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SAP gibt vorläufige Ergebnisse für das 2. Quartal und 1. Halbjahr 2007 bekannt

Walldorf, 19.07.2007. Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2007 veröffentlicht.

2. Quartal 2007

Umsätze

  • Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse stiegen im 2. Quartal 2007 um 16 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,71 Mrd. € (2006: 1,48 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) wuchsen die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse um 19 %.
  • Die Softwarelizenzerlöse erhöhten sich um 18 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 715 Mio. € (2006: 604 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) wuchsen die Softwarelizenzerlöse um 21 %.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 10 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 2,42 Mrd. € (2006: 2,20 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) wuchs der Gesamtumsatz um 14 %.
Ergebnisse
  • Das Betriebsergebnis stieg im 2. Quartal 2007 um 10 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 577 Mio. € (2006: 524 Mio. €).
  • Die operative Marge erreichte 23,8 % und lag damit leicht unter dem Niveau der Vorjahresperiode aufgrund von Investitionen von rund 30 Mio. €, um neue, noch unberührte Marktsegmente im Mittelstand zu adressieren.
  • Das Konzernergebnis lag bei 449 Mio. € (2006: 415 Mio. €) oder bei 0,37 € je Aktie (2006: 0,34 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 8 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Nettoergebnis und das Ergebnis je Aktie im 2. Quartal wurden durch eine effektive Steuerrate von 25,8 % positiv beeinflusst. Wie im 2. Quartal 2006 haben sich teilweise steuerliche Einmaleffekte auf die effektive Steuerrate ausgewirkt.

Anteile der SAP auf Basis der Anbieter von "Core Enterprise Applications"-Software2)
Im 2. Quartal 2007 hat SAP weitere Anteile unter den Anbietern von Core Enterprise Applications2) hinzugewonnen. Der weltweite Anteil der SAP unter diesen Anbietern erreichte 26,0 % zum Ende des 2. Quartals 2007 (auf der Basis der Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services über vier rollierende Quartale). Dies entspricht einem Anstieg von 3 Prozentpunkten gegenüber dem 30. Juni 2006. Zum 31. März 2007 lag dieser Anteil bei 25,1 %. Die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services aller Anbieter von Core Enterprise Applications2) werden von SAP auf rund 35,3 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten.

SAP erhöhte den Anteil des Mittelstandsgeschäfts3) auf 32 % des Auftragseingangs (auf der Basis von 4 rollierenden Quartalen zum Ende des 2. Quartals 2007).

"Mit zweistelligen Wachstumsraten in allen Regionen war das zweite Quartal ein herausragendes Quartal für SAP, und wir haben unseren Mitbewerbern weitere Marktanteile abgenommen," sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Unsere Ergebnisse bestätigen unsere globale Stärke. In der zweiten Jahreshälfte wollen wir auf unserem Erfolg des ersten Halbjahres aufbauen und die Annahme der Enterprise Services Oriented Architecture durch unsere Kunden vorantreiben sowie unsere führende Stellung im Mittelstand vergrößern."

