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Wissenschaftler untersuchen Pflanzen

Was ist eine nachhaltige Lieferkette?

Eine nachhaltige Lieferkette ist eine, die ethisch und ökologisch verantwortliche Praktiken vollständig in ein wettbewerbsfähiges und erfolgreiches Modell integriert. Die Transparenz der gesamten Lieferkette ist von entscheidender Bedeutung: Nachhaltigkeitsinitiativen müssen von der Rohstoffbeschaffung über die Logistik der letzten Meile bis hin zu Produktrückläufen und Recyclingprozessen reichen.

 

Die digitale Transformation und immer ausgereiftere Technologien für die digitale Lieferkette tragen wesentlich dazu bei, Lieferketten transparenter und nachhaltiger zu machen. Big-Data-Management, innovative Analyselösungen, künstliche Intelligenz (KI) und Sicherheitswerkzeuge wie Blockchain und RFID-Sensoren haben in modernen Lieferketten für ein noch nie dagewesenes Maß an Transparenz und Kontrolle gesorgt. Die Unternehmen sind jetzt viel besser in der Lage – und in der Pflicht –, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und ihre Best Practices für grüne Lieferketten und nachhaltige Logistik mit anderen zu teilen.

 

In dem Maße, wie ethische Praktiken in der Lieferkette für Unternehmen an Dringlichkeit gewinnen, gibt es auch zunehmend standardisierte Compliance-Ziele und Nachhaltigkeits-Benchmarks. Der United Nations Global Compact hat zehn Kriterien für die Messung der Nachhaltigkeit von Lieferketten formuliert. Diese umfassen Bereiche wie Umweltverantwortung, Arbeitsnormen, Menschenrechte und Korruption. Diese Prinzipien leiten sich von der Erkenntnis ab, dass sozial verantwortungsvolle Praktiken und Produkte nicht nur den Menschen und dem Planeten zugute kommen, sondern auch dabei helfen, eine positive Markenwahrnehmung zu erreichen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und langfristig gewinnbringend zu wirtschaften.

Nachhaltigkeit in der Lieferkette in einer Welt im Wandel

Viele Unternehmen erkannten erst mit dem Aufkommen von COVID-19, wie veraltet und anfällig ihre Lieferketten waren. Doch schon vor der Pandemie hatten einige grundlegende Veränderungen im Verbraucherverhalten die Verantwortlichen in den globalen Lieferketten veranlasst, ihre Abläufe neu zu bewerten.

 

Eine dieser Veränderungen ist der enorme Anstieg der Nachfrage nach dem Versand am nächsten Tag. Dies ist als Amazon-Effekt bekannt und hat zu einer Art Paradoxon in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Lieferkette geführt. In einer Umfrage aus dem Jahr 2019 unter mehr als 1.500 Verbrauchern in den USA lag die Liefergeschwindigkeit bei der Wahl des Einzelhandelskanals vor allen anderen Faktoren. In vielen anderen Studien, z. B. in dieser Studie der MIT Sloan School of Management, gaben die Kunden jedoch an, dass sie bereit sind, mehr für Produkte zu zahlen, die umweltfreundliche Logistikverfahren und transparente Lieferketten gewährleisten.

 

Um schnell und nachhaltig handeln zu können, benötigen Unternehmen Echtzeitzugriff auf Logistiknetzwerke von Drittanbietern und umfassende Einblicke in ihre gesamte Logistikkette, einschließlich der entferntesten Lieferanten der unteren Stufen.

 

In einem kürzlich erschienenen Artikel im Economist wird COVID-19 als „die neue Normalität“ bezeichnet und darauf hingewiesen, dass wir unseren Lebensstil und unsere Unternehmen langfristig umstellen müssen. Dies bedeutet unter anderem eine geringere Abhängigkeit von Lieferanten und Herstellern in Übersee. Angesichts der Unsicherheiten, die wir in den letzten Jahren in Bezug auf den Welthandel und die Zölle erlebt haben, werden wir uns verstärkt auf moderne Lieferketten- und Fertigungstechnologien verlassen, um unsere Zulieferer in der Nähe unseres Standorts anzusiedeln. Realistisch betrachtet ist unsere Wirtschaft jedoch eine globale Wirtschaft, und wir werden immer auf einige internationale Quellen für bestimmte Rohstoffe und Produktionskapazitäten angewiesen sein.

