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SAP gibt Zahlen für das 2. Quartal und die ersten 6 Monate 2005 bekannt

Walldorf, 21.07.2005. Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das zweite Quartal und die ersten sechs Monate 2005 veröffentlicht.

Zweites Quartal 2005

Umsätze
  • Der Softwarelizenzumsatz stieg um 16 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 576 Mio. € (2004: 497 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz ebenfalls um 16 %.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 13 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 2,02 Mrd. € (2004: 1,8 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Gesamtumsatz um 14 %.
  • Der Softwarelizenzumsatz in den USA erhöhte sich um 24 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 174 Mio. € (2004: 140 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in den USA um 27 %.
  • In der Region EMEA stieg der Softwarelizenzumsatz im zweiten Quartal 2005 um 9 % auf 289 Mio. € (2004: 266 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 8 %.
  • Der Softwarelizenzumsatz in der Region APA erhöhte sich um 23 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 85 Mio. € (2004: 69 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in der Region APA um 20 %.
Marktanteile
  • Auf Grund des starken Wachstums bei den Softwarelizenzumsätzen, die in US-Dollar umgerechnet bei etwa 696 Mio. US$ weltweit und 210 Mio. US$ in den USA lagen (zweites Quartal, basierend auf dem US-Dollar/Euro-Wechselkurs zum Quartalsende), hat SAP im Vergleich zu den drei größten Wettbewerbern2 erneut Marktanteile weltweit und in den USA gewonnen. Betrachtet man den Durchschnitt rollierend über vier Quartale, so betrug der Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihren Wettbewerbern2 58 % zum Ende des zweiten Quartals 2005 gegenüber 57 % zum Ende des ersten Quartals 2005 und 54 % zum Ende des zweiten Quartals 2004. In den USA lag der Marktanteil der SAP gemessen am Softwareumsatz rollierend über vier Quartale zum Ende des zweiten Quartals 2005 bei 41 % gegenüber 40 % zum Ende des ersten Quartals 2005 und 36 % zum Ende des zweiten Quartals 2004.
Ergebnisse
  • Das Betriebsergebnis stieg im zweiten Quartal um 18 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 460 Mio. € (2004: 391 Mio. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis4 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 16 % auf 496 Mio. € (2004: 428 Mio. €).
  • Die operative Marge erhöhte sich im zweiten Quartal 2005 um 0,8 Prozentpunkte auf 22,8 % (2004: 22,0 %). Die Pro-forma-operative-Marge4 verbesserte sich im gleichen Zeitraum um rund 0,6 Prozentpunkte auf 24,6 %.
  • Das Konzernergebnis lag im zweiten Quartal 2005 bei 289 Mio. € (2004: 249 Mio. €) oder bei 0,93 € je Aktie (2004: 0,80 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 16 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Das Pro-forma-Konzernergebnis4 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 15 % auf 314 Mio. € (2004: 273 Mio. €) oder 1,01 € je Aktie2 (2004: 0,87 € je Aktie).

Erste sechs Monate 2005

Umsätze
  • Der Softwarelizenzumsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2005 um 16 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 1,0 Mrd. € (2004: 867 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 17 %.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 12 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 3,7 Mrd. € (2004: 3,3 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Gesamtumsatz um 13 %.
Ergebnisse
  • Das Betriebsergebnis stieg in den ersten sechs Monaten 2005 um 15 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 834 Mio. € (2004: 724 Mio. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis4 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 15 % auf 877 Mio. € (2004: 760 Mio. €).
  • Die operative Marge erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2005 um 0,6 Prozentpunkte auf 22,3 %. Die Pro-forma-operative-Marge4 verbesserte sich im gleichen Zeitraum ebenfalls um rund 0,6 Prozentpunkte auf 23,4 %.
  • Das Konzernergebnis lag in den ersten sechs Monaten bei 543 Mio. € (2004: 478 Mio. €) oder bei 1,75 € je Aktie (2004: 1,54 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 14 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Das Pro-forma-Konzernergebnis4 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 14 % auf 573 Mio. € (2004: 502 Mio. €) oder 1,85 € je Aktie2 (2004: 1,61 € je Aktie).
Cashflow
  • Das Unternehmen erzielte einen operativen Cashflow von 777 Mio. € (2004: 1,2 Mrd. €). Der Free Cashflow4 lag bei 665 Mio. € (2004: 1,087 Mrd. €) und betrug damit in Prozent vom Umsatz 18 % (2004: 33 %). Zum 30. Juni 2005 verfügte SAP über liquide Mittel in Höhe von 3,4 Mrd. € (31. Dezember 2004: 3,2 Mrd. €).