1. Halbjahr 2007

Umsätze

  • Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse stiegen im 1. Halbjahr 2007 um 13 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 3,23 Mrd. € (2006: 2,87 Mrd. €)4). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) wuchsen die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse um 17 %.
  • Die Softwarelizenzerlöse erhöhten sich um 14 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,28 Mrd. €4) (2006: 1,12 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) wuchsen die Softwarelizenzerlöse um 19 %.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 8 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 4,59 Mrd. € (2006: 4,24 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) wuchs der Gesamtumsatz um 12 %.
Ergebnisse
  • Das Betriebsergebnis stieg im 1. Halbjahr 2007 um 8 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,01 Mrd. € (2006: 933 Mio. €).
  • Die operative Marge erreichte 22,0 % und lag damit auf dem Niveau der Vorjahresperiode aufgrund von Investitionen von rund 50 Mio. €, um neue, noch unberührte Marktsegmente im Mittelstand zu adressieren.
  • Das Konzernergebnis lag bei 759 Mio. € (2006: 697 Mio. €) oder bei 0,63 € je Aktie (2006: 0,57 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Nettoergebnis und das Ergebnis je Aktie im 1. Halbjahr wurden durch eine effektive Steuerrate von 25,8 % im 2. Quartal positiv beeinflusst. Wie im 2. Quartal 2006 haben sich teilweise steuerliche Einmaleffekte auf die effektive Steuerrate ausgewirkt.
Cashflow
  • Das Unternehmen erzielte im 1. Halbjahr 2007 einen operativen Cashflow von 1,02 Mrd. € (2006: 977 Mio. €). Der Free Cashflow1) lag bei 822 Mio. € (2006: 846 Mio. €) und betrug damit 18 % vom Umsatz (2006: 20 %). Zum 30. Juni verfügte SAP über liquide Mittel einschließlich kurzfristiger Wertpapiere in Höhe von 2,8 Mrd. € (31. Dezember 2006: 3,3 Mrd. €).
Aktienrückkauf
  • Im 2. Quartal 2007 kaufte SAP 4,6 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 36,62 € (Gesamtbetrag: 167 Mio. €) zurück. Dies entspricht 0,36% der ausstehenden Aktien. In der Vorjahresperiode hatte SAP 12,5 Mio. Aktien (Gesamtbetrag: 515 Mio. €) zurückgekauft. Von den im 2. Quartal 2007 zurückgekauften Aktien wurden rund 0,8 Mio. Aktien dazu verwendet, die Aktienoptionsprogramme der SAP zu bedienen. Zum 30. Juni 2007 verfügte SAP über 62,0 Mio. eigene Aktien (rund 4,9 % der ausstehenden Aktien) zu einem durchschnittlichen Preis von 35,43 € je Aktie im Bestand. Im 1. Halbjahr 2007 kaufte SAP 14,2 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 35,63 € (Gesamtbetrag: 505 Mio. €) zurück. Angesichts der starken Generierung von Free Cashflow1) beabsichtigt SAP, im Gesamtjahr 2007 im Rahmen der aktuellen Rückkaufermächtigung in etwa genauso viel in den Rückkauf eigener Aktien zu investieren wie im Jahr 2006. Alle oben genannten Vorjahreszahlen hinsichtlich der SAP-Aktie wurden angepasst an die Aktienzahl nach der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Dezember 2006, aufgrund derer sich die Anzahl der Aktien vervierfacht hat.

Ausblick

SAP gibt den folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2007, der sich gegenüber dem am 24. Januar 2007 im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal 2006 gegebenen Ausblick nicht verändert hat:

  • SAP erwartet für 2007 bei den Software- und sonstigen softwarebezogenen Serviceerlösen ein Wachstum ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) in einer Spanne von 12 % bis 14 % gegenüber dem Vorjahr. 2006 betrug das Wachstum ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1) 12 %.
  • Um zusätzliche Marktchancen in neuen, noch unberührten Segmenten im Mittelstand zu adressieren, wird SAP über den Zeitraum von acht Quartalen rund 300 bis 400 Mio. € zusätzlich investieren, um ein neues Geschäftsfeld aufzubauen. Rund 50 Mio. € wurden hiervon bereits in den ersten beiden Quartalen 2007 investiert.
  • Abhängig vom konkreten Zeitpunkt dieser zusätzlichen Investitionen bedeutet dies, dass SAP rund 1 bis 2 Prozentpunkte der Marge im Jahr 2007 in zusätzliche zukünftige Wachstumschancen reinvestiert.
  • Daher geht SAP davon aus, dass die operative Marge für 2007 in einer Spanne von 26,0 % bis 27,0 % liegt. 2006 betrug die operative Marge 27,3 %.
  • SAP erwartet eine effektive Steuerrate von 32,5 % bis 33,0 % im Jahr 2007.

