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Nachhaltigkeit in der Lieferkette

  • Unsere On-Premise- und Cloud-Lösungen für die Beschaffung helfen uns, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
  • Unsere zentrale Einkaufsorganisation (Global Procurement Organization, GPO) fördert nachhaltige Abläufe in der gesamten Lieferkette.
  • Mit unseren Lösungen können auch unsere Kunden und Lieferanten nachhaltiger werden.


Zusammenarbeit mit nachhaltigen Lieferanten für mehr Nachhaltigkeit bei SAP

Wir fördern nicht nur die Nachhaltigkeit in unserem eigenen Unternehmen, sondern gehen einen Schritt weiter: Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir gezielt daran, möglichst nachhaltige Produkte einzukaufen. Wir bemühen uns stets, unsere Waren und Dienstleistungen bei Lieferanten einzukaufen, die sich hohen Umwelt- und Sozialstandards verpflichten. Darüber hinaus hat sich die SAP der Initiative „Made in a Free World“ angeschlossen. Damit möchten wir potenzielle Risiken von Kinder- und Zwangsarbeit in unserer Lieferkette aufdecken und ausschließen. Durch einen nachhaltigen Einkauf können wir einen positiven Beitrag zur Einhaltung von Sozialstandards und zum Umweltschutz leisten und unsere Emissionen reduzieren. Indem wir mit Lieferanten zusammenarbeiten, die bei ihren Abläufen Wert auf Nachhaltigkeit legen, gehen wir mit gutem Beispiel voran und agieren im Sinne unserer Kunden, die von uns ebenfalls nachhaltige Geschäftspraktiken erwarten.

Unsere Lieferkette unterstützt uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Entwicklung von Software sowie bei unseren geschäftlichen Abläufen in den Konzerngesellschaften. Unser Einkauf umfasst im Wesentlichen Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen, Reisen und Marketing sowie materielle Güter wie IT-Geräte, unseren Fuhrpark und unsere Gebäudeausstattungen.

Wahrung hoher Umwelt- und Sozialstandards durch laufend aktualisierte Einkaufsrichtlinien

Damit wir auch in unserer Lieferkette nachhaltige Abläufe sicherstellen können, haben wir das Thema Nachhaltigkeit zu einem zentralen Aspekt unserer globalen Einkaufsgrundsätze gemacht, deren Einhaltung für alle Mitarbeiter im Einkauf verbindlich ist. Ziel ist es, nachhaltige Prozesse fest in der Einkaufsorganisation zu verankern und damit einen Beitrag zur Umsetzung unserer übergreifenden Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Dazu gehört zum Beispiel, die wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Wechselwirkungen von Einkaufsentscheidungen laufend zu überprüfen.

Bei der Auswahl neuer Lieferanten legen wir hohe Maßstäbe an die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards an. Aus diesem Grund wurden die globalen Rahmenverträge für Lieferanten um einen Anhang zur Nachhaltigkeit ergänzt. In diesem Anhang ist unter anderem das Recht festgeschrieben, von den Lieferanten vorab Auskünfte über die Einhaltung des Arbeitsrechts und der Bestimmungen zum Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz sowie die Erfüllung anderer wichtiger Nachhaltigkeitskriterien zu verlangen. Damit möchten wir die Einhaltung unserer Nachhaltigkeitsrichtlinien in unseren täglichen Abläufen sicherstellen.

Darüber hinaus müssen die Lieferanten der SAP den Bedingungen des SAP-Verhaltenskodex für Lieferanten zustimmen. In die Bestimmungen dieses Kodex sind internationale Standards eingeflossen, die für uns als Softwareanbieter relevant sind, unter anderem die Standards der Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC) und die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. Er enthält Bestimmungen zur Achtung von Menschenrechten, Einhaltung von Arbeitsstandards, Bekämpfung von Korruption und Bestechung sowie zu einem umweltverträglichen Umgang mit Abfällen, Abwässern, Emissionen und Materialien.

