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Geschäftsentwicklung bei der SAP

 

Risikominimierung durch Finanzinstrumente
Die SAP ist als international tätiger Konzern unterschiedlichen finanziellen Risiken ausgesetzt. Die nationalen Vertriebsgesellschaften entrichten monatlich eine Lizenzgebühr, die sich an den Software- und Wartungsumsätzen bemisst, an das Mutterunternehmen SAP AG. Um Währungsschwankungen dieser meist in lokaler Währung erfolgenden Zahlungen abzufangen, schließt die SAP Termingeschäfte ab, die sich in der Regel über einen Zeitraum von zwölf Monaten erstrecken. Alle von der SAP abgeschlossenen Währungssicherungsgeschäfte beziehen sich ausnahmslos auf entsprechende Grundgeschäfte und dienen in keinem Fall dazu, spekulative Gewinne zu erzielen.

Das Vergütungssystem der SAP sieht neben dem Festgehalt auch variable, am Aktienkurs orientierte Vergütungsbestandteile vor. In diesem Zusammenhang wird das STAR-Programm angeboten, das den gewichteten Gegenwert von Kurssteigerungen an die Mitarbeiter weitergibt. Um das entsprechende Kursrisiko abzusichern, bedient sich SAP derivativer Finanzinstrumente, die von unabhängigen Kreditinstituten zur Verfügung gestellt werden. Dabei unterliegen sämtliche Vertragsabschlüsse mit Kreditinstituten intern festgelegten Anforderungen an die Bonität des jeweiligen Kreditinstituts. Detaillierte Informationen zum Einsatz von Sicherungsinstrumenten sind im Anhang zum Konzernabschluss zu finden.

       
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