Regionale Ergebnisse, 2. Quartal 2007


Software- und softwarebezogene Serviceerlöse nach Regionen, 2. Quartal (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Software & software-bezogene Serviceerlöse Q2 2007 Software & software-bezogene Serviceerlöse Q2 2006 Veränderung Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Gesamt 1.707 1.477 +230 +16% +19%
EMEA 916 789 +127 +16% +17%
Asien-Pazifik-Japan 222 179 +43 +24% +29%
Amerika 569 509 +60 +12% +18%

Softwarelizenzerlöse nach Regionen, 2. Quartal (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Softwarelizenzerlöse Q2 2007 Softwarelizenzerlöse Q2 2006 Veränderung Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Gesamt 715 604 +111 +18% +21%
EMEA 350 286 +64 +22% +23%
Asien-Pazifik-Japan 107 84 +23 +27% +31%
Amerika 258 234 +24 +10% +15%

Gesamtumsatz nach Regionen, 2. Quartal (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Umsatz Q2 2007 Umsatz Q2 2006 Veränderung Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Gesamt 2.424 2.195 +229 +10% +14%
EMEA 1.267 1.136 +131 +12% +12%
Asien-Pazifik-Japan 304 254 +50 +20% +25%
Amerika 853 805 +48 +6% +12%

Regionale Ergebnisse, 1. Halbjahr 2007

Software- und softwarebezogene Serviceerlöse nach Regionen, 1. Halbjahr (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Software & software-bezogene Serviceerlöse H1 2007 Software & software-bezogene Serviceerlöse H1 2006 Veränderung Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Gesamt 3.226 2.865 +361 +13% +17%
EMEA 1.668 1.477 +191 +13% +14%
Asien-Pazifik-Japan 419 369 +50 +14% +19%
Amerika 1.139 1.019 +120 +12% +20%

Softwarelizenzerlöse nach Regionen, 1. Halbjahr (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Softwarelizenzerlöse H1 2007 Softwarelizenzerlöse H1 2006 Veränderung Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Gesamt 1.278 1.118 +160 +14% +19%
EMEA 587 506 +81 +16% +17%
Asien-Pazifik-Japan 184 154 +30 +19% +25%
Amerika 507 458 +49 +11% +18%

Gesamtumsatz nach Regionen, 1. Halbjahr (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Umsatz H1 2007 Umsatz H1 2006 Veränderung Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Gesamt 4.590 4.236 +354 +8% +12%
EMEA 2.348 2.142 +206 +10% +10%
Asien-Pazifik-Japan 571 510 +61 +12% +18%
Amerika 1.671 1.584 +87 +5% +13%

