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Arbeitskollegen im Gespräch an einem Tisch

Neuausrichtung des Personalwesens mit KI

In „Der Mensch im Mittelpunkt: Die Zukunft von KI im Personalwesen“ untersuchte eine Gruppe von 14 HR-Führungskräften weltweit die vielen Veränderungen (und Chancen), die KI für das Personalwesen mit sich bringt.

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Künstliche Intelligenz (KI) wird schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Employee Experience. Von Pilotprojekten über unternehmensweite Rollouts bis hin zu neuen Funktionen, die Teams bei der Neugestaltung von Prozessen unterstützen.

Das Innovationstempo wird in nächster Zeit kaum langsamer werden. Weit verbreitete und ausgereifte KI hat Auswirkungen auf Mitarbeiter im gesamten Unternehmen, auch auf HR-Fachkräfte, die an der Gestaltung der Employee Experience mitwirken. Dies wirft viele Fragen auf, – bei Mitarbeitenden und bei HR-Teams – wie wohl ihre Zukunft aussehen wird.

Wo finden Personalleiter Antworten darauf? In  „Keeping the Human Resources: The Future of HR in the Age of AI“ untersuchte eine Gruppe von 14 HR-Führungskräften weltweit die vielen Veränderungen (und Chancen), die KI für das Personalwesen mit sich bringt.

In unserem Bericht erfahren Sie, worauf Personalleiter und HR-Experten besonderen Wert legen sollten, um relevant zu bleiben – und warum sie das eigene menschliche Potenzial mehr denn je einbeziehen sollten.

Die HR-Identitätskrise

HR-Teams sind seit langem dafür bekannt, Mitarbeiter zu unterstützen und die menschliche Ebene des Unternehmens zu stärken. Im Kern haben sich diese Werte nicht geändert. KI hilft den HR-Teams, genau das tun, was sie am besten können – nur schneller und effizienter als je zuvor:

Die Nutzung von KI zur Vermeidung repetitiver Aufgaben, mühevoller Datenverarbeitung und ineffizienter Prozesse klingt vielversprechend. Das Abtreten wichtiger Prozessschritte oder Aufgaben an die KI kann jedoch problematisch sein für HR-Fachkräfte, die stolz darauf sind, dass ihre Arbeit die menschliche Komponente besonders hervorhebt. Dadurch wird die KI zu mehr als einem fortschrittlichen Produktivitätstool – sie bedeutet dann einen grundlegenden Wandel für die Arbeitsweise und -leistung der Beschäftigten und ihren Erfolg.

Was heißt das für HR-Teams? Wie können sie vorankommen und sich auf eine Zukunft mit KI vorbereiten? Und wie wird sich das Personalwesen weiterentwickeln, wenn neue Technologien stärker in Unternehmen integriert werden?

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Erste Schritte

Sechs zukunftsweisende HR-Archetypen für das KI-Zeitalter

Als Hilfe für Personalleiter, die Ausrichtung ihrer Teams und ihre künftige Funktionsweise neu zu gestalten, haben wir sechs verschiedene HR-Archetypen identifiziert, die für eine KI-gestützte Zukunft bereit sind:

1. Der Produktstratege für Employee Experience

Dieser geübte Teamworker sorgt dafür, dass sich Menschen aus allen Bereichen des Unternehmens gut vertreten fühlen. Denn Mitarbeiterbindung hängt letztlich von der Einbeziehung ab. Wenn lösbare Probleme nicht gehört oder nicht angesprochen werden, leidet die Innovation genauso wie die Mitarbeiterzufriedenheit.

Die Denk- und Handlungsweise des Produktstrategen für Employee Experience hat das gesamte Unternehmen im Blick und erkennt proaktiv, welche Probleme nicht beachtet, ignoriert oder umgangen werden. Er wagt mutige Schritte über traditionelle HR-Grenzen hinweg und bringt die richtigen Leute für die geeignete Lösung zusammen. Was ist das oberste Ziel? Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und die übergeordneten Unternehmensziele in Einklang bringen.

2. Der Kulturstratege

Dieser Urheber tragfähiger Verbindungen überbrückt Unterschiede und schafft eine einheitliche Unternehmenskultur. Denn ohne klare Werte können Teams auseinanderdriften und Organisationen zerbrechen. Ein fundierter kultureller Leitfaden hilft dabei, Fragmentierung zu verhindern, indem Unternehmenswerte ständig weiterentwickelt und konkretisiert werden. Das authentische Engagement und Rollenvorbild des Kulturstrategen inspiriert Mitarbeitende, sich neu zu vernetzen und den eigenen Platz in der gemeinsamen Mission des Unternehmens zu finden.

