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Weltwirtschaftliche
Entwicklung
Anzeichen für weltwirtschaftliche Erholung
Das Jahr 2003 hielt leider nicht, was Markt- und
Wirtschaftsexperten prognostiziert hatten. Die
tatsächliche Entwicklung der Weltkonjunktur lag
unter den erwarteten Werten. Sah die Weltbank
Ende 2002 für 2003 ein Wachstum der Weltwirtschaft
von 2,5%, ging sie im September 2003 für das Berichtsjahr
nur noch von einem Wachstum von 2% aus. Auch
die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (OECD) revidierte im Jahresverlauf
ihre Ende 2002 gestellte Prognose für den Euroraum
von 1,8% Wachstum für 2003 nach unten: Im Februar
2004 errechnete sie für das Berichtsjahr nur noch
eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von
0,4%.
Nachdem die globale Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres 2003 durch
Faktoren wie den Irak-Konflikt und die Lungenkrankheit
SARS gedämpft worden war, zeigte die gesamtwirtschaftliche
Produktion in den Industrieländern jedoch ab dem
zweiten Quartal 2003 erste Zeichen einer Erholung.
Allerdings verlief die Entwicklung recht uneinheitlich.
Vorreiter der Besserung waren die USA. Hier trug
vor allem der Privatkonsum zu einem Anwachsen
der Wirtschaft bei. Ein Anziehen der Investitionen
zeichnete sich erst gegen Ende des Berichtsjahres
ab.
Nach mehr als einem Jahrzehnt der Konjunkturschwäche erholte sich auch die
Volkswirtschaft in Japan. Laut OECD profitierte
sie vor allem von einem besseren Investitionsklima
in der verarbeitenden Industrie sowie von der
positiven Entwicklung der Märkte in den benachbarten
Staaten. Im Euroraum hingegen war die wirtschaftliche
Entwicklung durch Stagnation gekennzeichnet. Für
Deutschland gingen für das Jahr 2003 die sechs
führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute
in ihrem Herbstgutachten 2003 von einem Nullwachstum
des Bruttoinlandsprodukts aus.
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