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ENTWICKLUNG DER ERTRAGSLAGE

Erreichung der operativen Ertragsziele 2008

Im Jahr 2008 waren unsere interne Steuerung und unsere operativen Ertragsziele auf Non-GAAP-Kennzahlen ausgerichtet, die aus US-GAAP-Kennzahlen abgeleitet sind. Daher greifen wir im nächsten Abschnitt zur Erläuterung der Zielerreichung ausschließlich auf Non-GAAP-Kennzahlen zurück und kennzeichnen sie als solche. Die weiterführende Darstellung der Ertragslage in den anschließenden Abschnitten, beginnend mit der Analyse der Umsatzerlöse, beschränkt sich ausschließlich auf die Erläuterung von IFRS-Zahlen, die daher nicht explizit als solche gekennzeichnet sind. Der Vergleich der Kennzahlen des Jahres 2008 mit denen des Vorjahres ist durch die Akquisition von Business Objects im Januar 2008 nur eingeschränkt möglich.

Ziel für Non-GAAP-Software- und softwarebezogene Serviceerlöse

Zu Jahresbeginn 2008 setzten wir uns das ambitionierte Ziel, die Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse – die um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects von rund 180 Mio. € bereinigt sind – in einer Spanne von 24 bis 27% (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahr (2007: 7.427 Mio. €) zu steigern. Dabei gingen wir davon aus, dass der Anteil des SAP-Geschäfts, ohne den Beitrag der Akquisition von Business Objects, mit 12 bis 14 Prozentpunkten zu diesem Wachstum beitragen würde. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr gaben wir im Juli zusätzlich an, dass das Wachstum der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse am oberen Ende der zu Jahresbeginn prognostizierten Spanne liegen würde. Im Oktober entschieden wir nach einem überraschenden Umsatzeinbruch zum Ende des dritten Quartals sowie aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds, für das Geschäftsjahr 2008 keine spezifische Prognose für das Wachstum der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse mehr zu geben.

Mit einer Steigerung der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse um währungsbereinigt 20% (nominal 16%) auf 8.919 Mio. € (2007: 7.427 Mio. €) verfehlten wir das zum Jahresbeginn selbst gesetzte Umsatzziel. Grund hierfür war die Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu einem radikalen Rückgang der Nachfrage nach unseren Softwareprodukten führte, da zahlreiche Kunden wegen der unsicheren Zukunftsaussichten keine weiteren Investitionsentscheidungen mehr treffen wollten. Dabei traf der Nachfragerückgang stärker den Absatz von originären SAP-Produkten weshalb das Geschäft der SAP ohne den Beitrag von Business Objects nur dank des positiv verlaufenen ersten Halbjahres mit 6 Prozentpunkten zum Wachstum der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP) ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse beitrug. Wir erzielten im Gesamtjahr mit dem erneuten Anstieg der Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse im fünften Jahr in Folge zweistellige Wachstumsraten.

Non-GAAP-Margenziel

Zum Jahresbeginn 2008 nannten wir als Profitabilitätsziel einen Anstieg der Non-GAAP-operativen Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse), die um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects und akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigt ist, auf 27,5 bis 28,0% im Vergleich zum Vorjahr. Die Non-GAAP-operative Marge ist definiert als das Verhältnis von Non-GAAP-Betriebsergebnis zu den Non-GAAP-Umsatzerlösen. In unserer Prognose zu Jahresbeginn für die Non-GAAP-operative Marge für das Jahr 2008 hatten wir zusätzliche Investitionen in Höhe von rund 175 bis 225 Mio. € (2007: 125 Mio. €) berücksichtigt, um zusätzliche Marktchancen in neuen, noch unberührten Segmenten im Mittelstand wahrzunehmen und ein neues Geschäftsfeld rund um SAP Business ByDesign aufzubauen. Im ersten Quartal passten wir unsere Markteinführungsstrategie für SAP Business ByDesign an, um den Anlaufprozess (Ramp-up) zu optimieren und besser zu steuern. Angesichts der angepassten Markteinführungsstrategie gaben wir die geplante Reduzierung der zusätzlichen Investitionen in SAP Business ByDesign im Jahr 2008 um rund 100 Mio. € bekannt. Folglich erwarteten wir, dass dies zu einem stärkeren Anstieg der operativen Marge nun auf 28,5 bis 29,0% führen würde. Im zweiten Quartal gaben wir zusätzlich unsere Erwartung bekannt, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen. Im dritten Quartal reagierten wir auf die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise mit einem Kostensparprogramm und gingen davon aus, dass es uns möglich wäre, die Kosten im vierten Quartal 2008 gegenüber unserer bisherigen Planung um rund 200 Mio. € zu reduzieren. Entsprechend passten wir das Profitabilitätsziel dahingehend an, dass wir nun für das Gesamtjahr 2008 eine Non-GAAP-operative Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) von ungefähr 28,0% erwarteten, sofern wir die Non-GAAP-Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse in einer Spanne von 20 bis 22% (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse) gegenüber dem Vorjahr würden steigern können.

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