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Voraussichtliche
weltwirtschaftliche Entwicklung
Weltkonjunktur kommt in Bewegung
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2004 ist weiterhin
nicht klar, ob die positiven Tendenzen als Beginn
eines nachhaltigen und kräftigen Aufschwungs der
Weltwirtschaft interpretiert werden können. Jedoch
sind alles in allem die Rahmenbedingungen für
eine weltweite Erholung der Wirtschaft günstiger
als noch zwölf Monate zuvor.
Laut einer im September 2003 von der Weltbank gestellten Prognose wird 2004
die Weltwirtschaft insgesamt um 3,0% gemessen
am Bruttoinlandsprodukt wachsen. In den USA deutet
sich zu Beginn des Jahres 2004 eine positive Entwicklung
an, die durch ein Anwachsen der Auftragseingänge,
der Produktion und der Exporte gekennzeichnet
ist. Hier dürfte nach Weltbankschätzung das reale
Bruttoinlandsprodukt 2004 um 3,4% zunehmen. In
Bezug auf die japanische Volkswirtschaft variieren
die Wachstumsprognosen zwischen 1,3% (Weltbank)
und 1,8% (OECD). Im Euroraum wird damit gerechnet,
dass sich die Konjunktur 2004 zwar spürbar festigt,
jedoch dürfte die wirtschaftliche Dynamik verhalten
bleiben. Die Weltbank geht von einem Anstieg des
Bruttoinlandsprodukts um 2,0% aus, die OECD von
1,8%. Für Deutschland prognostizierten sechs führende
deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem
Herbstgutachten 2003 für 2004 ein Wachstum des
Bruttoinlandsprodukts um 1,7%. Ob sich dieses
Wachstum tatsächlich wird realisieren lassen,
hängt auch von der Investitionsbereitschaft der
Unternehmen, der Fiskalpolitik und der Entwicklung
des Euro im Verhältnis zum US-Dollar ab.
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