Drei zentrale Aspekte nachhaltiger Lieferketten

Vor zwanzig Jahren war der Begriff Nachhaltigkeit praktisch gleichbedeutend mit Umweltfreundlichkeit. Heute hat er eine viel umfassendere Bedeutung: grüne, transparente und zirkuläre Lieferketten sind allesamt Bestandteile einer modernen nachhaltigen Lieferkette.

Komponenten einer nachhaltigen Lieferkette (grün, transparent, zirkulär)

Grafik, die die drei Komponenten einer nachhaltigen Lieferkette darstellt
  • Was ist eine grüne Lieferkette? Eine grüne Lieferkette entsteht, wenn es gelingt, Umweltschutzgrundsätze und entsprechende Benchmarks im Supply-Chain-Management zu etablieren – vom Produktdesign über die Materialbeschaffung, Fertigung und Logistik bis hin zum Produktmanagement am Ende der Lebensdauer. Der Siegeszug des E-Commerce hat dazu geführt, dass es heute eine breitere Produktauswahl und mehr Einkaufsmöglichkeiten gibt als je zuvor. In diesem Wettbewerb können nur Unternehmen bestehen, die resiliente Lösungen finden, um ihre Lieferketten grün zu machen und trotzdem den Gewinn zu steigern. Lieferkettentechnologien wie KI und maschinelles Lernen können Unternehmen dabei helfen, Risiken, Muster und Chancen zu erkennen und so Verschwendung zu minimieren und die Effizienz zu verbessern.
  • Was ist eine transparente Lieferkette? Eine Lieferkette ist transparent, wenn ein Unternehmen willens und in der Lage ist, Informationen über die Herkunft von Waren und über Arbeitsbedingungen sowie über die in der gesamten Lieferkette angewandten Praktiken zugänglich zu machen. Zahlreiche Unternehmen wenden viel Zeit und erhebliche Ressourcen auf, um ethisch und ökologisch verantwortungsvolle Standards zu entwickeln und aufrechtzuerhalten. Das Problem dabei ist, dass es auch mit den besten Absichten sehr schwierig ist, solche Standards durchzusetzen und zuverlässig anzuwenden. Glücklicherweise können Lieferkettenmanager durch den Einsatz digitaler Technologien wie Blockchain und RFID-Sensoren jetzt eine genaue und unwiderlegbare Dokumentation über alle Produkte und Lieferanten entlang der gesamten Lieferkette erhalten.
  • Wie sieht eine Lieferkette in der Kreislaufwirtschaft aus? In einer Lieferkette in der Kreislaufwirtschaft werden Produkte zerlegt bzw. in ihre Rohstoffe zurückgeführt. Daraus werden dann wieder Produkte gefertigt, die sich verkaufen lassen. Durch das Recycling praktizieren Unternehmen Umweltschutz und holen gleichzeitig ihre Kosten wieder herein. Dieses Win-Win-Modell erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Laut einer Umfrage von Gartner aus dem Jahr 2020 planen 70 % der Supply Chain Leader, in die Kreislaufwirtschaft zu investieren. Zu den modernen Technologien, die diese Initiativen unterstützen, gehören die Verwendung von recycelten Kunststoffen im 3D-Druck und die Möglichkeit, mithilfe fortschrittlicher Analysen die effizientesten Logistikwege für die Rückführung von Produkten in den Lieferkettenkreislauf zu ermitteln.

Wie funktioniert eine nachhaltige Lieferkette?

  • Nachhaltige Lieferketten basieren auf Zusammenarbeit. Überraschend viele der größten Unternehmen der Welt setzen dieselben Rohstoffe ein, die sie von denselben Lieferanten der untersten Stufe beziehen. Weltweite Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit und Transparenz haben zu Verbesserungen geführt. Allerdings ist es in vielen Teilen der Welt schwierig, ökologisch und ethisch verantwortungsvolle Standards durchzusetzen. Wenn die Manager der Lieferkette dieses Problem angehen wollen, sollten sie zusammenarbeiten, Informationen austauschen und die Botschaft aussenden, dass die Einhaltung von Nachhaltigkeitsvorschriften für die Geschäftstätigkeit unerlässlich ist. Die 2013 ins Leben gerufene Bewegung Fashion Revolution ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Konkurrenten zusammenarbeiten können. Damals beschlossen große Modemarken, zusammen gegen unethisch handelnde Zulieferer in ihrer Branche vorzugehen.