"Wir freuen uns über ein weiteres erfolgreiches Quartal für SAP mit guten Wachstumsraten bei Umsatz, Betriebsergebnis und Gewinn je Aktie", sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Auf Grund des starken Anstiegs der Softwarelizenzumsätze haben wir in allen Regionen weitere Marktanteile gegenüber unseren Hauptwettbewerbern hinzugewonnen und unsere Führungsposition in den USA weiter gestärkt."

"Unsere signifikanten Investitionen in Technologie und Produkte haben der SAP einen beträchtlichen Vorsprung bei Softwarelösungen der nächsten Generation verschafft, die auf unserer Enterprise Services Architecture (ESA) basieren. Wie sehr sich diese Investitionen auszahlen, beweisen die Erfolge von SAP NetWeaver und mySAP ERP, der ersten am Markt verfügbaren ERP-Lösung, die auf eine service-orientierte Architektur ausgerichtet ist. Unserer ESA-Roadmap folgend werden wir in den nächsten Monaten die gesamte SAP Business Suite auf SAP NetWeaver ausliefern. SAP wird damit der erste Anbieter sein, der ein Produktportfolio verfügbar macht, das vollständig auf einer service-orientierten Architektur basiert. Der nächste Schritt wird dann sein, die Business Process Platform am Markt zu platzieren. Wir erwarten, dass diese Investitionen uns in das nächste Jahrzehnt führen werden und uns weiteres Wachstum ermöglichen."

Ausblick

Die SAP hat den Ausblick, den sie im April gegeben hat, nicht geändert und gibt nach wie vor den folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2005:

  • SAP erwartet eine Steigerung des Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 10 % bis 12 % gegenüber dem Vorjahr.
  • SAP geht von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge2 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von 0 bis 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr aus.
  • SAP erwartet, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie2 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 4,70 € und 4,80 € je Aktie liegen wird.
  • Der Ausblick basiert auf einem durchschnittlichen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,30 US$ je 1 €.

Aktienrückkaufprogramm

  • Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit des Erwerbs von bis zu 10 % der ausstehenden Aktien oder 30 Mio. Aktien vor. Im den ersten sechs Monaten 2005 hat SAP 2,2 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 123,33 € (Gesamtbetrag: 276 Mio. €) zurückgekauft. In der vergleichbaren Vorjahresperiode hat die SAP 0,4 Mio. Aktien zurückgekauft. Zur Jahresmitte verfügte SAP über 6,6 Mio. eigene Aktien im Bestand, verglichen mit 5,4 Mio. eigenen Aktien zum 31. Dezember 2004. Angesichts der starken Generierung von Free Cashflow beabsichtigt die SAP, weiterhin eigene Aktien zurückzukaufen.

Ergebnisse für das zweite Quartal 2005


Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. € außer Mitarbeiter, ungeprüft)

SAP-Konzern
Q2 2005 Q2 2004 Veränderung Veränderung in %
Umsatzerlöse 2.016 1.781 +235 +13%
Softwareerlöse 576 497 +79 +16%
Ergebnis vor Ertragsteuern 440 391 +49 +13%
Konzernergebnis 289 249 +40 +16%
Zahl der Mitarbeiter
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte (30. Juni)
34.095 30.945 +3.150 +10%

Softwareumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)

SAP-Konzern
Umsatz Q2 2005 Umsatz Q2 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 576 497 +79 +16%
- zu konstanten Wechselkursen +16%
EMEA 289 266 +23 +9%
- zu konstanten Wechselkursen +8%
Asien/Pazifik 85 69 +16 +23%
- zu konstanten Wechselkursen +20%
Amerika 202 162 +40 +25%
- zu konstanten Wechselkursen +26%

