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Hinweise

 

Vorausschauende Aussagen
Sämtliche im Lagebericht und in anderen Teilen des Geschäftsberichts enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie in dem US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „erwarten“, „glauben“, „rechnen mit“, „fortführen“, „schätzen“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „zuversichtlich sein“, „davon ausgehen“, „planen“, „vorhersagen“, „sollen“, „sollten“, „können“ und „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf die SAP sollen solche vorausschauenden Aussagen anzeigen. Die SAP übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die die zukünftigen Ergebnisse der SAP beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der USamerikanischen „Securities and Exchange Commission“ hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im Jahresbericht „Form 20-F“ für das Jahr 2003 sowie im Jahresbericht „Form 20-F“ für das Jahr 2004, der vor dem 30. Juni 2005 vorliegen wird. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein übertriebenes Vertrauen zu schenken.

Pro-forma-Kennzahlen
Der Lagebericht und andere Teile des Geschäftsberichts enthalten Kennzahlen wie Pro-forma-Betriebsergebnis und Pro-forma-operative-Aufwendungen, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie, Cash Earnings nach DVFA/SG sowie Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis. Diese Pro-forma-Kennzahlen werden nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und deshalb gemäß den Anforderungen der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde („SEC“) auf die nächste durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierte Größe übergeleitet. Die Pro-forma-Kennzahlen, die von der SAP ermittelt werden, können sich von denen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen gesehen werden.

Der Vorstand erachtet die Pro-forma-operativen-Aufwendungen und das aus ihnen resultierende Pro-forma-Betriebsergebnis, das Pro-forma-Konzernergebnis und den Pro-forma-Gewinn je Aktie als wichtige Zusatzinformation für die Kapitalmärkte im Hinblick auf die Ertragskraft der Kerngeschäftsfelder der SAP. Die veröffentlichten operativen Pro-forma-Kennzahlen werden entsprechend in der internen Steuerung der SAP verwendet. Das Pro-forma-Betriebsergebnis bildet zudem den wichtigsten Maßstab für die erfolgsabhängige Managementvergütung.

Die Aufwendungen, die bei der Ermittlung von Pro-forma-operativen-Aufwendungen, Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie eliminiert werden, sind wie folgt definiert:

  • Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme umfassen die Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme gemäß US-GAAP (STAR, LTI und SOP) sowie Aufwendungen für die Ablösung von aktienorientierten Vergütungsprogrammen im Zusammenhang mit Verschmelzungen oder Akquisitionen. Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme werden eliminiert, da die Höhe der Aufwendungen nicht mehr im Einflussbereich des Unternehmens steht, sobald ein solches Programm beschlossen wurde und die Vergütungsinstrumente an die Mitarbeiter ausgegeben wurden.
  • Akquisitionsbedingte Aufwendungen enthalten Abschreibungen auf in Akquisitionen erworbene identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände.
  • Außerplanmäßige Abschreibungen enthalten voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen.

Die Pro-forma-operativen-Aufwendungen und das Pro-forma-Betriebsergebnis weichen wie folgt von den entsprechenden nach US-GAAP ermittelten Kennzahlen ab:

(in Mio. €) US-GAAP- Wert Pro-forma-Anpassungen Pro-forma-
Wert
Auf-
wendungen für aktien-
orientierte Vergütungs-
programme
Akquisi-
tions bedingte Auf-
wendungen
2004        
Produktkosten 804 1 21 782
Servicekosten 1.784 19 6 1.759
Forschungs- und Entwicklungskosten 1.020 7 2 1.011
Vertriebs- und Marketingkosten 1.524 8 1 1.515
Allgemeine Verwaltungskosten 366 3 0 363
         
Betriebsergebnis 2.018 38 30 2.086
2003        
       
Produktkosten 839 10 24 805
Servicekosten 1.694 32 1.662
Forschungs- und
Entwicklungskosten
996 43 2 951
Vertriebs- und
Marketingkosten
1.411 30 1.381
Allgemeine
Verwaltungskosten
354 15 339
         
Betriebsergebnis 1.724 130 26 1.880

 

Das Pro-forma-Konzernergebnis und der Pro-forma-Gewinn je Aktie weichen wie folgt von den entsprechenden nach US-GAAP ermittelten Kennzahlen ab:

  US-GAAP- Wert Pro-forma-Anpassungen
(nach Steuern)
Pro-forma-
Wert
Auf-
wendungen für aktien-
orientierte Vergütungs-
programme
Akquisi-
tions bedingte Auf-
wendungen
Außer
planmäßige
Abschrei-
bungen
2004          
Konzernergebnis in Mio. € 1.311 24 18 5 1.358
Gewinn je Aktie in € 4,22 0,08 0,06 0,01 4,37
2003          
         
Konzernergebnis in Mio. € 1.077 88 15 14 1.194
Gewinn je Aktie in € 3,47 0,28 0,05 0,04 3,84

 

Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis basieren auf den Werten, die sich ergeben, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse des Jahres 2004 nicht mit den Durchschnittskursen des Jahres 2004, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet werden. Der Vorstand erachtet die Angabe von solchen währungsbereinigten Veränderungen als wichtige Zusatzinformation für die Kapitalmärkte, die einen Eindruck davon vermittelt, wie sich die Unternehmensleistung unbeeinflusst von Währungsveränderungen entwickelt hätte.

Die Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis weichen wie folgt von den entsprechenden nicht währungsbereinigten Veränderungen ab:

  Verände-
rung 2004
gegenüber
2003 –
US-GAAP-
Wert
Verände-
rung 2004
gegenüber
2003 –
währungs-
bereinigter
Wert
Währungs-
effekt
% % %
Softwareerlöse + 10 + 13 – 3
Wartungserlöse + 10 + 13 – 3
Produkterlöse + 10 + 13 – 3
Beratungserlöse + 1 + 4 – 3
Schulungserlöse + 1 + 4 – 3
Serviceerlöse + 1 + 4 – 3
Sonstige Erlöse + 3 + 6 – 3
Umsatzerlöse + 7 + 10 – 3
       
Deutschland1) + 7 + 7 ± 0
Übrige Region Europa/
Naher Osten/Afrika1)
+ 6 + 6 ± 0
USA1)
+ 9 + 19 – 10
Übrige Region Amerika1) + 10 + 18 – 8
Japan – 12 – 10 – 2
Übrige Region Asien/Pazifik1) + 21 + 25 – 4
Umsatzerlöse + 7 + 10 – 3
       
Betriebsergebnis + 17 + 22 – 5

1) Nach dem Sitz des Kunden

Die Kennzahl Cash Earnings nach DVFA/SG ist eine von der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management standardisierte, von Sondereinflüssen bereinigte Cashflow-Größe, die finanzwirtschaftliche Vergleiche zwischen Unternehmen erleichtern soll. Die Ermittlung der Kennzahl wird auf Seite 33 dieses Geschäftsberichts dargestellt.

Der vom Vorstand gegebene Ausblick basiert ebenfalls auf Pro-forma-Kennzahlen, die den oben angegebenen Definitionen entsprechen und sich damit von den entsprechenden durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen um Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme, akquisitionsbedingte Aufwendungen und außerplanmäßige Abschreibungen unterscheiden. Der Vorstand misst diesen Aufwendungen eine untergeordnete Bedeutung im Hinblick auf die Ertragskraft der Kerngeschäftsfelder der SAP zu. Die Höhe der Aufwendungen ist zudem erheblich von Faktoren abhängig, die außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens stehen, wie zum Beispiel dem Aktienkurs der SAP oder den Aktienkursen von Beteiligungen, in die die SAP investiert hat.

       
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