ALLE FÜR EINEN, EINER FÜR ALLE
Weitere Kostensenkungen
erzielen Unternehmen durch das so genannte Grid
Computing. Hierbei wird die nicht genutzte Rechenkapazität
eines Computers zur Verwendung an anderer Stelle freigegeben.
Unternehmen nutzen beispielsweise die freie Rechenleistung
von Arbeitsplatzrechnern.
Das Zusammenschalten von Computern zu
einem Rechnerverbund ist zwar technologisch bereits möglich,
doch auf Grund fehlender Industriestandards konnte bislang
nicht das volle Potenzial des Konzepts ausgeschöpft werden.
Unternehmen haben sich deshalb häufig mit Eigenentwicklungen
beholfen. Diese Anwendungen arbeiten aber meist nicht
mit Standardsoftware zusammen.
Für dieses Problem hat die SAP hat nun eine
Lösung entwickelt: Grid-Services sind erweiterte Web-Services,
die auf anerkannten Standards beruhen. Mit ihrer Hilfe lässt
sich die Rechenleistung im Verbund effektiv nutzen. Grid-Services
haben sich in praxisorientierten Anwendungsszenarien
mit mySAP Customer Relationship Management bereits
bewährt: Die Hardwareanforderungen innerhalb dieser Testumgebung
konnten um 40% verringert werden.
EINE DATENBANK FÜR SÄMTLICHE KOMPONENTEN
Immer mehr Unternehmen implementieren Geschäftsprozesse,
die über mehrere Rechner und Standorte hinweg ablaufen.
Bislang war es üblich, für jeden Standort eine eigene Datenbank
einzusetzen. Das erfordert jedoch nicht nur die Wartung
jeder einzelnen Datenbank, sondern auch die regelmäßige
Synchronisierung der Datenbestände zwischen den Standorten,
damit die Daten unternehmensweit identisch sind. Die Kosten
für den laufenden Systembetrieb sind hierbei nicht unerheblich.
Daher hat die SAP eine zentrale Datenbanklösung entwickelt,
die sich von den unterschiedlichsten SAP-Komponenten
gemeinsamnutzen lässt. Dies macht das Gesamtsystem
weniger komplex und senkt die laufenden Betriebskosten.