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      Home > Finanzen > Konzernabschluss > Anhang > 1. Allgemeine Grundlagen
       
 

A. GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES


1. Allgemeine Grundlagen

Der Konzernabschluss der SAP AG Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung („SAP AG“) und ihrer Tochterunternehmen, im Folgenden als „SAP“, „die Gesellschaft“, „der Konzern“ oder „das Unternehmen“ bezeichnet, wurde nach den Vorschriften der US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles („US-GAAP“) aufgestellt. Einzelne Vorjahresangaben wurden an die aktuelle Darstellung angepasst. Außerdem wurden die Vorjahresangaben zu den Liquiden Mitteln an die geänderte Aufgliederung des aktuellen Jahres angepasst. Weitere Informationen finden sich unter Textziffer (20).

Mit dem vorliegenden Konzernabschluss nimmt die SAP die Befreiungsmöglichkeit des § 292a HGB in Anspruch. Hiernach braucht ein Konzernabschluss nach deutschem Recht nicht aufgestellt zu werden, wenn ein Konzernabschluss nach US-GAAP vorgelegt wird. Die zur Inanspruchnahme dieser Befreiung erforderlichen Erläuterungen der wichtigsten Unterschiede zwischen US-GAAP und den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen sind unter Textziffer (36) dargestellt.

Alle Beträge im Konzernabschluss sind – sofern im Einzelfall keine abweichende Währungseinheit angegeben ist – in Tausend Euro („Tsd. €“) angegeben.

Die SAP agiert in einem dynamischen und sich schnell verändernden Geschäftsumfeld und ist damit Risiken und Unwägbarkeiten ausgesetzt, die nicht im Einflussbereich des Unternehmens liegen. Der größte Teil der Umsatzerlöse aus der Lizenzierung von Software und aus Dienstleistungen wird in Deutschland, den USA, Großbritannien und Japan erzielt (siehe Textziffer (33)). Eine anhaltend schwache Wirtschaftsentwicklung in diesen oder auch anderen Ländern kann sich deshalb nachteilig auf die künftigen Umsatzerlöse und operativen Ergebnisse der SAP auswirken. Darüber hinaus tätigt die SAP in bedeutendem Umfang Vertragsabschlüsse in ausländischer Währung. Das daraus resultierende Fremdwährungsrisiko unterliegt einer ständigen Überwachung und ist Gegenstand eines konzernweiten Fremdwährungsmanagements, im Rahmen dessen verschiedene Finanzinstrumente zum Einsatz kommen. Auswirkungen auf das operative Ergebnis und die Finanzlage der SAP durch Fremdwährungsschwankungen, insbesondere in den Währungen US-Dollar, japanischer Yen, britisches Pfund, Schweizer Franken, kanadischer Dollar und australischer Dollar, sind nicht vollständig auszuschließen.
       
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