    Trotz anfänglicher Skepsis zeigt ein Bericht des Fashion Transparency Index 2020, dass sich die Transparenz der Lieferkette in der Modeindustrie sieben Jahre später deutlich verbessert hat. Die Kooperation und der Datenaustausch haben der Wettbewerbsfähigkeit der Modemarken nicht geschadet. Ganz im Gegenteil: Alle Akteure der Modeindustrie profitieren von der verbesserten öffentlichen Wahrnehmung ihrer Marken, die durch die Initiative entstanden ist.
  • Nachhaltige Lieferketten machen sich die besten verfügbaren Technologien zunutze. Lieferketten nachhaltig zu machen, ist eine Herausforderung. Schließlich sind sie extrem komplex und ihre zahlreichen Kettenglieder weit verteilt. Ohne moderne digitale Technologien ist es schlicht unmöglich, die Kontrolle und Echtzeittransparenz zu erhalten und zu koordinieren, die nötig sind, um ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Aber das Großartige an der digitalen Transformation von Lieferketten ist, dass nicht alles auf einmal passieren muss, damit es funktioniert. Die Digitalisierung der Lieferkette kann schrittweise erfolgen. Darüber hinaus sind Lösungen für die Smart Factory und die digitale Lieferkette dafür ausgelegt, Daten zu erfassen und zu analysieren. So berechnen vernetzte Technologien vom Zeitpunkt der Integration an ihre eigene Rendite.
  • Nachhaltige Lieferketten leben von der Festlegung einheitlicher Standards. Damit ein strategischer Plan für Nachhaltigkeit in der Lieferkette funktioniert, ist es wichtig, Benchmarks, Ziele und Leitlinien klar zu formulieren. Anschließend müssen diese an alle Beteiligten und Lieferanten in der Lieferkette weitergegeben und von ihnen akzeptiert werden. Zum Glück gibt es heute eine ganze Reihe von Organisationen, die Unternehmen dabei helfen, Ziele und Kriterien festzulegen. Und es gibt digitale Technologien, mit denen sich die Einhaltung der Vorgaben leichter überwachen und steuern lässt als je zuvor. Zudem gibt es immer mehr Daten und Erkenntnisse, die deutlich aufzeigen, wie sehr sich ein Benchmarking der Nachhaltigkeitsleistung unter dem Strich rentiert. Ein Bericht der Bank of America Merrill Lynch aus dem Jahr 2018 hat beispielsweise ergeben, dass Unternehmen mit einer besseren ESG-Bilanz (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) als ihre Wettbewerber im Dreijahresvergleich eine höhere Rendite erzielen, eher hohe Aktienkurse verzeichnen und tendenziell keinen starken Preisverfall erleben.
  • Nachhaltige Lieferketten müssen ihre Erfolge kommunizieren. Ihre Kunden können nicht wissen, was Sie ihnen nicht erzählen. Wenn Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele in der Lieferkette erreichen, sollten sie die freudige Nachricht auch verbreiten. Andernfalls verschenken sie die Chance, ihr Image damit zu verbessern. Ein wohlverdienter Ruf als grünes Unternehmen ist immer gut für die Marke. Oder wie es in einem aktuellen Artikel des Forbes-Magazins ausgedrückt wird: „Grünes Marketing kann den Ruf des Unternehmens und das Markenimage verbessern, Kunden an das Unternehmen binden und sich positiv auf das Unternehmensergebnis auswirken.“ Doch das ist nur ein Teil des Ganzen. Unternehmen haben die Möglichkeit, in ihrer Branche als gutes Beispiel voranzugehen und zu demonstrieren, dass sich Initiativen für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette messbar lohnen – sowohl finanziell als auch für die Umwelt. Indem sie öffentlich machen, was sie erreicht haben, und ihre Best Practices teilen, machen sie sich einen Namen als Innovatoren und Vordenker in Sachen Nachhaltigkeit.

