereich Software mit einem Wachstum um 7 % sein, so IDC. Für Brasilien erwartet IDC in den kommenden Jahren einen strikten Kurs staatlicher Wirtschaftsreformen, der das IT-Wachstum auf Werte von 3 % bis 4 % senken könnte. Auch in Mexiko soll der IT-Markt in den kommenden Jahren um etwa 3 % jährlich wachsen, prognostiziert IDC.

Die Region Asien-Pazifik-Japan dürfte 2016 nach Einschätzung von IDC ein IT-Wachstum um 2,5 % erreichen. Allerdings könnten sich die Werte in den einzelnen Ländern erneut unterschiedlich darstellen. In Japan erwartet IDC für 2016 ein Wachstum des IT-Marktes um etwa 3 %. Für China rechnet das Institut in den kommenden Jahren mit Wachstumsraten nur noch im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der indische IT-Markt dagegen dürfte nach Ansicht von IDC weiterhin um 10 % und mehr im Jahr wachsen.

Entwicklung des IT-Marktes –
Ausgabenwachstum gegenüber Vorjahr

%

 

2014s

 

2015p

 

2016p

Weltweit

 

 

 

 

 

 

IT gesamt

 

4,5

 

4,9

 

2,8

Hardware

 

5,2

 

5,5

 

1,1

Paketsoftware

 

5,6

 

6,8

 

6,8

Anwendungssoftware

 

6,9

 

7,3

 

7,1

Services

 

3,0

 

2,8

 

3,0

Europa, Naher Osten,

Afrika (EMEA)

 

 

 

 

 

 

IT gesamt

 

3,9

 

4,6

 

2,0

Paketsoftware

 

4,0

 

4,8

 

5,2

Anwendungssoftware

 

4,5

 

5,4

 

5,6

Services

 

2,2

 

1,9

 

2,6

Amerika

 

 

 

 

 

 

IT gesamt

 

4,2

 

4,6

 

3,7

Paketsoftware

 

6,8

 

8,4

 

7,3

Anwendungssoftware

 

8,5

 

8,9

 

7,8

Services

 

2,8

 

2,8

 

2,6

Asien-Pazifik-Japan

(APJ)

 

 

 

 

 

 

IT gesamt

 

5,9

 

5,9

 

2,5

Paketsoftware

 

4,5

 

4,9

 

8,0

Anwendungssoftware

 

5,6

 

5,1

 

7,7

Services

 

5,3

 

4,6

 

4,6

s = Schätzung, p = Prognose

Quelle: IDC Worldwide Black Book Pivot V3.1 2015

Auswirkungen auf die SAP

SAP erwartet, auch 2016 beim Umsatz stärker zu wachsen als die Weltwirtschaft und die IT-Branche.

Unsere Ergebnisse für 2015 zeigen, dass unsere Strategie, die Kunden auf ihrem Weg zum digitalen Unternehmen durch Innovationen rund um das Kerngeschäft, die Cloud und Geschäftsnetzwerke zu unterstützen, die richtige ist.

Der Innovationszyklus für SAP S/4HANA ist in Gang gekommen, und wir heben uns zudem durch unsere umfassende Cloud-Vision sowohl von traditionellen Anbietern als auch von Anbietern von Einzellösungen ab. Bei den Cloud- und Softwareerlösen und beim Betriebsergebnis haben wir unsere Prognosen für 2015 übertroffen.

Im Geschäftsjahr 2015 haben wir unser Unternehmen neu ausgerichtet und effizienter gemacht, indem wir Investitionen von Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, in strategische Wachstumsbereiche verlagert haben, um die Wachstumschancen am Markt nutzen zu können.

Wir sehen uns daher für die Zukunft bestens gerüstet und haben unsere Ziele für 2017 entsprechend angehoben.

Darüber hinaus werden wir weiter in Innovationen und Länder investieren, in denen wir deutliches Wachstum erwarten, um sowohl unsere ambitionierten Ziele für 2016 als auch unsere mittelfristigen Ziele für 2017 sowie 2020 zu erreichen.