SAP verzeichnete erneut ein starkes Wachstum in allen Regionen. Die Region Amerika, vor allem aber die USA, war der maßgebliche Wachstumstreiber für die SAP. Softwarelizenzumsätze in den USA erhöhten sich im zweiten Quartal ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse um 27 %. Dieses Ergebnis wurde erreicht, obwohl die Softwarelizenzumsätze in den USA im zweiten Quartal 2004 währungsbereinigt um 70 % gestiegen sind. Die Region EMEA berichtete das zweite Quartal in Folge ein Wachstum der Softwarelizenzumsätze: im zweiten Quartal 2005 erhöhten sie sich ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse um 8%. Dennoch sank der Softwarelizenzumsatz in Deutschland um 13 % wegen verzögerter Kaufentscheidungen der Kunden auf Grund der Unsicherheit rund um die möglichen bevorstehenden Wahlen. Das Ergebnis in Deutschland war weiterhin beeinflusst durch die Neuausrichtung des Vertriebs, um zukünftige Wachstumspotenziale in Deutschland besser ausschöpfen zu können. Die SAP geht davon aus, dass sich das Ergebnis in Deutschland im zweiten Halbjahr erholen wird. Rechnet man Deutschland nicht mit ein, so erhöhten sich die Softwarelizenzumsätze in der Region EMEA auf Grund der Vertriebserfolge in allen wichtigen Unterregionen im zweiten Quartal 2005 um 23 %. In der Region APA stiegen die Softwarelizenzumsätze im zweiten Quartal 2005 währungsbereinigt um 20 %. Besonders gute Ergebnisse erzielten dabei Australien und Singapur. In der Region APA ist das Interesse bei kleineren und mittleren Unternehmen besonders hoch. Der Softwareumsatz in Japan sank im zweiten Quartal währungsbereinigt um 11 %. Dies ist vor allem auf das herausfordernde Marktumfeld zurückzuführen, das von Software geprägt wird, die von Unternehmen intern selbst entwickelt wurde.. Rechnet man Japan nicht mit ein, so erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz in der Region APA im zweiten Quartal währungsbereinigt um 45 %.

Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)

SAP-Konzern
Umsatz Q2 2005 Umsatz Q2 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.016 1.781 +235 +13%
- zu konstanten Wechselkursen +14%
EMEA 1.086 994 +92 +9%
- zu konstanten Wechselkursen +9%
Asien/Pazifik 238 209 +29 +14%
- zu konstanten Wechselkursen +13%
Amerika 692 578 +114 +20%
- zu konstanten Wechselkursen +22%


Softwareumsatz nach Lösungen (in Mio. €, ungeprüft)5

SAP-Konzern
Umsatz Q2 2005 Umsatz Q2 2004 Veränderung Veränderung in %
ERP 243 205 +38 +19%
SCM 119 107 +12 +11%
CRM 107 110 -3 -3%
SRM 37 27 +10 +37%
PLM 34 29 +5 +17%
SAP NetWeaver und verwandte Produkte 36 19 +17 +89%
Softwareumsatz gesamt 576 497 +79 +16%

Mit Ausnahme von CRM erzielte die SAP bei allen wichtigen Lösungen im zweiten Quartal ein starkes Wachstum. Das zweite Quartal in Folge steigerte die SAP den mit SAP NetWeaver und verwandten Produkten erzielten Softwarelizenzumsatz erheblich: obwohl man von einer niedrigen Basis kommt, wuchs er im zweiten Quartal um 89 %. Der mit ERP erzielte Softwarelizenzumsatz stieg um 19 % auf 243 Mio. € und betrug 42 % des gesamten Softwarelizenzumsatzes. Mit CRM erreichte SAP im zweiten Quartal 2005 einen Softwarelizenzumsatz von 107 Mio. €. Dies entspricht einem Absinken von 3 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode und einem Anteil von 19 % am gesamten Softwarelizenzumsatz. Die SAP vergrößerte im Markt für CRM ihren Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern. Der mit SCM im zweiten Quartal 2005 erzielte Umsatz steigerte sich um 11 % auf 119 Mio. € und betrug damit 21 % vom gesamten Softwarelizenzumsatz. Bei den Umsatzzahlen wurden sowohl die Softwareumsätze aus Verträgen für einzelne Lösungen sowie aus Verträgen für integrierte Komplettlösungen berücksichtigt. Die Zuordnung der Umsätze aus Komplettlösungen basiert auf Erhebungen zur geplanten Verwendung der Softwarelizenzen.

