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SAP SCM in der Prozessindustrie

Funktionen - Supply Chain Management für die Prozessindustrie

Auf Bedarfsänderungen schnell reagieren, Puffern innerhalb der Supply Chain eliminieren und gleichzeitig Lieferbereitschaft sicherstellen - so lauten die Anforderungen an die Supply Chain heute. Dies lässt sich erreichen, indem auf der einen Seite die Zulieferer und auf der anderen Seite die Kunden eingebunden werden. SAP Supply Chain Management (SAP SCM) ermöglicht es Prozessverantwortung an die Partner der Wertschöpfungskette zu übertragen. So lassen sich Vendor Managed Inventory (VMI)- und Supplier Managed Inventory (SMI) -Szenarien implementieren.

Optimierte Planungsprozesse

Die Prozessindustrie zeichnet sich durch hohe Fixkosten bei der Produktion aus. Der Produktionsprozess zeichnet sich aus durch langen Rüstzeiten, die Zwischenlagerung von Produkten und lange Durchlaufzeiten. Hier unterstützt Sie SAP SCM mit der Möglichkeit der unternehmensübergreifenden Absatzplanung und der Kampagnenplanung. Das Ziel der Kampagnenplanung ist es, die Rüst- und Lagerkosten gegeneinander abzuwägen.
Mit der Produktions- und Feinplanung des SAP APO können Aufträge zur Fertigung von gleichen oder ähnlichen Produkten in Kampagnen zusammengefasst werden. SAP SCM optimiert die Auftragsreihenfolge auf Ressourcenebene und bündelt die Aufträge in Produktionskampagnen. Das Planungsergebnis führt zu einer optimalen Auslastung der Engpassressource im Bezug auf die Summe der anfallenden Kosten, so zum Beispiel der Lagerkosten, der Verspätungskosten, der Rüstzeiten oder der Rüstkosten.

Produktion

Für die Produktion kommt die Lösung SAP Production Planning for Process Industries (PP-PI) zum Tragen, die eigens für die Prozessfertigung entwickelt wurde. Den Rahmen für die Produktion der ersten Chargen geben die geplanten Produktionsmengen der Materialbedarfsplanung vor. Die bedarfsdeckenden Dispo-Elemente werden in Form von Planaufträgen erstellt, die im Rahmen der Produktionsplanung in Prozessaufträge mit konkreten Produktionsterminen und -mengen umgesetzt werden. Als Vorlage dienen Planungsrezepte, die unter anderem die geplanten Ressourcen und Materialkomponenten definieren. Die Rezepturen können mit SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM) einfach verwaltet werden. Über eine Standardschnittstelle werden die Daten an den Prozessleitstand übertragen.

Überwachen von Status und Fortschritt mit dem Event Management

Die Etablierung eines Frühwarnsystems für Planabweichungen und deren Korrektur erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der Logistikkette. Bei Problemen werden die Verantwortlichen automatisch informiert und mögliche Reaktionen vorgeschlagen. Bei Standardabläufen wird ein manuelles Eingreifen nach Möglichkeit vermieden, indem das System anhand vordefinierter Regeln, Korrekturen vornimmt. Durch die Auswertung von Kennzahlen wie Lieferzuverlässigkeit oder nichtproduktiven Zeiten können Verbesserungspotenziale aufgedeckt und konkret ausgeschöpft werden.

Wünschen Sie weitere Informationen? Unser Customer Relationship Center hilft Ihnen gerne weiter.

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