Die drei wichtigsten Vorteile einer nachhaltigen Lieferkette

Für Unternehmen, die in nachhaltigere und transparentere Lieferketten investieren, ergeben sich potenzielle Vorteile für das gesamte Unternehmen, z. B.: 

  1. Kostenkontrolle: Zwischen 2019 und 2020 wurden von PWC über 6.000 Lieferkettenverantwortliche befragt. Auf der Grundlage ihres Investitions- und Implementierungsstands digitaler Lieferkettentechnologien wurden sie von Digital Novices bis Digital Champions eingestuft. Die Digital Champions meldeten einen Rückgang der Betriebskosten in der Lieferkette um fast 7 % als direkte Folge der digitalen Transformation. Und ganze 50 % der Digital Champions gaben an, dass Investitionen in Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette eine höhere Priorität als je zuvor haben würden. Wenn Unternehmen ihre Lieferketten umweltfreundlicher gestalten, senken sie auch ihre Kosten
  2. Aufbau von Markentreue und Ansehen: Kürzlich in der Zeitschrift Forbes veröffentlichte Statistiken zeigen, dass Verbraucher mit bis zu 88 % höherer Wahrscheinlichkeit Unternehmen die Treue halten, die eine starke soziale und ökologische Verantwortung zeigen. Das Bewusstsein der Verbraucher und ihre Vorliebe für nachhaltige Unternehmen haben schon vor der Pandemie stetig zugenommen. Aber jetzt ist die öffentliche Nachfrage nach transparenten Lieferketten und Geschäftspraktiken so hoch wie nie zuvor. Dies wird auch in einem Artikel aus dem Jahr 2020 in der Zeitschrift Fortune deutlich, in dem es heißt: „Die Unternehmen stehen während der COVID-19-Krise auf dem Prüfstand. […] Der soziale Fußabdruck eines Unternehmens rückt auf beispiellose Weise in den Mittelpunkt.“ Mehr denn je kann ein guter Ruf für nachhaltige und transparente Praktiken in der Lieferkette den Unternehmen in schwierigen Zeiten einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
  3. Minimierung von Risiken und Schwachstellen: Es scheint, dass wir alle paar Jahre eine Geschichte darüber hören, wie ein mangelhaftes oder gefährliches Produkt durch das Raster gefallen und in die Lieferkette gelangt ist. Abgesehen von der verheerenden Konsequenz, dass jemand zu Schaden kommt, kann ein Produktrückruf einem Unternehmen Schaden zufügen – manchmal sogar irreparablen. Was nicht an Ausgaben und Rechtskosten verloren geht, wird oft durch die Schädigung des Ansehens zunichte gemacht. Wenn die Transparenz der Lieferkette mit digitalen Sicherheitslösungen durchgesetzt wird, haben skrupellose Lieferanten und Hersteller keine Chance, sich zu verbergen. Diese Maßnahmen können Unternehmen nicht nur vor unethischen und ökologisch unverantwortlichen Partnern schützen, sondern auch alle Arbeits-, Handling- und Materialkomponenten von der Quelle bis zum Ziel verfolgen und dokumentieren helfen.

Technologiekomponenten einer nachhaltigen Lieferkette

Die digitale Transformation in der Lieferkette ermöglicht es Unternehmen, Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen und zu übertreffen, während sie gleichzeitig innovativ sind und ihr Geschäft ausbauen.