Ergebnisse für die ersten sechs Monate 2005


Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. € außer Mitarbeiter, ungeprüft)

SAP-Konzern
H1 2005 H1 2004 Veränderung Veränderung in %
Umsatzerlöse 3.745 3.337 +408 +12%
Softwareerlöse 1.010 867 +143 +16%
Ergebnis vor Ertragsteuern 837 755 +82 +11%
Konzernergebnis 543 478 +65 +14%
Zahl der Mitarbeiter
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte (30. Juni)
34.095 30.945 +3.150 +10%

Softwareumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)

SAP-Konzern
Umsatz H1 2005 Umsatz H1 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 1.010 867 +143 +16%
- zu konstanten Wechselkursen +17%
EMEA 504 463 +41 +9%
- zu konstanten Wechselkursen +8%
Asien/Pazifik 150 115 +35 +30%
- zu konstanten Wechselkursen +30%
Amerika 356 289 +67 +23%
- zu konstanten Wechselkursen +27%


Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)

SAP-Konzern
Umsatz H1 2005 Umsatz H1 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 3.745 3.337 +408 +12%
- zu konstanten Wechselkursen +13%
EMEA 2.012 1.865 +147 +8%
- zu konstanten Wechselkursen +8%
Asien/Pazifik 456 394 +62 +16%
- zu konstanten Wechselkursen +17%
Amerika 1.277 1.078 +199 +18%
- zu konstanten Wechselkursen +22%


SFAS 123

Zum 1. Januar 2006 wird SAP die Bilanzierung ihrer aktienorientierten Vergütungen auf die neuen Vorschriften des SFAS 123R umstellen. Auf Basis der bis zum 30. Juni 2005 erfolgten Zuteilungen von aktienorientierten Vergütungen erwartet die SAP für das Geschäftsjahr 2006 einen Aufwand aus aktienorientierten Vergütungen in Höhe von etwa 55 Mio. €. Bei Fortdauer der bisherigen Bilanzierungsmethode (APB 25) und unter der Prämisse, dass sich die Werte für den Kurs der SAP-Aktie, den Goldman Sachs Software Index und den US Dollar/Euro-Wechselkurs bis Ende 2006 gegenüber den Ständen vom 30. Juni 2005 nicht ändern, würde der Aufwand für diese aktienorientierten Vergütungen im Geschäftsjahr 2006 etwa 10 Mio. € betragen. Somit resultiert aus der Einführung von SFAS 123R für die bis heute ausgegebenen aktienorientierten Vergütungen im Jahr 2006 ein zusätzlicher Aufwand in Höhe von etwa 45 Mio. €. Der Gesamtaufwand, der im Geschäftsjahr 2006 für aktienorientierte Vergütungen anfällt, hängt noch von dem Umfang der Ausgabe aktienorientierter Vergütungen bis Ende 2006 ab.