Wir beziehen Waren und Dienstleistungen nach Möglichkeit über lokale Unternehmen, beispielsweise die Lebensmittel für unsere Kantinen. In der Kantine des SAP Innovation Center in Potsdam verwenden wir beispielsweise Produkte von lokalen Betrieben und Höfen. Damit möchten wir zeigen, dass wir gezielt Erzeuger in der Region unterstützen und auf diese Weise einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Überwachung von Lieferanten im Hinblick auf Umweltschutz und Menschenrechte

Im Rahmen unseres Programms für das Lieferantenmanagement führen wir in den USA ein Pilotprojekt durch. Neue Lieferanten, die in einem bestimmten Kalenderjahr ein gewisses Geschäftsvolumen mit uns überschreiten, sowie alle direkten Lieferanten mit einem Geschäftsvolumen von mehr als 10.000 € (im Jahr 2014) sind aufgefordert, einen Fragebogen zum Thema Nachhaltigkeit auszufüllen. Dieser enthält Fragen zu ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, ihren konkreten Zielsetzungen im Hinblick auf ökologische und soziale Verbesserungen, ihrer Zertifizierung nach ISO 14001 und ihren Maßnahmen zur Achtung der Menschenrechte und Einhaltung von Arbeitsstandards. Auf diese Weise können wir Risiken in unserer Lieferkette aufdecken und Bereiche ermitteln, in denen wir gemeinsam mit unseren Lieferanten an einer Verbesserung arbeiten können. Die Vielfalt unserer Lieferanten in den USA dokumentieren wir in vierteljährlichen Berichten.

Im Rahmen unserer Prüfungen haben wir keine wesentlichen Risiken oder negativen Auswirkungen im Hinblick auf gesellschaftliche Kriterien und Umweltschutz festgestellt. Aus diesem Grund können die Abstände für weitere umfassende Untersuchungen der Umweltauswirkungen unserer Lieferanten vergrößert werden. Wenn wir bei unseren Prüfungen Risiken ermitteln, machen wir unser Recht geltend, bei unseren Lieferanten Audits vor Ort durchzuführen.

Seit 2012 erheben wir Daten zu den Treibhausgasemissionen in unserer Lieferkette. Dabei verbessern wir unsere Methodik zur Erfassung dieser Daten laufend und ergreifen entsprechende Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß innerhalb der gesamten Lieferkette zu verringern. Weitere Informationen zu diesen Maßnahmen finden Sie im Kapitel Energie- und Emissionsmanagement.

Nachhaltige Produkte im Einkaufskatalog für mehr Umweltschutz durch Mitarbeiter

Beim Kauf von Waren und Dienstleistungen möchten wir bewusste Entscheidungen im Sinne eines nachhaltigen Einkaufs treffen und auch unseren Mitarbeitern einfache Möglichkeiten bieten, es uns gleichzutun. In unserem SAP-Ariba-Katalog können die Mitarbeiter auf einfache Weise nachhaltig gefertigte IT-Geräte und Büromaterialien bestellen. Die entsprechenden Produkte sind mit einem grünen Blatt gekennzeichnet, sodass unsere Mitarbeiter bei der Bestellung von Produkten für den Arbeitsalltag nachhaltige Entscheidungen treffen können. Die mit dem grünen Blatt gekennzeichneten Produkte erfüllen Nachhaltigkeitsrichtlinien und sind entsprechend zertifiziert. Für IT-Geräte verwenden wir das allgemein anerkannte Prüfsiegel von TCO Development. Produkte mit dem TCO-Prüfsiegel müssen nicht nur Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, sondern setzen auch hohe Maßstäbe bezüglich der Bedingungen, unter denen Hardwareprodukte gefertigt wurden. In Deutschland haben wir außerdem einen Katalog für die Bestellung von Büromaterialien eingeführt, der ausschließlich nachhaltige Produkte enthält.

