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Liquidität ausgebaut
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Berichtsjahrs konnte
ein Cashflow von 1.827 Mio. € erwirtschaftet werden, was
einem Zuwachs von 21 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Dieser Anstieg ergab sich vor allem aus der positiven Ertragsentwicklung
der SAP.
Im Jahr 2004 belief sich der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit
auf 887 Mio. €. Hierin enthalten sind insbesondere
168 Mio. € für die Auszahlungen zur Aufstockung der Beteiligung
an der SAP SI, 212 Mio. € für Zugänge von Immateriellen
Vermögensgegenständen und Sachanlagen sowie 581 Mio. €
für Transfers von Geldbeständen in kurzfristige Kapitalanlagen.
Vor allem da diese Zuführungen zu diesen Kapitalanlagen
deutlich unter dem Vorjahreswert lagen, fiel der Mittelabfluss
für Investitionen um 22 % niedriger aus als im Vorjahr.
Die SAP ließ ihre Aktionäre im Jahr 2004 mit einer im
Vergleich zum Vorjahr um 33 % erhöhten Dividende am Erfolg
des vorangegangenen Geschäftsjahrs teilhaben. Vor allem
hierdurch bedingt erhöhte sich der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit
im Jahr 2004 um 22 % auf 372 Mio. €.
Der Zahlungsmittelbestand betrug am Ende des
Geschäftsjahrs 1.513 Mio. € und wuchs somit um 54 %. Addiert
man zum Zahlungsmittelbestand noch die liquiden Kapitalanlagen,
ergeben sich Liquide Mittel in Höhe von 3.196 Mio. €,
was einem Anstieg von 52 % entspricht.
Um die finanzielle Flexibilität zu stärken, legte SAP im
November 2004 eine syndizierte Kreditfazilität in Höhe von
1 Mrd. € mit einer internationalen Bankengruppe auf. Diese
Kreditlinie wurde ergänzend zu den bestehenden Kreditlinien
vereinbart und erweitert die zur Verfügung stehenden Liquiditätsreserven
der SAP. Eine Inanspruchnahme der Kreditlinie
ist derzeit nicht vorgesehen.
Bilanzsumme und Eigenkapitalquote erhöht
Vor allem durch die Erhöhung der liquiden Mittel konnte die
SAP im Jahr 2004 ihre Bilanzsumme von 6.326 Mio. € auf
7.585 Mio. €, also um 20 %, steigern. Das Anlagevermögen weist
ein moderates Wachstum von 1% aus, wobei hier hauptsächlich
die Investition in immaterielle Vermögensgegenstände den
Rückgang der Finanzanlagen ausglich. Der Deckungsgrad des
Anlagevermögens durch Eigenkapital konnte erneut verbessert
werden, von 231% im Vorjahr auf 283 % im Jahr 2004.

Die Optimierung des Forderungsmanagements, die bereits in
den Vorjahren eingeleitet wurde, konnte SAP im Berichtsjahr
fortsetzen: Die Außenstandsdauer der Forderungen („Days of
Sales Outstanding“ – DSO), die SAP rollierend auf 12-Monats-Basis
ermittelt, sank um fünf Tage auf nun 71 Tage.
Die SAP festigte ihre Eigenkapitalbasis durch das gewachsene
Konzernergebnis weiter. Die Eigenkapitalquote, also
der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme, stieg im
Berichtsjahr um 2 Prozentpunkte auf 61 %.
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