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Mike Keilen

Leiter Global Solutions Management, USA

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Mike Keilen kam durch die Übernahme von BusinessObjects zu SAP. Er brachte eine hochrelevante Ausbildung, vielfältige Erfahrungen und die Liebe zum Angeln mit, bei dem er – wie er sagt – das eine oder andere über das Geschäft, die Rolle von Führungskräften und Teamarbeit gelernt hat. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum SAP für Mike der Arbeitgeber der Wahl ist.

 

F: Was ist Ihre aktuelle Rolle bei SAP?

Ich verantworte weltweit die gesamte Produktstrategie und Markteinführung für das SAP-Middleware-Portfolio und Enterprise Information Management.

Es ist eine sehr funktionsübergreifende Rolle. Ich arbeite täglich mit dem Bereich Product and Innovation, globalen und regionalen Kompetenzzentren sowie Vertriebs- und Marketingteams an der Entwicklung und Umsetzung der Markteinführungsstrategien für die beiden Softwarelinien. Das umfasst Aspekte wie die Preisgestaltung, Positionierung und Bündelung. Im Wesentlichen geht es also um die Vorbereitung eines möglichst erfolgreichen Vertriebs. Eine schöne Ergänzung dieses Aufgabenspektrums ist die Zusammenarbeit mit Partnern für die Definition von Lösungsvisionen. Zusammengefasst kann man sagen: Das Hauptziel meines Teams besteht darin, die richtigen Lösungen den richtigen Zielgruppen für einen reibungslosen Vertrieb und einen maximalen Kundenerfolg anzubieten. 

 

F: Wie sind Sie zu SAP gekommen?

Im April 1991 habe ich bei einem kleinen Start-up-Unternehmen angefangen. Es hieß Firstlogic und ich war der 25. Mitarbeiter. In 2006 wurden wir von BusinessObjects geschluckt. Ein Jahr später wurde BusinessObjects dann seinerseits von SAP übernommen und ich war plötzlich nicht mehr der große Fisch in einem kleinen Start-up-Teich mit 500 Mitarbeitern, sondern ein kleiner Fisch in einem Ozean mit 50.000 Mitarbeitern.

 

F: Wie ist Ihre Karriere bislang verlaufen?

Ich habe programmiert, im Vertrieb gearbeitet und vieles getan, was zwischen diesen beiden Polen liegt. Am liebsten habe ich Produktportfolios und -strategien entwickelt, mit Partnern zusammengearbeitet und mich um das Management von Anwendungen und Lösungen gekümmert. Diese Rollen und meine heutige ermöglichen mir, vielfältige Aufgaben wahrzunehmen – von Strategie und Planung über Marketing und Technologie bis zur Interaktion mit den Kunden. Diese Vielfalt ist großartig. Mein aktueller Job befriedigt mich am meisten: Menschen führen, anleiten und unterstützen. Der Moment, wenn den Mitarbeitern in meinem Team „ein Licht aufgeht“, ist einfach unbezahlbar.

[Anmerkung : Mike hat einen Abschluss in Informatik und einen in BWL. Diesen Doppelabschluss hat er angestrebt, weil er sicher sein wollte, dass er seine Ideen „in einer Sprache formulieren kann, die Geschäftsleute verstehen, damit sich die Finanzabteilung mit der Finanzierung seiner Projekte einfacher tut.“]

 

F: Haben Sie jemals daran gedacht, sich beruflich zu verändern oder zu kündigen?

Direkt nach der Universität habe ich bei einem Vertragsunternehmen gearbeitet, das für IBM tätig war – dort war alles sehr bürokratisch und prozessgesteuert. Die Frustration, die ich dort erlebt habe, hat mich motiviert, bei einem Start-up-Unternehmen anzufangen, in dem die Abläufe viel effizienter und einfacher waren. Als ich vor acht Jahren dann zu SAP kam, kam mir vieles von den Anfängen meiner Karriere her bekannt vor. Aber es ist auch ein Aufstieg, für ein großes Unternehmen zu arbeiten. In einem kleinen Start-up muss man sich erst bewähren. In einem Unternehmen wie SAP mit loyalen Kunden und einem hohen Markenwert hat man quasi automatisch eine Daseinsberechtigung. Die Kunden geben einem viel Spielraum. Das eine ist nicht besser als das andere, es ist einfach nur unterschiedlich.

 

F: Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der heute bei SAP anfängt?

Dasselbe, was ich meinem Team immer sage: Wer erfolgreich sein will, muss gleichzeitig dynamisch, unternehmerisch und kooperativ denken. Überlegen Sie sich, was Sie erreichen wollen, verfolgen Sie Ihr Ziel mit Leidenschaft und verkaufen Sie es gut, denn Sie müssen für seine Umsetzung mit vielen herausragenden Menschen zusammenarbeiten. In einem kleinen Start-up sind die Abläufe einfach, aber die Interaktion mit der Außenwelt ist komplex. Bei SAP ist es genau anders herum. Aber wenn Sie erst mal ein Netzwerk aufgebaut haben – was wirklich wichtig ist – und jeder mitzieht, ist diese Maschinerie einfach großartig.

 

F: Angeln ist Ihr Hobby – ein Zeitvertreib, der viel Geduld und Planung erfordert. Das wirkt so, als bestünde da eine Beziehung zu Ihrer Arbeit?

Ich angle Zander und Muskys. Das erfordert Strategie, Geduld und Konzentration, wenn man den Fisch seines Lebens fangen will. Den Musky nennt man auch den „Fisch der 10.000 Würfe“. Der größte, den ich je gefangen habe, war 116 cm lang. Aber meine Frau hat schon einen gefischt, der 124 cm groß war. Wir praktizieren übrigens FFF: Fischen, Fotografieren und Freilassen.

Angeln bringt einen raus in eine neue Umgebung mit Variablen, die man selber nicht kontrollieren kann. Wenn man morgens oder abends unterwegs ist, muss man einen Plan haben, der flexibel ist und den man bei neuen Informationen ändern kann. Im Geschäft läuft das auch so. Gute Führungskräfte definieren eine Strategie und eine Vision – aber keinen vollständig ausgearbeiteten Plan – und stellen dann die Ressourcen für ihr Team bereit, damit es erfolgreich sein kann. Darin ist SAP wirklich gut. Und gute Teams wissen, dass Führungskräfte nicht jede Variable berücksichtigen können. Sie ergreifen die Initiative und passen ihr Vorgehen an, wenn sich die Lage verändert.

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