Nahaufnahme von Kindern, die einen Ball, der wie ein Planet aussieht, am Strand nach oben halten

Zamora Company: Größeres Umweltbewusstsein und weniger Plastikverbrauch dank zentraler Nachhaltigkeitsdaten

Logo von Zamora Company, einem SAP-Kunden

Aktiver Umweltschutz durch weniger Einwegverpackungen

Die Zamora Company ist ein Familienunternehmen, das durch seine Weinberge und Weingüter eine tiefe Verbindung zur Natur hat. Daher ist dem Unternehmen bewusst: Was wir heute tun, legt den Grundstein für das Vermächtnis von morgen. Das Unternehmen nutzt SAP Responsible Design and Production, um mit einer zentralen Quelle für Nachhaltigkeitsinformationen jeden Tag verantwortungsvoll und nachhaltig zu wirtschaften.

BrancheRegionUnternehmensgrößePartner
KonsumgüterCartagena, Spanien>350 BeschäftigteMinsait
100 %

präzise Daten basierend auf Materialerfassung

1

integrierte Plattform mit SAP S/4HANA zur Erfassung der Materialeigenschaften

Mit SAP Responsible Design and Production konnte Zamora das Risiko von Verstößen gegen Vorschriften für die erweiterte Herstellerverantwortung deutlich verringern. Zugleich können wir damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz leisten.
Enrique Gonzalo Mecández
SAP Operations Manager, Zamora Company

Mit Innovation nachhaltige Abläufe stärken und neue Verpackungsgesetze erfüllen

Der Name Zamora Company mag Ihnen vielleicht nicht geläufig sein, wahrscheinlich kennen Sie aber die Premium-Marken des Wein- und Spirituosenherstellers: Licor 43, Martin Miller's Gin, Yellow Rose, Ramón Bilbao und Champagne Pommery. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Spanien und unterhält Niederlassungen in mehr als 80 Ländern. Das Streben nach Umweltschutz ist tief in der Unternehmens-DNA verwurzelt. Sein Engagement für den Planeten basiert auf vier Säulen: Klimaschutz, Schutz der biologischen Vielfalt, Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvolle Lieferanten. Die Strategie, um seine ökologischen Ziele zu erreichen, orientiert sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen.

 

Zur Unterstützung seines nachhaltigen Geschäftsmodells und der Kreislaufwirtschaft wollte Zamora Company den Anteil von recycelten Produkt- und Verpackungsmaterialien erhöhen. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Lieferanten sollten diese ebenfalls dazu ermutigt werden, nachhaltigere Verpackungen zu nutzen. Dies erfolgte vor dem Hintergrund einer neuen Steuer auf nicht wiederverwertbare Kunststoffverpackungen, die in Spanien im Januar 2023 eingeführt wurde. Die Steuer zielt darauf ab, die Umweltkosten für die Herstellung und den Verbrauch solcher Verpackungen in den Preis der Endprodukte einfließen zu lassen. Sie gilt für die Herstellung und die Einfuhr dieser Verpackungen auf dem spanischen Markt und deren Erwerb innerhalb der EU.

 

Enrique Gonzalo Mecández, SAP Operations Manager von Zamora Company, erklärt: „Auf das neue Gesetz und die behördlichen Vorschriften mussten wir reagieren. Das war ein zusätzlicher Antrieb, um unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu beschleunigen. Mit einem abteilungsübergreifenden Team suchten wir nach der am besten geeigneten skalierbaren Softwarelösung, die uns bei Datenverwaltung, Steuerüberwachung, Reporting und Analysen unterstützt, um die gesetzlichen Anforderungen des Landes zu erfüllen.“

Als umweltbewusstes Unternehmen sind wir fest davon überzeugt, dass die Kreislaufwirtschaft die Zukunft ist. Unser Ziel ist es, Kunststoffe in unserer gesamten Wertschöpfungskette vollständig zu vermeiden.
Enrique Gonzalo Mecández
SAP Operations Manager, Zamora Company

Harmonisierte Nachhaltigkeitsdaten in der Cloud für mehr Transparenz

Zamora Company entschied sich für SAP Responsible Design and Production, eine Industry-Cloud-Lösung, die die Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Die Lösung ermöglicht Herstellern und Einzelhändlern, die Kosten der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR), Kunststoffsteuern und Unternehmensverpflichtungen zu berechnen, um die Auswahl der Materialien zu optimieren. Zudem unterstützt die Lösung bessere Designentscheidungen, die sowohl die Kosten als auch die Umweltauswirkungen berücksichtigen.

