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Walldorf, 28.10.2008. Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das 3. Quartal und die ersten 9 Monate 2008 veröffentlicht.
„Das 3. Quartal 2008 war das 19. Quartal in Folge mit zweistelligen Wachstumsraten bei den Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse. Dies ist ein gutes Ergebnis, vor allem, wenn man bedenkt, dass am Ende des Quartals die Kaufentscheidungen unserer Kunden durch die weltweite Finanzkrise stark beeinflusst wurden”, sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP. „Die Kunden entscheiden sich weiterhin für unsere Produkte, aber das wirtschaftliche Umfeld ist schwer einzuschätzen. Unser Geschäftsmodell ist flexibel, und wir konzentrieren uns vor allem auf die operative Marge und das Ergebnis.”
„Wir beobachten systematisch den Geschäftsverlauf und arbeiten dabei sowohl an unserer Effizienz als auch an der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Produkten, Services und Technologien im Interesse unserer Kunden“, so Kagermann. „Dieser Ansatz hat sich unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld für unsere Kunden und für uns selbst bewährt und hat uns zum Marktführer gemacht. Wir haben schon mehrfach schwierige Zeiten erlebt und sind jedesmal gestärkt und effizienter aus einem schwierigen Umfeld hervorgegangen.”
Anteile der SAP auf Basis der Anbieter von „Core Enterprise Applications“-Software Die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services aller Anbieter von Core Enterprise Applications werden von SAP auf rund 38,7 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten. Der weltweite Anteil der SAP unter diesen Anbietern erreichte 33,4 % zum Ende des 3. Quartals 2008 (auf der Basis der US-GAAP-Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services über vier rollierende Quartale). Dies entspricht einem Anstieg von 6,5 Prozentpunkten gegenüber dem 30. September 2007, wobei rund 3,3 Prozentpunkte aus organischem Wachstum erzielt wurden und rund 3,2 Prozentpunkte aus der Akquisition von Business Objects.
Cashflow SAP erzielte in den ersten 9 Monaten 2008 einen operativen Cashflow aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten von 1,97 Mrd. € (2007: 1,34 Mrd. €). Der Free Cashflow lag bei 1,73 Mrd. € (2007: 1,05 Mrd. €) und betrug damit 21 % vom Umsatz (2007: 15 %). Zum 30. September 2008 verfügte SAP über liquide Mittel einschließlich kurzfristiger Wertpapiere in Höhe von 1,6 Mrd. € (31. Dezember 2007: 2,8 Mrd. €).
Aktienrückkauf Im 3. Quartal 2008 kaufte SAP 2,8 Millionen Aktien (rund 0,23 % der ausstehenden Aktien) zu einem durchschnittlichen Kurs von 37,75 € (Gesamtbetrag: 104,2 Mio. €) zurück. 983.153 der im 3. Quartal insgesamt zurückgekauften Aktien wurden an Mitarbeiter ausgegeben, die Aktienoptionen im Rahmen von aktienorientierten Vergütungsprogrammen ausübten. Zum 30. September 2008 verfügte SAP über 38,7 Millionen eigene Aktien (rund 3,15 % der ausstehenden Aktien) zu einem durchschnittlichen Preis von 35,43 € je Aktie im Bestand. SAP hat in den ersten 9 Monaten 2008 rund 486,8 Mio. € investiert, um rund 14,6 Millionen Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 33,34 € zurückzukaufen.
Die Akquisition von Business Objects ist ab dem 21. Januar 2008 berücksichtigt.
In ihrer vorherigen Prognose vom 29. Juli 2008 hatte SAP mit einem Wachstum der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse am oberen Ende der Spanne von 24 % bis 27 % (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahr gerechnet. SAP war darüber hinaus davon ausgegangen, dass die Non-GAAP-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) am oberen Ende der Spanne von 28,5 % bis 29,0 % liegen wird.
Aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds hat SAP entschieden, für das Geschäftsjahr 2008 keine spezifische Prognose für das Wachstum der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse mehr zu geben. Auf Basis der kürzlich verabschiedeten Kostensenkungsmaßnahmen erwartet SAP nun für das Gesamtjahr 2008, dass die Non-GAAP-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse), welche um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects in Höhe von rund 180 Mio. € und akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigt ist, bei ungefähr 28,0 % liegen wird, sofern das Unternehmen die Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse, welche um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects bereinigt sind, in einer Spanne von 20 % bis 22 % (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahr steigern kann. SAP rechnet weiterhin für das Gesamtjahr 2008 mit einer effektiven Steuerrate von 31,0 % bis 31,5 % (basierend auf dem Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten nach US-GAAP).
Non-GAAP-Kennzahlen Diese Pressemeldung enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere Kennzahlen wie Non-GAAP-Umsatz, Non-GAAP-Betriebsergebnis, Non-GAAP-operative-Marge, Free Cashflow, Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis sowie US-Dollar basierte Non-GAAP-Umsatzzahlen. Diese bereinigten Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Diese bereinigten Kennzahlen können sich von den bereinigten Kennzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen US-GAAP-Kennzahlen gesehen werden. Weitere Informationen zu den Non-GAAP-Kennzahlen, die in dieser Pressemitteilung enthalten sind, sowie die Überleitung auf die jeweils nächste, durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards definierte Kennzahl befinden sich im Anhang zu dieser Pressemitteilung.
Anteil auf Basis der Anbieter von „Core Enterprise Applications“-Software Die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services der Anbieter von Core Enterprise Applications wird von SAP auf rund 38,7 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten. Für das Jahr 2008 rechnen Branchenanalysten mit einem Wachstum dieses Marktes um rund 7 %. Für die Berechnung der Anteile auf Quartalsbasis nimmt SAP an, dass dieses Wachstum nicht linear erfolgen wird. Stattdessen werden quartalsweise Anpassungen auf Basis der Umsatzentwicklung einer Untergruppe (rund 25 Unternehmen) der Anbieter von Core Enterprise Applications vorgenommen.
Telefonkonferenz / Ergänzende Finanzinformationen Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse am Dienstag, 28. Oktober, in einer Telefonkonferenz um 15 Uhr (CEDT) erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen. Ergänzende Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.
Weitere Informationen:
Presse: Christoph Liedtke +49 6227 7-50383 christoph.liedtke@sap.com, CET Günter Gaugler +49 6227 7-65416 guenter.gaugler@sap.com, CET Andy Kendzie +1 202 312-3919 andy.kendzie@sap.com, EST
Investor Relations: Stefan Gruber +49 6227 7-44872 investor@sap.com, CET Martin Cohen +1 212 653-9619 investor@sap.com, EST
Anhang: Finanzinformationen (PDF, 73 KB)
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