Wir sind zuversichtlich, unsere mittelfristigen Ziele für 2017 und 2020 erreichen zu können – unter der Annahme, dass das Wachstum der Weltwirtschaft und der IT-Branche nicht hinter den aktuellen Erwartungen zurückbleibt. Da wir sowohl in den Regionen als auch in den verschiedenen Branchen mit unserem Produktangebot ausreichend breit und ausgewogen aufgestellt sind, sind wir in der Lage, einzelne kleinere Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Lage und des IT-Marktes auszugleichen.

Der Vergleich unserer geplanten Geschäftsentwicklung mit den Prognosen für die Weltwirtschaft und die IT-Branche zeigt, dass wir auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wettbewerbsfähig sind und unsere Position als Marktführer für Unternehmensanwendungssoftware weiter ausbauen wollen.

Operative Ziele 2016 (Non-IFRS)

Umsatz- und Ergebnisziele

Wir geben folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2016:

  • Im Zuge der weiterhin starken Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft erwartet die SAP, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2016 in einer Spanne zwischen 2,95 Mrd. € und 3,05 Mrd. € liegen werden (2015: 2,30 Mrd. €). Das obere Ende dieser Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 33 %.
  • Die SAP erwartet, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2016 in einer Spanne zwischen 6 % und 8 % zunehmen werden (2015: 17,23 Mrd. €).
  • Die SAP erwartet, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2016 in einer Spanne zwischen 6,4 Mrd. € und 6,7 Mrd. € liegen wird (2015: 6,35 Mrd. €).
  • Wir erwarten, dass die Anzahl unserer Mitarbeiter ähnlich stark wachsen wird wie 2015.

Während unser Ausblick für das Gesamtjahr 2016 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwarten wir, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen im Laufe des Jahres beeinflusst werden.

Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse (Non-IFRS) auch weiterhin überwiegend von den Erlösen aus Cloud und Software getragen werden. Das erwartete Erlöswachstum für diesen Bereich liegt jedoch unter dem oben genannten Ausblick für die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS). Wir erwarten, dass unsere Umsatzerlöse aus Softwarelizenzen im Jahr 2016 auf dem Niveau des Vorjahres liegen und wir Marktanteil gegenüber unseren Hauptwettbewerbern im Bereich On-Premise-Lizenzen hinzugewinnen werden.

Wir erwarten, dass das Gesamtumsatzwachstum (Non-IFRS) im Wesentlichen aus dem Segment „Anwendungen, Technologie & Services“ stammen wird und sich zu gleichen Teilen auf Wachstum aus Softwarelizenzen und -Support und Wachstum aus Cloud-Subskriptionen- und -Support verteilen wird. Allerdings rechnen wir mit einer deutlich höheren Wachstumsrate des Segments „SAP-Geschäftsnetzwerke“ – bei niedrigeren absoluten Umsatzzahlen. Hier erwarten wir, das große Marktpotenzial mit weiterhin sehr vielversprechenden mittel- und langfristigen Wachstumsmöglichkeiten nutzen zu können.

Wir arbeiten kontinuierlich an einer Ergebnisverbesserung in allen unseren Segmenten und erwarten daher eine Ergebnissteigerung in beiden genannten Segmenten. Der größte Teil der Gesamtergebnisverbesserung kommt aus dem Segment „Anwendungen, Technologie & Services“. Generell ist das Ergebniswachstum im Segment „SAP-Geschäftsnetzwerke“ höher, das Ergebnis selbst liegt jedoch deutlich unter dem Ergebnis des Segments „Anwendungen, Technologie & Services“.

In allen Segmenten erwarten wir, dass im Jahr 2016 unsere Bruttomarge aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) mindestens gleich hoch sein wird wie 2015 oder sich leicht verbessern wird. Bei unseren Managed-Cloud-Angeboten rechnen wir 2016 noch mit negativen Margen, erwarten für 2017 jedoch, dass wir den Break-Even-Punkt erreichen.

Die folgende Tabelle zeigt Schätzungen der Posten, die die Unterschiede zwischen unseren Non-IFRS-Kennzahlen und unseren IFRS-Kennzahlen ausmachen.