 

SAP Responsible Design and Production würde es dem Wein- und Spirituosenhersteller ermöglichen, mehr über seine Produkte und die Zusammensetzung der Verpackungen zu erfahren und den Anteil von Kunststoffen und nicht recycelten Kunststoffen genau zu bestimmen. Darüber hinaus sollte die Lösung eine längerfristige Strategie zur Bewertung von alternativen Materialien und ihrer Zusammensetzung unterstützen.

 

Die Integration mit der im Unternehmen eingesetzten Software SAP S/4HANA würde eine Plattform schaffen, um Informationen über Materialeigenschaften zu konsolidieren.

 

Während des Implementierungsprojekts wurde das Unternehmen von Minsait, einem SAP-Partner, mit einem hohen Maß an Spezialisierung und Know-how im Bereich digitale Transformation und IT unterstützt. Enrique Gonzalo Mecández erklärt: „Unser verlässlicher Partner Minsait, eine Tochtergesellschaft von Indra, hat uns mit seinen fundierten Kenntnissen und seiner Lösungserfahrung enorm unterstützt, sowohl bei der Implementierung von SAP Responsible Design and Production als auch bei der Integration mit unserer Plattform auf der Basis von SAP S/4HANA.“

Verbesserung der Beschaffungsprozesse und der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Seit der Implementierung von SAP Responsible Design and Production profitiert die Zamora Company von reibungsloseren Beschaffungsprozessen und einem geringeren Arbeitsaufwand, weil Nachhaltigkeitsdaten jetzt nicht mehr manuell eingegeben werden müssen, sondern automatisch beschafft werden.

 

„In Bezug auf Prozesse bedeutet SAP Responsible Design and Production, dass Nachhaltigkeitsdaten mit Materialien verknüpft sind und in den Materialstammdaten zusammengeführt werden“, so Enrique Gonzalo Mecández. „Weil sich alle Informationen an einem Ort befinden, erfolgen die Einkaufsprozesse und die Stammdatenpflege, die zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften nötig sind, zentralisiert. Es ist nicht länger nötig, Informationen manuell in verschiedenen Systemen zu replizieren.“

 

Die Kosten sinken, weil der Verwaltungsaufwand geringer ist, das Reporting vereinfacht wird und das zentrale Daten-Repository die Effizienz erhöht.

 

Zudem sind die Daten genauer und vollständig auf die Materialerfassungsprozesse abgestimmt. „Eine zentrale und integrierte Plattform mit SAP S/4HANA bietet die Sicherheit, mit aktuellen und korrekten Daten zu arbeiten. Darüber hinaus ermöglicht die Datenqualitätsanwendung unseren Benutzerinnen und Benutzern, fehlende Informationen zu erkennen und zu korrigieren“, erklärt Enrique Gonzalo Mecández.

 

SAP Responsible Design and Production spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Zamora Company. Intuitive, benutzerfreundliche Tools unterstützen die pünktliche vorgeschriebene Berichterstattung, und das Risiko der Nichteinhaltung von spanischen EPR-Vorschriften sinkt. Darüber hinaus kann das Unternehmen die Lösung flexibel erweitern, um kommende EPR-Vorschriften in anderen Ländern zu erfüllen.

 

Enrique Gonzalo Mecández erläutert: „Das Projekt hat uns ermöglicht, mehr über unsere Produkte und die Verpackungsdetails zu erfahren. So wissen wir jetzt genau, wie viel Kunststoff und nicht recycelter Kunststoff verwendet wird. In einer stärker strategisch geprägten Phase können wir alternative Materialien und ihre Zusammensetzung bewerten. Dadurch können wir Kosteneinsparungen für das Unternehmen erzielen und einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem wir auf nachhaltigere Materialien umstellen.“

SAP-Partner im Fokus

Mit einem klaren Fokus auf den Menschen treibt Minsait, eine Tochtergesellschaft von Indra, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen durch innovative Lösungen und Dienstleistungen voran. Damit unterstützt Minsait seine Kunden beim Ausbau und Schutz ihres Geschäfts und leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt.

twitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixeltwitter pixel