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Dialog mit Stakeholdern

  • Wir setzen uns in enger Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern für Innovationen und die Entwicklung unserer Lösungen ein.
  • Wir befinden uns in einem stetigen Dialog mit unseren wichtigsten Stakeholdergruppen.
  • Wir gewähren beispielhaft ausgewählte Einblicke in diverse Kooperationen.

Der Dialog und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdergruppen ist ein wesentlicher Aspekt unseres Innovations- und Entwicklungsprozesses. Bevor wir eine neue Lösung entwerfen können, müssen wir zunächst die Geschäftsanforderung verstehen, die mit dieser Lösung abgedeckt werden soll. Dabei setzen wir vor allem auf die Methode des Design Thinking und gemeinsame Innovation. Es handelt sich hierbei um einen kontinuierlichen Prozess, der niemals vollständig abgeschlossen ist. Denn bei einer Innovation werden die Auswirkungen und der Nutzen einer neuen Lösung erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung von Stakeholdern wahrgenommen. Darum bringen Innovationen zusätzliche Verantwortung für uns mit sich, der wir gerecht werden müssen, indem wir unsere Prozesse und Ziele laufend überprüfen.

Um die Aufgaben, die mit dieser Verantwortung einhergehen, genauer verstehen zu können, suchen wir stets den Dialog mit sieben Stakeholdergruppen, die für unser Unternehmen besonders relevant sind, sowie unserem Sustainability Advisory Panel. Wir haben uns für diese Gruppen entschieden, da sie von zentraler Bedeutung für unsere Wertschöpfung sind. Die aus diesem Dialog gewonnenen Erkenntnisse fließen in unsere Wesentlichkeitsanalyse ein.

Stakeholder-gruppe   Dialogformen   Weitere Informationen

Kunden

 

Im Mittelpunkt unseres geschäftlichen Handelns stehen unsere Kunden, denen wir mit unseren Lösungen zum Erfolg verhelfen möchten. Die Einbeziehung der Kunden erfolgt im Rahmen von Verkaufsgesprächen, durch unsere Industry Value Networks, Projekte zur gemeinsamen Innovation, Kundenbeiräte und die von Kunden organisierten Anwendergruppen auf der ganzen Welt. Im Rahmen der sogenannten Customer Engagement Initiative geben wir unseren Kunden frühzeitig Einblick in unsere Produktplanung und bieten ihnen damit Einfluss- und Mitwirkungsmöglichkeiten in allen Phasen der Produktentwicklung. Ein wichtiges Instrument ist auch unser „SAP Listens“-Programm, das uns regelmäßig Aufschluss über die Zufriedenheit von Kunden und Partnern gibt. Darüber hinaus interagieren unsere für Vertrieb, Beratung, Schulung und Support zuständigen Organisationen täglich auf unterschiedlichste Weise mit unseren Kunden.

Spezielle Customer Officers berichten direkt an die Mitglieder des Global Managing Board.

Zu unseren vorrangigen Unternehmenszielen gehört Kundentreue, die wir jährlich messen.

 

Weitere Informationen zu Kundenumfragen finden Sie im Kapitel Kunden.

Mitarbeiter

 

Neben unserer jährlichen ausführlichen Mitarbeiterbefragung führen wir regelmäßig kurze Umfragen (Pulse Checks) durch. Der Aufsichtsrat der SAP setzt sich zu 50 % aus Vertretern der Mitarbeiter zusammen, und die Geschäftsführung berät sich regelmäßig mit unseren Betriebsräten. Darüber hinaus steht das Global Managing Board den Mitarbeitern jedes Quartal in Mitarbeiterversammlungen Rede und Antwort. In sogenannten Coffee Corner Sessions, die jedes Quartal stattfinden, erläutern Führungskräfte des oberen Managements den Mitarbeitern unsere Strategie und beantworten Fragen. In themenbezogenen Online-Diskussionsforen tauschen sich unsere oberen Führungskräfte außerdem regelmäßig mit unseren Mitarbeitern aus und fördern auf diese Weise den offenen Dialog und gezieltes Feedback auf globaler Ebene.

