Fragen und Antworten - Nachhaltigkeit

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zu unserer Nachhaltigkeit.

  • Was ist die Nachhaltigkeitsstrategie der SAP?

    SAP versteht Nachhaltigkeit als ganzheitliche Steuerung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Risiken und Chancen mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Daher will die SAP keine separate Nachhaltigkeitsstrategie, sondern Nachhaltigkeit vollständig in ihre Strategie und ihr Geschäftsmodell integrieren und somit eine nachhaltige Unternehmensstrategie gestalten.

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  • Welche Lösungen bietet SAP im Bereich Nachhaltigkeit?

    Mit den Lösungen von SAP können die Abläufe in der weltweiten Wirtschaft effizienter und nachhaltiger gestaltet werden. Mit einem umfassenden Portfolio von Lösungen für das Energiemanagement, den Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz trägt die SAP zu einer nachhaltigen Unternehmensführung ihrer Kunden bei.

    Insbesondere ermöglichen die Lösungen von SAP Unternehmen aller Größen, ihre kurz- und langfristige Ertragskraft durch die ganzheitliche Steuerung wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Risiken und Chancen zu steigern.

    • Mit unseren Lösungen für das Risikomanagement können die Kunden Vorschriften lückenlos einhalten und darüber hinaus Risiken aktiv entgegenwirken. Eine neue mobile Anwendung für die Erstellung von Sicherheitsberichten ermöglicht die schnelle Meldung von Gefahren am Arbeitsplatz und trägt somit zur Schaffung einer Sicherheitskultur im Unternehmen bei.
    • Unsere Lösungen im Bereich Produktsicherheit und -verantwortung helfen Unternehmen, die Nachhaltigkeit ihrer Logistikkette und ihrer Produkte zu gewährleisten. Mit neuen Lösungen, die über die Cloud genutzt werden können, die Zusammenarbeit und eine laufende Aktualisierung wichtiger Informationen ermöglichen, verhilft die SAP ihren Kunden zu höchster Produktivität. Sie schaffen ein Netzwerk, über das Lieferanten und Kunden Informationen zur Produktsicherheit austauschen können.
    • Unsere Lösungen für Nachhaltigkeitsberichte und -analysen sorgen für höchste Transparenz und ermöglichen den Kunden die Durchführung unternehmensweiter Nachhaltigkeitsinitiativen.
    • Mit unseren Lösungen für das Ressourcenmanagement im Bereich Energie und Umwelt helfen wir den Kunden, gesetzliche Umweltauflagen einzuhalten, ihre Energiekosten zu senken und natürliche Ressourcen effizienter zu nutzen.
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  • Was ist integrierte Berichterstattung (Integrated Reporting) und wie beteiligt sich SAP daran?

    Der International Integrated Reporting Council (IIRC, http://www.theiirc.org/) definiert integrierte Berichterstattung als einen Prozess, an dessen Ende die Kommunikation über die Wertschöpfung eines Unternehmens über die Zeit hinweg steht; diese Kommunikation erfolgt in der Regel über einen periodisch erscheinenden „Integrierten Bericht“. Ein integrierter Bericht ist eine kompakte Darstellung der Strategie, Governance, Leistungen und Prognosen eines Unternehmens, die über einen kurzen, mittleren aber auch langen Zeitraum hinweg zu Wertschöpfung führen. SAP ist Mitglied des IIRC Pilotprojektes und veröffentlichte im März 2014 den Integrierten Bericht 2013 – den zweiten Bericht in integrierter Form – unter www.sapintegratedreport.de.

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  • Was ist der Mitarbeiterengagement-Index?

    Das Mitarbeiterengagement ist Ausdruck für die Motivation und Loyalität unserer Mitarbeiter, ihren Stolz auf unser Unternehmen und ihre Identifikation mit der SAP. Der Index wird mithilfe unserer Mitarbeiterumfragen ermittelt. Im Jahr 2013 lag der Mitarbeiterengagement-Index bei 77 %. Unser Ziel für 2015 ist, das Mitarbeiterengagement auf 82 % zu steigern.

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  • Wie berücksichtigt SAP das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Cloud Strategie?

