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SAP BusinessObjects Global Trade Services unterstützt JAB und Würth Logistics

Walldorf, 05.10.2009. Bei grenzüberschreitenden Warengeschäften stehen Unternehmen zunehmend komplexen Prozessen gegenüber. Sie müssen lokale Gesetze und Außenhandelsvorschriften einhalten, die Anforderungen an die Dokumentation erfüllen und den Ablauf entlang der Lieferkette koordinieren. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, nutzen immer mehr Unternehmen die Anwendung SAP BusinessObjects Global Trade Services. Zu diesen Unternehmen gehören auch JAB Josef Anstoetz, weltweit führender Stoffverlag, und der Dienstleister Würth Logistics. Beide Unternehmen nutzen die Anwendung zur Abwicklung von Zollprozessen sowie für eine verbesserte Steuerung von Import- und Exportabläufen. Ein weiteres Entscheidungskriterium für beide Unternehmen war die problemlose Integration mit SAP ERP.

JAB Josef Anstoetz KG (JAB) mit Sitz in Bielefeld,  vertreibt weltweit Stoffe für den Heimtextilbereich. Das Unternehmen verarbeitet etwa 350 Exporte und 100 Importe pro Tag. Für JAB ist es unerlässlich, logistische Details, die Erfüllung internationaler Zollvorgaben sowie die Verwaltung der Lieferkette in seine Geschäftsprozesse zu integrieren. Das bestehende IT-System wurde nicht mehr weiterentwickelt. Daher suchte der Hersteller nach einem Ersatz für seine bestehende Lösung, die den Datenaustausch mit SAP ERP steuert.  Durch den Einsatz von SAP BusinessObjects Global Trade Services kann JAB die Integration von SAP ERP mit der Software zur Abwicklung der Zollprozesse verbessern. „JAB ist ein internationales Unternehmen, also müssen unsere IT-Systeme diese Anforderungen ebenfalls erfüllen“, erklärt Hermann Grauthoff, CIO der JAB Josef Anstoetz GmbH. „SAP BusinessObjects Global Trade Services hilft uns dabei, unsere Geschäftsziele zu erfüllen. Der schnellere Zugriff auf Waren schafft uns einen klaren Wettbewerbsvorteil.“

Ende des Papierkriegs
Würth Logistics ist ein unabhängiger Logistikdienstleister mit Sitz in der Schweiz und betreibt keine eigenen Anlagen und führt keinen eigenen Fuhrpark, sondern entwickelt Lösungen zur Planung und Organisation der Logistik und steuert sie für die Unternehmen des Würth-Konzerns weltweit. Als zugelassener Empfänger und Versender mit verschiedenen offenen Zollagern kann Würth Logistics die Ausfuhrzoll- und Transitabwicklung am Firmensitz abwickeln. Deshalb war der Dienstleister auf der Suche nach einer entsprechenden Zoll-Software, die das Unternehmen dabei unterstützt, Verzollungskosten zu senken sowie durchgängige und transparente Prozesse zu schaffen. Zudem sollte sie dabei unterstützen, die Anforderungen von e-dec, einem zentralen, IT-gestützten Verfahren zur Zollabfertigung von Waren, zu erfüllen. Um die bestmögliche Integration mit der bereits zum Einsatz kommenden SAP ERP-Anwendung zu erreichen, und seinen Kunden eine optimale Lösung zu bieten, entschied sich das Unternehmen für SAP BusinessObjects Global Trade Services.
Würth Logistics kann jetzt die zollkonforme Aufbereitung der Bewegungsdaten sowie den kompletten Zollprozess selbst durchführen. Dadurch sollen Kosten wegfallen, da die Verzollung nicht mehr von einem Spediteur vorgenommen werden muss. „Unser Ziel ist es, unsere Kunden beim optimalen Ablauf ihrer Logistikprozesse zu unterstützen. Durch den Einsatz von SAP BusinessObjects Global Trade Services können wir eine schnelle, sichere und zollkonforme Abwicklung im grenzüberschreitenden Warenverkehr gewährleisten“, sagt Philippe Ebersold, Projektleiter GTS bei Würth Logistics.  

Die Anwendung SAP BusinessObjects Global Trade Services gehört zu  den Lösungen für Unternehmenssteuerung, Risikomanagement und Einhaltung gesetzlicher Auflagen, SAP BusinessObjects Governance, Risk, and Compliance. Sie kann die Einhaltung von Richtlinien für eine Reihe von Handelsprozessen automatisieren, zum Beispiel in den Bereichen Logistik und Auftragsausführung. Die Software ermöglicht die elektronische Kommunikation mit Behördensystemen, unterstützt aktiv bei der Einhaltung gesetzlicher Auflagen und fördert die Nutzung eines gemeinsamen Datenbestands. Sie strebt somit an aufwendige manuelle Eingaben zu ersetzen und bietet eine globale, transparente Sicht der gesamten Prozesskette. Das Fehlerpotenzial kann deutlich verringert werden, und somit auch Verluste, die ineffiziente Verwaltung von Zollabwicklungen verursacht.

Weitere Informationen:

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind mehr als 86.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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Hilmar Schepp, SAP AG, +49 (0) 62 27-74 67 99, hilmar.schepp@sap.com
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