 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der letzten Mitarbeiterbefragung und dazu, wie wir mit diesen Ergebnissen umgehen, finden Sie im Kapitel Mitarbeiterengagement.

Öffentliche Hand

 

Die SAP berät Regierungen und öffentliche Einrichtungen auf der ganzen Welt zu wichtigen IT-Themen wie Digitalisierung, Cloud und Big Data. Denn diese spielen bei der Realisierung von Einsparpotenzialen und der Förderung von wirtschaftlichem Wachstum eine zentrale Rolle.

 

Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten im Jahr 2015 finden Sie im Kapitel Politische Mitgestaltung.

IT-Branchen-analysten

 

Unser Team von SAP Analyst Relations, das Global Managing Board und die Führungsriege der SAP tauschen sich regelmäßig mit IT-Branchenanalysten aus.

 

Schwerpunktthemen waren 2015 unter anderem SAP HANA, unsere Unternehmensanwendungen, unsere Branchenlösungen, unsere Cloud-Lösungen, unser Kunden- und Partnernetz sowie unser Serviceangebot. In den aktuellen Informationsmaterialien zu unseren Branchenlösungen erläutern wir auch die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen unserer Lösungen.

Finanzanalysten und Anleger

 

Unser Investor-Relations-Team und das Global Managing Board der SAP führen persönliche Informationsgespräche mit Finanzanalysten und institutionellen Anlegern, Roadshows für Anleger, Telefonkonferenzen zu den Quartalsergebnissen und die jährliche Hauptversammlung durch. Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Kontakt zur Gruppe der institutionellen Investoren, die vorrangig in besonders nachhaltige Unternehmen investieren. Diese nimmt das Investor-Relations-Team zusammen mit unserer Nachhaltigkeitsorganisation wahr. Das Team von Global Treasury tauscht sich regelmäßig mit Anleiheinvestoren aus.

 

Weitere Informationen zu unserem Dialog mit Anlegern finden Sie im Kapitel Investor Relations.

Nichtregierungs-organisationen und Wissenschaft

 

Unser Dialog mit Nichtregierungs- und gemeinnützigen Organisationen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen hilft uns bei der Entwicklung von Lösungen, mit denen wir zur Bewältigung der dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit beitragen können. Dieser Dialog liefert uns außerdem Aufschluss darüber, welche Erwartungen die Gesellschaft an uns als Unternehmen stellt.

 

2015 verabschiedete die UN-Vollversammlung die neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese globalen Nachhaltigkeitsziele sollen helfen, Armut zu bekämpfen, Chancengleichheit zu fördern und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die SAP ist Gründungspartner von IMPACT 2030, einem Zusammenschluss von Unternehmen, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter in Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bringen möchten. Gemeinsames Ziel ist es, den Anforderungen einer sich rasant verändernden Welt gerecht zu werden und einen dauerhaften, nachhaltigen Wandel zu ermöglichen. Zu dem Netzwerk zählen neben SAP auch IBM, Google, GSK, TATA Consultancy Services und The Dow Chemical Company.

Die SAP möchte Organisationen auf Kommunal- und Bundesebene bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise im Nahen Osten und in Europa unterstützen. Mit den Spenden der SAP und ihrer Mitarbeiter werden zahlreiche lokale und nationale Hilfsorganisationen für Flüchtlinge sowie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen unterstützt.

Wir haben 2015 außerdem unsere strategischen Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen zur Förderung von STEM-Initiativen weiter ausgebaut, deren Ziel die Entwicklung von Kompetenzen in den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurswesen und Mathematik ist. In Zusammenarbeit mit dem Cape Town Science Centre, dem Galway Education Centre und 100 weiteren gemeinnützigen Organisationen und Regierungspartnern veranstaltete die SAP die Africa Code Week. Im Rahmen dieser Initiative werden Kindern und Jugendlichen Programmierkenntnisse vermittelt, die ihnen neue berufliche Perspektiven in der digitalen Wirtschaft eröffnen und ihnen so helfen, zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas beizutragen. Die SAP beteiligte sich außerdem an der von der EU-Kommission initiierten EU Code Week.

