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Geschäftsentwicklung bei der SAP
 
Fortlaufende Optimierung der Unternehmensorganisation
Für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung benötigt die SAP neben intelligenten und praxisnahen Produkten auch Unternehmensstrukturen, die an den strategischen Zielen ausgerichtet und für die Bewältigung der operativen Aufgaben geeignet sind. Daher hat die SAP auch im Berichtsjahr Maßnahmen zum strukturellen Ausbau des Unternehmens und zur organisatorischen Optimierung ergriffen:
  • Im Geschäftsjahr 2004 wurde die Globalisierung der Bereiche Support und Entwicklung vorangetrieben. So eröffnete die SAP im September 2004 in Dalian, China, ein neues Global-Support-Center (GSC) zusätzlich zu den vorhandenen GSCs in Irland, Spanien, Österreich und Indien. Im Entwicklungsbereich wurden vor allem die Standorte in Indien, China und Bulgarien ausgebaut.
  • Um ihren Kunden Beratungs- und Integrationsdienstleistungen auf Basis der offenen Plattform SAP NetWeaver schneller und flexibler zur Verfügung stellen zu können, führte die SAP im Berichtsjahr ihre Beratungsressourcen zusammen. Hierzu übernahm sie zusätzliche 20 % der Anteile an ihrer Beratungs- und Dienstleistungstochter SAP SI und stockte damit den Gesamtanteil auf knapp über 90 % auf. Ziel ist es, die Kooperation zwischen SAP SI und der globalen Beratungs- und Serviceorganisation des SAP-Konzerns zu stärken.
  • Mit der Übernahme des US-amerikanischen Softwareanbieters A2i im Juli 2004 unterstrich die SAP ihre Strategie, Unternehmen zu erwerben, um damit ihr Lösungsangebot zu ergänzen und attraktiver zu machen. Mit dem Know-how und den Technologien von A2i soll das Master Data Management, Teil der Technologieplattform SAP NetWeaver, um zusätzliche Funktionen erweitert werden.


Verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden
Um die eigene Branchenerfahrung auszubauen, Entwicklungen unter Praxisbedingungen zu testen und mit Hilfe von Partnern das Angebot an die Kunden zu verbessern, traf SAP im Geschäftsjahr 2004 weitere Vereinbarungen zur Zusammenarbeit mit Partnern:
  • Die über zehnjährige Partnerschaft mit Microsoft Corp. wurde trotz der im Anwendungsbereich zunehmenden Konkurrenz weiter ausgebaut. So soll insbesondere das Zusammenwirken der beiden Technologieplattformen Microsoft .NET und SAP NetWeaver verbessert werden. Hierzu wurde unter anderem ein gemeinsamer Plan für die Auslieferung bestimmter technologischer Komponenten und die gegenseitige Lizenzierung von Patenten vereinbart. Im Rahmen der Verhandlungen für diese Vereinbarungen war Microsoft an SAP herangetreten, um eine mögliche Fusion zu diskutieren. Diese Sondierungsgespräche wurden im Frühjahr 2004 beendet und sollen nicht wieder aufgenommen werden.
  • Mit dem IT-Unternehmen IBM wurde die Zusammenarbeit im Bereich Einzelhandel verstärkt. SAP brachte dazu beispielsweise die Lösungen „SAP Retail Store“ und „SAP for Retail“ ein, IBM das „Store Integration Framework“.
  • Mit der Unternehmensberatung Deloitte Touche Tohmatsu vereinbarte SAP die gemeinsame Entwicklung von speziellen Software- und Servicepaketen für die Lebensmittelindustrie, die eine exakte und zeitnahe Rückverfolgung einzelner Produkte ermöglichen.
       
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