
▪ Die per EDI übermittelten Kundenabrufe werden in der Regel automatisch als Lieferabruf bzw. Feinabruf im Lieferplan verbucht. Zusätzlich ist der Planabruf zur Feinsteuerung der Bedarfsplanung im Einsatz.▪ Zwischen neuen Liefer-/Feinabrufeinteilungen und den letzten im Planabruf verbuchten Einteilungen kann es Abweichungen (Mengen/Termin) geben. Ebenfalls könnten neue Einteilungen gegen die vereinbarte/gepflegte Rundungsmenge abweichen.▪ Mit der erweiterten Toleranzprüfung ist es möglich neue Liefer-/ Feinabrufeinteilungen mit den aktuellen Planabrufeinteilungen zu vergleichen, um Toleranzverletzungen zu identifizieren. Ebenfalls ermöglicht wird die Überwachung der mit dem Kunden vereinbarten „ Frozen Zone“. Rückständige Einteilungen werden dabei tagesgenau, zukünftige Einteilungen in drei Zeithorizonten entweder Tages-/Wochen- oder Periodenweise geprüft.▪ Ein Monitor zur Überwachung dieser Toleranzverletzungen ermöglicht ein manuelles eingreifen oder ein automatisches Verarbeiten der neuen Einteilungssituation. Die Ergebnisse könnten z.B. auch als fachliche Grundlage/Nachweis für eine Diskussion mit dem Kundendisponenten genutzt werden (Widerspruch, Übernahme Sonderfahrtkosten, Einführung neuer Produktionsschichten…).
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