Non-IFRS Kennzahlen

Mio. €   Geschätzte Beträge für 2016   Ist-Beträge für 2015
Anpassungen auf Umsatzerlöse   < 20   11
Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen   590 bis 630   724
Akquisitionsbedingte Aufwendungen   690 bis 740   738
Restrukturierungsaufwendungen   40 bis 60   621

Wir erwarten für 2016 kein konzernweites Restrukturierungsprogramm.

Die SAP rechnet mit einer effektiven Steuerquote (IFRS) von 22,5 % bis 23,5 % (2015: 23,4 %) und mit einer effektiven Steuerquote (Non-IFRS) von 24,5 % bis 25,5 % (2015: 26,1 %).

Liquiditäts- und Finanzziele

Zum 31. Dezember 2015 verfügten wir über eine negative Nettoliquidität. Wir gehen davon aus, dass unser Liquiditätsbestand in Verbindung mit unseren Finanzreserven in Form verschiedener ungenutzter Kreditlinien auch 2016 zur Deckung des operativen Kapitalbedarfs ausreicht und – zusammen mit den erwarteten Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit – Schuldentilgungen und unsere geplanten kurz- und mittelfristigen Investitionen abdeckt.

Für den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erwarten wir aufgrund geringerer Restrukturierungsauszahlungen eine positive Entwicklung im Jahr 2016.

Daneben beabsichtigen wir, eine Privatplatzierung in Höhe von 600 Mio. US$ zurückzuzahlen, die im Juni fällig wird. Darüber hinaus planen wir, unser noch ausstehendes Bankdarlehen mit einem aktuellen Restvolumen von 1.250 Mio. € weiter zu tilgen.

Zum Zeitpunkt dieses Berichts haben wir keine konkreten Pläne für künftige Aktienrückkäufe.

Auf Basis dieser Planungen gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass wir im Jahr 2016 unsere Nettoverschuldung spürbar verringern und in den Folgejahren schrittweise zu einer positiven Nettoliquidität zurückkehren werden.

Investitionsziele

Die für die Jahre 2016 und 2017 geplanten Sachinvestitionen (ohne Akquisitionen) umfassen vor allem die Fortsetzung der Bauaktivitäten, die im Abschnitt Entwicklung der Vermögenslage (IFRS) dieses Berichts beschrieben sind. Hierfür sind Investitionen von rund 450 Mio. € über die nächsten zwei Jahre geplant. Diese können voll aus dem operativen Cashflow gedeckt werden.

Wir planen für die Jahre 2016 und 2017 keine wesentlichen Akquisitionen, sondern konzentrieren uns eher auf organisches Wachstum.

Dividendenziele

Entsprechend unserer Dividendenpolitik planen wir, auch 2017 über 35 % des Konzerngewinns nach Steuern des Vorjahres auszuschütten.

Prämissen der Prognosen

Unsere Prognosen beinhalten alle zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts bekannten Ereignisse, die einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des SAP-Konzerns haben könnten.

Der Ausblick basiert unter anderem auf den dargestellten Prämissen der konjunkturellen Entwicklung sowie darauf, dass wir 2016 und 2017 keine Effekte aus größeren Akquisitionen erwarten.

    Ausblick für die SAP SE

    Die SAP SE erzielt ihre Umsatzerlöse in erster Linie aus Lizenzgebühren, die ihre Tochterunternehmen für den Vertrieb von Nutzungsrechten an SAP-Softwarelösungen und deren Wartung an die SAP SE abführen. Die Entwicklung des operativen Geschäfts der SAP SE ist daher eng mit der Entwicklung der Cloud-und Softwareerlöse des SAP-Konzerns verbunden.

    Im Dezember 2015 hat die SAP SE mit verbundenen Unternehmen Lizenzverträge abgeschlossen, die der SAP SE ab Januar 2016 weltweite Verwertungs- und Nutzungsrechte an von diesen Unternehmen gehaltenen geistigen Eigentumsrechten (Intellectual-Property-Rechten, IP-Rechten) einräumen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die IP-Rechte der in vergangenen Jahren akquirierten Gruppen: Sybase, Success Factors, Ariba, Fieldglass und Concur. Durch die geplante Zentralisierung der IP-Rechte bei der SAP SE wird das Ziel verfolgt, Unternehmensprozesse zu vereinfachen sowie künftige strategische Entwicklungsentscheidungen effizienter und direkter zu steuern.

