Komponenten und Werkzeuge
SAP Composite Application Framework
SAP Composite Application Framework bietet eine stabile Entwicklungs- und Laufzeitumgebung
für SAP Composite Applications, die der Enterprise Service-Oriented Architecture
entsprechen. SAP Composite Application Framework umfasst Entwicklungstools, Methoden, Services
und Prozesse, eine Abstraktionsebene für Objekte sowie Bibliotheken mit vordefinierten
Benutzungsoberflächen und Prozessmustern.
Die wichtigsten Merkmale von SAP Composite Application Framework:
- Modellorientierte Architektur -- SAP Composite Application Framework
unterstützt die modellorientierte Anwendungserstellung, so dass Sie Anwendungen mit so
wenig Programmieraufwand wie möglich entwickeln können. Das bedeutet für Sie
kürzere Entwicklungs- und Implementierungszeiten für neue Anwendungen und eine
geschäftsprozessorientierte Integration.
- Objektzugriffsschicht -- Die Objektzugriffsschicht trennt Repositories aus
zugrunde liegenden Systemen von Geschäftsobjekten und -prozessen. So können SAP Composite Applications auf jede beliebige Systemlandschaft aufgesetzt werden. Die Objektzugriffsschicht ist
eine zentrale Schnittstelle, die die Kommunikation mit teilnehmenden Systemen über
Web-Services und SAP NetWeaver Exchange Infrastructure steuert. Die SAP Composite Applications müssen keine
Informationen dazu besitzen, ob ein Dienst von einer anderen Komponente von SAP NetWeaver
oder einem externen Dienstanbieter bereitgestellt wird. Mit Hilfe von Tools wie einem
Modellierer für Business-Objekte können Sie Objektmodelle für SAP Composite Applications
erstellen, die unabhängig vom Backend sind. Die Geschäftsdaten eines bestimmten
Business-Objekts können verschiedenen unabhängigen Quellen entnommen werden.
- Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit -- Ein Collaboration Framework
ermöglicht die Verknüpfung eines Dienstes oder Objekts von
SAP-NetWeaver-Komponenten mit einem beliebigen Business-Objekt. Collaboration-Objekte wie
Aufgaben, Belege und Meetings sind innerhalb der Objektzugriffsschicht zugänglich. Auf
diese Weise können alle Anwendungen, die auf SAP Composite Application Framework
basieren, über integrierte Collaboration-Funktionen verfügen.
- Muster für Benutzungsoberflächen und Guided Procedures -- Diese Tools
beschleunigen das Anwendungsdesign und die Abwicklung von Prozessen für die
Zusammenarbeit durch die Wiederverwendbarkeit und automatische Konfiguration von Objekten.
Guided Procedures ähneln Best-Practice-Vorgaben und bieten eine anwendungsfreundliche
Benutzungsoberfläche für die Designphase und eine Prozessvisualisierung für
die Laufzeit. Die Business-Objekte und Services von SAP Composite Application Framework
bilden die Grundlage für den Entwurf der Guided Procedures. Vordefinierte
Workflow-Muster unterstützen die Prozessdefinition der Guided Procedures. Benutzer
können am Geschäftsprozess Ad-hoc-Änderungen vornehmen.