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Betriebsergebnis erhöht
Infolge der Kosteneinsparungen lag das Betriebsergebnis
des Jahres 2003 mit 1.724 Mio. € um 6% höher
als im Vorjahr. Bei konstanten Währungskursen
hätte der Anstieg 9% betragen. Das Pro-forma-Betriebsergebnis,
das sich durch Eliminierung der Kosten der aktienorientierten
Vergütungsprogramme und akquisitionsbedingten
Aufwendungen ergibt, betrug 1.880 Mio. €. Damit
wies dieser für die Unternehmenssteuerung der
SAP entscheidende Wert einen Anstieg von 11%
aus. Wie bereits beschrieben lag die sich hieraus
ergebende Pro-formaoperative-Marge bei 27% und
damit um 4 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

Finanzergebnis nicht mehr negativ
In den beiden Vorjahren hatten ein negatives Beteiligungsergebnis
sowie Wertminderungen von Minderheitsbeteiligungen
und anderen Finanzanlagen zu einem negativen Finanzergebnis
geführt. Zwar ergaben sich solche Wertminderungen
auch im Berichtsjahr. Sie lagen jedoch mit 23
Mio. € im Jahr 2003 deutlich unter dem Vorjahreswert
von 527 Mio. €. Außerdem verbesserte sich das
Zinsergebnis um 75% auf 43 Mio. €, und der Aufwand
aus der Absicherung des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms
STAR fiel mit 15 Mio. € signifikant niedriger
aus als im Vorjahr (59 Mio. €). Dies führte zu
einem positiven Finanzergebnis von 16 Mio. € (2002:
– 555 Mio. €).
Deutliche Steigerung beim Vorsteuerergebnis und Konzernergebnis
Das im Vergleich zum Vorjahr höhere Betriebsergebnis
und das anders als 2002 positive Finanzergebnis
führten 2003 zu einem Zuwachs des Vorsteuerergebnisses
um 60% auf 1.777 Mio. €. Gleichzeitig sank die
effektive Steuerquote von 53,8% auf 39,0%. Dieser
Rückgang ergab sich vor allem aus den deutlich
niedrigeren Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen,
die überwiegend steuerlich nicht abzugsfähig sind.
Das Konzernergebnis nach Steuern lag mit 1.077 Mio. € um 112% über dem entsprechenden
Vorjahreswert. Dies entspricht einem nach US-GAAP
ermittelten Ergebnis je Aktie von 3,47 € (2002:
1,62 €). Das von der SAP regelmäßig berichtete
und für aussagekräftiger erachtete Pro-forma-Ergebnis
je Aktie betrug 3,83 €. Es war damit um 24% höher
als im Vorjahr und lag auch deutlich über der
zu Beginn des Jahres veröffentlichten Zielsetzung
von 3,45 € bis 3,60 €. Dabei ergibt sich die Differenz
zwischen dem Pro-forma-Ergebnis je Aktie und dem
US-GAAP-Ergebnis je Aktie aus der Eliminierung
von Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen,
akquisitionsbedingte Aufwendungen sowie Wertminderungen
auf Minderheitsbeteiligungen.
Liquidität gestärkt
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
betrug im Berichtsjahr 1.505 Mio. €. Er verminderte
sich damit um 10% gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreswert, bei dem vor allem die Wertminderungen
auf Minderheitsbeteiligungen zu einer deutlicheren
Differenz zwischen Konzernergebnis und operativem
Cashflow geführt hatten.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag
2003 mit 911 Mio. € zwar um 322% höher als im
Vorjahr. Allerdings entfallen von diesem Mittelabfluss
639 Mio. € auf die Erhöhung der kurzfristigen
liquiden Kapitalanlagen mit einer Laufzeit von
mehr als drei Monaten. Die Auszahlungen für Investitionen
in Sachanlagen und immaterielle Anlagegüter verminderten
sich um 11% gegenüber dem Vorjahreswert auf 275
Mio. €.
Im Jahr 2002 hatten vor allem hohe Auszahlungen
für den Rückkauf eigener Aktien und für die Rückzahlung
mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten
zu einem Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit
geführt. Da die entsprechenden Auszahlungen im
Berichtsjahr deutlich niedriger ausfielen, verringerte
sich der Mittelabfluss aus Finanzierungsaktivitäten
um 67% von 936 Mio. € auf 305 Mio. €. Dabei entfallen
61% dieses Mittelabflusses auf die Dividendenzahlung
im Jahr 2003.
Der Zahlungsmittelbestand betrug am Ende des Berichtsjahres 1.340 Mio. €, was
einem Zuwachs um 19% entspricht. Deutlicher ist
der Anstieg der Liquiden Mittel, die neben dem
Zahlungsmittelbestand auch die liquiden Kapitalanlagen
mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten umfassen.
Sie wuchsen um 69% auf 2.096 Mio. €.
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