    Vor diesem Hintergrund und aufgrund der für 2016 auf SAP-Konzernebene erwarteten Steigerung der Cloud- und Softwareerlöse um 6 % bis 8 % (Non-IFRS, währungsbereinigt) erwarten wir unter der Annahme gleichbleibender Wechselkurse für die SAP SE ein sehr starkes Wachstum der Produkterlöse.

    Aufgrund der im Zusammenhang mit den eingeräumten IP-Rechten anfallenden Lizenzgebühren und damit verbundener IP-bezogener Forschungs- und Entwicklungskosten rechnen wir auch für den Betriebsaufwand mit einem deutlichen Anstieg. Daher erwarten wir, dass das Betriebsergebnis der SAP SE etwa auf dem Niveau von 2015 liegen wird, vorausgesetzt der SAP-Konzern erreicht seine für 2016 gesetzten Ziele und es treten 2016 keine negativen Sondereffekte auf.

    Mittelfristig erwarten wir unter Zugrundelegung der für den SAP-Konzern angestrebten Umsatz- und Ergebnisziele, dass sich der Umsatz und das Betriebsergebnis der SAP SE positiv entwickeln werden.

    Als Muttergesellschaft des SAP-Konzerns wird die SAP SE auch in Zukunft Beteiligungserträge in Form von Ergebnisübernahmen und Dividendenzahlungen erhalten. Dabei wird erwartet, dass sich die oben dargestellte Geschäftsentwicklung im SAP-Konzern ähnlich positiv auf das Beteiligungsergebnis der SAP SE auswirken wird.

    Die im Ausblick für den SAP-Konzern getroffenen Aussagen zu Liquiditäts-, Finanz-, Investitions- und Dividendenzielen gelten gleichermaßen für die SAP SE.

    Der Ausblick basiert unter anderem auf den zuvor dargestellten Prämissen der konjunkturellen Entwicklung und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung im SAP-Konzern.

    Mittelfristige Perspektiven

    Alle in diesem Abschnitt erläuterten Finanzkennzahlen sind, sofern nicht anders deutlich gemacht, ausschließlich Non-IFRS-Größen.

    Wir erwarten Wachstum in den Geschäftsfeldern, die besser planbare Umsätze generieren, sowie eine kontinuierliche Steigerung des Betriebsergebnisses. Im Rahmen unserer Strategie setzen wir unseren Schwerpunkt in erster Linie auf die folgenden finanziellen und nicht finanziellen Ziele: Wachstum, Profitabilität, Kundentreue und Mitarbeiterengagement.

    Wir heben unsere Ziele für 2017 gegenüber dem bisher im Jahr 2015 kommunizierten Ausblick an, um sowohl das aktuelle Wechselkursumfeld als auch unsere hervorragende Geschäftsentwicklung widerzuspiegeln.

    Bei weiterhin stabilen Wechselkursen erwartet die SAP nun, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­-Support (Non-IFRS) 2017 in einer Spanne zwischen 3,8 Mrd. € und 4,0 Mrd. € liegen werden. Das obere Ende dieser Spanne entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 32 % von 2015 bis 2017. Die SAP geht jetzt davon aus, dass der Gesamtumsatz (Non-IFRS) 2017 in einer Spanne zwischen 23,0 Mrd. € und 23,5 Mrd. € liegen wird. Wir erwarten nun, dass wir im Jahr 2017 ein Betriebsergebnis (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 6,7 Mrd. € und 7,0 Mrd. € erreichen werden.

    Wir erwarten weiterhin, dass durch das schnell wachsende Cloud-Geschäft und die zudem steigenden Supportumsätze der Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz zunehmen wird. Aufgrund der derzeitigen Dynamik im Softwarelizenzgeschäft erwarten wir nun, dass die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ‑Support sowie Softwaresupport in einer Spanne zwischen 63 % und 65 % des Gesamtumsatzes im Jahr 2017 liegen wird.