Da Remote- und Hybrid-Arbeitsplätze zum Standard werden, fühlen sich viele Menschen vielleicht isoliert. Der Kulturstratege hilft Mitarbeitenden, das Gefühl der Zugehörigkeit zu wahren – durch virtuelle Teamstärkung und Freiräume für offenen und transparenten Austausch. Die Schaffung von Plattformen für einen offenen Dialog fördert integrative Umgebungen, die das Gefühl von Einheit und Gemeinschaft stärken.

3. Der KI-Aufklärer

Klärt über anstehende Änderungen auf, beseitigt Missverständnisse auf einfühlsame Art und spricht Sorgen und Vorbehalte der Mitarbeitenden direkt an. Das ist keine Magie – mehr Menschen im Unternehmen sollen den Wert der KI-Lösungen für sich selbst erkennen.

Es baut eine Brücke zwischen den Mitarbeitenden und dem Potenzial der Zukunftstechnologie. Der KI-Aufklärer möchte die Vorbehalte gegenüber den neuen Tools verstehen und überwinden. Er vermittelt zwischen den Teams, kennt die Perspektiven der Mitarbeitenden und bleibt stets geduldig und vorurteilsfrei.

4. Der Anwalt des Wandels

Dieser Konsensförderer entschärft komplexe Zusammenhänge, die oft mit schnellen Veränderungen einhergehen. Neue Tools, Prozesse und Erwartungen können zu Fragen, Problemen und Schlimmerem führen. Wenn die Belegschaft betroffen ist, wird diese Führungskraft aktiv und schafft mehr Klarheit im Dialog.

Der Anwalt des Wandels schafft durch Offenheit und positive Ausstrahlung ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen zuversichtlich, sicher und anpassungsfähig sein können. Er führt mit klaren Zielvorgaben, genauer ROI-Erfassung und behält den Überblick über die Geschäftsergebnisse.

5. Der Ethikbewahrer

Er kalibriert den moralischen Kompass und schützt die Werte des Unternehmens im schnellen Wandel des Arbeitsumfelds. Bei der Einführung neuer Technologien wie KI erkennt dieser erfahrene Lotse drohende ethische Untiefen und umschifft sie auf sicheren Fahrwegen.

Konstruktive Abwägungen – und Meinungsverschiedenheiten – werden unweigerlich auftreten. Wenn nie dagewesene Veränderungen Fahrt aufnehmen, behält der Ethikbewahrer das Ziel im Blick und wägt Risiken sorgfältig ab. Und fundierte Entscheidungen erforderlich sind, handelt er schnell und zielgerichtet, um das Vertrauen auf jeder Ebene des Unternehmens zu stärken.

6. Der Rollengestalter

Dieser Vertrauensförderer hilft Mitarbeitenden, neue Karrierewege zu beschreiten, ohne ihr Zielbewusstsein zu verlieren. Wenn ein neuer Prozess, ein neues Arbeitsmodell oder eine neue Veränderung Unsicherheit hervorruft, unterstützt er die Menschen dabei, sich in Neues einzufinden und die Innovationsschritte gerne mitzugehen.

Vom individuellen Coaching bis zu Gruppen-Workshops: Der Rollengestalter inspiriert Menschen, Veränderungen anzunehmen und eigene Wege zum Erfolg zu finden. Er konkretisiert Strategien für einzelne Mitarbeitende, egal ob langfristige Abläufe oder einzelne Tagesaufgaben, die mit der neuesten KI-Technologie verbessert werden können. Durch Fördern einer Kultur der Neugier weist er Mitarbeitenden neue Wege, Kompetenzen zu erweitern, Resilienz im Wirtschaftswandel aufzubauen und den eigenen Beitrag neu zu gestalten.

Wohin führt der Weg für Personalleiter?

Das Personalwesen mit KI neu zu gestalten, ist mehr als bloßes Reagieren auf rasante technologische Veränderungen. Es eröffnet die Chance, Mitarbeiterengagement, Talentmanagement und Unternehmenserfolg zu transformieren.

Durch die sechs Archetypen für die Zukunft des Personalwesens können Führungskräfte die Stärken ihres Teams erkennen und Menschen dabei unterstützen, Kompetenzen für ihren Erfolg im KI-Zeitalter aufzubauen.

Um Personalkompetenzen auf die Geschäftsanforderungen abzustimmen, junge Talente zu gewinnen und Mitarbeitende auf ihrem Karriereweg zu motivieren, muss sich das Personalwesen weiterentwickeln. Personalleiter, die selbstbewusst für Veränderung eintreten, können ihre Teams in eine Zukunft führen, in der sich menschliche Werte und Innovationskraft harmonisch ergänzen.

Studie

Wie geht es weiter für die KI im Personalwesen?

Gewinnen Sie Einblicke in die Zukunft der KI für HR und in neue Rollen und wichtige Kompetenzen zum Vorbereiten von HR-Teams.

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