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Mitarbeiterzahl signifikant erhöht
Anfang 2004 hatte SAP eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl um
5% prognostiziert. Dabei sollten die Zuwächse im Ausland
größer sein als in Deutschland, die Mitarbeiterzahl in den USA
sollte steigen und ein signifikanter Anteil der neuen Arbeitsplätze
in Indien und China aufgebaut werden, ohne jedoch im
Gegenzug an anderen Standorten Personal abzubauen.
Vor allem um die Entwicklung der Technologie und
der Anwendungen zu beschleunigen, wurde der geplante Mitarbeiterzuwachs
im Jahresverlauf bewusst überschritten. Bis
zum Jahresende wurde (umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte)
die Belegschaft um 9% (2.595 Mitarbeiter) erhöht und stieg damit
auf 32.205. Dabei entfällt ein Zuwachs von rund 250 neuen
Mitarbeitern auf im Jahr 2004 getätigte Akquisitionen. Mit
8.175 Mitarbeitern (2003: 7.688) waren Ende 2004 25 % der Gesamtbelegschaft
beim Mutterunternehmen SAP AG beschäftigt.
Die meisten neuen Mitarbeiter wurden im Bereich Entwicklung
eingestellt. Hier wuchs die Belegschaft konzernweit
um 12 % gegenüber dem Vorjahr. In den Bereichen Wartung
sowie Vertrieb und Marketing erhöhte sich die Anzahl der
Mitarbeiter um jeweils 8 %, während sie in der allgemeinen
Verwaltung nur mäßig um 6% anstieg. Regional betrachtet
verzeichnete die Region Asien/Pazifik mit einem Plus von rund
31 % erneut den höchsten Zuwachs an Mitarbeitern. Dieser
Anstieg ist hauptsächlich auf die im Vorjahr bereits angekündigte
Erweiterung der Entwicklungsstandorte in China und
Indien zurückzuführen.
Bereits in den Vorjahren konnte durch die Einrichtung
von Shared-Service-Centern in den Regionen Asien/Pazifik
und Lateinamerika die Effizienz von internen Prozessen bei
SAP gesteigert werden. Daher wurde 2004 begonnen, in Prag,
Tschechische Republik, ein Shared-Service-Center für die
Region EMEA aufzubauen. Hier werden künftig Mitarbeiter
zentralisiert transaktionale Aufgaben aus dem Personal- und
Finanzbereich für die gesamte Region EMEA übernehmen.
SAP als attraktiver Arbeitgeber
Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Mitarbeiterbefragung
beteiligten sich weltweit über 80 % der Mitarbeiter und gaben
wertvolle Hinweise zu ihrer persönlichen Arbeitssituation und
zu SAP als Organisation. Die hohe Beteiligungsquote ist ein
deutliches Zeichen, wie wichtig den Mitarbeitern ihre Arbeit ist
und wie sehr sie an der Weiterentwicklung des Unternehmens
interessiert sind. 84 % der teilnehmenden Mitarbeiter gaben an,
dass sie stolz sind, für SAP zu arbeiten.

Die hohe Attraktivität der SAP für Mitarbeiter wurde auch
von externer Seite gewürdigt. So errang die SAP Anfang Januar
2005 in der Kategorie der Unternehmen mit mehr als 5.000
Mitarbeitern die Auszeichnung als bester Arbeitgeber Deutschlands.
Diese Anerkennung basiert auf einer empirischen Untersuchung,
in der das Forschungsunternehmen Psychonomics
36.000 Mitarbeiter in 110 großen und mittelständischen
Unternehmen in Deutschland befragt hat.
Der Erfolg der SAP basiert auf ihren Mitarbeitern. Neben
deren Innovationskraft und Engagement ist der Ausbildungsstand
von zentraler Bedeutung. Die meisten SAP-Mitarbeiter
verfügen über eine Hochschulausbildung in naturwissenschaftlichen,
technischen oder wirtschaftswissenschaftlichen
Fächern. Um das hohe Qualifikationsniveau der Belegschaft zu
halten, investiert SAP konsequent in die Weiterbildung der
Mitarbeiter. So fanden in der unternehmenseigenen SAP University
2004 über 2.000 Schulungen statt, die durch ein breites
Angebot von internetgestützten Lerneinheiten ergänzt
wurden. |