    Wir rechnen weiter damit, dass die schnell wachsenden Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse bis 2017 fast die Höhe der Softwarelizenzerlöse erreichen und diese 2018 übersteigen werden. Das Cloud-Geschäft soll bis zu diesem Zeitpunkt eine Größenordnung erreicht haben, die ein schnelleres Wachstum des Betriebsergebnisses ermöglicht.

    2015 haben wir unsere langfristigen Ziele für das Jahr 2020 bekannt gegeben. Wir passen diese Ziele zu diesem Zeitpunkt nicht an und streben somit für 2020 weiterhin Folgendes an:

    • Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 7,5 Mrd. € und 8,0 Mrd. €
    • Gesamtumsatz (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 26 Mrd. € und 28 Mrd. €
    • Betriebsergebnis (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 9,0 Mrd. €
    • Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz (definiert als die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support sowie Softwaresupport) in einer Spanne zwischen 70 % und 75 %

    Wir erwarten, dass 2020 unsere Geschäftsnetzwerk-Angebote den größten Teil der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ‑Support generieren werden, gefolgt von unseren Public-Cloud-Angeboten. In beiden Bereichen rechnen wir 2020 jeweils mit deutlich höheren Cloud-Subskriptions- und -Supporterlösen als bei unseren Private-Cloud-Angeboten.

    Darüber hinaus möchten wir in den nächsten Jahren auch die Profitabilität unseres Cloud-Geschäfts deutlich verbessern. Wir erwarten, dass nach einer stabilen oder leicht steigenden Entwicklung der Marge aus Cloud-Subskriptionen und -Support im Jahr 2016 die Marge in den darauffolgenden Jahren weiter steigen wird, bis wir unsere angestrebten langfristigen Ziele für die Marge aus Cloud-Subskriptionen und -Support im Jahr 2020 erreichen. Die Margen werden dabei auch weiterhin unterschiedlich wachsen: Wir rechnen damit, dass die Bruttomarge unseres Public-Cloud-Geschäfts 2020 bei circa 80 % liegen wird (2015: circa 70 %). Ebenso erwarten wir auch für unser Geschäftsnetzwerk-Geschäft eine Bruttomarge von 80 % im Jahr 2020 (2015: 75 %). Die Bruttomarge für unser Private-Cloud-Geschäft soll 2016 den Break-Even-Punkt erreichen und 2020 bei circa 40 % liegen.

    Wenn unser Cloud-Geschäft schließlich einen insgesamt reifen Status erreicht hat, erwarten wir, dass circa 80 % des Cloud-Subskriptionsgeschäfts aus bestehenden Verträgen und deren Verlängerung sowie 20 % aus Neugeschäft stammen werden. Demgegenüber entfallen in der Phase des schnellen Wachstums unseres Cloud-Geschäfts circa 60 % auf bestehende Verträge und deren Verlängerung und 40 % auf Neugeschäft.

    2015 haben wir zudem unsere Absicht bekannt gegeben, die Profitabilität unseres On-Premise-Software-Geschäfts weiter zu verbessern. Von diesem Zeitpunkt an bis 2020 soll ein durchschnittlicher jährlicher Anstieg unseres Bruttogewinns aus Softwarelizenzen und ‑Support um circa 3 % zu einem Anstieg der entsprechenden Bruttomarge um circa 2 Prozentpunkte führen.

    Nicht finanzielle Ziele 2016

    Neben unseren Finanzzielen stehen auch zwei nicht finanzielle Ziele im Mittelpunkt: Kundentreue und Mitarbeiterengagement.

    Aus unserer Sicht ist es entscheidend, dass unsere Mitarbeiter engagiert sind, sich für unseren Erfolg einsetzen und unsere Strategie unterstützen. Wir halten an unserem Ziel fest, das Mitarbeiterengagement 2016 auf 82 % zu steigern (2015: 81 %).