Über das SAP-University-Alliances-Programm arbeiten wir umfassend mit Hochschulen zusammen und bieten Studierenden an über 1.200 Universitäten die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit SAP-Lösungen zu sammeln.

Wir haben außerdem unser Angebot an kostenlosen und öffentlich zugänglichen Schulungen in Form von Massive Open Online Courses (MOOCs) ausgeweitet, die wir über unsere Schulungsplattform openSAP bereitstellen. Neben Einführungskursen und Schulungen für Fortgeschrittene zu den Technologien von SAP haben wir 2015 auch unsere Online-Schulung „Sustainability and Business Innovation“ (Nachhaltigkeit und Innovation) erneut angeboten.

Im Rahmen unserer Strategie zur Nutzung von Strom, der zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen stammt, setzen wir auch auf den Erwerb hochwertiger Grünstromzertifikate. Wir haben deshalb die Kriterien, die die von uns erworbenen Zertifikate erfüllen müssen, an den Empfehlungen von zwei anerkannten Nichtregierungsorganisationen ausgerichtet, die über langjährige Erfahrung in diesem Bereich verfügen.

Mit unserer Investition in den Livelihoods Fund leisten wir einen Beitrag zur Entwicklung ländlicher Gemeinden. 2015 haben wir wie bereits im Vorjahr Emissionsgutschriften aus diesem Investmentfonds erhalten, mit denen wir unseren CO2-Ausstoß kompensieren konnten.

Partner und Lieferanten

 

Einen wichtigen Beitrag zum Wachstum unseres Unternehmens leisten auch die Partner der SAP. Sie helfen uns bei der Entwicklung innovativer Lösungen sowie dem Vertrieb und der Implementierung unserer Lösungen bei Kunden. Ein Beispiel für den konstruktiven Austausch und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist das internetbasierte SAP Community Network, das bereits mehr als zwei Millionen Mitglieder zählt.

Gemeinsam mit ausgewählten Lieferanten untersuchen wir außerdem, wie wir uns gegenseitig bei der Optimierung unserer Abläufe unterstützen können.

 

Über unser Programm „SAP Listens“ befragen wir nicht nur Kunden, sondern auch unsere Partner in regelmäßigen Abständen.

Ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ist die spezielle Kennzeichnung nachhaltig gefertigter Produkte in unserem Einkaufskatalog. Damit bieten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, durch Bestellung entsprechend gekennzeichneter IT-Geräte oder Büromaterialien einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Nachhaltigkeit in der Lieferkette.

Sustainability Advisory Panel

 

In unserem Sustainability Advisory Panel sind Repräsentanten von Kunden, Anlegern und Nichtregierungsorganisationen vertreten.

 

Unser Sustainability Advisory Panel hat sich 2015 mit hochrangigen Führungskräften der SAP aus den Bereichen Strategie, Lösungen, Finanzen und Verwaltung (unter anderem mit Finanzvorstand und Chief Operating Officer Luka Mucic, der zusätzlich das Thema Nachhaltigkeit im Vorstand vertritt) zu Gesprächen getroffen. Hierbei ging es darum, wie der Aspekt Nachhaltigkeit noch stärker im Lösungsportfolio von SAP verankert werden kann und wie unsere Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen beitragen können. Ein weiteres Thema war, in welchen Bereichen unsere Strategie im Bereich Digitalisierung einen besonders wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten kann.

Wir werden auch im kommenden Jahr unseren Dialog mit Stakeholdern fortführen, um den vielfältigen Anforderungen unserer verschiedenen Stakeholdergruppen Rechnung zu tragen.

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