Höhepunkte im 2. Quartal

  • Im zweiten Quartal 2007 hat SAP bedeutende Verträge mit zahlreichen Unternehmen unterzeichnet oder angekündigt. Zu nennen sind in der Vertriebsregion Nord- und Südamerika: Banco Columbia, City of San Diego, Colgate-Palmolive, Enbridge, Gerdau Acos Longos, Maxim Integrated Products, Mexichem und Sandisk; in der Vertriebsregion EMEA: DSG international, Edeka, Federalnaya, Gas Natural Informatica, HSH Nordbank, QinetiQ und Surgutneftegaz; in der Vertriebsregion Asien-Pazifik-Japan: Australian Post, China Petroleum & Chemical, Konica Minolta, Kracie, Tokuyama und Tokyo Electron.
  • Ein weiterer Meilenstein im zweiten Quartal war die Unterzeichnung einer so genannten GEA-Vereinbarung mit dem globalen Komsumgüterhersteller Colgate-Palmolive (GEA=Global Enterprise Agreement). Seit 1994 ist SAP strategischer Partner von Colgate für den Bereich Unternehmenssoftware. Colgate setzt Anwendungen der SAP Business Suite umfassend ein und unterstützt damit die meisten ihrer Geschäftsprozesse. Durch das Abkommen bestätigen beide Partner ihre Absicht, die erfolgreiche Entwicklung hin zu einer serviceorientierten Architektur für Geschäftsanwendungen bei Colgate fortzusetzen.
  • Am 20. Juni gaben SAP und IDS Scheer die Erweiterung ihres globalen Vertriebsabkommens für ‚ARIS Platform' bekannt. Angesichts steigender Kundennachfrage vertreibt SAP künftig unter dem Namen "SAP Enterprise Modeling Applications by IDS Scheer" zusätzliche ARIS-Softwarepakete für das Geschäftsprozessmanagement.
  • Am 13. Juni kündigten SAP und der Partner Visiprise ein gemeinsames Angebot für die Fertigungssteuerung an. SAP wird die Software zur Fertigungssteuerung "Visiprise Manufacturing" ab sofort unter dem Namen "SAP Manufacturing Execution by Visiprise" vermarkten.
  • Am 11. Juni gab SAP die Erweiterung ihrer Vertriebspartnerschaft mit dem US-Softwareanbieter Vistex bekannt. Künftig vertreibt SAP die Vistex-Software für das Rabatt- und Rückvergütungsmanagement weltweit unter der Bezeichnung "SAP Paybacks and Chargebacks by Vistex" sowie "SAP Incentive Administration by Vistex".
  • Am 8. Juni gab SAP die Eröffnung des neuen "SAP Co-Innovation Lab" in Palo Alto bekannt. Dort werden künftig neue Technologien gemeinsam mit Kunden und Partnern wie ISVs (Independent Software Vendors), Systemintegratoren und Herstellern entwickelt. Gründungspartner sind Cisco, HP, Intel und NetApp.
  • Am 4. Juni gab SAP ihren Beitritt zur globalen Initiative "3C Combat Climate Change" bekannt. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Klimaschutz stärker in globalen Wirtschafts- und Handelsprozessen zu verankern. SAP engagiert sich als erster Anbieter von Unternehmenssoftware in dieser globalen Allianz von mehr als 40 Unternehmen aus elf der "G8 plus 5"-Staaten.
  • Am 21. Mai kündigte SAP die Gründung eines Branchenforums (Industry Value Network, IVN) für die Versorgungsindustrie an und baut damit ihr Ecosystem weiter aus. Kunden und Partner können auf Basis der SAP-NetWeaver-Plattform gemeinsam Lösungen für spezifische Herausforderungen der Versorgungsbranche entwickeln.
  • Im Rahmen der europäischen Kundenkonferenz SAPPHIRE '07 in Wien gab SAP die Übernahme der Unternehmen Wicom Communications und MaXware bekannt.
  • Auf der SAPPHIRE '07 in Wien gab SAP zudem strategische Partnerschaften mit Sungard im Bereich Enterprise SOA, mit Novell für den Linux-Support sowie mit Microsoft für den MS SQL Server bekannt. Darüber hinaus präsentierte SAP die Anwendung GRC Risk Management. Damit baut SAP das Lösungsportfolio zur Unternehmenssteuerung (Governance), für das Risikomanagement (Risk) und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen (Compliance) weiter aus. Mehr als 8.000 Partner und Kunden nahmen an der Konferenz teil.
  • Anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung der SAP AG am 8. Mai 2007 in Mannheim beschlossen die Aktionäre die Auszahlung einer Dividende von 0,46 € pro Aktie für das Geschäftsjahr 2006. Das entspricht einer prozentualen Steigerung der Ausschüttung je Aktie von 27% gegenüber dem Vorjahr. Die Dividendensumme für das Geschäftsjahr 2006 beträgt damit rund 556 Millionen Euro (447 Mio. Euro in 2005); das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 30% des Konzernergebnisses.
  • Am 8. Mai gab SAP die Übernahme des US-Softwareanbieter "OutlookSoft" bekannt. Mit dem Spezialisten für Finanz- und Leistungsmanagement-Software wird SAP ihr Lösungsportfolio für Finanzchefs in Unternehmen weiter ergänzen.
  • Auf ihrer Kundenkonferenz SAPPHIRE '07 Atlanta, die Ende April stattfand, informierte SAP über neue Lösungen und Produkte sowie aktuelle Initiativen. Vorgestellt wurden unter anderem eine Roadmap und neue Funktionen für die SAP-NetWeaver-Plattform, eine neue On-Demand-Lösung für das elektronische Beschaffungswesen, zusammen mit den Partnern HP und Microsoft eine neue Systemlösung für die Software Duet sowie Details zur weiteren Produktentwicklung von Duet. Rund 15.000 Kunden und Partner nahmen an der Konferenz teil.
  • Ebenfalls im Rahmen der SAPPHIRE '07 präsentierte SAP zusammen mit dem Partner Adobe am 23. April ein neues Produkt für E-Learning. SAP Enterprise Learning Environment verknüpft die SAP-Lösung mit der "Adobe Acrobat Connect Professional"-Anwendung für Web-Konferenzen.
  • Am 18. April gab SAP bekannt: Mitglieder des SAP-Branchenforums für Banken haben einen erweiterten Arbeitskreis gebildet, in dem Standards für eine serviceorientierte Architektur für Bankenanwendungen (Enterprise SOA) definiert werden sollen.
  • Am 18. April kündigte SAP die Erweiterung ihrer "Business Process Experts Community" um weitere elf branchenspezifische Foren an. Ziel der Community ist es, Geschäftsprozess-Spezialisten aus verschiedenen Branchen zu vernetzen und eine brancheninterne wie -übergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Die neuen Foren adressieren die Branchen Forschung und Wissenschaft, Gesundheitswesen, Versorgungswirtschaft, Verteidigungswesen, Biotechnologie und Pharma, Chemie, Petrochemie, Bergbau und Metallverarbeitung, Maschinenbau, Einzelhandel und den öffentlichen Bereich.
  • Am 10. April kündigte SAP die Konsolidierung ihrer beiden Vertriebsregionen in EMEA an. Die gemeinsame Region EMEA soll das Wachstum bei Großkunden und im Mittelstand intensivieren. Erwin Gunst, Corporate Officer und Mitglied des SAP Executive Council, ist nunmehr für die gesamte Region verantwortlich.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse heute in London in einer Analysten- und Investorenkonferenz um 13 Uhr (CET) erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen. Ergänzende Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.