    Zudem ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass unsere Kunden mit unseren Lösungen zufrieden sind. Dabei geht es uns um mehr als ihre Zufriedenheit – vielmehr möchten wir ihr Vertrauen in uns als zuverlässigen Innovationspartner gewinnen. Die Kundentreue messen wir mit dem Kunden-Net-Promoter-Score (Kunden-NPS). Für 2016 streben wir einen Kunden-NPS von 25 % (2015: 22,4 %) an.

      Chancen

      Unsere Kunden verlassen sich auf SAP als vertrauensvollen Partner bei ihrer Geschäftstransformation. Dafür stellen wir nicht nur In-Memory-Technologien, standardisierte On-Premise und Cloud-Lösungen sowie den Zugang zu Geschäftsnetzwerken bereit, sondern zeigen auch auf, wie sie neue wirtschaftliche Erfolge erzielen und innovative Geschäftsmodelle umsetzen können. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, müssen wir das kontinuierliche Wachstum unseres Unternehmens vorantreiben sowie unsere eigene Geschäftstransformation noch schneller anpassen, indem wir neue Chancen für uns nutzen.

      Schwerpunkt unseres Chancenmanagements sind vier zentrale Bereiche: Wir werten Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Umfeldszenarien und Technologietrends aus. Darüber hinaus analysieren wir eingehend Kunden- und Produktsegmente, Wachstumstreiber und branchenspezifische Erfolgsfaktoren. Diese Auswertungen liefern uns Erkenntnisse, aus denen unser Vorstand die Marktstrategien ableitet. Damit wir den Mehrwert für unsere Aktionäre steigern können, müssen unsere Maßnahmen zur Risikominderung in einem ausgewogenen Verhältnis zu unseren Strategien stehen, wie wir wertorientierte Chancen nutzen. Wir verfügen deshalb über solide Steuerungsstrukturen, um sicherzustellen, dass wir Chancen auf Basis ihrer Wertschöpfung, der benötigten Investition und der erforderlichen Maßnahmen zur Risikoeingrenzung bewerten und verfolgen. Wir stützen uns dabei auf die Talente und Ressourcen innerhalb der SAP und ihres gesamten geschäftlichen Umfelds.

      Sofern es wahrscheinlich ist, dass die Chancen eintreten, haben wir sie in unsere Geschäftspläne, unseren Ausblick für 2016 und unsere mittelfristigen Perspektiven aufgenommen, die in diesem Bericht dargelegt werden. Der nachfolgende Abschnitt konzentriert sich deshalb auf künftige Trends oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven führen könnten, sofern sie sich besser entwickeln, als wir es in unseren Prognosen berücksichtigt haben.

      Die SAP SE ist das Mutterunternehmen des SAP-Konzerns und generiert Zuflüsse primär aus Lizenz- und Subskriptionsgebühren sowie Dividendenzahlungen von Tochterunternehmen. Sie unterliegt daher ebenfalls – direkt oder indirekt – den nachfolgend beschriebenen Chancen.

      Chancen durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen

      Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben deutlichen Einfluss auf unser Geschäft, unsere Finanz- und Ertragslage und unsere Cashflows. Sollte die Weltwirtschaft nachhaltiger wachsen, als wir es in unseren Plänen berücksichtigt haben, könnten folglich unsere Umsätze und Ergebnisse unseren aktuellen Ausblick und die mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

      In unseren mittelfristigen Plänen gehen wir von unveränderten Bedingungen in den Schwellenmärkten aus. Würde sich die Stabilität in diesen Märkten wieder erhöhen, ergäbe sich eine Chance für ein stärkeres Wachstum als in unseren mittelfristigen Plänen erwartet.

      Weitere Informationen über die voraussichtliche weltwirtschaftliche Entwicklung sowie den Ausblick für den IT-Markt und deren potenziellen Einfluss auf die SAP finden Sie am Anfang des Kapitels Prognosen und Chancen.

      Chancen durch Forschung und Entwicklung

      Unser anhaltendes Wachstum durch Innovation gründet auf dem effektiven Einsatz unserer Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. Daher verbessern wir mithilfe von Design Thinking und schlanken Entwicklungsmethoden kontinuierlich unsere Entwicklungsprozesse. Durch kürzere Innovationszyklen, insbesondere im Bereich Cloud, sowie eine stärkere Kooperation mit unseren Kunden möchten wir sicherstellen, dass unsere Lösungen genauestens auf deren Anforderungen zugeschnitten sind und ihnen zum Erfolg verhelfen.