  • Künstliche Intelligenz: KI-Technologien ermöglichen die Aufbereitung und Analyse zahlreicher, disparater Datensätze in der Lieferkette. Ein besonders großer Vorteil von KI für die nachhaltige Lieferkette ist die Fähigkeit zur Synchromodalität und zum kollaborativen Transport. Das bedeutet, dass Sie den Status und den Standort von Paketen verfolgen können, um in Echtzeit Sendungen zu kombinieren oder eine weniger ressourcenintensive Logistik zu nutzen, wenn es die Zeit erlaubt.
  • Maschinelles Lernen: Als ein Einsatzgebiet der KI nutzt maschinelles Lernen Big Data, um Systeme und vernetzte Geräte in Echtzeit anzupassen und so Muster zu erkennen, aus Erfahrungen zu lernen und agile und reaktionsschnelle Workflows zu automatisieren. Lieferkettenmanager können mit betrieblichen Optimierungsmaßnahmen, die sich aus diesem Prozess ergeben, Abfall und Energieverbrauch erheblich reduzieren.
  • Roboter und automatisierte Dinge: Das Online-Shopping hat seit Anfang 2020 um über 149 % zugenommen. Da viele Kunden eine schnelle Lieferung oder eine Lieferung am nächsten Tag erwarten, stoßen wir an die Grenzen der bestehenden Lagerkapazitäten und der Logistik für die letzte Meile. Elektronische Drohnen und Lagerverwaltungsroboter sind Beispiele für automatisierte Dinge, die mit intelligenter Automatisierung optimiert werden können, um die Effizienz des Workflows zu verbessern, die Energieeffizienz zu optimieren und den Verbrauch fossiler Brennstoffe im Logistiknetzwerk zu senken. 
  • Additive Fertigung: Die auch als 3D-Druck bezeichnete additive Fertigung ermöglicht es Unternehmen, virtuelle Lagerbestände zu führen und nach Bedarf zu produzieren. Durch die Möglichkeit, vor Ort und nach Bedarf zu produzieren, entfallen der Verbrauch fossiler Brennstoffe und anderer Ressourcen, die für den Transport und die Verpackung im Ausland benötigt werden. Sie bietet auch die Möglichkeit, recycelte Kunststoffe aus dem Kreislauf der Lieferkette als Basismaterial für die 3D-Fertigung zu verwenden.
  • Industrielles Internet der Dinge (IIoT): Wenn vernetzte Geräte und Maschinen innerhalb eines Unternehmens mit eindeutigen Kennungen ausgestattet sind und digitale Daten senden und empfangen können, werden sie Teil eines IIoT-Netzwerks. Asset Intelligence in einer nachhaltigen Lieferkette kann dazu beitragen, die Maschinenleistung zu optimieren und die Wartung zu automatisieren, um den Energieverbrauch zu senken und Redundanzen in den Workflows zu beseitigen.
  • Blockchain: In nachhaltigen Lieferketten ist die  Blockchain  besonders nützlich, da sie als zentrale Datenquelle dienen kann. Durch den Einsatz von Sensoren können Produkte und Materialien präzise bis zu ihrer Quelle zurückverfolgt werden, um Spekulationen über ihre Herkunft, Qualität und Verarbeitung zu beseitigen – und zwar in jeder Phase der Lieferkette.
  • Sensoren: RFID-Geräte und andere kleine, kostengünstige Sensoren lassen sich leicht an Produkten und Rohstoffen anbringen – an der Quelle oder überall in der Lieferkette. Wenn Partner und Lieferanten der Pflicht zur Anbringung von Sensoren nachkommen, wird ein noch nie dagewesenes Maß an Transparenz erreicht – vor allem in Regionen, die bisher vielleicht nur schwer zuverlässig zu überwachen waren.
  • Moderne Datenbanken und ERP: Die besten Nachhaltigkeitslösungen laufen auf In-Memory-Datenbanken und ERP-Systemen, die Big Data und vielfältige, komplexe Prozesse verwalten können. Die Technologien und automatisierten Komponenten einer nachhaltigen Lieferkette sind abhängig von prädiktiven und fortschrittlichen Analysen sowie von den Echtzeiteinblicken, die durch diese modernen, zentralisierten Geschäftssysteme ermöglicht werden.

Nachhaltige Lieferketten in der Praxis

Durch die Kombination von Innovation, Kreativität und modernen Lieferkettentechnologien haben diese Unternehmen nachhaltige Lösungen entwickelt, um ihre Lieferketten umweltfreundlich, transparent und wettbewerbsfähiger denn je zu gestalten.

  • Natura unterstützt seinen Auftrag zum Umweltschutz durch digitale Transformation.
  • Kemira nutzt die durchgängige Planung der Lieferkette, um seine Abläufe effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
  • TemperPack erfüllt sowohl die Ziele der Kundenzufriedenheit als auch der Nachhaltigkeit, indem es die Lieferkette und die Geschäftsabläufe optimiert.
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