Für weitere Informationen:

Presse:
Herbert Heitmann, +49 (6227) 7-61137, herbert.heitmann@sap.com, CET
Christoph Liedtke, +49 6227 7-50383, christoph.liedtke@sap.com, CET
Frank Hartmann, +49 (6227) 7-42548, f.hartmann@sap.com, CET
Steve Bauer, +1 610 661-3951, steve.bauer@sap.com, EST

Investor Relations :
Stefan Gruber, +49 (6227) 7-44872, investor@sap.com, CET
Martin Cohen, +1 (212) 653-9619, investor@sap.com, EST

Fußnoten

1) Nicht US-GAAP basierte Kennzahlen
Diese Pressemitteilung enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere die Kennzahl Free Cashflow sowie Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis. Unsere bereinigten Kennzahlen werden nicht auf der Basis von US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und sind daher keine US-GAAP-Kennzahlen. Wie nachfolgend erläutert, können sich diese bereinigten Kennzahlen von den bereinigten Kennzahlen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen US-GAAP-Kennzahlen gesehen werden. Wir leiten jede unserer bereinigten Kennzahlen auf die jeweils nächste, durch US-GAAP- Rechnungslegungsstandards definierte Kennzahl über.

FREE CASHFLOW

Free Cashflow ist unserer Ansicht nach eine allgemein anerkannte, ergänzende Kennzahl zur Messung der Liquidität. Der Free Cashflow entspricht der Finanzmittelveränderung eines Unternehmens nach Abzug aller Auszahlungen, die zur Erhaltung und Erweiterung getätigt wurden. Wir berechnen den Free Cashflow als den Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich sämtlicher Zugänge zum Sachanlagevermögen. Ausgenommen sind Zugänge aus Akquisitionen. Der Free Cashflow ist nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zum Cashflow gemäß Kapitalflussrechnung, zu anderen Liquiditätskennzahlen sowie sonstigen gemäß US-GAAP ermittelten Kennziffern aufzufassen. Der Free Cashflow weicht wie folgt vom Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit gemäß Kapitalflussrechnung ab:

ANPASSUNGEN 1.1. - 30.6.
In Mio. € | ungeprüft
1. Halbjahr 2007 1. Halbjahr 2006
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.018 977
Zugänge zum Sachanlagevermögen ohne Zugänge aus Akquisitionen -196 -131
Free Cashflow 822 846

WÄHRUNGSBEREINIGTE VERÄNDERUNGEN
Informationen über das Umsatzwachstum der SAP erachten wir als eine der zentralen Größen für unsere Investoren. Über dieses Wachstum geben Umsatzgrößen auf Basis von US-GAAP zwar Aufschluss, Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden in diesen Umsatzzahlen jedoch sowohl durch das Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen, können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und Dienstleistungseinheiten über das mengenmäßige Umsatzwachstum informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur Beurteilung der Komponenten des Umsatzwachstums zu vermitteln, geben wir das um Währungseffekte bereinigte Umsatzwachstum an. Ebenso veröffentlichen wir Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und -komponenten. Solche währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet werden.