      Schnelligkeit ist zwar ein zentraler Faktor, doch darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass unsere Lösungen ohne großen Aufwand implementiert werden können und durch ihre Wertschöpfung überzeugen. Unseren Kunden wollen wir damit den unkomplizierten Einsatz unserer Technologien und Softwareanwendungen – und damit einen unmittelbaren Mehrwert – ermöglichen. Wenn wir unsere Innovationen schneller auf den Markt bringen können als derzeit geplant oder diese von unseren Kunden schneller angenommen werden als derzeit erwartet, beispielsweise durch eine schnellere Umstellung auf Managed-Cloud-Lösungen für ERP oder eine besonders starke Nachfrage nach SAP S/4HANA, könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken. Dies könnte dazu führen, dass wir unseren Ausblick und unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

      Weitere Informationen über unsere künftigen Chancen im Bereich Forschung und Entwicklung finden Sie in den Kapiteln Produkte, Forschung und Entwicklung und Services sowie Prognosen und Chancen.

      Chancen durch unsere Strategie für profitables Wachstum

      Ziel der SAP ist es, mit unserem gesamten Produkt-, Lösungs- und Serviceportfolio ein profitables Wachstum zu generieren und damit unsere Marktstellung zu halten oder zu verbessern. Dabei wollen wir bis 2020 unseren Zielmarkt auf 320 Mrd. € vergrößern durch Portfolioerweiterungen im Segment SAP-Geschäftsnetzwerke, bei unseren neuen Technologien und in unserem Cloud-Bereich.

      Wir sehen Chancen in wachsenden Produkt- und Marktsegmenten wie In-Memory Computing, Cloud-Lösungen, mobile Lösungen, Geschäftsnetzwerke, digitales Marketing, soziale Medien, Big Data, Internet der Dinge und vorausschauende Analysen. Neben eigenen Entwicklungen und ergänzenden Akquisitionen könnten besonders große strategische Übernahmen unsere Umsätze und Gewinne erheblich steigern. Der Erwerb von Concur erhöht beispielsweise den Nutzen unseres Geschäftsnetzwerks erheblich, da er einen der wichtigsten betrieblichen Ausgabenbereiche abdeckt: die Reisekosten. Mit der Einführung neuer Geschäftsmodelle und dem Einsatz unseres wachsenden Partnernetzes versucht die SAP überdies, ihre Geschäftstätigkeit auszubauen und Chancen bestmöglich zu nutzen.

      Auch unsere leistungsstarken Angebote in Bereichen wie Geschäftsanwendungen, Analyselösungen sowie Datenbanken und Technologien bieten über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg solide Wachstumschancen. Denn wir stellen unseren Bestandskunden innovative und einfach zu nutzende Technologien zur Verfügung und gewinnen auch künftig neue Kunden in diesen Bereichen. Eine größere Ausweitung unseres Portfolios als derzeit geplant könnte sich positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken und dazu führen, dass wir unseren Ausblick und unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen. Insbesondere die SAP-HANA-Plattform, unsere Cloud-Angebote und SAP S/4 HANA könnten zu einer größeren Kundennachfrage führen als in unserem Ausblick und den mittelfristigen Perspektiven prognostiziert.

      Weitere Informationen über unsere künftigen Chancen finden Sie in den Kapiteln Strategie und Geschäftsmodell sowie Prognosen und Chancen.