Bei der Flugbuchung über unsere Concur-Lösung werden den Mitarbeitern Informationen zu den CO2-Emissionen der gebuchten Flüge angezeigt. Durch die Offenlegung dieser Informationen können unsere Mitarbeiter bei Entscheidungen zu Geschäftsreisen auch die mit einem Flug verbundenen Treibhausgasemissionen berücksichtigen.

Gemeinsame Innovation zum Wohl von Lieferanten und SAP

Seit unseren ersten Maßnahmen und Initiativen zur Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsleistung im Jahr 2009 hat unsere globale Einkaufsorganisation eng mit wichtigen Lieferanten und internen SAP-Organisationen (zum Beispiel der Lösungs- und Softwareentwicklung) zusammengearbeitet, um nachhaltige Geschäftspraktiken in den jeweiligen Unternehmen und Organisationen zu fördern. Auch 2015 haben wir direkt mit Lieferanten daran gearbeitet, in den folgenden wichtigen Bereichen messbare Fortschritte zu erzielen:

  • Mobilität: Als Alternative zu einem Firmenwagen bieten wir unseren Mitarbeitern in Deutschland eine BahnCard 100 für Zugreisen mit der Deutschen Bahn AG an.
  • Elektroautos
  • Fahrräder: Seit 2015 bieten wir unseren Mitarbeitern in Deutschland die Möglichkeit an, Fahrräder zu leasen. Zum Jahresende wurden bereits 1.094 geleaste Dienstfahrräder genutzt.
  • Kantinen und Cafés: Wir haben neue Kennzahlen für die Cateringunternehmen und Lebensmittelzulieferer an unseren Standorten definiert, mit denen wir ihre Bemühungen um Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit messen können. Zudem prüfen wir derzeit nachhaltigere Alternativen für das Essensangebot. An unseren Standorten in Deutschland bieten wir beispielsweise ausschließlich Fair-Trade-Kaffee und ‑Kakao aus biologischem Anbau an. Dieses Angebot soll auf weitere Standorte auf der ganzen Welt ausgeweitet werden. In den meisten unserer Niederlassungen werden anstelle von Plastikflaschen bereits Wasserspender verwendet. 2016 soll diese Umstellung auch an den übrigen Standorten abgeschlossen werden.
  • Erneuerbare Energie
  • Recyclingpapier: An unseren Standorten in Deutschland und allen Standorten in der Region EMEA verwenden wir nun ausschließlich Recyclingpapier. Auf weltweiter Ebene soll die Umstellung auf Recyclingpapier spätestens im Laufe des Jahres 2016 abgeschlossen werden.
  • Papierlose Rechnungsstellung: Wir nutzen die Cloud-Lösungen von SAP Ariba für den elektronischen Rechnungsversand und drucken dadurch jährlich 150.000 Rechnungen weniger. Darüber hinaus unterstützen wir eine papierlose Reisekostenerstattung. Hierzu können Mitarbeiter in Ländern, in denen Originalbelege nicht archiviert werden müssen, gescannte Belege einreichen.
  • Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen: 2015 haben wir bei manche Veranstaltungen, wie die CeBIT in Hannover, ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt. 2016 möchten wir auch das SAP Development Kick-Off Meeting (SAP d-kom) nachhaltiger gestalten. Gemeinsam mit einer Veranstaltungsagentur soll ein umfassendes Konzept zur Verbesserung der Nachhaltigkeit solcher Veranstaltungen ausgearbeitet werden, das auch Kennzahlen zur Messung der Ergebnisse beinhaltet.
  • Umweltfreundliche Büromaterialien: Über unsere Einkaufskataloge können nun auch alternative, umweltfreundlichere Büromaterialien bestellt werden. Die entsprechenden Produkte sind mit einem grünen Blatt gekennzeichnet. Im Durchschnitt erfüllt mindestens die Hälfte unserer Büromaterialien in Deutschland die Kriterien für diese Kennzeichnung.
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