Währungsbereinigte Veränderungskennzahlen sollen nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu den Veränderungen von Aufwendungen, Erträgen, Ergebnis oder anderen Finanzkennzahlen gemäß US-GAAP verstanden werden.

Informationen zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und Ergebnisgrößen sind mit Einschränkungen verbunden, insbesondere da die eliminierten Währungseffekte einen wesentlichen Bestandteil unseres Umsatzes und unserer Kosten bilden und unsere Ertragskraft wesentlich beeinflussen können. Daher beschränken wir die Verwendung der währungsbedingten Veränderungsdaten auf die Analyse der Mengenveränderung als ein Element der Gesamtveränderung einer Finanzkennzahl. Wir beurteilen unser Wachstum und unsere Ertragskraft nicht ohne Berücksichtigung sowohl der währungsbereinigten Veränderungen als auch der Veränderungen von Umsatz, Aufwendungen, Ergebnissen und anderen Kennzahlen, wie sich diese auf Basis von US-GAAP ergeben. Eine vergleichbare Vorgehensweise empfehlen wir den Lesern dieser Pressemitteilung. Dabei sind währungsbereinigte Veränderungen von Finanzkennzahlen nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz, Aufwendungen und Konzernergebnis oder anderen US-GAAP-Kennzahlen anzusehen. Die Angaben zu den währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis weichen wie folgt von den entsprechenden nicht währungsbereinigten Veränderungen ab: 2) Anteil auf Basis der Anbieter von "Core Enterprise Applications"-Software
Als Folge der geänderten Struktur ihrer Gewinn- und Verlustrechnung verwendet SAP beginnend mit dem 1. Quartal 2007 Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services als Basis für die Berechnung ihres Anteils unter den Anbietern von Core Enterprise Applications. Nach unserer Einschätzung ist diese Messgröße nun der wichtigste Indikator für die Anteilsberechnung. In vorangegangenen Quartalen ermittelte die SAP den Anteil auf Basis von Softwarelizenzumsätzen.
Die Erlöse aus Software und softwarebezogenen Services der Anbieter von Core Enterprise Applications wird von SAP auf rund 35,3 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten. Für das Jahr 2007 rechnen Branchenanalysten mit einem Wachstum dieses Marktes um rund 7 %. Für die Berechnung der Anteile auf Quartalsbasis nimmt SAP an, dass dieses Wachstum nicht linear erfolgen wird. Stattdessen werden quartalsweise Anpassungen auf Basis der Umsatzentwicklung einer Untergruppe (rund 25 Unternehmen) der Anbieter von Core Enterprise Applications vorgenommen.

3) Wir definieren Mittelstand folgendermaßen: Unternehmen mit entweder weniger als 2.500 Mitarbeitern oder weniger als 1 Mrd. US$ Umsatz.

4) Wie in der Pressemeldung vom 24. Januar 2007 angegeben, hat sich SAP im September 2006 aus Kulanz mit einem US-amerikanischen Kunden auf Änderungen von in Vorjahren (1997 - 2005) geschlossenen Verträgen geeinigt. Diese Vertragsänderung führte zu einer Minderung des Softwarelizenzumsatzes von 31 Mio. € im 3. Quartal 2006, veränderte aber nicht den Wert der im Jahr 2006 in den USA verkauften Softwarelizenzen. Im Januar gab die SAP an, dass sie erwartet, einen Teil der 31 Mio. € im 1. Quartal 2007 wieder einbuchen zu können. Im ersten Quartal 2007 wurden 19 Mio. € als Umsatz realisiert. SAP geht davon aus, keine weiteren Softwarelizenzumsätze aufgrund dieser Vertragsänderung realisieren zu können.

Weitere Informationen:
Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 41.200 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP knapp 42.000 Mitarbeiter, davon mehr als 14.300 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

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