    SAP hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 auf das Niveau des Jahres 2000 zu senken.

    Ab 2014 wird die SAP den Energiebedarf all ihrer Rechenzentren und Gebäude mit Strom aus hundertprozentig erneuerbaren Energieträgern decken. Dies wird im Zuge der Weiterentwicklung des SAP-Cloud-Geschäfts dazu beitragen, den CO2-Ausstoß des Unternehmens zu verringern. Auch die Emissionen, die bisher bei Kunden durch den Betrieb von SAP-Software in deren Rechenzentren entstanden sind, werden durch die Verlagerung der Kundensysteme in die „grüne Cloud“ der SAP wirkungsvoll neutralisiert.

    Zusammen mit dem CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) haben wir strenge Qualitätsrichtlinien für den Einkauf von Grünstromzertifikaten entwickelt. In diesen Richtlinien ist zum einen geregelt, aus welchen erneuerbaren Quellen dieser grüne Strom stammen darf (Solarenergie, Wasser- und Windkraft, Biogas und Erdwärme; Biomasse ist als Energiequelle nur zulässig, wenn sie nicht mit Abholzung verbunden ist). Zum anderen geben die Richtlinien vor, dass der Strom nicht in Anlagen erzeugt werden darf, die älter als zehn Jahre sind.

    Darüber hinaus haben wir zur weiteren Senkung unserer Emissionen die „SAP E-Fleet“-Initiative gestartet. Damit sollen bis 2020 20 % unserer Dienstwagen auf Elektromobilität umgestellt werden. Wie bereits in unseren Gebäuden und Rechenzentren setzen wir auch bei den Elektroautos zu 100 % auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

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  • Welche globalen Richtlinien und Maßnahmen hat SAP für die Vermeidung von Korruption?

    In unserem Compliance-Management-System sind alle Richtlinien und Praktiken für ethisches Geschäftsverhalten ausführlich beschrieben. In unseren Richtlinien ist klar geregelt, welche Erwartungen wir an das Verhalten unserer Führungskräfte, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner sowie an zentrale Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Lieferantenauswahl und Lohn- und Gehaltsabrechnung stellen. Darüber hinaus schulen wir unsere Mitarbeiter im Hinblick auf die Geschäftsgrundsätze der SAP, die Richtlinien zur Korruptionsbekämpfung, zum Kartellrecht und zu zahlreichen anderen Themen. Bei Verstößen gegen geltende Bestimmungen und Richtlinien ergreifen wir entsprechende Maßnahmen. Weitere Informationen sind in unserem Integrierten Bericht, Kapitel Ethisches Geschäftsverhalten veröffentlicht.

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  • Wie ist Nachhaltigkeit bei SAP organisatorisch verankert?

    Der Leitgedanke beim Aufbau unserer Nachhaltigkeitsorganisation war, dass Nachhaltigkeit in unsere bestehende Organisation und unser Kerngeschäft eingebettet sein muss. Mit dem integrierten Bericht und unserem Ansatz, die gegenseitige Verknüpfung unserer nicht-finanziellen und finanziellen Unternehmensleistung zu messen, verdeutlichen wir diesen Ansatz. In vielen Unternehmensbereichen haben wir bereits Experten für Nachhaltigkeit, zum Beispiel in den Bereichen Entwicklung, Finanzen, Kommunikation, Personalwesen, IT oder Gebäudemanagement.

    Luka Mucic, Finanzvorstand der SAP, ist Sponsor für das Thema Nachhaltigkeit im Vorstand. Dadurch stellen wir sicher, dass ein Vorstandsmitglied sich dezidiert mit diesem wichtigen Thema befasst.

    Daniel Schmid ist Leiter Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer) der SAP. Er und sein Team kümmern sich darum, dass Nachhaltigkeit weiter in die Kernprozesse und -aktivitäten der SAP eingebettet werden. Das Nachhaltigkeitsteam ist im Vorstandsbereich von Luka Mucic angesiedelt.

    Dieter Hässlein ist Chief Product Owner für Sustainability und EHS Lösungen und damit für die Weiterentwicklung des Portfolios an nachhaltigen Lösungen verantwortlich. Er und sein Team sind Teil der Entwicklungsorganisation.

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