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„Die IT ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unsere Wachstumsstrategie.“ Andrew Pike, President Information Services der BASF-Gruppe
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Die Engelhard Corporation, eine der jüngsten strategischen Akquisitionen der BASF, brachte eine beeindruckende Mitgift mit in die Firmenehe: 7.300 Mitarbeiter, 50 Produktionsstandorte, 22 Forschungs- und Entwicklungszentren in über 20 Ländern, knapp 5 Mrd. € Umsatz, fast 2.000 Patente und eine Vielfalt an IT-Systemen. Mit dieser Übernahme wurde die BASF zu einem der weltweit führenden Hersteller von Katalysatoren, ein laut Andrew Pike, President Information Services der BASF-Gruppe, „innovatives Marktsegment mit großem Wachstumspotenzial“. Das Produktportfolio steht ständig auf dem Prüfstand. Akquisitionen und Devestitionen gehören zum Geschäftsmodell der BASF. „Wir investieren in zukunftsweisende Produkte wie Katalysatoren, um langfristig profitabel zu wachsen.“ In den vergangenen zehn Jah ren hat die BASF Firmen mit einem Umsatzvolumen von insgesamt etwa 13 Mrd. € übernommen. Gleichzeitig trennte sich das Unternehmen von Arbeitsgebieten und damit von etwa 11 Mrd. € Umsatz. Strategischer Erfolgsfaktor IT-VerbundEntscheidend für den Erfolg dieser Unternehmensstrategie ist die schnelle und nahtlose Integration der Firmen. Eine Herausforderung vor allem für die IT, wie Andrew Pike sagt. Die BASF setzt dabei auf weltweite Vernetzung – analog zu ihrem Verbundkonzept sowohl in der Produktion als auch bei der Lieferkette – und auf Standardsoftware von SAP. „Die SAP ERP-Lösung bietet eine komplette und integrierte Umgebung, in der wir die Vielfalt unserer Produkte, Geschäftseinheiten und Märkte inklusive der not wendigen Sprachversionen für unsere globalen Stand orte problemlos abbilden können.“ Auch für die Zukunft ist die BASF nach Meinung ihres IT-Leiters mit der SAP-Lösung gut gerüstet. In den vergangenen Jahren ist die Organisationsstruktur stark gewachsen, die Anzahl der Standorte und Gesellschaften deutlich gestiegen. Dieser Trend werde sich fortsetzen. Gleiches gelte für die Einbindung von Partnern, Lieferanten und Kunden. Andrew Pike sieht aber „keine Grenze bei der Skalierbarkeit des Systems“. Die Frage, wie aufwendig es technisch ist, ein Unternehmen zu integrieren, spielt keine entscheidende Rolle mehr. „Wir können über Zukäufe ausschließlich auf Basis von geschäftsstrategischen Gesichtspunkten entscheiden.“ IT treibt Innovationen und globales Wachstum Die IT liefert den Rahmen sowohl für die globale Expansion der BASF als auch für neue Geschäftsfelder wie E-Commerce. Aktuell erwirtschaftet das Chemieunternehmen mehr als 14 Mrd. € über elektronische Handelskanäle. Tendenz steigend. Ziel sei es, den E-Commerce-Anteil weiter zu erhöhen, so Andrew Pike. „Dazu müssen alle Informationen, von den Lieferdaten bis zur Analyse von Produkteigenschaften, weltweit konsistent und in Echtzeit abrufbar sein.“ Neben den ERP- und Business-Intelligence-Systemen der SAP setzt BASF auch SAP Environment, Health & Safety ein. Die Lösung liefert umfassende Daten zu Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekten der einzelnen Produkte. An der inhaltlichen Ausgestaltung der Software war die BASF von Anfang an maßgeblich beteiligt. Zur Entwicklung der Software für die Umsetzung der EU-Chemikalienrichtlinie REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) hat die BASF ebenfalls wertvolle Beiträge geleistet. Darüber hinaus sieht der IT-Chef große Chancen in neuen Technologien wie serviceorientierten Architekturen, um zukünftig mehrere anspruchsvolle Projekte gleichzeitig „effizient und stabil“ durchführen zu können. Die Integration der Akquisitionen hat hier Maß stäbe gesetzt: In nur neun Monaten war das komplette Neugeschäft im Bereich der Katalysatoren in die operativen Aktivitäten der BASF eingebunden.
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