Höhepunkte im zweiten Quartal 2005

  • Wichtige Verträge im zweiten Quartal 2005 beinhalten Amgen, Banco Rural, Centex, Clark County und Procter & Gamble in der Region Amerika, Altana, Burberry, Caixa d'Estalvis de Catalunya und Rabobank in der Region EMEA und Aozara Bank, Bank International Indonesia, China Petroleum & Chemical, Fuji Photo Film und United Laboratories in der Region Asien/Pazifik.
  • Mehr als 10.000 Kunden, Partner und Interessenten besuchten die SAPPHIRE-Konferenzen in Europa (Kopenhagen, 26. bis 28. April 2005) und Nordamerika (Boston, 17. bis 19. Mai 2005). Im Rahmen dieser Konferenzen präsentierte die SAP neue Produkte und Entwicklungen. Der Schwerpunkt der diesjährigen Konferenzen war die Entwicklung von SAP NetWeaver.
  • SAP und Microsoft kündigten auf der internationalen Kundenkonferenz SAPPHIRE '05 in Kopenhagen erstmals eine gemeinsame Produktentwicklung an. "Mendocino", so der Codename, wird Prozessfunktionen aus SAP-Lösungen direkt mit Microsoft Office-Programmen verknüpfen. Anwender können damit über ihre vertraute Microsoft Office-Umgebung auf SAP Best Practice-basierte Prozesse und Informationen zugreifen. Damit eröffnen sich vollkommen neue Wege für den Zugriff auf Unternehmensdaten sowie verbesserte Möglichkeiten, Daten zu analysieren und zu nutzen.
  • SAP und Siemens gaben im April eine globale strategische Allianz im Gesundheitswesen bekannt. Gegenstand der Kooperation ist eine integrierte IT-Lösung, welche die Patientenversorgung verbessert, Effizienz und Transparenz erhöht, Wachstum fördert sowie die Gesamtbetriebskosten senkt. Die Siemens Soarian®- und die auf SAP NetWeaver basierende SAP-Healthcare-Lösung wird zunächst in USA, Deutschland und Japan angeboten. Mit der neuen Partnerschaft bauen SAP und Siemens ihre seit über zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen weiter aus.
  • SAP gab im Mai 2005 bekannt, dass die führenden Technologieanbieter Adobe, Cisco, Computer Associates, EMC, Intel, Macromedia, Mercury, Microsoft, Symantec und VERITAS die Enterprise Services Architecture (ESA), das Konzept der SAP für eine an Geschäftsprozessen ausgerichtete service-orientierte Architektur (SOA) unterstützen. Die Partner werden ESA lizenzieren und künftig "Enterprise Services Ready"-Lösungen anbieten, die unter Einsatz von Web Services mehr Flexibilität und Leistung bei geringeren Kosten und Risiken bieten.
  • SAP kündigte im Juni 2005 eine Erweiterung des "Safe Passage"-Programms an, das Kunden der von Oracle übernommenen Softwareanbieter PeopleSoft und JD Edwards die Möglichkeit eröffnet, auf SAP-Softwareanwendungen und Dienstleistungen umzusteigen. Mit dem neuen Angebot addressiert SAP gemeinsam mit ihren mySAP All-in-One-Partnern speziell mittelständische Unternehmen. Samsonite, einer der weltweit größten Hersteller von Koffern und Lederwaren, wird im Rahmen des "Safe Passage"-Programms seine Unternehmenssoftware auf SAP-Lösungen umstellen. Ab Januar 2006 wird das Unternehmen seine JD Edwards-Anwendungen im Bereich Groß- und Einzelhandel durch Branchenlösungen auf Basis der mySAP Business Suite ersetzen.
  • Im Rahmen des weltweiten Gipfels zum Thema RFID kamen bedeutende Vertreter von Unternehmen und Regierungen bei der US-amerikanischen Handelskammer im Juni 2005 in Washington, D.C. zusammen. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der SAP, dem US Department of Commerce und der US Chamber of Commerce's National Chamber Foundation. Nach Veranstaltungen in Berlin und Brüssel war dieses bereits die dritte Konferenz, die von SAP unterstützt wurde.
  • Die SAP hat im Juni die Übernahme der Lighthammer Software Development Corporation mit Sitz in Exton, Pennsylvania, angekündigt. Lighthammer ist ein Softwareanbieter für Daten- und Leistungsanalysen in der Fertigung - Enterprise Manufacturing Intelligence - sowie Lösungen für die Zusammenarbeit - Collaborative Manufacturing. SAP plant, die Collaborative Manufacturing Suite (CMS) von Lighthammer als SAP xApps auf der Plattform SAP NetWeaver bereit zu stellen. Damit sind die mehr als 12.000 SAP-Kunden in der Fertigungsindustrie in der Lage, Geschäfts- und Produktionsprozesse, insbesondere auf dem Gebiet der Echtzeitanalysen über Produktionsleistung und Planungsabweichungen, besser zu verknüpfen und so eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Die Übernahme unterstreicht die Strategie der SAP, ihr Technologieportfolio mit gezielten Akquisitionen zu erweitern.
  • Die Hauptversammlung der SAP, die am 12. Mai 2005 in Mannheim stattfand, hat dem Dividendenvorschlag von 1,10 € je Stückaktie zugestimmt. Dietmar Hopp, einer der Mitbegründer der SAP, ehemaliger Vorstandssprecher und früherer Vorsitzender des Aufsichtsrats, legte sein Amt mit Ablauf der Hauptversammlung nieder.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird heute um 11 Uhr in einer Pressekonferenz in London die Ergebnisse des ersten Quartals 2005 erläutern. Um 14 Uhr folgt eine Analystenkonferenz. Die Konferenzen werden live im Internet unter http://www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) zur Verfügung stehen. Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.