      Chancen durch unser Partnernetz

      Die SAP wird ihre Zusammenarbeit mit dem globalen Partnernetz weiter ausbauen. Um unsere Marktabdeckung zu vergrößern, werden wir unser Portfolio erweitern und die Entwicklung zukunftsweisender Technologien ankurbeln. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Beitrag der Partnerumsätze zum Gesamtumsatzziel der SAP zu vergrößern. Neben der Stärkung unseres Kerngeschäfts möchten wir mit Unterstützung unseres gesamten Partnernetzes den Markt verstärkt mit SAP HANA, Cloud-Lösungen, SAP S/4HANA und der SAP HANA Cloud Platform bedienen. Dazu gehören strategische Partnerschaften in allen Bereichen: mit Drittanbietern von Software, Systemintegratoren, Dienstleistern und Infrastrukturanbietern. Zu diesem Zweck treiben wir den Ausbau eines Umfelds voran, in dem wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern innovative Lösungen auf Basis von SAP HANA entwickeln können. Sollte sich das Geschäft unserer Partner besser als derzeit erwartet entwickeln, könnte unser indirekter Vertrieb (die Partnerumsätze) stärker anwachsen als in unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven dargestellt. Dies könnte sich positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken und dazu führen, dass wir unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

      Weitere Informationen über unsere Chancen durch unser Partnernetz finden Sie in den Kapiteln Partnernetzwerk sowie Prognosen und Chancen.

      Chancen durch unsere Mitarbeiter

      Unsere Mitarbeiter sind Quelle unserer Innovation und Wertschöpfung für unsere Kunden und die Triebfeder für das Wachstum und die Profitabilität unseres Unternehmens. 2015 haben wir die Zahl unserer Mitarbeiter erhöht sowie gleichzeitig ausgewogene Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Vereinfachungs- und Wachstumsstrategie der SAP fortsetzen zu können. Wir gehen davon aus, dass sich die Produktivität unserer Mitarbeiter durch die zunehmende Anwendung von Design-Thinking-Prinzipien erhöht. Wie im Kapitel Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement beschrieben, investieren wir ständig in unsere Talente, um das Engagement, die Zusammenarbeit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie soziale Innovation zu fördern.

      Damit wir auch in Zukunft unsere Innovationskraft und unseren nachhaltigen geschäftlichen Erfolg sichern können, müssen wir kontinuierlich das weltweit verfügbare Arbeitskräfteangebot nutzen und Spitzenkräfte für unser Unternehmen gewinnen. Dabei setzen wir insbesondere darauf, das Ansehen unserer Marke weiter zu stärken und uns potenziellen Mitarbeitern als Arbeitgeber zu präsentieren, der mit seinen Entwicklungen hilft, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Durch eine verstärkte Nutzung mobiler Kanäle und durch innovative Strategien für das Talentmanagement möchten wir uns außerdem neue Talentpools erschließen.

      Unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven liegen bestimmte Annahmen zum Engagement unserer Mitarbeiter und zu unserem Business Health Culture Index (wie im Kapitel Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement definiert) zugrunde. Sollten diese Annahmen übertroffen werden, könnte dies zu einer erhöhten Produktivität sowie stärkerem Mitarbeiterengagement führen und sich damit positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken. Als Folge könnten wir unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

      Weitere Informationen über unsere künftigen Chancen durch unsere Mitarbeiter finden Sie im Kapitel Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement.

      Chancen durch Kundenbeziehungen

      Die SAP vermarktet ihre Produkte und Services nach Regionen, Kundensegmenten, Geschäftsbereichen und Branchen. Wir investieren in die Weiterentwicklung unseres Vermarktungskonzepts, um unsere Branchenlösungen effektiv zu vertreiben und unsere Kundenbeziehungen zu intensivieren. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei das dynamische Geschäftsumfeld der einzelnen Branchen, das sich im Zuge der Digitalisierung rasant verändert.

      Wir bieten unseren Kunden einzigartige Services mit erheblichem geschäftlichem Nutzen und werden auch künftig aktiv nach neuen Chancen suchen, um den Mehrwert für unsere Kunden zu steigern. So haben wir 2015 unsere Services enger an den Support angebunden, um den Nutzen der Dienstleistungsangebote für unsere Kunden zu erhöhen.

      Unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven liegen bestimmte Annahmen hinsichtlich des Erfolgs unserer Vermarktungsstrategien zugrunde. Sollte der tatsächliche Erfolg unseres Vermarktungskonzepts diese Annahmen übertreffen, könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze, unsere Ertragslage und unsere Cashflows auswirken und dazu führen, dass wir unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen.

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