Für weitere Informationen:
Presse: Herbert Heitmann, +49 (6227) 7-61137, herbert.heitmann@sap.com, CET
Markus Berner, +49 (6227) 7-42548, markus.berner@sap.com, CET
Tony Roddam, +49 (6227) 7-49133, tony.roddam@sap.com, CET

Investor Relations:
Stefan Gruber, +49 (6227) 7-41551, investor@sap.com, CET
Martin Cohen, +1 (212) 653-9619, investor@sap.com, EST

Fußnoten
1) Diese Betrachtung geht von konstanten Wechselkursen aus.

2) Der weltweite Marktanteil basiert auf den vergleichbaren Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar von der Gruppe der Mitbewerber bestehend aus Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware) und Siebel Systems, Inc. Der Softwarelizenzumsatz der SAP wurde dazu in US-Dollar umgerechnet. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufige Zahlen veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen. Die Softwarelizenzerlöse der SAP wurden in US-Dollar umgerechnet. Bei den Zahlen für Oracle wurden die öffentlich zugänglichen Informationen über den Softwarelizenzumsatz von Oracle, PeopleSoft und Retek zusammengerechnet. Der weltweite Marktanteil der SAP für das erste Quartal 2005 wurde gegenüber der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal 2005 um 1 Prozentpunkt nach unten angepasst. Gründe dafür sind 1) die Hinzurechnung der Umsätze von Retek zu den Umsätzen von Oracle auf Grund der Übernahme von Retek durch Oracle und 2) das Ersetzen von geschätzten Daten, die zum Zeitpunkt der Berechnung der Marktanteilsdaten vorlagen, durch tatsächliche Daten. Nachträgliche Änpassungen von Marktanteilsdaten erfolgen oftmals auf Grund der Tatsache dass zum Zeitpunkt der Berechnung tatsächliche Daten noch nicht verfügbar sind.

3) Der US-Marktanteil basiert auf den vergleichbaren US-Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar von der Gruppe der Mitbewerber bestehend aus Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp. und Siebel Systems, Inc. Softwarelizenzumsatz der SAP wurde dazu in US-Dollar umgerechnet. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufigen Zahlen veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen, für einige Anbieter wurde der US-Softwarelizenzumsatz geschätzt. Die Softwarelizenzerlöse der SAP wurden in US-Dollar umgerechnet. Bei den Zahlen für Oracle wurden die öffentlich zugänglichen Informationen über den Softwarelizenzumsatz von Oracle, PeopleSoft und Retek zusammengerechnet. Der Marktanteil der SAP in den USA für das erste Quartal 2005 wurde gegenüber der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal 2005 um 1 Prozentpunkt nach unten angepasst. Gründe dafür sind 1) die Hinzurechnung der Umsätze von Retek zu den Umsätzen von Oracle auf Grund der Übernahme von Retek durch Oracle und 2) das Ersetzen von geschätzten Daten, die zum Zeitpunkt der Berechnung der Marktanteilsdaten vorlagen, durch tatsächliche Daten. Nachträgliche Änpassungen von Marktanteilsdaten erfolgen oftmals auf Grund der Tatsache dass zum Zeitpunkt der Berechnung tatsächliche Daten noch nicht verfügbar sind.

4) Pro-forma-Kennzahlen
Diese Pressemitteilung enthält Kennzahlen wie Pro-forma-Betriebsergebnis und Pro-forma-operative-Aufwendungen, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie sowie Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis. Diese Pro-forma-Kennzahlen werden nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt. Die Pro-forma-Kennzahlen, die von der SAP ermittelt werden, können sich von denen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen gesehen werden.

Der Vorstand erachtet die Pro-forma-operativen-Aufwendungen und das aus ihnen resultierende Pro-forma-Betriebsergebnis, das Pro-forma-Konzernergebnis und den Pro-forma-Gewinn je Aktie als wichtige Zusatzinformation für die Kapitalmärkte im Hinblick auf die Ertragskraft der Kerngeschäftsfelder der SAP. Die veröffentlichten operativen Pro-forma-Kennzahlen werden entsprechend in der internen Steuerung der SAP verwendet. Das Pro-forma-Betriebsergebnis bildet zudem den wichtigsten Maßstab für die erfolgsabhängige Managementvergütung.

Die Aufwendungen, die bei der Ermittlung von Pro-forma-operativen-Aufwendungen, Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie eliminiert werden, sind wie folgt definiert:
  • Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme umfassen die Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme gemäß US-GAAP (STAR, LTI und SOP) sowie Aufwendungen für die Ablösung von aktienorientierten Vergütungsprogrammen im Zusammenhang mit Verschmelzungen oder Akquisitionen. Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme werden eliminiert, da die Höhe der Aufwendungen nicht mehr im Einflussbereich des Unternehmens steht, sobald ein solches Programm beschlossen wurde und die Vergütungsinstrumente an die Mitarbeiter ausgegeben wurden.
  • Akquisitionsbedingte Aufwendungen enthalten Abschreibungen auf in Akquisitionen von Unternehmen oder geistigem Eigentum erworbene identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände.
  • Außerplanmäßige Abschreibungen enthalten voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen.
Hinweis: Im zweiten Quartal 2005 hat die SAP die Angrenzung der ‚akquisitionsbedingten Aufwendungen' geändert, die im Zuge der Ermittlung des Pro-forma-Betriebsergebnisses, des Pro-forma-Gewinns je Aktie und der übrigen Pro-forma-Kennzahlen eliminiert werden. In der Vergangenheit wurden nur Abschreibungen auf solche immateriellen Vermögensgegenstände eliminiert, die im Zuge einer Unternehmensakquisition erworben wurden. Für die Zukunft geht SAP davon aus, bei Akquisitionen häufiger nicht gesamte Unternehmen, sondern nur die in den Unternehmen befindlichen geistigen Eigentumsrechte und zugehörigen weiteren immateriellen Vermögensgegenstände zu erwerben. Daher behandelt die SAP ab dem zweiten Quartal 2005 auch Abschreibungen auf derart erworbene geistige Eigentumsrechte, Patente u.ä. als akquisitionsbedingte Aufwendungen. Diese Änderung der Abgrenzung hat keine wesentlichen Auswirkungen auf in der Vergangenheit von SAP publizierte Pro-forma-Kennzahlen, da SAP bisher keine signifikanten Erwerbe von geistigen Eigentumsrechten außerhalb von Unternehmenserwerben vorgenommen hat.

5) Bei den Umsatzzahlen wurden sowohl die Softwareumsätze aus Verträgen für einzelne Lösungen sowie aus Verträgen für integrierte Komplettlösungen berücksichtigt. Die Zuordnung der Umsätze aus Komplettlösungen basiert auf Erhebungen zur geplanten Verwendung der Softwarelizenzen. Die Berichterstattung beinhaltet folgende Einzellösungen: ERP (Enterprise Resource Planning), SCM (Supply Chain Management), CRM (Customer Relationship Management), SRM (Supplier Relationship Management), PLM (Product Lifecycle Management) und SAP NetWeaver und verwandte Produkte.

6) Der Vorstand der SAP betrachtet EBITDA und Free Cashflow als weit verbreitete und aussagekräftige Kennzahlen zur Beurteilung der operativen Ertragskraft eines Unternehmens. Kennzahlen dieser Art sollten nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen gesehen werden.

Weitere Informationen:


Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst die Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite sowie Softwarelösungen für den Mittelstand, die auf der Technologieplattform SAP NetWeaver aufbauen. Für kleine und mittelständische Firmen werden außerdem leistungsfähige Standardlösungen angeboten. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios industriespezifische Kernprozesse von Automobil bis Versorgung sowie öffentliche Verwaltung. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Lösungen sind in mehr als 96.400 Installationen bei über 28.200 Kunden und in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 7,5 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP rund 34.100 Mitarbeiter, davon ca. 13.700 in Deutschland.
Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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